Master & Slave

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Mi 28 März 2012, 9:02 pm

Eine große, beklemmende Furcht überkam Rakharo, als er all die Krieger erblickte und hier und da einen Blick auf eine Sklavin erhaschte. Ihm wurde unwohl und ganz anders zumute. Man konnte es ihm wohl nicht verdenken, dass er sich am liebsten an die Brüste seiner Mutter geworfen hätte. Aber Rak blieb standhaft und sah sich flüchtig um, hob aber nicht einmal den Kopf dazu an. Erst als Khal Drogo vor ihm stand, wagte er es den Kopf zu heben. Die langen Haare bedeckten zum Glück seinen geschundenen Rücken mit den Verbänden. Auch der lange, breite Schal trug dazu bei. Rasch musterte er Drogo, sah ihm aber nicht in die Augen und seine Miene blieb ernst, beinahe auch unbeteiligt. Doch bei seiner Ansprache huschte sein Blick nach oben, überrascht und sprachlos zugleich. Zum Glück hatte der Khal sich da gerade abgewandt und so war es Rak auch nicht übel zu nehmen, der den blick genauso chnell wieder gesenkt hatte. Er verstand die Welt nicht mehr. Er war doch gestern erst bestraft worden und bekam jetzt eine Belohnung?

Und doch blühte sein Herz mit jedem Gewand und jedem der wundervollen Schmuckstücke mehr auf. Hin und wieder öffneten sich seine Lippen erstaunt, aber natürlich schwieg er. Mit zitternden Fingern begutachtete er die Sachen, legte die Schmuckstücke dann in jene Schatulle. Nicht ein einziges Mal berührte er dabei den Khal und man sah deutlich, wie er den Abstand wahrte und darauf achtete. Er wurde wieder ruhiger und selbstsicherer, entspannte sich spürbar. Also bekam er wohl wirklich keine weitere Strafe. Doch oft genug hielt er sich nicht wert genug für diese teuren Schmuckstückte. Als Rakharo glaubte bald ohnmächtig ob der Fülle zu werden, war es auch schon vorbei und die Schatulle wurde geschlossen. Doch immer noch schien Drogo nicht fertig zu sein.
Rakharo hatte gedacht dieses eine Stück niemals wieder zu sehen und doch.. Plötzlich lag es in seiner Hand. Er konnte einen Blick auf das Glöckchen erhaschen, dann lag auch schon Drogos Hand auf seiner. Er war wohl der einzige der erkennen konnte, wie sich eine einzelne Träne den Weg aus seinem Auge stahl, ehe Rakharo vorsichtig zu ihm hoch spähte. Alles in ihm sehnte sich danach, sich in die Arme des Khal zu werfen, ihn vor Dankbarkeit zu küssen. Während die anderen Sklavinnen das schon als normal ansahen, brachte es in Rak eine große Freude hervor. Er entzog ihm seine Hand auch nicht. Stattdessen hob er sie samt der eigenen hoch und legte sie sich auf die Brust, über dem Herzen. Eine stumme, aber eindeutige Geste. Seine Art des Dankes, denn vor all diesen Leuten brachte er kein Wort hervor.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Mi 28 März 2012, 9:27 pm

Drogo hatte sie beobachtet, völlig offen und direkt, da er wissen wollte ob sie sich darüber freute oder nicht. Sie tat es und begutachtete wirklich jedes Schmuckstück und widmete ihm etwas Zeit um es zu würdigen. Sie berührten einander jedoch nicht, was auch gut so war. Von ihr durfte es nicht ausgehen, das erste mal vor aller Augen musste schon vom Khal kommen. Und es sollte dabei nicht um Sex gehen, denn dabei berührt oder festgehalten zu werden bedeutete nichts.

Schließlich waren die schönsten und kostbarsten Schmuckstücke - die zu seiner Sklavin passten - geschenkt worden. Doch hatte er noch eines für sie, was ihr so viel bedeutet hatte. Deswegen legte er ihr das Lederband in die Hand, schloss diese und lächelte kurz. Die eine Träne sah er und damit es niemand sonst tat, legte er seine riesige Hand auf ihre Wange und streichelte kurz mit dem rauen Daumen das salzige Nass weg.
Er neigte leicht seinen Kopf nach unten, erlaubte ihr damit ihn anzusehen und auch wenn ihr Dank schweigend war, nur eine Geste, zeigte sie ihm alles. Es war überraschend viel was Drogo zu erkennen glaubte.

Danach richtete er sich zu seiner vollen Größe auf, plötzlich änderte sich seine Ausstrahlung und jetzt war erkennbar, warum sich manche Männer aus Dörfern vor ihm fürchteten, ohne dass er etwas gesagt oder getan hatte. Der Khal richtete seine tiefe und grollende Stimme an alle, die ihn hören konnten: "Rakharo wird ab sofort nicht nur äußere Zeichen meines Besitzes tragen. Mein Blut hat sich mit ihrem vermischt, verletzt man sie, verletzt man mich. Es gilt das gleiche Gesetz: Auch ihr Blut ist nicht zu vergießen! Gebt diese Nachricht weiter, ich will, dass auch das letzte Kind davon weiß. Ohne jede Ausnahme gilt für jeden dieses Gesetz, es sei denn ich persönlich sage etwas anderes." Was bedeutete, dass es nicht durch eine angeblich von ihm überbrachte Nachricht geändert werden konnte.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Mi 28 März 2012, 9:45 pm

Rakharo war deutlich anders als die anderen Sklavinnen. Er betrachtete wirklich jedes Stück, ab und an glitt er mit den Fingern über die eingefassten Edelsteine und legte es dann ganz vorsichtig in die Schatulle. Für die einen war es Schmuck, für ihn waren es Gaben von Drogo. Seine Liebe zu ihm entflammte nur noch mehr. Man hatte Rak nicht erst beibringen müssen, dass der Khal nicht berührt werden durfte. Auch jedem anderen Mann wäre er so begegnet. Erst einige Zeit später hatte eine andere Sklavin ihn darauf aufmerksam gemacht und so war er nur noch achtsamer geworden. Außer in der letzten Nacht, aber da hatte er sein Schicksal einfach herausfordern müssten. Außerdem hatte er lediglich Drogos imposanten Schwanz und seine Hoden berührt. Was wohl noch ein klein wenig was anderes war.

Sachte schmiegte er seine Wange in Drogos Hand und sah ihn mit einem mehr als verliebten Blick an. Er vergötterte den Khal wirklich und dies war auch nach außen hin ersichtlich. Eifersucht keimte in den Sklavinnenherzen außenrum auf. Für sie schien es, als wolle Rakharo sich in Drogos Arme werfen, da himmelte diese Lieblingssklavin Drogo auch noch an, bekam die teuersten Schmuckstücke geschenkt und wollte wohl ganz einzigartig tun, denn kein hörbares Danke war zu hören. Doch von diesem Neid bekam Rak nichts mit. Er war so sprachlos, dass er nicht mal auf den Gedanken kam, den Dank laut auszusprechen. Er war glücklich und genau das sah man ihm auch an. Sogar eine leise Röte hatte sich auf seinen Wangen eingenistet.
Bei den nächsten Worten war er genauso überrascht wie ein Großteil der hier anwesenden. Sofort brach ein großes Raunen aus und Rakharos Blick wurde fragend und verwirrt, aber die Antwort würde er sich erst später holen. Hatte er da eben ein leises 'Khaleesi' gehört? So einige schienen nicht zu Begreifen, was dies zu bedeuten hatte. Denn der Khal hatte eindeutig von Blut, nicht von Samen gesprochen. Und Blut hatte hier ja eine fast noch höhere Stellung als Samen.


Nach und nach löste sich die Runde auf, aber Rakharo stand immer noch bei Drogo und wandte sich ihm nun zu. Fragend deutete er in sein Zelt und sah ihn dabei wieder an. Jedoch immer noch mit gesenkten Augenlidern und nur so, dass er ihn quasi aus dem Augenwinkel wahrnehmen konnte. Denn immer noch wurden sie von scharfen Augen beobachtet. Er wollte mit dem Khal alleine sprechen und wenn möglich jetzt gleich. Seine Schatulle hatte einer der Krieger auch schon in Drogos Zelt gestellt. Das Glöckchenband hielt Rak immer noch fest umschlossen.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Mi 28 März 2012, 11:34 pm

Für eine Sekunde war der Khal überrascht und verwundert über den Ausdruck in den Augen des Meeres seiner Lieblingssklavin. So hatte ihn wahrlich noch keine Frau angesehen und zunächst wusste er diesen Blick nicht zu deuten. Später würde er es wissen, jetzt jedoch schob er das beiseite. Denn wozu darüber nachdenken? Wie es seine Art war, beachtete er die Sklaven nur dann, wenn sie etwas für ihn taten oder direkt in sein Sichtfeld gerieten. Dafür war seine rechte Hand zuständig und der entging die Reaktionen der anwesenden Sklavinnen nicht. Rakharo dankte ihm lautlos, doch er konnte sehen, dass sie glücklich war und die leichte Röte auf ihren Wangen war schön anzusehen.

Anschließend machte er seine Ankündigung, dass das Vergießen von Rakharos Blut genauso bestraft wurde, als hätte man sein eigenes vergossen. Er kümmerte sich nicht um den Blick seiner Sklavin, die er somit unantastbar gemacht hatte - es sei denn sie erlaubte es. Auch er hörte das Wort Khaleesi gehört, doch wenn die Blauäugige Schönheit eine wäre, hätte er es auch direkt ausgesprochen, damit niemand mehr zweifeln konnte. So aber gab es 'nur' diese Blutverbindung zwischen ihnen.
Langsam löse sich die Versammlung auf und als er die stumme und nur gedeutete Frage bemerkte, nickte er nur schlicht und ging in sein Zelt zurück. Dort setzte er sich auf seine Bettplattform, hatte sich aber einen der warmen Trinkschläuche in der Nähe des Feuers genommen und öffnete diesen nun. Das Tuch der Heilerin oder eher beide Tücher, hatte er schon am Morgen entfernt und auch wenn sich auf der Wunde eine Blutkruste gebildet hatte, die verhinderte, dass Dreck und Staub hinein kam, es sah keineswegs sonderlich gut aus.

Als Rakharo herein kam, deutete er ihr an näher zu kommen. Dann fragte er: "Was willst du?"

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Mi 28 März 2012, 11:54 pm

Wieder voller Stolz und ohne Ende glücklich, folgte Rakharo seinem Augenschmaus ins Zelt. Natürlich hielt er einen angemessenen Abstand ein, auch wenn ihm das missgünstige Grollen eines der Krieger nicht entging. Denn in deren Augen gab es wichtigeres, besseres zu tun. Den kleinen Tumult draußen und die fiesen Peitschenhiebe und seine Tränen hatte Rak schon längst wieder vergessen. In einem Schritt Entfernung blieb er vor Drogo stehen, aber der war so groß, dass Rakharo kaum auf ihn herab schauen brauchte. Nun jedoch wirkte er wieder unsicher und wusste nicht recht, ob der Khal seiner schon überdrüssig war.

"Würdet.. ihr es mir umlegen?" Wieder nur so leise sprechend, hielt er Drogo seinen Arm hin und in der Hand hielt er immer noch das Glöckchenband. Es war das einzige Schmuckstück, dass er nicht in die Schatulle gelegt hatte. Es würde dasjenige sein, von dem er vorhatte, es niemals abzulegen. Doch so oder so, er brauchte ein paar Sekunden um die richtigen Worte zu finden. "Ihr sagtet... Euer Blut ist mit meinem vermischt.... aber das... verstehe ich nicht.." Er war zu diesem Zeitpunkt reichlich weggetreten gewesen.

Erst kurz darauf fiel sein Blick auf die Wunde und seine Hand zuckte bereits, wollte nach der Drogos greifen. Aber das konnte er gerade noch zurück halten. "Ihr... Ihr solltet das versorgen lassen. Die Wunde ist entzündet..." Das sah er mit einem Blick, ging er doch bei seiner Mutter jederzeit in die Lehre. Gerne hätte er den Khal versorgt, doch er durfte ihn ja nicht berühren. Was kurzzeitig aus seinem Kopf verschwand, als der Khal wieder aufstand.
Schneller als Rakharos eigenes Hirn schalten konnte, hatte er auch schon die Arme um den Riesen geschlungen und schmiegte sich dicht an seinen göttlich geformten Körper. "Danke...." So schnell, aber mit einem spürbaren Zögern hatte er Drogo auch wieder los gelassen. Nun war sein Gesichtsausdruck erschrocken, aber die Entschuldigung verkniff er sich. Aber wenn er schon über die Stränge schlug, dann gleich richtig: "Dürfte ich.. Euren Namen aussprechen?"

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Do 29 März 2012, 10:29 pm

Die Unsicherheit war nicht zu übersehen, als sie vor ihm stand und doch bat sie ihn, ihr das Lederband mit dem Glöckchen um zu legen. Drogo hob seine Augenbrauen an und überlegte, so lange, dass man meinen könnte, er würde gar nicht mehr darauf reagieren. Doch dann nahm er es Rakharo an, wickelte es ihr um das schmale Handgelenk und befestigte es dort. Dabei blieb er jedoch sitzen und konnte wegen seiner Größe ihr fast gerade in die Augen sehen.
"Mein Blut ist auf deinen Rücken getropft, es hat sich somit vermischt. Du trägt mein Blut in dir, deswegen bist du unantastbar, außer du gewährst es." Das war seine ganze Erklärung, warum sein Blut getropft war, unwichtig.

"Hm?" kam es leicht knurrend von ihm, weil seine Sklavin sagte, dass die Wunde entzündet sei. "Es heilt von allein, wie immer." Nach diesen Worten erhob er sich, wollte trotz der späten Stunde noch im Teich baden und plötzlich umarmte sie ihn! Der Khal spannte seine Muskeln an, wobei sein Blick finster auf sie herab sah. Kinder hatten ihn schon umarmt, als er noch kein Khal war und die Zeit dazu gehabt hatte mit ihnen zu spielen. Aber das hier war etwas anderes, allein schon deshalb, weil Rakharo eine Frau war, erwachsen und eine Sklavin. Sie bedankte sich und das erzeugte ein tiefes Brummen, aber es klang nicht zornig. "Du darfst."
Drogo ging an ihr vorbei, nachdem er den Metschlauch beiseite gelegt hatte, da dieser noch voll war. Dann winkte er ihr und befahl: "Wenn es sonst keiner hört. Ich geh zum Teich, sorge für alles."

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Fr 30 März 2012, 9:38 am

Ein kleines, feines Lächeln umspielte Rakharos Mundwinkel, als Khal Drogo ihm das kleine Lederband umwickelte. Von nun an würde ihn immer das zarte klingelnde Glöckchen begleiten. Mal hatte er dabei seine Finger, mal Drogos Gesicht beobachtet. Doch eine ganz andere Frage brannte ihm eigentlich auf der Zunge, die er dann auch laut aussprach. Doch warum sollte er jemandem gewähren, sein Blut zu vergießen? "Ihr seid der Einzige, der dies darf." Er war ja nicht verrückt!

Doch bei der Uneinsichtigkeit seufzte Rak leise und schüttelte seinen Kopf. "Die Wunde ist entzündet und wird nicht von alleine heilen. Sie kann sich vergrößern und es kann noch schlimmer werden. Aber sagt nicht, ich hätte es Euch nicht gesagt." Trotz Raks Worte konnte man keine Gleichgültigkeit in seiner Stimme hören, sondern Sorge.
Er hatte keine Ahnung mehr wie, doch plötzlich fühlte er den gestählten Körper an sich und atmete für ein paar Sekunden tief seinen Duft ein. Dabei war es ihm in diesem Augenblick egal, dass er Drogo nach wie vor nicht berühren durfte. Er hatte nicht länger an sich halten können. Doch es schien ihn nicht zu entzürnen. Es kostete Rakharo alle Mühe, nicht zu lächeln. Dann aber wuselte sie auch schon los, klemmte sich die kleine Bank unter den Arm und richtete wie immer alles her. Wenn Drogo schneller draußen war als sonst, konnte man ihr sehr wohl das Vergnügen ansehen, das ihr diese Arbeit bereitete. Rak war glücklich und hätte Khal Drogo am liebsten entgegen gesehen, wäre ihm am liebsten auch noch entgegen gegangen. Doch wie immer wenn er fertig war, blieb er mit artig vor dem Schritt verschränkten Händen stehen, hielt den Kopf gesenkt und wartete auf seinen Khal.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Fr 30 März 2012, 10:25 pm

Drogo hörte die Antwort und sah ihr für einen längeren Moment in die Augen, ehe er grollte: "Gut." Damit war das Thema für ihn erledigt und er hatte bisher noch nicht vor gehabt ihr Blut zu vergießen. Doch bei seiner eigenen Verletzung war er eineinsichtig und sofort zogen sich seine Augenbrauen zusammen, als er sie reden hörte. "Du nimmst dir zu viel raus, Sklavin." knurrte er, aber nur wegen dem letzten Satz. Die Sorge, die er zu hören glaubte, überging er, sie konnte nicht echt sein. Niemand sorgte sich um ihn, weil es da nichts zu sorgen gab! Kurz drauf hatte sie ihn umarmt, doch anstatt zornig zu reagieren, ließ er es einfach geschehen. Stattdessen gab er ihr einen Befehl, während er zum Zelteingang ging.

Kurz darauf war er auch schon entkleidet im Teich und seifte sich ein, Haare und Bart nässte er zwar auch, wusch sie aber nicht, da er im Teich nicht nur schwamm, sondern auch tauchte und das recht lang. Er war zwar keiner dieser Perlentaucher, aber darauf trainiert länger als seine Feinde die Luft anhalten zu können. Für Drogo wäre es eine persönliche Schande, wenn er es nicht können würde.
Danach kam er wieder raus, die Blutkruste an seinem Arm hatte sich aufgelöst, war weich geworden und nun konnte der Eiter hervor kommen. Der Khal ignorierte dies jedoch, trocknete sich ab und zog sich dann die saubere Hose an, ehe er sein Schlafzelt ging und alles andere Rakharo überließ. Dann verlangte er nach Essen und türkischen Honig, sowie süße Datteln, mehr Met und machte es sich im Schneidersitz auf seiner Bettplattform bequem, während sein Blick beobachtend auf seiner Sklavin lag und er auf das Essen wartete, auch auf ein frisches Laib Brot, welches für ihn gebacken worden war.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Fr 30 März 2012, 10:42 pm

Als Drogo ihn so anknurrte, senkte Rakharo wohl seinen Blick, aber an seiner Haltung hatte sich nichts geändert. Er würde ihn nicht mehr darauf ansprechen, so viel stand fest. Er und seine Mutter hätten sicher für ihn sorgen können. Ein schnellerer Heilungsprozess und weniger Schmerzen. Doch wenn der Khal eine solche Verletzung auf die leichte Schulter nahm, konnte er nichts daran ändern. Jedes weitere Wort hätte ihn als unzurechnungsfähig oder dumm hingestellt.

Obwohl er sonst gerne allerlei Sachen verdrängte, tat Rakharo es diesmal nicht und richtete Drogo lediglich alles für das Bad her. Schweigend blieb er bei der kleinen Bank stehen, doch diesmal wollte der Khal seine Hilfe nicht. Dafür konnte er ihn unentwegt beobachten, denn das Wasser des Teichs war klar. Schließlich war Drogo fertig und Rakharo räumte alles wieder zurück und brachte die getragenen Sachen zu den Waschfrauen, ehe er seinem Khal wieder folgte. Doch so ganz flüssig lief das nicht mehr, denn er blieb vor dem Zelt stehen und sah vorsichtig fragend zu dem Krieger davor auf, der ihn einfach durchwinkte. Erst dann trat er ein und versicherte sich mit einem raschen Blick, dass der Khal alleine war.
Der Lieblingssklave verneigte sich nach dem Essenswunsch und ging wieder, diesmal zu den Kochfrauen. Rasch überbrachte er die Wünsche und hatte Glück: Vor wenigen Minuten war ein frischer Bortlaib fertig geworden. Er bekam ihn in ein Handtuch gewickelt und währenddessen richtete Rakharo den Honig und die Datteln auf Drogos eigenem Teller an. Auf einem Tablett transportierte er alles zurück in Drogos Zelt und obwohl Rak sich Mühe gab keine Miene zu verziehen, fügte ihm das Tragen Schmerzen zu.

Schweigsam kniete er sich hin, zog den niederigen Tisch direkt vor den Khal und platzierte das Essen darauf. Es sah nicht nur lecker aus und roch auch so, sondern war auch ansehlich angerichtet worden. Sachte packte er den Brotlaib aus und sogleich erfüllte dieser herrliche Duft das Zelt des Khal. Als alles fertig war, stand Rakharo wieder auf und stellte sich ein paar Schritte entfernt hin, den Blick wieder gesenkt. Auch wenn er nun offiziell die Lieblingssklavin des Khal war änderte dies nichts an seinem Verhalten. Aus den Augenwinkeln beobachteet er Drogo jedoch weiterhin, damit er beim kleinsten Wink parat stehen konnte. Seinen eigenen Hunger ignorierte er.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Fr 30 März 2012, 11:47 pm

Für Drogo hatte sich das Thema Verletzung erledigt, er dachte nicht einmal mehr dran und nahm sein Bad mit Tauchgang. Danach trocknete er sich ab, zog sich die Hose und die Stiefel an und ging in sein Zelt. Dort machte er es sich bequem, ohne Stiefel auf der Bettplattform und wartete darauf, dass seine Sklavin rein kam, damit er ihr neue Befehle geben konnte, die sie auch ausführen ging.
Es dauerte nur wenige Minuten und sie kam zurück, wobei sein Blick wieder auf ihr lag. Er beobachtete sie und ja, er sah ihr die Schmerzen an. Dafür hatte der Khal einen Blick, ihm konnte man nicht verheimlichen, wenn man Schmerzen hatte. Egal wie gering, sobald sich die Mimik oder Gestik deswegen auch nur leicht änderte, Drogo sah es, witterte es wie eine Raubkatze.

Er schwieg, wärend Rakharo den niedrigen Tisch deckte und genoss allein schon den Duft des Essens. Dass es hübsch angerichtet war entging ihm völlig, da brauchte sich niemand Mühe deswegen geben. Ihm reichte es völlig, wenn die Sachen auf seinem Teller lagen.
Der Khal fing erst an zu essen, als sich seine Sklavin zurück gezogen hatte, riss er den runden Laib Brot auseinander, in zwei Hälften und biss von einer gebratenen Truthankeule ab. Sein dunkler Blick beobachtete sie weiterhin, ehe er knurrend forderte: "Komm her!" Damit deutete er neben sich, sagte aber nichts wegen dem fehlenden Met. Er machte ein Spiel darauf, ob es ihr irgendwann auffiel?

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Fr 30 März 2012, 11:59 pm

Rakharo beschwerte sich seiner Schmerzen wegen nicht. Er sah sie, die vorhergehenden Peitschenschläge immer noch als gerechtfertigt an. Zwar mochte er den Khal missverstanden haben, aber es war eindeutig Diebstahl gewesen. Auch wenn das nie in seiner Absicht gelegen hatte. Der junge Sklave war jedoch froh, dass er nicht darauf angesprochen wurde. Sobald Drogo ihn nicht mehr benötigte, würde er zu seiner Mutter gehen und sich den Verband wechseln lassen. Die Wunden mussten versorgt werden, damit die Haut dort geschmeidig blieb. Entstellt würde er jedoch bleiben. Von daher wunderte es ihn immer noch ein bisschen, dass er trotz des Diebstahls und seines nun hässlichen Äußeres auch weiterhin Drogos Lieblingssklave blieb. Aber womöglich konnte er auch haarlos herumlaufen und Drogo schätzte lediglich seine Arbeit und jemanden, der die Beine für ihn öffnete. Bei dem Gedanken an letzte Nacht wurde ihm unwillkürlich heiß, aber er verscheuchte den Gedanken rasch wieder.

Den geforderten Met hatte Rakharo jedoch völig vergessen. Die ganze Zeit über bewegte sich der langhaarige Sklave nicht mehr, atmete nur ganz normal und versuchte sich zu entspannen. Doch er hatte sich schon Drogo zugewandt, als dieser Luft zum Knurren holte. Mit nur wenigen Schritten war er an seiner Seite und setzte sich zu ihm. Die Hände behielt der Jüngling im Schoß verschränkt und für einen Augenblick wanderte sein Blick über den hübsch angerichteten Tisch. Doch da bemerkte er selbst die Stelle, die er extra noch freigelassen hatte und öffnete leicht seine Lippen. Doch kam ihm nichts entsprechendes raus und er wusste nicht, ob er Drogo darauf aufmerksam machen oder ihn gar fragen sollte, ob er noch einmal losgehen musste. Doch ganz verschweigen konnte Rakharo es auch nicht.
"Ich.. habe Euren Met vergessen..." Ein Fehler. Schon wieder. Innerlich schalt Rak sich selbst. Anstatt sich mehr und mehr in diesen Mann zu verlieben und zu überlegen, welcher Schmuck am besten zu welchem seiner neuen Gewänder passte, sollte er sich mehr auf die Arbeit konzentrieren.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Sa 31 März 2012, 1:42 pm

Drogo wartete, nahm sich weiter zu Essen und natürlich - wie es üblich war - alles ohne Besteck, es sei denn es war etwas wofür man einen Löffel benötigte und man es nicht aus der Schale trinken konnte. Es dauerte nicht lange und er sie aufforderte zu ihm zu kommen. Dabei war es ein wenig seltsam, dass Rakharo sich schon vor dem ersten Wort zu ihm gewandt hatte. Dass es nur daran lag, dass sie aufmerksam war und ihn kannte, wusste er nicht. Er schrieb ihr kurz eine andere Wahrnehmung zu. Nur Sekunden später saß sie neben ihm und er war für den Moment damit zufrieden. Der Khal wartete jedoch ab, denn etwas Entscheidendes fehlte.

Als dann die Worte kamen, die zeigte, dass es ihr auch aufgefallen war, sah er sie jedoch nicht an. Seine Entgegnung darauf war einfach und dumpf knurrend: "Ich weiß." Und was machte man mit Fehlern, die einem nicht das Leben kosteten? Richtig, man korrigierte sie und genau das erwartete Drogo jetzt auch. Er wartete einen Moment, ehe er seinen Blick hob und sie flüchtig ansah. Dann widmete er sich wieder seinem Essen, während er grollte: "Lösch meinen Durst."

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Sa 31 März 2012, 1:59 pm

Langsam kehrte in Rakharo wieder Ruhe ein und die Schmerzen hatten sich zu einem dumpfen Pulsieren zurück gezogen. Etwas womit er leben konnte. Doch er gedachte auch nicht, Drogo oder einem anderen Mann jemals seinen Schmerz offen zu zeigen, solange es sich vermeiden ließ. So würde er nicht mal eine Verspannung kund tun, in dem er sich etwas lockerte. Das alles stand er durch, bis er einen Moment für sich alleine hatte und das dann eben machen konnte.

Schließlich saß er neben dem Khal, jedoch waren immer noch 2 Hand Platz zwischen ihnen, so dass sie sich auch nicht zufällig berühren konnten. Dass musste Drogo entweder fordern oder von sich aus eine Berührung anfangen. So aber saß Rakharo einfach nur da und bemerkte endlich seinen entscheidenen Fehler. Aber er sprang nicht gleich auf, sondern erwartete gleich eine Strafe, dass Drogo ihn vielleicht 10 Wassereimer hin und her schleppen ließ. Unsicher blieb er nach den barschen Worten sitzen, hob aber nicht den Blick, sondern blinzelte nur unsicher. Doch kaum war der Befehl ausgesprochen, sprang Rakharo wie von der Tarantel gestochen hoch und eilte aus dem Zelt, so dass ein kleiner Luftzug zu spüren war. So schnell ihn seine Füße trugen, wich er Menschen und Pferden aus und kam wieder in der "Küche" an. Sofort orderte er den Met und nahm dazu das große Trinkhorn Drogos. Aber nicht nur das. Sicher war sicher. Er ließ es wärmen, füllte es selbst ab und ignorierte, dass seine Hände glühten, so heiß war das Getränk.

Dann eilte er auch schon wieder zurück und ging erst im Zelt des Khal langsamer. Rasch legte er das große Trinkhorn in die Halterung auf den Tisch. "Der Met ist noch ziemlich heiß, deswegen.. habe ich Euch noch kalten mitgebracht.." Damit reichte er Drogo ein kleineres Trinkhorn, saß vor dem Tisch auf den Knien und es schien eher wie eine Opfergabe.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Sa 31 März 2012, 2:46 pm

Noch dachte Drogo nicht daran die Distanz zwischen ihnen zu ändern. Noch wollte er einfach nur, dass sie neben ihm saß und teilte ihr mit, dass er wisse, dass der Met fehle. Es gab jedoch keine Strafe, der Khal war seltsam nachsichtig gestimmt und wusste nicht einmal warum. Die Unsicherheit war für einen Augenblick beinahe greifbar, weshalb er noch eine Befehl hinter her setzte. Mit einem amüsierten Zucken der Mundwinkel sah er Rakharo nach, wie sie aus dem Zelt stürzte und konnte wegen dem Luftzug ihren leichten Duft wahr nehmen. Wieder viel ihm auf, dass sie reinlich war, trotz ihrer Verletzung. Es gab genug Krieger, die dann die Sauberkeit vernachlässigten, weil sie verletzt waren. Drogo konnte es nicht leiden, wenn jemand nach dreckigem Schweiß stank. Es sei denn sie waren im Krieg und er hatte keine Gelegenheit sich zu reinigen.

Der Khal aß weiter und als sie wieder rein kam mit dem Trinkhörnern, sah er ihr entgegen, beobachtete sie wieder. Aber kalten Met wollte er nicht, weshalb er forderte: "Füll ihn in einen Schlauch um und leg ihn ans Feuer." Bei dem Hinweis, dass der Met noch ziemlich heiß sei, ertönte ein belustigtes - aber leicht grollendes - kurzes Lachen. Dann fasste er nach dem Trinkhorn und spürte die Hitze vom Met kaum, nur so als wäre es leicht warm und nicht heiß. Er nahm das kleinere Trinkhorn auch nicht an, er hatte ja schon gesagt, was damit zu geschehen hatte. Er nahm einen Schluck vom heißen Met, hieß den Schmerz des Verbrennens willkommen, wobei er es auch nicht als so heiß wie die meisten anderen empfand. Dennoch zog er die Augenbrauen zusammen, es schmeckte nicht, die Hitze verdarb die Süße vom Met, veränderte den Geschmack völlig und aus diesem Grund mochte er angewärmten Met aus dem Schlauch vom Feuer am liebsten.

Flüchtig deutete er neben sich, denn dort sollte Rakharo wieder sitzen und als sie das tat, reichte er ihr ein Stück knusprigen Brotes und eine saftige Truthahnkeule mit knuspriger und gewürzter Haut. Danach aß er ungerührt weiter, wartete noch etwas wegen dem Met und trank diesen dann in einem Zug leer.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Sa 31 März 2012, 3:07 pm

Rakharo achtete sehr auf seine Hygiene und er als Sklave hatte dazu durchaus genug Zeit. Und die Aussage "Wollt ihr dass ich wegen euch stinke, wenn ich zum Khal gehe?" traf immer ins Schwarze und schon ließ man ihm den Vortritt. Vielleicht ließen sie es anfangs auch aus Mitleid geschehen, war er doch der einzigste Sklave der Runde gewesen, der noch nicht beschenkt worden war. Dass sich deren Verhalten nun bald ändern könnte, blieb abzuwarten. Schnell hatte er seinen Fehler bereinigt und bot Drogo den Met dar, doch wieder wurde er abgewiesen. Unangenehm berührt biss er sich auf die Unterlippe und tat dann wie ihm geheißen. Ohne auch nur einen kostbaren Tropfen zu verschütten, füllte er den Met in den Trinkschlauch um und legte ihn nahe ans Feuer. So würde es nicht allzulange dauern, bis auch dieser Met trinkbar war, den Drogo wie Wasser in sich reinkippte.

Kaum hatte er die Geste wahrgenommen, saß er auch schon wieder neben dem Khal und hatte die Hände im Schoß verschränkt. Er wusste ohnehin nicht, was er mit ihnen anstellen sollte. Ein wenig überrascht war er schon, als er das Essen angeboten bekam und wollte es schon ausschlagen. Aber ein kurzer Blick in Drogos Augen genügte und er nahm das Brot und die Keule dankend an sich. Langsam aß er, sehr vorsichtig. Und konnte das Knurren seines Magens kaum unterdrücken. Als Sklave hatte er so etwas noch nie essen dürfen, abgesehen von dem Brot, was man ihm auch ansah. Doch sein Brot war immer steinhart gewesen und er hatte es in Suppe oder Ziegenmilch getunkt. So knabberte er sachte an der Keule und vor Genuss klappten seine Augen zu. Genüsslich aß er die ganze Keule auf und auch das Brot verschwand spurlos in seinem Mund. Dabei hatte er kaum gekrümelt und schon gar nicht gekleckert und seufzte leise zufrieden auf.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Sa 31 März 2012, 5:05 pm

Er hatte auch nichts anderes erwartet, als dass sie den Met ohne einen Tropfen zu verlieren umgießen konnte. Er traute seiner Lieblingssklavin durchaus mehr als den anderen Frauen zu, wenn es um so etwas ging. Beim Nähen oder irgendwas sonst, kochen, vertraute er auf diejenigen, die das schon Jahre machten. Falls sie denn so lange bei ihm gelebt hatten oder keine groben Fehler begangen hatten. Kurz darauf saß sie wieder neben ihm und sein, wenn auch nur kurzer Blick, sagte deutlich, dass es ein stummer Befehl war.
Drogo hatte es einfach gewusst, dass die Sklavin Hunger verspürte und das Magenknurren bestätigte ihn als leises Geräusch. Er beobachtete sie weiterhin und merkte, dass es ihr schmeckte. Daran, dass sie solch ein Federvieh noch nie gegessen haben konnte dachte er nicht. Nachdem sie fertig war, inzwischen war das Fleisch vertilgt, reichte er ihr die Datteln, er selbst mochte nur wenige, dann war sein Bedarf daran gedeckt. Deshalb ging meistens davon die Hälfte wieder zurück, er aß lieber den weißen harten türkischen Honig. Und das Brot, er mochte so frisches Brot, aber natürlich noch lieber alle möglichen Fleischsorten. Er baute kein Verhältnis zu den Schlachttieren auf, nur zu seinem Hengst, alle anderen Tiere achtete er nur je nach Nutzen.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Do 17 Mai 2012, 1:13 am

Rakharo versuchte sich die Verunsicherung nicht anmerken zu lassen. So viele neue Dinge und Situation an nur einem einzigen Tag. Irgendwie hatte sich sein Leben gewandelt, verändert seit er die erste Nacht in Drogos Zelt verbrachte. Ob er nun öfters hier schlafen durfte? Irgendwie hoffte er es. Sein Herz sehnte sich nach diesem Mann und auch sein Körper tat es immer mehr. Diese indirekte Nähe ließ ihn nervös werden. Leicht aufgekratzt. Es war genau dieser Abstand, der immer wieder ein Kribbeln in ihm auslöste.
Das Essen genoss er, kostete es bis zum letzten Krümel aus und schob sich dann rasch nacheinander die Finger einzeln zwischen die Lippen und leckte auch den letzten Tropfen Fett ab.

Da reichte Drogo ihm schon die Datteln und auch diesmal wagte Rakharo es nicht, sie abzulehnen. Dabei war er unlängst satt. Doch er nahm sich ein paar und aß sie langsam und mit Genuss auf. Bei der ersten klappten ihm erneut die Augen zu, denn wieder war dies etwas, dass er überhaupt nicht kannte. "Was... was ist das?" Unsicher sah er zu Drogo und brach das Schweigen nur ungern, aber seine Neugier war gestiegen. Er hatte keine Ahnung wie diese Teile hießen, noch was es eigentlich war. Er hatte nur gesehen, dass Drogo immer eine solche Schale hatte und stets welche mitgenommen.
Schließlich musterte er Drogo aus dem Augenwinkel und er sprach etwas aus, was ihm schon die ganze eit im Kopf rumgeschwebt war: "Schlafe ich.. heute Nacht wieder hier?"

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Fr 18 Mai 2012, 12:40 am

Drogo aß sein geröstetes Fleisch und beobachtete aus den Augenwinkeln wie sich seine Lieblingssklavin beim Essen benahm. Es war ungewöhnlich, dass jemand in seiner Nähe so mit Genuss aß wie sie. Seine Blutreiter waren das gute Essen natürlich genauso gewohnt wie der Khal selbst, deswegen war es für ihn unverständlich, dass Rakharo sogar die Augen dabei schloss. Keiner seiner Reiter würde das tun, allein schon weil es immer eine gewisse Gefahr barg die Augen zu schließen. Länger als für die Dauer eines Blinzelns oder beim Schlafen tat Drogo das auch nicht.
Aber verschwenderisch war sie nicht, seine Schöne. Selbst das Fett von den Fingern ham sie mit ihren Lippen auf und kurz flammte das Verlangen auf diese Lippe um sein Glied geschlossen zu fühlen. Aber das konnte er noch später haben, jetzt musste erst einmal der Hunger gestillt werden.

Da er immer nur wenig Datteln aß, reichte er seiner Sklavin die flachere Schale mit der Frucht und sprach selbst mehr dem Met und dem türkischen harten Honig zu. Wieder war der Genuss nicht zu übersehen, den die Früchte bei ihr auslösten und als er die Frage hörte und den unsicheren Blick, gab er eine Art Grunzen von sich.
"Datteln." Sollte sie wissen, denn immerhin stellte sie sein Essen zusammen. Er bemerkte die Musterung nicht, sondern fing an zu trinken, denn mit den Speisen war er fertig, auch das Laib Brot war gegessen. Erst als die nächste Frage kam drehte er seinen Kopf, musterte seine Sklavin wie ein Stück Fleisch und packte dann plötzlich ihre langen Haare.

"Ja." knurrte er und zog ihren Kopf in den Nacken, damit er ihre Kehle küssen konnte, ehe er hinein biss. Aber alles andere als sanft, er war nicht sanft, auch wenn er es sein konnte. Seine freie Hand strich über ihren Oberschenkel zur sehr flachen Brust und blieb dort fest streichelnd liegen. Aber er küsste sie nicht, sie war nicht seine Khaleesi.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Fr 18 Mai 2012, 12:50 am

Diesmal wagte Rakharo es nicht, eine erneute Nachfrage zu stellen. Er hatte auch keine Ahnung was Datteln waren, geschweige denn woher sie kamen. Auch spürte er sofort, dass sein Khal nicht reden wollte und schwieg wieder. Das Obst genoss er also still und ließ nur anstandshalber einige der leckeren Früchte übrig. Zugleich versuchte Rak zu vermeiden, in irgendeiner Form gefräßig zu wirken. Nicht dass Drogo noch befürchten musste, er würde zu fett werden. Dabei war Rak wahrlich gertenschlank und das ein oder andere Kilo mehr täten ihm gut stehen. Aber an sowas dachte er nicht weiter. Seine Gedanken gingen in eine ganz andere Richtung und er stellte die Frage laut, wobei er sie beinahe schon wieder bereute.

Rakharo unterdrückte ein Schmerzenslaut bei dem festen Griff und sein Körper bog sich dem nachgebend. Dafür löste sich direkt nach dem Kuss, bei dem Biss ein sinnliches Stöhnen. Heiß wie Flammen schoss ihm das blut in die Lenden. Urplötzlich wünschte er sich Drogos raue Kämpferhand auf seinem nackten Oberschenkel und um sein Glied zu spüren und verfluchte den Stoff seines Gewandes. Erst als der Biss ihm nach der ersten Erregungsflut zu fest wurde und obwohl sich seine Brustwarzen nach mehr verlangend aufrichteten, verlor Raks Körper die Spannung und er sank weiter nach hinten. Die Peitschenhiebe auf seinem Rücken brannten wieder, doch mehr ließ er sich davon nicht anmerken.

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Beitrag  Drogo am Do 24 Mai 2012, 2:33 pm

Er mochte den Anblick des etwas durchgebogenen Körpers und vor allem auch die langen weichen Haare zwischen seinen Fingern. Drogo machte sich keine Gedanken darum, wie die Sklavinnen es schafften oder eben auch nicht, dass ihre Haare weich waren und nicht strohig - etwas was der Khal nicht mochte. Seine eigenen Haare waren das allein schon wegen dem Öl nicht, aber Sklaven besaßen kein Öl.

Das sinnliche Stöhnen war es, was den letzten Ausschlag dafür gab, dass er sich in Rakharo versenken wollte, am besten gleich. Scheinbar hatte er dieses Verlangen auch bei seiner Lieblingssklavin ausgelöst, denn so interpretiert er das nach hinten sinken. Während seine Hand auf der rechten Brust, die Reaktion der Brustwarzen fühlen konnte. Sofort kam etwas Bewegung in sein Gemächt und schon war er über ihr, hielt aber jetzt ihren Nacken fest.

Seine Augen brannten vor Verlangen und so neigte er seinen Kopf runter und begann wegen dem Bart etwas kratzig ihren Hals zu liebkosen und auch zu beißen. Aber nicht ganz so fest wie zuvor. Seine freie Hand, mit der anderen hielt ihren Nacken etwas erhöht fest, strich er über Schulter und da ihn ihr Gewand störte, zerriss er es etwa bis zur Bauchmitte.
Ja, jetzt kam er besser an ihre extrem flache Brust, die von seiner Zunge umkreist wurden. Doch wieder ging seine Hand auf Wanderschaft, unter den Saum des Gewandes und strich rau über die Oberschenkel.

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Beitrag  Rakharo am Do 24 Mai 2012, 3:22 pm

Bei Rakharo waren es vor allem die Gene, aber natürlich pflegte er sich ausgiebig, wann er immer er die Zeit dazu fand. Was er bisher jedoch nur für sich selbst getan hatte. Erst in den letzten Tagen war Khal Drogo ihm immer öfter näher gekommen und obwohl er es bewusst nicht gedacht hatte, tat er all dies nun für ihn. Der Schönling gab dem Schmerz nach und sank etwas zurück, doch seine Lust war ihm deswegen nicht vergangen. So sah er ihn mit glutvollen Augen an und beobachtete, wie Drogo über ihn kam. Seine Lippen standen sinnlich einen Spalt offen und kurz verschwamm sein Blick vor Verlangen nach diesem Mann. Abermals bog er sich etwas, gab ihm mehr Raum um ihn zu erkunden. Jeder Kuss brannte wie Feuer auf seiner Haut und die Bisse erzeugten kleine Explosionen. Blut schoss nach und nach in Raks Lenden und mit etwas Kraft unterdrückte er es, sich dem Khal entgegen zu heben. Noch konnte er halbwegs denken.

Doch auch das verblasse bereits. Sein Rücken berührte die Felle unter sich nicht, denn der Khal hielt ihn immer noch im Nacken fest. Für Rakharo etwas ganz anderes, irgendwie sinnlicheres als das, was sie zuvor geteilt hatten. Doch das sinnliche verflog mit Aufreißen seines Gewandes und machte mehr Verlangen platz. Stöhnend bekam Rak mit, wie tief der Stoff aufriss und wölbte sich Drogo gleich ein weiteres Mal vor Lust vergehend entgegen. Dabei konnte er nicht verhinden, wie Erregung in sein Glied kam und es sich versteifte. Noch war davon nicht wirklich was zu sehen, immerhin kräuselte sich der Stoff in seinem Schritt. "Drogo..~" Dunkel stöhnend entwich ihm der Name des Khal, als dessen Zunge über seine versteifte Brustwarze glitt und er diese sinnlich raue Hand auf seinem Oberschenkel spürte.
Alles in ihm sehnte sich danach, diesen Mann zu berühren, sich an ihn zu pressen und ihm zu schenken, was dieser sich ersehnte. Mit einem Mal verstand Rak schon gar nicht mehr, warum all diese Sklavinnen und Huren vor Furcht erzitterten. Nicht nur der Mann an sich gehörte vergöttert, sondern auch sein Körper, diese rauen Hände, die schönen Lippen, die wilde Zunge und das riesige Gemächt... Doch die Hände des Jünglings blieben unten, verkrallten sich in die Felle unter sich.

Er bekam gar nicht mit, wie draußen auf einmal ein Tumult ausbrach - ein Raubtier war erschienen und hatte die Pferde aufgeschreckt, die mit einem Schlag kopflos zu flüchten versuchten und die abgesteckte Koppel nieder gerissen hatten. Die Männer nahmen sich zwar sofort des Problems an, doch Drogos rechte Hand marschierte direkt auf dessen Zelt los und glitt leise herein. Es war nicht das erste Mal, dass er Drogo beim Vögeln seiner Sklavinnen sah.. Doch nie hatte er eine Sklavin so leidenschaftlich und offensichtlich vor Lust zerfließend unter ihm gesehen. Es blieb ihm aber keine Zeit, sich an dem Anblick zu ergötzen. "Die Pferde sind ausgebrochen. Ein paar haben wir schon verloren. Ein Rudel SchilfLöwen fällt über die Herde her."

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Re: Master & Slave

Beitrag  Drogo am Do 24 Mai 2012, 3:58 pm

Es war ein ungewohnter Anblick, weshalb es sogar Drogo auffiel, als er sehen konnte, wie sehr es der Sklavin gefiel was er tat. Rakharo wollte ihn und das war bisher noch nie bei einer Frau vorgekommen, die er sich genommen hatte. So zerstörte er aus Ungeduld und Verlangen das Gewand der Jüngeren und konnte nun die Brustwarzen umspielen und als er seinen Namen aus Lust gestöhnt hörte, war sein Glied fast steif.

Er wollte in die feuchte Enge und schob den Saum des Gewandes noch etwas höher, während seine Zunge tiefer glitt und er tatsächlich einmal vor hatte den Geschmack einer Sklavin zu kosten und ihr besondere Lust zu bereiten. Er wusste, dass es zwischen den Schamlippen einen bestimmten Punkt gab, den zu reizen eine Frau vor Lust schreien zu lassen, aber bisher hatte er nicht das Verlangen gehabt dies auch zu tun. Aber bei Rakharo wollte er eine Ausnahme machen, weshalb er seine Hand vom Oberschenkel nahm um das Gewand vollständig zu zerreißen.

Der Khal bekam den Tumult mit, doch nur als lästiges Hintergrundgeräusch, bis er die Stimme seines besten Blutreiters hörte. Ein lautes und wildes Knurren entkam dem Anführer und eines der Pferde, welches am Zelt vorbei lief, scheute deswegen und brach seitlich aus.
Drogos Geschlecht war zur vollständigen Größe angeschwollen und deutlich sichtbar in seiner Hose zu erkennen. Er zog seine Sklavin in eine sitzende Position, damit sie nicht auf ihren Rücken fiel, da er seine Hand von ihrem Nacken nahm und gleich danach stand er auf und nahm sich seine beiden Dolche und seinen Bogen, sowie den Säbel. "Du bleibst!" befahl er seiner Sklavin und verschwand aus dem Zelt, wo jeder sein steifes Glied erkennen konnte.

Sobald er außer Sichtweite war, huschte eine um Rakharo angeblich besorgte Sklavin ins Zelt und wollte sich um das arme Ding kümmern. In Wirklichkeit wollte sie sich an ihrem Leid weiden, denn jede Frau litt, wenn sie in des Khals Zelt bei ihm war.
Drogo hingegen metzelte mit seinen Kriegern die Schilflöwen nieder und verschonte auch die Jungen nicht, die sie in einiger Entfernung fanden. Sie würden entweder nicht überleben oder heran wachsen und dann waren wieder ihre wertvollen Pferde in Gefahr.

Nach etwa drei Stunden, da sie wirklich jedes einzelne Tier verfolgt hatten, kam er zurück und war blutbesudelt. Selbst sein Gesicht hatte einige Spritzer abbekommen, während seine Brust und seine Kleidung viel Blut der Löwen ab bekommen hatte. Sein Verband am Unterarm war vom Blut durchtränkt.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Do 24 Mai 2012, 4:28 pm

Er hatte nicht den blassesten Schimmer, wie sehr sich die Frauen wirklich vor Drogo fürchteten und eben so gut wie keine Lust unter ihm empfanden. Rakharo verging vor Verlangen, wenn Drogo ihn nur ansah und schmolz vor Erregung und Lust dahin, sobald er seine Hände spürte. Jede noch so leichte Berührung von Drogo konnte das in ihm auslösen. Und wenn dieser es auch noch wirklich tat um ihm Lust zu bereiten, gab es kaum noch ein Halten für Rak. Doch was seine Gewänder anging, würde der Jüngling sich bald was überlegen müssen. Jetzt hatte er nur noch 2 alte Gewänder und dann die neuen. Und da wollte er keinesfalls, dass Drogo sie ihm zerstörte wo er sie doch gerade erst geschenkt bekommen hatte.

Er konnte nicht verhindern, dass er reflexartig seine Beine für Drogo öffnete und seinen Oberschenkel noch mehr in die große raue Hand schob. Jedes Weib hätte aus Furcht die Beine zusammen gekniffen und sich freiwillig die Schamlippen zunähen lassen. Aber der Körper des Schönen glühte vor Lust und jeder der nicht mit Blindheit geschlagen war, konnte das erkennen. Bei dem heftigen Knurren erschrak zwar ein Teil in Rakharo, aber zugleich turnte es ihn gleich noch mehr an. Einzig sein Verstand begriff was da nicht stimmte und nach ein paar Mal blinzeln erkannte er nun auch was und wusste wieder klar zu denken. Unwillkürlich bedeckte er seine flache Brust mit einem Arm, doch der Blutreiter ließ kein offenes Interesse erkennen, sah ihn nicht einmal an. Es war jedoch auch von Rakharos Seite aus nur ein flüchtiger Blick gewesen und kein offener in das Gesicht des Kriegers. Viel zu sehr wurde er von Drogo eingenommen, der an ihn dachte und ihn in eine aufrechte Position zog. Diesmal hielt er das zerrissene Gewand fest und bedeckte sich wieder mehr damit und stellte mit einem raschen Blick sicher, dass man sein Glied nicht so prall sehen konnte, wie das des Khal. Die Stuten würden nun sicher alle freiwillig zu ihm laufen.

Drogos Erregung zog sämtliche Blicke auf sich, während Rakharo nur schlicht und ergeben genickt hatte und alleine zurück blieb. Sein Atem ging immer noch schnell und er strich sich gerade einige Strähnen aus dem Gesicht, als er sah wie sich die Zeltwand erneut hob. Die Sklavin erlebte eine böse Überraschung, denn immer noch ging Erregung und Lust von Rakharo aus. Doch die schickte er mit einer fast schon befehlenden Geste wieder weg. Das hier war Drogos Zelt! Nur er hatte Zugang und ein paar wenige seiner Krieger! Aber ganz sicher nicht jede Sklavin! Tatsächlich ging sie auch und die Nachricht über die vor Lust glühende Lieblingssklavin Drogos verbreitete sich wie ein Lauffeuer.
Rakharo blieb im Zelt, sah jedoch hinaus und winkte seine Mutter zu sich, die ihm ein neues Gewand bringen sollte. So trug er ein zartblaues, den Armreif, einen Ring und die Ohrringe, als Drogo wieder zurück kam. Er wusste selbst nicht, warum er sich so hübsch gemacht hatte. Denn auch die Haare hatte er sich ordentlich gebürstet und ließ sie lang und offen über seinen Rücken wallen. Doch auch das offenbarte sich ihm bei Drogos blutverschmiertem Antlitz. Wenn er schon auffliegen sollte, dann wollte er wenigstens so hübsch es ging dabei aussehen. Von seiner Verstümmelung einmal abgesehen, die ihn seiner Meinung nach total entstellt hatte.

"Drogo..!" Sofort schritt er auf seinen Khal zu und ließ seinen Blick offen und mit leichtem Schreck über seine Gestalt wandern. Er schien nicht wirklich verletzt, doch der Verband war es, mit der darunter liegenden Wunde, was ihm am meisten Sorgen bereitete. Die Pferde waren ihm zwar nicht egal, doch zeigte sich, wo seine Priorität lag. "Seid ihr verletzt? Lasst.. lasst mich eure Wunde behandeln.." Sorge mischte sich in seine Stimme und er streckte die Hände nach Drogo aus, berührte ihn aber nicht. Sein Anblick waar... beeindruckend. Wäre da nicht die Sorge um die entzündete Wunde, hätte er glatt ohnmächtig werden können, so berauschend fand er ihn.

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Beitrag  Drogo am Do 24 Mai 2012, 5:15 pm

Die zarte Haut unter seinen schwieligen Händen war sehr verlockend und Drogo genoss es, wie sie ihm auch noch entgegen kam. So küsste er sich hinab, schob seine Finger schon zum vorhandenen Rissende am straffen Bauch der Jungfrau und wollte das Gewand endgültig entfernen. Doch wurde er aufgehalten und sein Zorn darüber brach sich in einem wilden Knurren Bahn.
Er verließ Rakharo mit einem Befehl an sie und sie durfte das Zelt jetzt nur noch für ihre Notdurft verlassen, bis er wieder da war und was anderes befahl. Noch kurz amüsierte ihn ihre Art sich zu bedecken, aber sie hatte richtig gehandelt, als sie seine rechte Hand nicht direkt angesehen hatte - er hätte es als Interesse an dem Blutreiter ausgelegt.

So manch einer der niederen Männer verstand nun bei dem prallen Gemächt ihres Khals, warum die Frauen nicht zu ihm wollten, hatten sie doch sonst untereinander eher gewitzelt, dass Drogo einfach zu schlecht war und aus Stümperkeit Schmerz bereitete. Das hatte sich nun geändert.
Drogo kümmerten keine Blicke, das war er von klein auf an gewöhnt und so merkte er es nicht einmal, es sei denn eine böse Gesinnung stand dahinter, dies spürte er dann sofort.

Nach der Jagd kam er blutig zurück in sein Zelt und ihm fiel seine hübsch zurecht gemachte Sklavin als erstes auf, wie er es gewollt hatte. Er hatte nur nicht damit gerechnet, dass sie so ... so hübsch eben aussah. Seine dunklen Augen glitten über ihren Körper und der leichte Schreck in ihren tiefblauen Augen ließ ihn eine Augenbraue anheben.
Bei der Frage kräuselte sich seine Oberlippe, natürlich war er das nicht. "Nein. Du wäscht mich. Ganz!" Womit er sein Einverständnis gegeben hatte, dass sie ihn berühren durfte. Damit ging er wieder raus, reinigte aber zuerst seine Waffen gründlich, ehe er sie zurück in sein Zelt brachte und dann zum See ging, damit rechnend, dass sie alles vorbereitet hatte. Sogleich zog er sich aus und watete in das Wasser, wobei die Sonne in etwa einer Stunde anfangen würde unterzugehen, was bedeutete, dass sie noch leicht im Tageslicht zu erkennen waren.

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Re: Master & Slave

Beitrag  Rakharo am Do 24 Mai 2012, 5:37 pm

Rakharo gehorchte Drogo bedingungslos und hatte sich auch nur so lange am Zelteingang aufgehalten, bis er seine Mutter gesichtet hatte. Danach hatte er die Zeltplane wieder runter geschlagen, damit niemand mehr auf die Idee kam ihn hier drin zu stören. Seine Erregung war vergangen ohne dass er sich darum kümmern musste und so hatte er genug Zeit, den kleinen Tisch mit dem Geschirr beiseite zu räumen und sich hübsch zu machen. Wenn der Khal schon den Verlust einiger Pferde hinnehmen musste und sicherlich nicht erfreut war, dann sollte er sich etwas mit einem hübschen Sklavenanblick beruhigen können.

Rakharo spürte auch sogleich, wie anders Drogos Blick wurde. Und wie er ihm den hübschen Anblick durch eine fruchtbar dämliche Frage versaute. Entschuldigend senkte er den Kopf. Natürlich war der Khal nicht verletzt, er war schließlich der beste Krieger. Ein Gott. Und doh hatte Rakharos Sorge um ihn, ihn etwas dummes sagen lassen. Zugleich mischte sich Erstaunen in seine Gefühle. Ihn waschen? Er sah auf, als Drogo gerade das Zelt verließ und es fiel ihm schwer zu verstehen, welche Ehre ihm damit zuteil wurde. Rasch entledigte er sich der Ringe und des Armreifs und legte sie zurück in die Schatulle. Bei ihm würden sie nicht wie bei den anderen Sklavinnen zu Alltagsgegenständen werden, sondern er würde sie achten und zu besonderen Anlässen tragen. Aber ganz sicher nicht beim Waschen. Rasch eilte er aus dem Zelt und zu dem seiner Mutter, wo er sich in einer Ecke flugs umzog und das zerrissene Kleid von vor einigen Stunden zur Hand nahm. Er hatte die Zeit genutzt und ein langes überkreuztes Band eingefädelt, mit dem er das Kleid schnüren konnte. So würde er es nicht gleich verlieren. Rasch zupfte er es vorne enger zusammen und bereitete dann eiligst alles für Drogos Bad vor. Doch nicht nur das. Er brachte auch Dinge zum desinfizieren für die Wunde mit, sowie Verbandszeug.

Dabei bemerkte Rakharo gar nicht, wie viele ihn nun beobachteten und sogar stehen blieben, als Drogo kam um sein Bad zu nehmen. Die meisten verzogen sich wieder, aber einige besonders schaulustige warteten ab, während Rakharo die Seifen griffbereit hielt. Diesmal benötigte es keiner Worte und er folgte Drogo ins Wasser, noch während dieser sich setzte. Mit einem weichen Schwamm bewaffnet, kniete er sich im Teich vor den Khal und begann ihm zärtlich das Blut aus dem Gesicht zu waschen. Doch sorgte er auch dafür, dass seine Finger ihn nicht berührten, obwohl er die Erlaubnis dazu bekommen hatte. Erstmal eins nach dem anderen! So konnte der Khal nun wieder sehen und ihn auch beobachten, so denn er wollte. Den Schwamm tauchte Rakharo regelmäßig ins Teichwasser und benetzte seine Haut am Hals und den Schultern. Nach und nach versann er sich mehr in seinem Tun und schien die Augen gar nicht mehr von der Brust des Mannes lösen zu können, als er auch diese säuberte, ebenso wenig wie den muskulösen Bauch. Unbedacht ließ er den Schwamm noch tiefer gleiten, obwohl unterhalb des eigentlich sitzenden Hosenbundes überhaupt kein Blut hingelangt war.

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