Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

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Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Sa 21 Jul 2012, 4:19 pm

Mini war aufgeregt, weshalb seine Wangen auch leicht rosa waren. Seit 17 Jahren hatte er das Anwesen seiner Eltern, eines der höheren Familien der Triade, betreten. Er wusste warum, aber seine Freude war jetzt umso größer, als er aus dem Wagen stieg und zum Tor sah. Seine langen Haare hatte er im Nacken zu einem Zopf zusammen gefasst und dennoch sah er nicht gerade nach einem von der Triade aus in seiner engen weißen Jeans, dem locker fallenden schwarzen Shirt mit weißem Muster auf der Brust. Er war umgeben von zwei großen Rollkoffern, einer Truhe mit Büchern, einer großen vollgestopften Umhängetasche und einer ebenfalls großen Sporttasche, beides jeweils über einer Schulter hängend. Endlich würde er seine Eltern wiedersehen und nicht nur per Handy mit ihnen sprechen. Allerdings hatte er versäumt ihnen bescheid zu sagen, dass er kam, weshalb das Taxi auch schon davon gerauscht war.

Romeo hatte klare Anweisungen erhalten, wie und was alles abgesichert sein musste, wenn der Sohn der Familie zurück kam. Einen genauen Tag hatte er nicht genannt bekommen, da offenbar noch keiner fest stand. Aber das war kein Problem für den älteren Assassinen. Er war einfach jeden Tag vorbereitet. Schließlich sollte er den Jungen auch nicht abholen, sondern hier auf dem Anwesen für Sicherheit sor
gen. Als einer der Wächter gerade aus dem großen Anwesen trat und den zierlichen Jungen da stehen sah, war ihm sofort klar, wer das sein musste. Sofort huschte er wieder rein und gab bescheid. So waren es Minis Eltern, die zuerst aus dem Haus traten und auf ihren Jungen zu eilten. Der Vater schloss Mini zuerst in die Arme und schließlich auch Minis Mutter, die jauchzte und immer wieder bekündete, wie sehr er ihr gefehlt habe und wie froh sie sei, dass er nun wieder bei ihnen war und wie hübsch er doch aussah. Der Vater war davon nicht so begeistert. "Warum hast du nicht bescheid gegeben?"
Von dem Trubel unbeeindruckt, trat Romeo aus dem nebenstehenden Dojo. Er trug eine enge Lederhose und eine geschnürte Wese, beides in schwarz mit passenden Stiefeln. Der fehlende Mantel wies lediglich darauf hin, dass er trainiert hatte. Was auch die leicht verschwitzten Haare auf seiner Stirn zeigten, neben der Tatsache, dass er ein nicht weniger schwarzes Katana in der Hand hielt - ein echtes, keines von diesen Dekodingern. Sein Blick glitt sichernd durch den Hof, dessen Tore gerade geschlossen wurden und so konnte er sein Katana an den nächststehenden abgeben und trat schweigend hinzu. In einiger Entfernung blieb er jedoch stehen und verneigte sich mit vor der Brust verschränkten Armen - mehr vor den Eltern als vor ihrem Kind.

"Dad.... Mom.." Tae-Mins Lächeln war unbeschreiblich und sofort erwiderte er die Umarmung der beiden. Doch laut sprach er anders, die Kosenamen hatte er aus den USA übernommen, wo er studiert hatte. "Vater! Mutter!" Seine Freude klang trotzdem heraus und auch dass es echt war. "Ich wollte euch überraschen..." Er hatte keine Bilder von sich geschickt, damit man ihn nicht erkannte - oder eher, damit ihn die Falschen nicht erkannten. Sanft küsste er seine Mutter auf die Wange, doch Freudentränen sah man bei ihm nicht, auch wenn er sie gern vergossen hätte. Dafür lächelte er weiterhin und bemerkte dann den Mann in schwarz, der zu ihnen gekommen war und nickte ihm jedoch nur zu. Ein Verneigen wäre in seiner Postion unangebracht gewesen. Allerdings wusste Mini nicht, warum er da war. Nach einem Hausdiener sah er absolut nicht aus. "Komm rein mein Schatz, ich mach dir deine Lieblingslimonade. Ganz wie früher!" Mini lächelte sanft bei den Worten seiner Mom: "Vielen Dank." Er wollte ihr eigentlich mit dem halben Gepäck folgen, weshalb er seine Umhänge- und Sporttasche wieder aufnahm. Er war es gewohnt, er war unabhängig während dem Studium geworden.

"Die Überraschung ist dir gelungen..." Der Vater lächelte, wurde aber direkt wieder ernst. "Aber es ist immer noch gefährlich. Ich will dich nicht gleich wieder verlieren, jetzt wo ich dich endlich wieder bei mir habe.." Damit trat er etwas beiseite.
Romeo wurde nicht vorgestellt und sagte auch nicht. Er näherte sich erst diskret, als die Mutter - seine Herrin - ihren Sohn reinbegleiten wollte. Der kurze Blicktausch zwischen Rom und seinem Herrn war niemandem aufgefallen, aber natürlich hatte der Leibwächter verstanden. Obwohl hier nicht zu den Größten gehörend, trat er mit ausgreifenden Schritten seitlich auf Mini zu und überragte ihn nun um Haupteslänge. Ohne ihn zu berühren, nahm er ihm die Taschen von den Schultern und sah dabei zu, wie der Vater Mini nun ebenfalls einen Arm umlegte und ihn in das Haus zog. Romeo schnappte sich beinahe alle Taschen und brachte sie in den Eingangsbereich, wo gleich mehrere Diener sie ihm abnahmen und auf Minis zukünftiges Zimmer brachten. Auch der letzte Koffer landete im Eingangsbereich, dann verschwand Romeo lautlos, duschte sich und zog frische Sachen an. Eine anschmiegsame Leinenhose und ein Hemd in schwarz, das nicht viel mehr als die Hände und den Hals preisgab. Unsichtbar für alle, trug er zwei Halfter an den Oberschenkeln, die mit Dolchen bestückt waren. Schusswaffen trug er im Haus fast nie, aber verteilt waren sie überall, jederzeit erreichbar.

"Aber immerhin komme ich nicht ungelegen." Tae-Min kicherte und ganz leicht zuckte seine linke Hand, die er sich normalerweise dabei vor den Mund hielt. Aber es war eine zu mädchenhafte Geste, weshalb er schon seit längerem versuchte sie zu unterdrücken. Zumindest seit er wusste, dass er nach Hause kommen konnte. Am besten war es allerdings, wenn er selbst das Kichern lassen würde. Das würde nicht so deutlich unterstreichen, dass er kein ... richtiger junger Mann war. Er sah zu seinem Vater auf, nicht nur wegen dem Größenunterschied und hatte alles getan, damit dieser stolz auf ihn sein konnte - weshalb er Jahrgangsbester geworden war. "Ich werde diesen Fehler nicht noch einmal begehen." versprach er seinem Dad und lächelte leicht entschuldigend. Überrascht war er trotzdem, als der Mann so plötzlich vor ihm stand, er hatte ihn weder gehört, noch damit gerechnet. Mini erlaubte sich eine Gefühlsduseligkeit und lehnte sich für einen Augenblick an seinen Dad, als sie rein gingen. Fast hätte er einen Blick zurück geworfen, ließ es aber bleiben und ging mit seinen Eltern in den Salon, wo kühle Getränke bereit standen und er sich aufatmend setzte. Es war warm draußen. "Wie geht es euch? Weshalb ist es noch immer gefährlich für mich?" Er bemerkte erst etwas später, dass der Mann wieder da war, umgezogen aber noch immer in schwarz.

"Du kommst nie ungelegen! Wir haben jeden Tag auf Nachricht gewartet.." Weshalb das aus tiptop war, noch sauberer als sonst. Minis Zimmer war noch kahl und ohne Möbel, denn das sollte sich der Junge selbst einrichten und wurde deswegen auch in einem der Gästezimmer untergebracht. Romeos Unterkunft lag direkt gegenüber des noch leeren Zimmers. Sicher war sicher. Ein wenig skeptisch war der Vater natürlich schon. Mini war nicht so, wie er ihn sich nach all dieser Zeit vorgestellt hatte. Er hatte einen Mann erwartet, aber diese Gedanken hatte seine Frau ihm überzeugt ausgetrieben. Von Enttäuschung war aber keine Rede. "Es geht uns gut, aber wir sind immer noch im Stress. Es ist viel zu tun. Schon am Wochenende findet hier das Was-auch-immer-Fest statt und wir haben einiges dazu beigetragen und noch immer zu tun." Dann aber zögerte der Vater und sah seine Frau an. Auch traf sein Blick Romeo, der vollkommen lautlos aufgetaucht war und seinen Platz in einer schattigen, dunklen Ecke eingenommen hatte. Die Hände hatte Romeo wie immer auf dem Rücken verschränkt und beobachtete die Familie nur aus dem Augenwinkel. "Wir.. haben immer noch Feinde. Die meisten Wogen sind geglättet. Aber.. du e
rinnerst dich vielleicht an Kibum? Dein Groß-Cousin? Er hat einen schweren Fehler begangen und unsere.. "Freunde"... bedroht. Das hat neue Wellen aufgeworfen, auch jetzt nach seinem Tod noch. Deshalb wollen wir nicht, dass du künftig ohne Leibwächter das Anwesen verlässt."

Sofort als er das hörte erschien sein strahlendes Lächeln, welches in der Uni reihenweise Frauenherzen zum Schmelzen gebracht hatte. Von den Vorbereitungen, auch das Einrichten seines Zimmers, hatte er natürlich keine Ahnung. Drinnen stellte er die ihm wichtigsten Fragen und erhielt eine eher beunruhigende Antwort. "Kann ich euch beim Fest irgendwie helfen?" Doch seine Mutter schüttelte anmutig ihren Kopf: "Nein, mein Schatz. Das bekommen wir schon hin. Leb du dich erst einmal ein." Mini nickte, sah jedoch zu seinem Dad und runzelte leicht die Stirn, irgendwas stimmte nicht. Er nickte bei der Frage nach Kibum und runzelte dann verstärkt seine Stirn. "Einen Leibwächter? Aber..." Mini zog seine Augenbrauen zusammen und machte eine fragende Geste mit der linken Hand. "Ist das wirklich notwendig? Es weiß doch keiner wie ich aussehe." Er hielt ein enttäuschtes Seufzen zurück, hatte er doch wirklich geglaubt, dass jetzt alles okay war. "Und wie lange werde ich einen brauchen? Habe ich einen bestimmten oder mal den und dann einen anderen?"

Minis Vater hatte eine solche Reaktion bereits voraus geahnt und hielt ein Seufzen zurück. Hoffentlich entpuppte sich sein Sohn nicht als einer der Vollidioten, die sich nachts ohne ihren Leibwächter davon stahlen und denen dann etwas zustieß. "Sie wissen vielleicht noch nicht wie du aussiehst... Aber nichts hindert sie daran zu spionieren, wer hier ein und aus geht. Kibums Tod ist erst 3 Tage her und wir wissen nicht, ob sie sich damit zufrieden geben." Oder eher: ob sie ihre Antwort nach dieser Trauerzeit verkraften würden. "Es ist notwendig. Für wie lange kann ich dir nicht sagen. Aber ich hoffe, dass du nächste Woche die Stadt alleine und gefahrlos erkunden kannst." Der Vater lächelte genügsam. "Es ist noch nicht entschieden. Ich wollte dir einen jungen Mann in deinem Alter zuweisen, mit dem du vielleicht sogar Freundschaft schließen könntest. Aber deine Mutter besteht auf Romeo." Damit deutete er auf den reglosen Mann, dessen Blick jetzt jedoch unergründlich auf Mini lag. "Wir haben uns dazu entschieden, dir die Wahl zu lassen."

Betroffen senkte Tae-Min seinen Blick, es war erst drei Tage her? Er hatte seinen Gorßcousin zwar nur vom Namen her gekannt, aber es tat ihm trotzdem Leid, dass er tot war. Es war nun einmal Familie. Er nickte jedoch, denn er verstand die Sorge seines Dads. "Ich werde nicht ohne Leibwächter unser Anwesen verlassen." versprach er ernst und hoffte kurz darauf mit, dass er ihn wirklich nur so kurz brauchen würde. Leicht fragend ging sein Blick wenig später jedoch zu seiner Mom, weil sie auf diesen Mann bestand. Zu dem er auch sah und dessen Blick auf ihn irgendwie unheimlich wirkte. Dennoch sah er nicht sofort weg, erst als seine Mutter ihre Hand auf die seine legte. Jetzt begegnete er ihrem Blick und nach ein paar Sekunden lächelte er sie sanft an und meinte: "Ich nehme Romeo." Voller Freude, wenn auch eher verborgen, drückte seine Mom seine Hand und Mini wusste, dass er sich richtig entschieden hatte. Allerdings wollte er noch immer wissen, warum sie Romeo ausgesucht hatte. "Er ist der Beste und ich hatte außerdem noch befürchtet, dass ein jüngerer Leibwächter mehr ... sagen wir, nicht immer an seine Arbeit denkt, sondern einfach mit dir was unternimmt." Einfach nur mit ihm abhängen würde, übersetzte Mini es sich selbst. "Oh, deine Limonade!" Schon erhob sie sich, küsste seine Stirn, streichelte ihm liebevoll über den Kopf und ging dann in die Küche, um ihm das Getränk höchstpersönlich zu machen.

Der Vater akzeptierte die Entscheidung und war selbst froh darüber. Mit Romeo würde ihm nichts geschehen. Der hatte den Blick mit stoischer Ruhe erwiedert, aber nichts von sich preis gegeben. "Dann haben wir noch einiges zu besprechen. Hier, bedien dich." Damit schob der Vater Mini eine Keksplatte zu und trat zu Romeo, dem er leise Anweisungen ins Ohr sprach, ohne dass dieser sich rührte. Auch sah man deutlich, dass der Vater um möglichst viel Abstand bemüht war. Ihm war dieser Mann unheimlich und das obwohl er wusste, dass es kaum einen treueren Mann geben konnte. Dann setzte er sich wieder zu seinem Sohn. "Nun, erzähle, was hast du so erlebt? Hast du eine Freundin? Viele Freunde? Kommen sie uns besuchen?"

"Danke." Tae-Min hatte Hunger und nahm sich ohne Scheu einen großen Keks mit Schokolade und schloss kurz genießend seine Augen. Es waren selbstgemachte, seine Mom war die Beste. Allerdings war er neugierig und sah zu seinem Dad und Romeo rüber. Etwas merkwürdig sah es schon aus, weil sein Dad so viel Abstand hielt. Aber seine Mom hatte ihn ausgesucht, sie wusste was das Beste für ihn war. Mini war neugierig und sah so lange zu den beiden, bis sein Dad wieder bei ihm war. Doch noch einmal sah er zu seinem persönlichen Leibwächter, der sicher doppelt so alt war wie er - im schätzen war er allerdings nicht so gut. "Ähm nein... ich habe keine Freundin. Aber ich würde mich freuen, wenn ich meine besten Freunde irgendwann einladen kann." Freundin, das war noch so eine Sache, die er seinen Eltern irgendwann beichten musste. "Sie kommen auf jeden Fall, sobald ich sie einlade. Aber ich wusste nicht, ob das sicher ist, weshalb ich das auf später verschoben habe. Was hab ich sonst erlebt? Das Übliche würde ich sagen. Ich habe mich als erstes auf´s Studium konzentriert, bin aber auch abends mit den Jungs weg gegangen, hatte ein paar Dates und... ich habe seit über sieben Jahren Tanzunterricht. Ich bin im Jugendzentrum gewesen und habe Straßenkids tanzen beigebracht, was ich hier auch gern wieder machen würde."

Romeo schwieg und lauschte. Er prägte sich beinahe alles ein, auch wenn es für ihn noch unwichtig war. Aber so bekam er mit, dass bald noch mehr Kids kommen würden. Hoffentlich nicht allzubald. Den Blicken hielt er mit Gelassenheit stand, kannte das ja schon. Von dem Tanzunterricht schien sein Vater jedoch überhaupt nicht begeistert und nickte reserviert. "Mir wäre es lieber, wenn du hier auch noch ein Semester studierst oder ein Zusatzstudium belegst und dir eine anständige Arbeit suchst. So lange, bis ich dich zu meinem Nachfolger mache." In diesem Punkt klang er zwar sanft aber nicht so, als könne man ihn da umstimmen.

Tae-Min sah seinen Vater an und senkte fast unmerklich seinen Kopf. "Ich werde, wenn du es wünscht, gern noch ein Zusatzstudium belegen." Er war zwar fertig, hatte Politik und BWL studiert und seinen Traum vom Musikstudium aufgegeben, aber wenn sein Vater es wollte, würde er natürlich weiter studieren. Nachfolger, da war es wieder, sein scheinbar unabänderliches Schicksal. Er sagte dazu jedoch nichts, sondern schwieg nur mit einem kleinen Lächeln. Wie sollte er denn die Nachfolge antreten, wenn er gar keine Erben haben würde? Es sei denn durch künstliche Befruchtung oder Vergewaltigung mit Viagra. "Ich wollte in meiner Freizeit ein wenig Unterricht geben. Vielleicht so zwei mal die Woche?" Er hatte so gern mit den Kindern gearbeitet, es war sein Ausgleich zum Lernen gewesen.

Der Vater sah ihn ernst an. "Du weißt dass deine Mutter nach dir keine Kinder mehr kriegen konnte. Wir brauchen keinen Tänzer in der Familie, Tae-Min, sondern einen Nachfolger, der unsere Linie fortführt." Das Tanzen würde er ihm nicht verbieten, aber das Hauptaugenmerk des Jungen sollte auf wichtigeren Dingen liegen. Zuerst schwieg er, nickte dann aber. "Wenn es sicherer ist. Dann aber nicht hier im Haus." Geschweige denn sonst wo auf dem Anwesen. "Jetzt geh dich frisch machen. Wir müssen dein Zimmer noch einrichten. ..Rom?" Der Schatten trat lautlos hervor und ging bereits zur Tür, um Mini den Weg zu zeigen.

"Ja, ich weiß, Vater. Ich werde mein Bestes geben, damit du stolz auf mich sein kannst." Das würde er auch, aber die Linie der Familie fortführen? Wie sollte er das schaffen? Mini schwieg und lächelte dann dankbar, als ihm sein Dad das Tanzen nicht verbot. "Natürlich. Wenn es sicherer ist, dann werde ich sicherlich auch hier eine Einrichtung finden, die Kindern hilft." Es war ja nicht so, dass er keine Kinder mochte, er liebte sie sogar. Aber eigene? Das würde wirklich verdammt schwer werden. "Bis später, Vater." Mini verneigte sich gebührend und folgte seinem Leibwächter dann, allerdings mit gesenktem Blick. "Hm... Romeo?" fragte er nach einigen Schritten und ob nun ein Geräusch kam, dass er ihn gehört hatte oder nicht, oder gar eine Antwort, er sprach fast gleich danach weiter. "Du bist zu meinem Schutz da, sobald ich das Anwesen verlasse, oder? Also wirst du mir nicht wie ein Schatten im Haus folgen, oder?"

Romeo ging schweigend durch die Eingangshalle, durch eine Tür in einen weiteren Flur und dort die Treppe hoch. Unter Minis Schritten knarzten einige Stufen, doch bei Rom hörte man nicht mal das Rascheln der Kleidung. Bei der Frage sah er spöttisch über die Schulter. Er antwortete jedoch erst, als sie oben angelangt waren. "Ich werde dir immer folgen oder dich führen." Seine Stimme erklang zwar nur leise, dafür aber rau und mit einem düsteren Knurren.

Der spöttische Blick irritierte den 22-Jährigen und er erwiderte ihn auch deutlich mit diesem Gefühl. Was hatte er denn bitte gesagt, dass er so einen Blick verdient hatte? Dass Romeo kein Geräusch machte, fiel ihm noch gar nicht bewusst auf. Die Stimme des Mannes verursachte eine Gänsehaut auf seinen Armen und einen leichten Schauer, der über seinen Rücken lief. Doch geschah das nicht aus Furcht oder dergleichen. Romeos raue Stimme, mit dem düsteren Knurren, hatte nur irgendwas in Tae-Min zum Klingen gebracht. Leicht rieb er sich gleichzeitig über beide Unterarme und erwiderte den Blick. "Und wieso? Hier sollte ich doch völlig sicher sein. Kommst du etwa auch mit ins Bad?" Eigentlich sollte die letzte Frage ein Scherz sein, aber so ganz klappte das nicht. Was vor allem daran lag, dass er 1. keine Ahnung hatte, was für Anweisungen sein Dad gegeben hatte und 2. wer konnte Romeo bitteschön einschätzen?!

Romeo blieb vor dem leeren Zimmer stehen und stieß die Tür weiter auf, damit Mini zumindest einen Blick hinein werfen konnte, ehe er bis zum Ende des Flurs ging und dort die Tür auf der linken Seite öffnete. "Niemand ist sicher, solange sie noch atmen." Angst wollte er dem Jungen nicht einjagen. Aber Kibum war in ihrem Haus getötet worden. Noch einmal sollte so etwas nicht geschehen. Nun trat er in das kleine Gästezimmer, das nicht mal zu 1/3 so groß war, wie das neue Zimmer von Mini. Dazu wirkte es gleich noch kleiner, weil das ganze Gepäck hier drin war. "Ja." Als ob er bei dem Angebot verneinen würde. Innerlich grinste er, ließ sich aber nach außen hin nichts anmerken.

Ganz automatisch sah Mini in das Zimmer, welches der Ältere öffnete und wollte eigentlich hinein gehen, allein schon, weil er wissen wollte was man von den Fenstern aus sehen konnte. Doch da Romeo weiter ging, folgte er ihm und runzelte besorgt die Stirn. "Ist es wirklich so schlimm?" fragte er nach und wollte auch eine ehrliche Antwort haben. Wieder folgte er ihm und wäre fast gegen den Mann in schwarz geprallt, weil er wegen der Antwort auf seine Frage so abgelenkt war, dass er nicht merkte, wie er stehen blieb. So starrte er ihn an und man konnte dabei zusehen, wie er vom Hals angefangen knall rot wurde. "Aber ich... bin da ganz gern allein drin, besonders wenn ich mal die Toilettte benutzen muss." Der Kleinere sah etwas hoch und guckte dann ein wenig argwöhnisch. "Du meinst das nicht ernst, oder? So gefährlich kann es nicht sein, dass du mir beim Pinkeln oder Baden Gesellschaft leisten musst." Er badete lieber als zu duschen, was er mit seiner Wortwahl preis gegeben hatte.

"Ja, richtig." Tae-Min nickte und lächelte leicht. Aber mit ins Bad?! Das war ihm zu peinlich, er konnte ja versprechen nicht abzuschließen, aber den Älteren mit rein nehmen? Baden wäre nicht so arg schlimm, aber das andere war viel zu peinlich. Aber so wie es aussah war es Romeo ernst und er konnte ihn nur halb entsetzt ansehen. Der Ton jedoch löste bei ihm nicht den Wunsch aus sofort zu gehorchen, sondern vielmehr weckte es den Wunsch mit seinem Dad zu reden. Mini sah den Älteren an und meinte dann: "Dann weiß ich das ja jetzt, dass du nicht scherzt und kann mich drauf einstellen." Allerdings war er nicht trotzdem, er nahm es einfach so hin. Anschließend ging er zu einem der Rollkoffer, bückte sich und kramte ein schlichtes weißes Shirt hervor, welches gut zu seiner weißen Jeans passen würde. Dann ging er an seinem Schatten vorbei und hatte sich noch einen Waschlappen raus geholt. Er wusste wo hier das Bad war, hatte er dort gelernt auf Toilette zu gehen und nicht mehr auf´s Töpfchen. Er ließ die Tür offen, ging zum Waschbecken und zog sich das schwarze Shirt über den Kopf, legte es erst einmal über die Badewanne - er war wirklich froh über die westliche Einrichtung hier oben - und wusch sich dann Gesicht, Hals und Arme, ehe er sich abtrocknete und sich das weiße engere Shirt überstreifte. Noch mal die Haare gekämmt und zusammen gefasst, Waschlappen aufgehängt und sein altes Shirt genommen, welches er ins Gästezimmer brachte. So gut es ging hatte er Romeos Anwesenheit versucht zu vergessen.

Romeo beobachtete den Jüngeren und folgte ihm ins Bad, wo er die Tür geräuschvoll hinter sich schloss. Allerdings blieb er nicht dort stehen, sondern stellte sich vor die riesige Fensterfront. Mit hinter dem Rücken verschränkten Armen sah er nach draußen und beachtete Min folglich nicht. Hier konnte er den Innenhof überblicken und einen Teil der Mauer, aber alles war friedlich. Erst als er hörte, wie Mini die Tür wieder öffnete, drehte er sich um und folgte ihm erneut. Dabei gab er kein Geräuscht von sich und wahrte stets eine gewisse Distanz, damit Mini sich nicht bedrängt fühlte.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Sa 21 Jul 2012, 8:06 pm

Fast wäre Mini zusammen gezuckt, als er die Tür hörte. Aber auch nur fast, dann sah er wie Romeo aus dem Fenster sah und war irgendwie erleichtert. Er schwieg, legte etwas später sein Shirt weg und ging dann in das leere Zimmer, sich immer bewusst, dass Romeo hinter ihm war. Er fühlte sich beobachtet, auch wenn er das vielleicht gar nicht wurde. In seinem Zimmer angekommen lief er zu den Fenstern und sah ebenfalls auf den Innenhof, zumindest von diesen beiden Fenstern aus. Die anderen, auf der anderen Seite wiesen in den Garten und so blieb er länger dort stehen. "Du, Romeo? Die Fenster sehen irgendwie anders aus, als ich es sonst kenne. Sind sie aus einem anderen Material?"

Es würde nicht lange dauern, bis Mini seine Anwesenheit vergaß. Dessen war er sich sicher. Er sprach ihn auch nicht an und hätte wohl nie etwas gesagt, wenn der Junge ihn nicht ständig mit Fragen bombadieren würde. "Sie sind Schusssicher. Doppelverglasung. Man kann sie nicht mehr öffnen." Frische Luft kam über die Klimaanlage rein, aber mehr brauchte der Junge seiner Meinung nach nicht zu wissen.

Interessiert hörte er ihm zu und nickte leicht zum Zeichen, dass er es verstanden hatte. Aber er war richtig enttäuscht darüber, dass man sie nicht öffnen konnte. "Das ist schade. Ich mag es, wenn das Fenster offen ist und leichter Wind hinein kommt." Bedauernd legte er seine Hand kurz gegen das Glas und sah etwas länger in den Garten hinaus. Er würde nachher dort spazieren gehen. Mini drehte sich nach einem etwas längeren Augenblick um, suchte für einen Moment Blickkontakt und ging dann wieder runter, wobei es ihm jetzt auffiel, dass Romeo dabei lautlos war. Er ging wieder in den Salon, wo seine Mom ihm ein Glas Limonade in die Hand drückte. "Dankeschön." Mini setzte sich wieder, sah aber kurz zu der Stelle, wo sein Schatten vorhin gewesen war um zu gucken ob er da auch wieder stehen würde. "Vater? Wieso ist es so gefährlich hier, dass Romeo mich überall hin begleiten muss?"

Rom erwiederte den Blickkontakt zwar, aber es lag keine wirkliche Emotion darin. Natürlich stand er wieder an der üblichen Stelle, denn von hier konnte er alles überblicken und entsprechend schnell reagieren. Der Vater hingegen seufzte nun wirklich. "Du brauchst nicht mehr wissen, als du bereits weißt. Ich will nur das beste für dich und in ein paar Tagen ist sicher alles überstanden."

Tae-Min runzelte die Stirn und meinte: "Nur weil ich wie damals mit fünf noch so gern die Kekse esse und die Limonade trinke, heißt es nicht, dass ich noch immer ein Kleinkind bin." Wieder fehlte jeglicher Trotz in seiner Stimme. Doch dann verneigte er sich entschuldigend: "Tut mir Leid, Vater. Ich weiß ja, dass du und Mutter nur das Beste für mich wollt und mich beschützt wissen wollt. Ich stell euch auch keine Fragen mehr." Nein, seinen Eltern nicht mehr, aber er würde es schon noch heraus finden. Seine Mom zupfte an seinem Zopf und fragte: "Willst du dir nicht deine Haare schneiden lassen?" Mini lächelte leicht, antwortete aber: "Nur, wenn du es dir wünscht. Aber wenn sie kürzer sind, bekomm ich immer halbe Locken und ich habe dann wuschlige Haare, die nie richtig sitzen." An ganz kurz wie bei seinem Dad dachte er nicht einmal in einem Alptraum.

Zuerst sagte der Vater nichts, denn dass Mini kein Kind mehr war, wussten alle. Dass dieser aber so neugierig wie eines war, erschien ihm neu. Vielleicht hatte er seinen Sohn auch nur zu lange nicht mehr gesehen. "Du kannst Fragen stellen, aber die Antworten würden dir nicht gefallen." Zumindest dachte er das. Er hielt Mini für ein Sensibelchen. Wie lang dessen Haare waren, war ihm jedoch egal. "Trink und ruh dich noch etwas aus.. Dann gehen wir Möbel kaufen und Farbe. Wie gefällt dir dein neues Zimmer?"

Sie hatten die letzten Jahre nur telefoniert, ihn nicht besucht um ihn nicht zu gefährden. Aber sein Dad war wie immer, wie Mini dachte. Leicht zogen sich die Augenbrauen des Jüngsten zusammen. "Das mag sein, aber wenn ich nur Antworten hören will, die mir gefallen, dann dürfte ich die Fragen gar nicht erst stellen. Aber ich möchte wissen, wie es um unsere Familie steht. Oder erfahre ich erst später alles? Wenn meine Einweisung beginnt?" Der 22-Jährige war sensibel, sehr sogar, hielt aber erstaunlich viel aus, wenn es nicht gerade seinen Körper betraf oder er seinen Dad enttäuschen könnte. So nickte er und trank Limonade, ehe er antwortete: "Es ist toll geschnitten und hat einen schönen Blick in den Garten. Nur ist es sehr schade, dass sich nicht einmal ein einziges Fenster öffnen lässt."

Der Vater fühlte sich offensichtlich nicht wohl in seiner Haut. Mit einem Schnaufen setzte er sich zu seinem Sohn. "Es steht nicht gut. Zuerst musste der Vater deiner Mutter sein Leben lassen, dann Kibums Vater und schließlich er selbst. Auge um Auge, Zahn um Zahn und Asche zu Asche. Eigentlich sollte es damit gut sein, aber wir - das heißt Romeo und ich - bezweifeln das." So schnell war ein Krieg nicht beendet, zumal sie das nicht auf sich sitzen lassen würden. Die Mäkeleien gefieln ihm rein gar nicht. Sie hatten Mini das schönste Zimmer aufgehoben und wollten es frisch renovieren, damit sich der Jüngste darin wohl fühlen konnte und dann hatte der auch noch was dran auszusetzen. "Es dient zu deiner Sicherheit, Tae-Min! Oder willst du, dass Romeo das Bett mit dir teilt?"

"So viele schon?" Betroffen sah Tae-Min seinen Dad an und seufzte kaum hörbar. Er hatte es nicht gewusst, war nicht davon unterrichtet worden. Seinen Großvater hatte er aber gekannt, im Gegensatz zu seinem Großonkel und Großcousin. Er hatte den alten Mann gern gehabt und konnte sich sogar noch an ihn erinnern. Er nickte leicht und verstand jetzt besser, warum seine Eltern sich solche Sorgen um ihn machten. "Was?!" Mini sah seinen Dad an, versuchte heraus zu finden, ob das nicht nur ein Scherz war und drehte sogar den Kopf zu Romeo, als wenn der ihm die unausgesprochene Frage beantworten könnte. "Nein, ich... also irgendwann will ich schon allein sein. Romeo ist nicht in meinem Zimmer, wenn ich schlafe... er hat da schon sein eigenes Zimmer, richtig?" Gott, absolut niemals allein sein?! Er wollte zurück in die Staaten.

"Mehr noch, aber die kennst du nicht. Der Krieg tobt nicht umsonst schon mehrere Jahre." Damit stand der Vater wieder auf und strich Mini über den Haarschopf. Er ahnte was in seinem Jungen vorging und sah ebenfalls zu Romeo, der seinen Blick in die Ferne gelenkt hatte und nicht reagierte. Es war offensichtlich, dass er nicht länger zugehört hatte. Es interessierte ihn auch nicht länger. Der Vater seufzte leise. "Na also. Dann beschwer dich nicht über die Fenster." Womit er praktisch bestätigte, dass Romeo sein eigenes Zimmer hatte. "Bist du soweit? Dann können wir einkaufen gehen."

Er hatte wirklich keine Ahnung, aber das musste er ändern und zwar so bald wie möglich. "Vater, wenn du Zeit hast, möchte ich dich darum bitten mir alles zu erzählen. Es ist nötig, dass ich alles weiß, denn ich möchte dich unterstützen." Doch wollte er auch irgendwann Zeit haben und zwar für sich, ohne zweiten Schatten. Deswegen atmete er auch erleichtert aus, als sein Vater ihm indirekt antwortete und mitteilte, dass Romeo sein eigenes Zimmer besaß. "Ich bin soweit. Danke, Mom." Mini gab seiner Mutter einen Kuss, die über ihren Kosenamen schmunzelte, den ihr Sohn nicht bemerkte. "Ich hol nur schnell meinen Geldbeutel und mein Handy." Ohne diese beiden Sachen verließ er nie das Haus, weshalb auch er auch nach oben huschte zu seiner Umhängetasche, diese von ihren Büchern befreite und noch mal schnell nachsah, ob alles drin war. Allerdings nahm er nur die zwei Sachen raus, die er genannt hatte. Steckte sich beides in die Jeanstaschen und war auch schon wieder unten um sich seine Turnschuhe an zu ziehen.

"Jetzt brauchst du mich nicht zu unterstützen. Wie ich schon sagte, ich hoffe dass in ein paar Tagen alles vorüber ist." Außerdem hatte er keine Lust, diese schändliche Geschichte erneut zu erzählen. Er sah seinem Sohn nach und bemerkte selbst kaum, wie unauffällig Romeo diesem folgte. Er war wohl der einzige, der seine Stiefel nicht auszog. Einzig den Mantel zog er hier an und während der Vater bereits die Haustür öffnete, schob sich Romeo zwei Schusswaffen in den hinteren Hosenbund. "Du kommst mit mir." Er sah Mini an und leitete ihn dann hinter das Anwesen zu seinem Motorrad, während die Eltern bereits in einem Geländewagen los fuhren. Rom reichte Mini einen Helm, bestieg die Maschine und startete sie, kaum dass Mini hinter ihm Platz genommen hatte. Er nahm einen anderen Weg und hielt noch vor Ankunft der Eltern vor einem Möbelhaus, in dem man auch Wandfarben und -tapeten finden konnte. Die Helme landeten unachtsam auf dem Lenker des aufgebockten schweren Motorrads, dann legte er Mini eine Hand zwischen die Schulterblätter und schob ihn bereits in das Geschäft.

"Okay." Mini nickte und fühlte sich zurück gewiesen. Aber noch war er wohl nicht wirklich zu etwas nutze, weshalb er auch nicht weiter darüber nach dachte. Sollte sein Dad ihn wirklich brauchen, würde er doch sicher zu ihm kommen. Dafür glaubte er daran, dass in einigen Tagen alles vorbei war. Nachdem er wieder runter gekommen war, hatte er gerade die Schuhe zugemacht, als er wieder Romeos Stimme hörte und nur nicken konnte. Er war zuvor noch nie Motorrad gefahren und es machte Spaß, während er seine Arme um den Älteren geschlungen hatte, damit er so Halt hatte. Es war wirklich toll und fand es schade, dass sie schon so schnell angekommen waren. Sein Lächeln zeigte, dass er Vergnügen am Fahren gehabt hatte als er den Helm Romeo gab. Fast hätte er gefragt, ob sie nicht einfach mal so würden fahren können, als der Leibwächter ihn schon ins Geschäft schob. "Aber sollten wir nicht auf meine Eltern warten?" Gab es denn drinnen einen Treffpunkt oder so? Irgendwie war Mini gerade etwas verwirrt, auch deshalb, weil er die Hand von Romeo überdeutlich durch sein Shirt hindurch fühlen konnte.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Mi 25 Jul 2012, 12:31 am

Romeo genoss den Körperkontakt überhaupt nicht und wäre gerne wieder auf Abstand gegangen, aber das war bei seiner Maschine nicht möglich und da musste er nun mal durch. Er war froh, dass ihre Fahrt nicht lange dauerte und hatte es ziemlich eilig, in das Möbelhaus zu kommen. Er warf unauffällige, sichernde Blicke zu allen Seiten und schob Mini entschlossen bis zur zweiten, sich selbst öffnenden Glastür und noch ein Stückchen weiter. Eine Stelle, an der man sie nicht würde einsehen können. "Wir warten hier." Damit nahm er auch die Hand von Minis Rücken und warf zugleich einen Blick auf die Uhr. Nach mehreren Minuten eisernen Schweigens und Überwachen von Romeo, wurde dieser merklich ungeduldig und warf einen Blick auf sein Handy - das just in dem Moment leise piepte. "Deine Eltern stehen im Stau... Wir sollen schon vorgehen." Was Rom auch tat, in dem er bereits einige Schritte machte, nur um wieder ungeduldig zu Mini zu sehen.

Mini mochte den Körperkontakt, er war einfach so und auch die Hand des Mannes zwischen seinen Schulterblättern. Allerdings begann er sich Sorgen zu machen, als seine Eltern nicht kamen und sein Leibwächter zur Uhr gesehen hatte. Er schwieg auch, sah aber die ganze Zeit zum Ein- und Ausgang. Erst als er das leise Piepen hörte, drehte er seinen Kopf und sah Romeo fragend an. "Okay." Der 22-Jährige folgte seinem zweiten Schatten, aber eher lustlos. So schob er sich auch die Hände in seine Jeans und lief ihm einfach nach. Sie kamen zuerst zu den Wandfarben und den Tapeten und Mini sah sich zwar um, hatte aber keine Idee was er da nehmen sollte. Also kam er nach ein paar Augenblicken näher zu Romeo, sah zu ihm hoch und fragte einfach: "Welche Farbe würdest du nehmen, wenn du dein Zimmer neu streichen willst?"

Romeo hatte selbst keine Lust, hier großartig mit dem Jungen shoppen zu gehen. Er würde jedenfalls keinen großen Wagen vor sich her kerren. Immerhin kamen sie schnell in eine Abteilung in der er hoffte, dass Mini sich schnell entscheiden würde. Er selbst stellte sich so, dass er den Jungen und das weitere Umfeld im Auge behalten konnte und tat so, als wolle er sich selbst was ansehen. Doch offenbar hatte der Jüngere Entscheidungsschwierigkeiten. Rom zuckte mit den Schultern. "Keine. Ich bevorzuge Papierwände."

Mini dachte gar nicht daran, dass er, wenn er etwas gefunden hatte, auch einen Wagen brauchen würde. Farbeimer waren nicht nur schwer, er würde bei der Größe des Zimmers mehr als nur zwei brauchen. "Papierwände?" Erstaunt sah er ihn an und musste dann lächeln. Diese Vorstellung gefiel ihm irgendwie. Aber das würde es hier nicht geben und sein Dad kaum bereit sein die Wände einreißen zu lassen. So seufzte er leise und ging dicht an Romeo vorbei, weil hinter diesem eine interessante Tapete an der Wand hing, zumindest eine Bahn davon. Aber es war auch nicht das Wahre und so ging er weiter, blieb bei einer quietschpinken stehen und grinste sich eins, ehe er weiter ging und zu den Fototapeten kam. Ein Nachthimmel hatte es ihm besonders angetan, ehe er was anderes fand. Die New Yorker Skyline bei Nacht! New York... er vermisste diese Stadt schon jetzt. "Romeo? Hast du eine Ahnung, wie viele Rollen ich brauche? Also für die Wand links von der Tür?" Denn da waren keine Fenster und keine Tür, die das Bild stören konnte.

Romeo blieb ruhig und nickte schlicht. Er hatte sein Zimmer im Anwesen damit verkleiden lassen, aber das waren Spezialanfertigungen gewesen und entsprechend teuer. Er rührte sich nicht, bis Mini an ihm vorbei gegangen war und drehte sich dann um. Schweigend musterte er den Jungen, der ihm mehr wie ein Mädchen vorkam. Er kannte den Vater schon länger und wusste, wie schwer es dem Mann fiel, die Ruhe zu bewahren und seine Enttäuschung nicht einfach kund zu geben. Er folgte Mini, sobald dieser sich weiter entfernte und seufzte innerlich wegen der neuen Frage. "3 sollten reichen." Die Erleichterung durchflutete ihn erst, als nun auch die Eltern mit einem großen Wagen auftauchten und der Vater Rom kurz zunickte. "Und, hast du schon was gefunden?"

"Okay..." Er hatte Glück, denn das Motiv bestand aus drei Teilen, weshalb er von jedem eine Rolle nahm und sie selbst trug. Kurz darauf sah er seine Eltern und nickte bei der Frage seines Dads mit einem bezaubernden Lächeln - was zu einem Mädchen besser gepasst hätte. "Habe ich. Jetzt brauche ich nur noch die passende Farbe zur Fototapete." Seine Mutter lächelte und erkannte dann das Motiv. Ihr wäre ein anderes lieber gewesen, denn bei New York hatte sie irgendwie Angst, dass ihr einziges Kind wieder weg wollte.

Auch der Vater zeigte sich nicht begeistert. "Willst du nicht eher ein... traditionelles Motiv?" Doch der Blick seiner Frau ließ ihn verlegen lachen. Sie wollten ja schließlich, dass ihr Sohn sich so einrichtete, wie er wollte. "Nun gut, wenn es dir gefällt.." Romeo hingegen entfernte sich nun weiter und mit einem mal durften selbst Mini einige Männer bemerken, die oft Blicke zu ihnen warfen - zunehmend neugierige. Romeo war ja nicht blöde und sie waren alleine hier - oh nein. Er hatte einige Sicherheitsmänner mitgenommen, die sich auf den verschiedenen Etagen verteilt hatten.

Mini schmunzelte und schüttelte dann seinen Kopf. "Zwei Fototapeten wären zu viel. Es sei denn, es wäre nur eine Sternennacht, die dann zu New York passen würde." Mini legte die Tapetenrollen in den Wagen und umarmte seine Mom, sah aber auch seinen Dad an. Nur ihn wollte er nicht in der Öffentlichkeit umarmen, das schickte sich nicht. Erst nach einer geraumen Weile, er hatte tatsächlich eine solche Nachttapete gefunden, bemerkte er die Blicke von einigen Männern und war zuerst etwas irritiert, hatte er doch wirklich geglaubt, dass nur Romeo mit ihnen kommen würde. Der 22-Jährige begann sich unwohl zu fühlen und strich sich etwas nervös eine Strähne hinter das Ohr, welche sich aus seinem Zopf gelöst hatte. Aber von den Tapeten ging es weiter zu den Teppichen und Laminat, wo er sich aber dagegen wehrte, denn ihm gefiel der Boden vom Zimmer. Also ging es zur Einrichtung und da wollte er ein rundes Bett haben.

Romeo schwieg und hielt sich nun völlig zurück, damit die Familie möglichst unter sich sein konnte. Auch die Männer verteilten sich wieder mehr, als sie von Abteilung zu Abteilung wechselten. Allerdings trat Romeo wieder näher, sobald er das Unwohlsein des Jüngeren bemerkte. Doch nicht nur deswegen, es wurden auch mehrere verdächtige Personen gemeldet. Rasch sprach er mit dem Vater, der sich mit seiner Frau abseilte und meinte, sie wollten noch was für sich gucken. Romeo hingegen stand nun dicht bei Mini. "Du solltest dir doch noch mal die Teppiche ansehen", riet er ihm emotionslos, nachdem sie das Bett mehr oder weniger schon gekauft hatten.

Mini bemerkte nicht, dass sein Leibwächter der Grund war, warum sein Unwohlsein schwächer wurde. Er bemerkte ihn jedoch und lächelte leicht, ehe er sich das runde Bett aussuchte, welches etwas erhöht auf einer Art Podest aufgebaut werden würde. Mit einem leichten Stirnrunzeln sah er seinen Eltern nach, hatte nicht einmal richtig Zeit ein okay von sich zu geben und sah dann wieder zu Romeo, als dieser ihm den Rat gab. "Aber ich brauche eigentlich nur noch einen Schreibtisch und Kleiderschrank und keinen Teppich..." Hatte er das nicht schon gesagt, dass er keinen anderen Boden wollte? Doch mit einer ergebenen Handbewegung ging er zu den Teppichen und wurde von einem Verkäufer angesprochen: "Kann ich Ihnen helfen?" Mini schüttelte seinen Kopf: "Nein, danke. Ich seh mich nur ein wenig um." Der Verkäufer verneigte sich und sah flüchtig zu Romeo, während Mini ihm den Rücken zu wandte und zu einem schwarzen halbrunden Teppich ging. Vielleicht sollte er sich einen vor´s Bett legen?

Romeos Blick war unerbittlich. Er hätte seine Worte auch notfalls wiederholt oder Mini dazu gezwungen. Zu seinem eigenen Glück sprang der Junge doch noch auf seine Worte an und so entgingen sie gerade rechtzeitig den Blicken der verfeindeten Familie. Romeo hielt sich in unmittelbarer Nähe zu Mini auf, machte aber keinerlei alamierte Anzeichen und war auch vällig entspannt. Erst als er erneut einen Wink bekam, schob er Mini wortlos weiter, wieder mit der Hand zwischen seinen Schulterblättern und damit zu den riesigen Teppichrollen. eine davon lüpfte er an und schob Mini mit einem "Schweig!" drunter. Er selbst deckte dem Jüngeren den Rücken und so war die Gefahr nun wirklich fürs erste hinüber. Als Mini wieder raus durfte, schirmte Romeo ihn immer noch mit seinem Körper ab, sah nun aber zu einem der Sicherheitsmänner, der ihm entgegen kam. "Sie sind gegangen. Seine Eltern auch. Er soll sich noch den Rest aussuchen, das wird dann wie das Bett bestellt."

Der Blick gefiel ihm nicht, aber ängstigte ihn auch nicht, schließlich war Romeo zu seinem Schutz da - da würde er ihm nichts antun. So Minis Überlegungen, die sowieso verschwanden, sobald er angesprochen wurde. Er hatte die verfeindete Familie weder bemerkt, noch die Blicke gesehen. Wie auch? Er wusste ja nicht einmal wie sie aussahen. Dafür erschrak er sich leicht, als er die Hand wieder fühlte, aber nur aus Überraschung. Dafür bekam er jedoch richtige Angst, als er sich verstecken musste und presste im Versteck die Lippen fest aufeinander, so dass sie rötlich aussahen, als er wieder raus konnte und somit auch die Lippen wieder entspannen konnte. Natürlich hatte er geschwiegen, was er auch noch tat, als der Security zu ihnen kam und Bericht erstatte. Mini kam es nämlich wie ein Bericht vor. Danach ging er los, hatte aber keine Lust mehr und war wieder nervös, auch wenn jetzt wohl keine Gefahr mehr drohte. Der Spaß am Einkaufen war ihm vergangen. Es dauerte nicht allzu lang, da hatte er den Schreibtisch und den wirklich großen Kleiderschrank ausgesucht, dazu noch zwei Bücherregale und Gardinen sowie Vorhänge. "Wir können wieder zurück." Er war niedergeschlagen, sollte das jetzt immer so ablaufen, wenn er raus ging? Und als sie beim Motorrad standen, hielt er den Helm fest und fragte genau das.

Hätte Romeo Spaß gehabt, so wäre ihm dieser ebenfalls vergangen. Aber das Problem stellte sich ihm gar nicht. Als die Gefahr vorüber war, konnten sie auch den Rest einkaufen. Neue Gefahr tauchte keine mehr auf, aber davon abgesehen war Romeo niemand, der eine Stimmung wieder aufbaute oder jemanden bespaßte. Er war selbst froh, als sie den Laden endlich verlassen hatten und betrachtete den Jüngeren für einen Moment. "Bis die Gefahr vorüber ist. Wenn du sterben willst, musst du das mit deinen Eltern besprechen."

"Das habe ich nicht gesagt und damit auch nicht andeuten wollen. Aber ich werde mit meinen Eltern sprechen." Wie kam der Blödmann darauf, dass er sterben wollte?! Leicht wütend setzte er sich den Helm auf, machte ihn fest und wartete, bis Romeo saß, ehe er sich wieder an ihm fest hielt und die Fahrt hob seine Laune erheblich an. Doch würde er - bis sich die Gefahr gelegt hatte - nicht mehr einkaufen gehen wollen. Das war der Grund für seine Frage. Beim Anwesen angekommen, stieg er ab und hatte leicht gerötete Wangen, denn er hatte festgestellt, dass er nur zu gern Motorrad fuhr, zumindest als Sozius. Selbst würde er wohl kaum eine Maschine halten können. "Romeo? Können wir irgendwann mal eine längere Fahrt machen?"

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 26 Jul 2012, 12:13 am

Anscheinend wusste der Junge überhaupt nicht, was er wollte und was nicht. Romeo zuckte lediglich mit den Schultern. Sah er so aus als hätte er Lust auf Babysitten? Er hatte verdammt noch mal besseres zu tun! Romeo legte ein ordentliches Tempo mit seiner Maschine vor und fuhr dabei so sicher, wie es wohl nur ein Stunt- oder Sicherheitsfahrer konnte. Als sie beide angekommen und abgestiegen waren, bockte er die schwere Maschine auf und befreite sich von dem Helm. Die Frage ließ ihn stocken. Mit einem leichten Augenverdrehen nahm er Mini den Helm ab und verstaut ihn gleich unter dem Sitz. "Eventuell..." Sofern er dafür bezahlt wurde. Denn sonst wüsste er nicht, warum er das überhaupt tun sollte.
"Lass uns reingehen." Irgendetwas hier draußen bereitete ihm ein ungutes Gefühl. Sein Blick huschte über das Anwesen, doch sehen konnte er niemanden. Aber kaum hatte er die Hand zwischen Minis Schulterblättern gelegt, blieb ihm plötzlich keine andere Wahl. Er sah etwas silbernes - einen Ninjastern - aufblitzen und konnte Mini nur noch grob zur Seite und damit direkt gegen die nächste Hauswand schubsen. Der Shurik verfehlte sein Ziel, aber die Gefahr war damit nicht vorüber. Romeo presste Mini zusätzlich mit dem eigenen Gewicht noch etwas mehr an die Wand und kassierte den nächsten Stern voll ins Schulterblatt.

"Wirklich?" Ja, er freute sich, denn auch wenn es kein ja war, es war auch kein nein und überhaupt sah er darin etwas Positives. "Dann können wir vielleicht einen Ausflug machen? Hm, später, wenn es nicht mehr so gefährlich ist?" Mini lächelte freudig und nickte dann, was sollten sie auch draußen? So langsam aber sicher gefiel ihm die Hand immer besser auf seinem Körper und das Lächeln wollte nicht mehr verschwinden. Doch mit einem mal bekam er einen Stoß und landete mit dem Gesicht an der rauen Wand, wo er sich die Stirn anschlug. Schnelle Reflexe hatte er leider nur beim Tanzen. Ihm blieb die Luft weg, als er Romeo hinter sich fühlte und merkte durch nichts, dass dieser getroffen worden war. Dafür hörte er schnelle Schritte, gleich von mindestens zwei Männern, die mit gezogenen Waffen zu ihnen kamen. Sofort brach eine Suchaktion aus, während seine Eltern drinnen beschützt wurden, suchten die anderen das Anwesen und die nähere Umgebung ab, aber sie fanden niemanden. Selbst auf dem Dach sahen sie nach, in den Bäumen. Mini hatte die Lippen fest aufeinander gepresst, diesmal jedoch aus Angst. Erst als Romeo ihn frei ließ, drehte er sich um und sah ihn an. "Ist... alles okay?" Womit er ihn meinte und nicht das Geschehen um sie herum.

Diesmal schwieg Romeo einfach. Er hatte keine Lust auf einen... Ausflug oder dergleichen. Da konnte er ja nur hoffen, dass der Jüngere seine ewige Fragerei irgendwann sein lassen und das hier vergessen würde.
Dann konnte der Assassine nur noch reagieren. Die Rücksicht auf Minis makellose Haut blieb aus, hier galt es nur noch, ihn vor wesentlich gefährlicheren Dingen zu schützen. Er ließ sich vom Schmerz nichts anmerken, fluchte aber innerlich. Sein schöner Mantel! Natürlich spürte er Minis kleinen Arsch überdeutlich und auch den schlanken Körper. Aber genießen konnte er nichts. Die Hände hatte er über den Kopf des Jüngeren gelegt und sah über die Schulter, kaum dass er Schritte hörte. Sofort wurde das Gelände durchsucht und Romeo trat erst etwas zurück, als sie von Securitys umringt wurden. Minis Frage ignorierend, drehte er sich um und hatte die Hand ebenfalls an seine Schusswaffe gelegt. Den Mantel hatte er dafür zurückschlagen müssen und Mini konnte so nicht nur den Shurik in seiner Schulter stecken sehen, sondern auch, dass er gleich zwei Schusswaffen im hinteren Hosenbund stecken hatte. "Assassine..." Es klang ein wenig fragend, aber auch feststellend. So hinterrücks waren nur die Männer seiner Sparte. Er ignorierte Mini, bis er das Zeichen bekam, dass keiner zu finden war. "Rein jetzt!" Diesmal griff er den Oberarm des Jungen und zog ihn unbarmherzig mit sich, wobei sie ordentlich Rückendeckung bekamen. Den Jungen brachte er gleich ins Arbeitszimmer des Vaters, wo sich die Eltern und 4 weitere Securitys befanden. Dass er blutete ignorierte er gekonnt und es schien nicht so, als hätte er Schmerzen. "Entweder wir verlassen das Anwesen oder die Sicherheitsvorkehrungen müssen noch höher geschraubt werden!" Er brummte es kalt und hatte keine Lust mehr auf das ewige "Mal sehen.."

Oh nein, er würde es nicht vergessen. Mini wollte unbedingt wieder mit Romeo fahren, so schnell und doch sicher und so gerne einmal den Wind in seinen Haaren fühlen. Vielleicht konnte er ja eine kurze strecke ohne Helm mit ihm fahren? Nur Sekunden später wurde er gegen die Wand gepresst und bekam Angst. Er wagte es irgendwie nicht richtig zu atmen und hielt wirklich ganz still, erst als Romeo etwas zurück trat, konnte er wieder richtig atmen und bekam keine Antwort darauf, ob alles okay sei. Nachdem sein persönlicher Leibwächter den Mantel zurück geschlagen hatte, wurde er bleich. Nicht wegen den beiden Waffen, das störte ihn überraschenderweise überhaupt nicht. Nein, es war wegen dem Gegenstand in Romeos Schulterblatt. Assassine? Mini starrte den Älteren an, noch immer sehr blass und wollte eigentlich etwas tun, helfen, doch sofort als hätte Romeo seine Überlegungen erkannt, packte er ihn und brachte ihn rein. Wie konnte er nur so wichtig sein, dass so viele Männer und vor allem Romeo ihn mit dem eigenen Leben beschützen würden? "Dad.. Mom..." er murmelte es nur und wurde sofort von seiner Mom in die Arme geschlossen und fest an sich gedrückt. Doch Mini sah zu seinem Dad und Romeo, löste sich von seiner Mutter und hörte dann die Entscheidung. "Wir werden die Sicherheitsmaßnahmen erhöhen. Doch sollte es dann noch einen Anschlag geben, wirst du Tae-Min nehmen und ihn verstecken. Niemand außer dir darf wissen wo er ist." Mini öffnete seinen Mund und sagte dann doch etwas ganz anderes: "Wir brauchen einen Arzt oder Erste-Hilfe-Material."

Romeo nickte nur knapp auf die Antwort. Die Zusammenkunft rührte ihn gar nicht. In seinem Kopf arbeitete es und wieder ignorierte er Mini, während 2 der Securitys leicht nervös wurden. "Es war vermutlich ein Assassine. Wenn sie schon so etwas auffahren, ist die Lage..." - "..mehr als ernst, ich weiß." Der Vater hmpfte missgelaunt und verschränkte die Arme vor der Brust. Sein Blick glitt von Romeo zu Mini, ehe er dem nervösen Secu nen Wink gab, damit der einen 1. Hilfekasten holte. Zugleich überlegte er, ob sie Mini nicht besser gleich woanders unter brachten. "Vielleicht könntest du ihn zuerst mit zu dir nehmen? In deine eigene Wohnung meine ich, Romeo. Ist sicher leichter zu überwachen, als so ein riesiges Anwesen." Aber Romeo schien von der Idee nicht gerade begeistert.

Tae-Min runzelte leicht die Stirn und verschränkte ebenfalls die Arme vor der Brust, doch bei ihm wirkte es nicht ... sonderlich männlich. Er wirkte dadurch nur noch besorgter, was sein Stirnrunzeln nur verstärkte. Allerdings nicht wegen der ernsten Lage, sondern weil Romeo einfach seine Verletzung ignorierte. Die Frage seines Dads jedoch brachte Mini aus der Fassung. "Nein.. ich. Also ich kann doch auch hier bleiben und einfach nicht mehr raus gehen. Das wäre doch schon etwas sicherer, oder nicht? Oder ich bleib in meinem Zimmer, bis es... ruhiger geworden ist." Er wollte gar nicht in Romeos Wohnung, auch wenn er neugierig war.

Wieder ignorierte Romeo den Einwurf, wobei Mini diesmal ein strafender Blick traf. "Ich halte einen solchen Umsturz nicht für sinnvoll. Sie werden jede nächstmögliche Gelegenheit nutzen und erneut angreifen. Und jetzt wissen sie, wie euer Sohn aussieht." Damit erntete er bedächtiges Nicken und als die Tür erneut aufging, war sofort die Spannung spürbar, die sich bei allen breit machte. "Ich mach das selbst. Und keiner verlässt den Raum!" Damit schnappte er sich den Kasten und rauschte mit energisch großen Schritten aus dem Raum. Dabei sprach er schon wieder, jedoch mit der Verbindung, die er zu den anderen Securitys hatte und gab ihnen neue Anweisungen durch.

Langsam aber sicher wurde Mini wütend, er konnte es nicht ab so übergangen zu werden und erwiderte den Blick mit Wut in seinen eigenen Augen. Er hatte es gut gemeint, wollte Romeo nicht stören, wenn er in seine Wohnung mit kam und ihm die Arbeit erleichtern, wenn er hier blieb. Während die anderen sich anspannten, blieb der Jüngste halb entspannt aber noch immer wütend. Als Romeo raus gegangen war, drehte er sich zu seinem Dad um. "Vater! Was hast du jetzt genau vor? Bleib ich hier, geh ich zu Romeo oder bringt er mich ganz weg? Und wann kann ich in mein vorläufiges Zimmer? Ihr könnt mich ruhig mit einbeziehen, ich bin 22 und nicht 12!"

Der Vater sah zu seiner Frau und seufzte dann, als sein Blick auf Mini traf. "Wir wollten dir hier ein unbeschwertes Leben bieten.. Aber das wird vorerst wohl nichts. Romeo hat recht.. Es ist besser, wenn du erstmal hier bleibst. Aber sollten die hier noch einmal eindringen, musst du mit Romeo mitgehen. Keiner kann dich so beschützen wie er. Und er würde sein Leben geben." Was der Assassine bereits bewiesen hatte. Mittlerweile war es draußen dunkel geworden und Romeo kam frisch verbunden zurück. Natürlich hatte man ihm dabei helfen müssen, aber das war bereits wieder vergessen, als Romeo zurück in den Raum trat. "Es stehen überall Nachtwachen bereit." Damit nickte auch der Vater wieder erleichtert. "Dann sollten wir... etwas essen."

"Wie du wünscht, Vater." Dass Romeo sein Leben geben würde, das hatte er schon bemerkt. Und er wollte es nicht. "Ja, das hat Mutter schon gesagt, dass er so gut ist." Kurz darauf jedoch wollte er zum Fenster um hinaus zu sehen, während sie warteten. Doch wurde er von einem der Männer aufgehalten und so setzte sich Mini einfach irgendwo hin und schwieg. Kaum kam Romeo wieder, stand er auf und sah dann zu seinem Dad. Hunger hatte er gerade nicht, nickte aber leicht. Sein Blick ging aber wieder zu Romeo und hätte er es nicht besser gewusst, er hätte ihn für unverletzt gehalten. So verließen sie den Raum und gingen ins Esszimmer, wo das Essen nach kurzer Zeit aufgedeckt wurde und Mini eine Kinerportion runter bekam, mehr nicht. Als sie fertig waren, fragte er: "Kann ich mich zurück ziehen?" Es wurde ihm erlaubt und so verabschiedete er sich mit einem Kuss bei seiner Mom und umarmte kurz seinen Dad, ehe er nach oben ging und sich ein Bad einließ. Während das Wasser schön heiß in die Badewanne lief, ging er ins Gästezimmer, wo jemand seine sämtliche Kleidung eingeräumt hatte. Was ihn erstaunte. Aber dann nahm er sich eine lilane Panty, einen schneeweißen Bademantel und Hauspantoffeln und ging damit wieder ins Bad, während ihm Romeo nur ab und zu auffiel, aber besonders dann, als er das Wasser abstellte und ins Schaumbad steigen wollte, kam es ihm wieder zu Bewusstsein, dass er da war. "Bleibst du wirklich im Raum?" fragte er nach hatte erst mal nur seinen Zopf gelöst.

Romeo ließ sich auch weiterhin nichts anmerken und folgte ganz eindeutig Mini. Sobald sich der Jüngere bewegte, geriet auch er etwas in Bewegung. Am Essen beteiligte er sich nicht, sondern nahm seinen üblichen Platz ein. Er schwieg und wurde selbst nicht weiter beachtet, was ihn überhaupt nicht störte. Er war froh, seine Ruhe zu haben. Als der Jüngere ging, folgte er ihm erneut, ohne ihm diesmal nahe zu kommen. Er beobachtete nur und warf im Bad einen prüfenden Blick auf die herunter gelassenen Rollos. Nicht viel Schutz, aber immerhin etwas. Die Teile waren erst heut morgen angebracht worden. "Ja." Sollte wohl als Antwort genügen. Allerdings drehte er sich nun herum und kehrte Mini damit den Rücken zu. Den Mantel hatte er natürlich wieder abgelegt, aber von seiner Verletzung war dank des Hemdes nichts zu sehen und er bewegte sich auch nicht unbedingt schonender.

Es war eigentlich einfach Romeo zu vergessen, ihn nur als zweiten Schatten wahr zu nehmen. Was auch an den lautlosen Bewegungen und Schritten lag. Doch als Mini sich ausziehen wollte, wurde er fast präsenter als wenn er seine Hand zwischen seinen Schulterblättern gehabt hätte. Die knappe Antwort ließ Mini seufzen und die schmalen Schultern hängen lassen. Doch was sollte er tun? Er konnte nichts dagegen machen und so zog er sich aus, hatte seine neuen Sachen neben eines der beiden Waschbecken abgelegt und zog sich dann aus. Er war sehr ordentlich und so legte er alles zusammen und beiseite, ehe er ins heiße Wasser stieg. Er mochte es so heiß, auch wenn er dann so rot wie ein Krebs aussah, weil seine zarte Haut dagegen protestierte. Mini machte es sich bequem, lehnte den Kopf gegen ein Badewannenkissen und schloss für einige zeit die Augen. Aber zum Glück schlief er nicht ein. Doch erst nach etwa einer halben Stunde begann er damit sich mit einer zart riechenden Seife zu waschen und auch seine Haare. So würde der Seifenduft seinen eigenen lieblichen Duft unterstreichen, aber nicht überdecken. Er spülte sich den Schaum ab, ließ dabei das Wasser ablaufen und griff zur Seite und ins Leere. "Hm, Romeo? Kannst du mir bitte das Handtuch reichen? Ich hab vergessen es mir auf den Wannenrand zu legen." Es würde noch dauern, bis das Wasser ganz weg war und noch etwas Schaum war auch da, also glaubte er, dass sein Leibwächter nichts sehen konnte. Das Handtuch lag auf seinem Bademantel.

Romeo drehte sich nicht um, gab keinen Laut von sich und sah nur aus den winzigen Ritzen des Rollos nach draußen. Der Jüngere interessierte ihn nicht und er regte sich erst, als er abermals angesprochen wurde - wieder mit eienr Frage. Genervt verdrehte Rom die Augen, griff das Handtuch und hielt es Mini hin, ohne ihn anzusehen.

"Danke." Mini lächelte, obwohl das unnötig war, wie er erkannte, da der Ältere gar nicht zu ihm sah. Also erlosch es auch wieder und ohne 'Gefahr' gesehen zu werden, stand er auf, stieg aus der Wanne und trocknete sich ab. Anschließend drückte er sich das Wasser aus den Haaren, nachdem er seine Panty übergestreift hatte. Er pflegte sich und seine Haare, weshalb er auch eher selten einen Föhn benutzte, weil es den Haaren schadete. Dann zog er sich den Bademantel an, nahm seine alten Sachen, hängte zuvor das Handtuch auf und ging ins Gästezimmer. Dort holte er eine parfumlose Bodylotion heraus und ließ den Bademantel von den Schultern gleiten, legte ihn über einen Stuhl und begann sich überall einzucremen. Allerdings ließ er die Stellen aus, die von der Panty bedeckt waren. Danach zog er sich ein knielanges Schlafshirt an, holte sich eines seiner Bücher und ging ins Bett um zu lesen. Was er so lange tat, bis er einschlief, nach nur etwa zehn Minuten. Der Zeitunterschied forderte schon um kurz nach 9 Uhr abends seinen Tribut.



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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Romeo am Do 21 Feb 2013, 11:23 am

Einige Wochen später war wieder Ruhe eingekehrt und es drohte keine Gefahr mehr. Ein weiterer Grund für Romeo, dem Jungen wieder seine Freiheiten zu lassen. Trotzdem waren sie sich in dieser Zeit näher gekommen und mittlerweile verbrachte er seine Zeit mit Mini nicht wegen der Pflicht, sondern weil er Lust dazu hatte. Auch der Wunsch nach einem längeren Motorrad-Ausflug hatte er ihm gegönnt und seine eigene Unlust besiegt. Und es war ja doch noch ein schöner Tag geworden, denn er hatte es sich herausgenommen und Mini beim Abschied zart geküsst, ehe er sich in sein Dojo zurück zog.
Auch pflegte er jetzt wieder mehr Kontakte zur Außenwelt, baute seien Freizeit aus und knüpfte wieder Kontakt zu einem alten Bekannten: Drogo. Bisher jedoch nur einmal die Woche per Telefon, wenn Drogo sich in die nächst größere Stadt begab. Anscheinend wollte der Mann des Pferdevolks sich ein zweites Standbein aufbauen und Romeo hatte zugestimmt, ihm dabei behilflich zu sein. Die Sprache beherrschte der Mann seiner Meinung nach bereits hervorragend. Doch davon erzählte er natürlich niemandem etwas, auch Mini nicht. Mit dem Jungen unterhielt er sich dann doch eher über andere Sachen. Jeden Morgen fuhr er ihn in die Uni und holte ihn anschließend wieder ab und war für den Notfall immer Einsatzbereit.

An den Essen nahm er immer noch nicht teil, stand aber wie üblich in einer Ecke und schwieg. Er lauschte auch so viel lieber Minis Erzählung mit seinen Eltern. "Unsere zwei Austauschstudenten werden heute abend ankommen", teilte der Vater eine Spur aufgeregt mit. Seine Frau und er hatten Mini überraschen wollen - aber auf den Trichter hatte sie erst Romeo gebracht, der einen kurzen Blick zugeworfen bekam. Für Mini war es eine Überraschung, denn der durfte auch von dem Projekt noch nichts mitbekommen haben. Das neue Semester fing in einer Woche an und bis dahin konnte der sich dann mit den anderen Studis auseinander setzen.
Aus Romeo war natürlich nichts heraus zu bekommen und er tat so, als wüsste er von nichts. Dafür verließ er abends das Anwesen im großen Range Rover und holte die beiden Studenten vom Flughafen ab. Während er selbst wie immer seine schwarze Lederkluft samt Mantel trug, erkannte er die Studenten sofort.

Da war jener Jonghyun, über den er bereits einige Infos eingezogen hatte und Phoenix. Der trug eine große Mütze unter der er seine langen Haare versteckt trug. Nur links und rechts schauten ein oder zwei Strähnen hervor, die aber keine wirkliche Auskunft über die Länge seiner Haarpracht gaben. Groß und schlank war er, gekleidet in eine hellgraue enge Jeans, ein royalblaues Shirt, auf dem ein Phönix in weiß gedruckt war und darüber ein schwarzer Hoodie, der allerdings offen war. Die beiden Jungs hatten sich bereits auf dem Flug kennengelernt, wo man diejenigen zusammen gesetzt hatte, die in eine Familie kamen. Jetzt grinste Phoenix zu Jong rüber. "Das muss er wohl sein. Kleiner Mann in schwarz." Mehr Beschreibung hatten sie nicht bekommen und so griff er seinen übergroßen Koffer und die Tasche, um mit Jong auf den Mann zuzugehen.
"Ich bin Romeo und bringe euch zu Tae-Mins Familie. Er weiß immer noch von nichts, außer dass Austauschstudenten aufgenommen werden." Auch den beiden war gesagt worden, dass sie nichts rumtratschen sollten und das war recht gut gelungen. Romeo nahm dem schlanken, feminin aussehenden jungen Mann die Sachen ab und trug sie zum Auto, um sie dort in den Kofferraum zu hieven. Jong sah in seinen Augen stark genug aus, um sein Zeug selbst zu schleppen. Auf der Fahrt unterhielt Romeo sich kaum, es sei denn, ihm wurden Fragen gestellt. Eine dreiviertelstunde später, kamen sie endlich an und er stieg nach einem sichernden Blick aus.
Auch Phoenix stieg aus dem großen Wagen und sah sich neugierig staunend um. Zwar hatte Mini ihm mal Bilder geschickt, auch vom Garten, aber das hier war doch eine Spur gigantischer, als er es sich vorgestellt hatte. "Komm..!" Er sah aufgeregt zu Jong und ging bereits zur Tür.
Romeo nickte den beiden kurz zu. Er würde sich mit den Dienern um das Gepäck kümmern, da die beiden ihr eigenes Gästezimmer bekamen.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Jonghyun am Do 21 Feb 2013, 11:56 am

Mini hatte sich riesig über den Ausflug gefreut und hatte höchstselbst einen kleinen Picknickkorb mit Leckereien gefüllt, die er selbst gekocht und gebacken hatte. Das Süßkram hatte er selbst gegessen, aber er war glücklick gewesen, dass Romeo etwas vom Herzhaften probiert hatte. Er hatte sich sogar getraut sich ein klein wenig an ihn zu lehnen. Von dem zarten Kuss bei ihrer Verabschiedung war er völlig überrascht worden und knall rot angelaufen. Aber das seelige und verlegene Lächeln danach sprach Bände. Taemin hatte begonnen sich zu verlieben, doch das durfte niemand wissen und sehen schon gar nicht.

"Heute schon? Das ist ja toll, ich freu mich schon darauf sie kennen zu lernen." Woher hatte er auch wissen sollen, dass es sein bester Freund und sein Ex war?
Jong hingegen konnte es kaum noch erwarten, er hatte alles daran gesetzt um zwei Semester in Seoul studieren zu können und als er mit bekommen hatte, dass Taemins Eltern Austauschstudenten aufnahmen, hatte er dieses Fach extra noch dazu gewählt. Er hätte Mini niemals verlassen, doch der hatte es für besser gehalten, als er wieder nach Hause musste. Der Zufall wollte es, dass er Phoenix kennen gelernt hatte bzw. dass dieser auch das Fach studierte und sie zusammen zu Taemins Familie konnten. Er hatte ihn sofort sympathisch gefunden und heiß. Aber er flirtete nicht, sein Herz hing noch immer an Taemin. Jong trug heute schwarz-weiß, wobei seine Hose weiß war und eng an lag, die Stiefel waren jedoch wieder schwarz. Er hatte sich auch gestylt und sah trotz des langen Flugs noch fast genauso aus wie bei der Ankunft am Flughafen.
Lachend unterhielt er sich während dem Warten mit Phoenix und sah dann dem älteren Koreaner entgegen, dem er freundlich zu nickte und sich dann ebenfalls vorstellte: "Ich bin Jonghyun, sehr erfreut." Natürlich trug er seine Sachen selbst und hätte Romeo nicht den Koffer von Phoenix genommen, so hätte er diesen genommen, da er eine große Sporttasche über der Schulter trug und einen Rucksack auf dem Rücken. Er folgte ihm mit Phoe und sah sich staunend um, als sie am Ziel angekommen waren. "Wow".

Mini hatte sich auch zurecht gemacht und war schon aufgeregt, aber eigentlich nur, weil es Amerikaner waren. Er vermisste die USA und er vermisste seine Freunde dort. Auch er trug schwarz-weiß, mit ein kleines bisschen Farbe und Glitzer. Er mochte Glitzer und rosa und Pastellfarben, seine langen Haare trug er als Pferdeschwanz und hatte Labello benutzt, weshalb seine Lippen ein wenig schimmerten. Dann hörte er das Auto und flitzte raus, wobei er wie angewurzelt stehen blieb. "Oh my god!" Er hatte Phoenix gesehen und plötzlich hörte man ihn quietschen und er rannte auf den Blauäugigen zu und fiel ihm um den Hals, Jong hatte er noch nicht gesehen. "PHOEEEEE!" Oh Gott, er war kurz davor los zu heulen. Auch wenn Phoenix sich verändert hatte, diese Augen und der Mund waren gleich geblieben. "Phoe..." Minis Stimme kippte und er drückte ihn an sich, gleichzeitig schmiegte er sich fest an den Größeren und behielt die Augen geschlossen. Jong lächelte und wartete, er wollte nicht stören und freute sich viel mehr auf seine Begrüßung danach.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 12:07 pm

Phoenix hatte sich riesig gefreut, dass er mit Jonghyun in eine Familie konnte - er war nicht nur einer der schönsten Männer gewesen, die er hier gesehen hatte, sondern auch noch sympathisch und wirklich klug. Beinahe den ganzen Flug über hatten sie sich unterhalten und Erfahrungen ausgetauscht - und so auch prompt festgestellt, dass sie nicht nur beide Mini kannten, sondern auch schwul waren. Eine perfekte Dreierrunde also. Natürlich hatte er Jong angeflirtet, aber mehr auch nicht. Als sie endlich nicht mehr warten oder sitzen mussten, seufzte Phoe erleichtert. Hier war tatsächlich sowas wie fast Sommer - Frühling um genau zu sein, weshalb hier auch alles wundervoll in Blüte stand. Er sah Mini sofort und fing das große Strahlen an. Er lief seinem Brieffreund ein paar Schritte entgegen und fing in lachend auf, wobei seine schwarze Mütze ihm bei der stürmischen Begrüßung vom Kopf rutschte und die arschlange Haarpracht offenbarte. Grinsend drückte er Mini an sich und knuddelte ihn fest durch. "Na, hast du mich vermisst?" Die Frage war neckend gestellt und er schaffte es sogar, Mini für eine Sekunde hochzuheben. "Ich wollte dich unbedingt wiedersehen!" Lächeln musste der Langhaarige blinzeln, um nicht ebenfalls in Tränen auszubrechen. Er hatte sich extra geschminkt, da durfte das nicht passieren. "Ich bin aber nicht alleine hier." Mit einem Schmunzeln drückte er den süßen Jungen von sich und betrachtete ihn, während er jetzt auf Jong deutete.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Jonghyun am Do 21 Feb 2013, 12:19 pm

"Natürlich! Und wie, ich hab schons ehnsüchtig auf einen Brief von dir gewartet. Aber dein Besuch ist besser als jeder Brief!" Mini strahlte und er schmiegte sich beim Knuddeln noch mehr an den Größeren. Es war ihm egal... oder eher, er dachte gar nicht, als er Phoenix einen Kuss auf die Wange gab, nachdem dieser meinte er hatte ihn wiedersehen wollen. "Hm? Nicht allein?" Neugierig sah er in die gedeutete Richtung und wurde dann ein wenig blass. "Jong!" Oh Gott, das durfte nicht wahr sein!
Minis Ex lächelte strahlend als dieser ihn sah und war auch schon vor ihm, doch die eintretende Blässe ließ ihn innehalten. "Ist... alles okay bei dir?" Nein, war es nicht. Mini wurde etwas schlecht und er hielt sich an seinem besten Freund fest. "Was.. was machst du hier?" fragte er etwas schwach nach und traf Jong damit ins Herz. Der ließ seine Hand sinken, mit der er Mini berühren wollte und schob beide in die Hosentaschen. "Ich wollte dich sehen und bei dir sein." Taemin kamen die Tränen, es wühlte ihn enorm auf seinen Ex zu sehen, vor allem hatte er Angst, dass Jong sich verriet. Er konnte nicht riskieren, dass er seine Eltern weiter enttäuschte, indem sie erfuhren, dass er schwul war. Gott sei Dank waren keine anderen Security da, außer vielleicht Romeo.
Jong war enttäuscht, getroffen und seufzte leise. "Das war wohl keine gute Idee." Mini tat es sehr Leid und das sah man ihm auch an, aber er schaffte es sich zusammenzureißen. "Entschuldige... ich habe.. überreagiert." So nahm er Jong auch in den Arm, der dabei die Augen schloss und den Kleineren fest an sich drückte. Er hörte die leisen Worte: "Verrate bitte meinen Eltern nicht, dass wir zusammen waren. Sie glauben, ich hatte eine Freundin in den USA." Jong öffnete schwer enttäuscht seine Augen wieder, nickte aber. "Geht klar." Doch man hörte, dass er sich von Mini etwas distanzierte.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 12:35 pm

Romeo kümmerte sich um das Gepäck der beiden Jungs und ignorierte die Begrüßungen, von denen er eh kaum etwas mitbekam. Er warf nur hin und wieder einen Blick zu ihnen, ob auch alles in Ordnung war. Aber nur wegen eine leicht angespannten Stimmung, sprang er nicht dazwischen und gab lieber Minis Eltern Bescheid, dass die beiden Austauschstudis wohlbehalten angekommen waren.

Phoenix lachte leise bei dem Kuss, gab er keinen zurück. Er wusste ja, dass Mini seinen Eltern nicht alles sagte und wollte von sich aus auf keinen Fall riskieren, dass der Hübsche aufflog. Und er war sogar noch hübscher, als er ihn sich in diesem Alter vorgestellt hatte. Er schwieg als er sah, wie aus Freude leises Entsetzen wurde und hob eine Hand an Minis Ellbogen, damit dieser nicht noch umkippte - und wenn, dass er ihn dann halten konnte. Sein Lächeln schwand und er sah etwas bedrückt zwischen den beiden hin und her. Er sah direkt in Jongs Augen, als dieser sie öffnete und erfuhr, dass Mini vortäuschte, eine Freundin gehabt zu haben. Phoe wusste nicht gleich, was er sagen oder tun sollte und spielte mit der Flügelkette um seinen Hals. "Jetzt wo die Stimmung versaut ist, können wir ja auch reingehen, oder?" Er sah sich leicht um und hatte die Securitys hier und da bereits bemerkt. Mit einem Seufzen ging er einfach vor und drückte im Vorbeigehen mitfühlend die Schulter von Jonghyun. Es tat ihm leid für ihn. Und er schätzte sich zugleich unheimlich glücklich, dass er nicht auf ähnliche Typen wie er selbst war, stand, sondern schon ein größeres Kaliber bevorzugte. Nicht dass er am Ende was mit Mini laufen hätte und Jong nur noch getroffener wäre. Immerhin würden sie jetzt für Monate zusammen leben. Vor der Tür zum Haupthaus blieb er stehen und sah sich Romeo gegenüber, der jedoch nur beiseite trat und die drei Jungs einließ.

Musternd wanderte der Blick des Assassinen über Mini, aber er schwieg natürlich und schloss die Tür hinter ihnen. "Eure Koffer sind bereits auf den Gästezimmern. Tae-Min, deine Eltern erwarten euch." Die hatten sich natürlich präsentationsreif auf dem Sofa im Wohnzimmer niedergelassen. Phoenix sah leicht fragend von Romeo zu Mini, damit dieser vorging und blieb selbst an Jonghyuns Seite. Er nutzte den Türdurchgang, um Jongs Ohr nach einem "Oh sorry" näher zu kommen, weil er ihn 'aus Versehen' leicht angerempelt hatte: "Mini steht sehr unter Druck. Nimm es ihm nicht übel." Dann ging er rasch vor, war Jong doch Gentleman genug, um ihm dies zu gewähren und betrat das Wohnzimmer ebenfalls.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 21 Feb 2013, 12:49 pm

Mini nickte auf Phoenix Worte und ging dann ein wenig langsamer als sonst los, er brauchte ein wenig Zeit um sich zu sammeln. Jong lächelte den Schwarzhaarigen dankbar an und folgte seinem Ex dann. Drinnen sah er sich jedoch interessiert um und sah dann zu Romeo rüber. "Vielen Dank." Er war zu Höflichkeit erzogen worden und seine Mutter hatte aus ihm einen Gentleman gemacht. "Mhm..." kam es zustimmend von Mini, damit sein Leibwächter wusste, dass er ihn gehört hatte. So ging er vor und lächelte seine Eltern freudig an, als er fragte: "Ihr habt von Phoenix gewusst, oder?!"
Jong drehte seinen Kopf etwas zu dem Blauäugigen und lächelte diesen dann dankbar an. "Hm okay, ich versuch´s." flüsterte er zurück, aber erst einmal musste er sich davon verabschieden, dass Mini und er nicht dort weiter machen konnten, wo sie aufgehört hatten. Mit einem Lächlen blieb er dann erst einmal stehen und verneigte sich höflich und respektvoll vor Minis Eltern, als dieser ihn vorstellte. "Das ist Jonghyun, wir kennen uns aus der Uni, er ist... ein guter Freund."
Mini lächelte, doch dann fing er wieder an zu strahlen, nämlich dann, als er seinen besten Freund an der Hand nahm und ihn etwas zu sich zog. "Und das ist Phoe!" Er strahlte noch mehr und war überglücklich, dass der Schwarzhaarige bei ihm war und seine Eltern ihn kennenlernen konnten. Seine Mutter lächelte ebenfalls, überging das kurze Händchenhalten und stellte sich dann ebenfalls vor, wobei sie beiden Studenten anbot sie beim Vornamen zu nennen. Staunend betrachtete sie kurz die wundervolle Haarlänge von Phoenix, ehe sie ihm die Hand reichte und Jong auch. Mini lächelte glücklich und hatte unlängst Phoes Hand los gelassen.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 1:01 pm

Romeo folgte den drei Jungs unauffällig und stellte sich wieder wie gewohnt in eine Ecke und tat so, als würde er zum Inventar dazu gehören.

Phoenix lächelte Jong sanft an und fand immer mehr Gefallen an ihm, verbot es sich aber schon jetzt, jemals was mit ihm anzufangen. Er wollte nicht mit dem Ex seines besten Freundes rummachen oder umgekehrt. Vielleicht ein ONS, wenn es sie beide mal heftigst überkam. Aber ganz sicher niemals mehr. Trotzdem berührte er Jong sanft am Rücken und sicherte ihm damit wortlos seine Unterstützung zu. Auch wenn sie sich erst kennengelernt hatten, wenn Jong wollte, konnte er jederzeit zu ihm kommen. Schließlich hatten sie auch mehrere Kurse zusammen belegt, womit sie auch mal ohne Mini sein konnten.
Neugierig betrachtete er die Eltern. Minis Vater saß kerzengerade da und hatte die Hände im Schoß gefaltet, genau wie die Mutter. Die aber sah herzlich zu ihnen auf, während der Vater nur seinen Kopf neigte und schon das Lächeln verlor. Klar hatten sie von Phoenix gewusst, aber dass der wie eine verfluchte Transe aussah, war ihnen entgangen. Phoenix spürte sofort, was der Vater über ihn dachte und spannte sich innerlich etwas an und biss sich fest auf die Unterlippe, als er sich synchron mit Jong verneigte, wie er es gelernt hatte. Eigentlich hatte er seine Hand sofort wieder wegziehen wollen, aber Mini war einfach schneller und er fand sich an seiner Seite wieder.

"Vielen Dank, dass Sie uns aufnehmen." Noch einmal verneigte Phoenix sich und wollte besonders höflich sein, damit der Vater möglichst nur was an seinem Aussehen auszusetzen hatte. Aber seine Stimme gefiel ihm wohl auch nicht und obwohl Höflichjkeit hier groß geschrieben stand, schnaubte Minis Vater. "Ist das jetzt Mode? Die Haare wie ein Mädchen zu tragen?" Die Worte klangen eine Spur abwertend, aber Phoenix hielt dem durchdringenden Blick stand. "Es gefällt mir so", antwortete Phoenix schlicht. "Tattoos sind modern und davon hab ich einige. Aber hier in Korea tragen das ja nur die Mafiosi, nicht wahr? Da muss ich im Sommer aufpassen, dass man meine nicht sieht." Prompt hatte er den Vater schockiert, der seinem Sohn jetzt einen vorwurfsvollen Blick zuwarf und dann zu Jong sah. "Hast du auch etwas zu verbergen? Ich glaube es war doch keine gute Idee, die Jungs aufzunehmen." Jetzt sah er seine Frau an und Phoenix senkte für einen Moment den Blick, um die Tränen zurück zu kämpfen. Er hasste diese Vorwürfe und obwohl er sowas öfter hörte, traf es ihn doch etwas mehr, als er gedacht hatte. Dabei hatte er sich eine schöne Zeit vorgestellt, hier bei Mini, mit Jong und Minis Eltern.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 21 Feb 2013, 1:27 pm

Obwohl sie sich nur einmal gesehen hatten und das vor Jahren, spürte Mini sofort was in Phoenix vor sich ging und sofort war er gegen seinen Vater und sein Blick wurde ernster und sein Strahlen erlosch. Jong lächelte bei dem Dank von Phoenix und verneigte sich ebenfalls. "Es ist wirklich sehr nett von Ihnen uns Studenten diese Möglichkeit zu geben." Doch Mini war entsetzt als er seinen Vater kurz darauf hörte. "Dad!" Das konnte er doch nicht sagen, er hatte doch auch sehr lange Haare - zumindest für einen Koreaner. Doch bei der Antwort seines besten Freundes hätte er fast aufgelacht. Den vorwurfsvollen Blick seines Vaters erwiderte er und meinte, seine Erziehung vergessend: "Dann passt Phoenix doch sehr gut zu uns, oder?" Minis Mutter war jetzt entsetzt.

Jong blieb ruhig und höflich und erwiderte mit einem leichten Lächeln: "Ich habe ebenfalls ein Tattoo und ich würde es vorziehen, wenn sie uns nicht sofort verurteilen, sondern damit warten, bis Sie uns wirklich kennen. Zudem sind wir Freunde Ihres Sohnes und Sie müssten wissen, dass er nicht leichtfertig Freundschaften eingeht. Er vertraut nicht vielen Menschen, auch wenn er einen anderen Eindruck macht, so offen und freundlich wie er ist."
Jetzt war er es, der Phoenix unbemerkt von den Eltern Phoenix am Rücken berührte. Mini sah seine Eltern an und meinte: "Ich hätte nicht gedacht, dass du so vorschnell bist, Vater. Phoenix ist der einzige Mensch auf der Welt, dem ich alles anvertrauen würde und zu 100 % weiß, dass er niemals irgendwas verraten würde. Ich bin mir genauso sicher, dass er ebenso loyal ist wie Romeo."

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 1:41 pm

Phoenix blieb gerade und aufrecht stehen. Es waren ja nur Erwachsene. Was verstanden die schon? Solang er trotzdem hier übernachten durfte, so beschloss er, würde es ihm egal sein wie sehr sie ihn verurteilten. Flüchtig warf er Jong einen Blick zu und lehnte sich etwas gegen seine Hand. Es war leicht zu merken, dass der Langhaarige ein sehr körperbetonter Mensch war und lieber darüber etwas ausdrückte.
Der Vater war über die freche Art seines Sohnes nicht nur erschrocken, sondern auch wütend und stand prompt auf. Was Romeo automatisch dazu bewegte, mit zwei langen Schritten hinter Mini zu stehen. Schließlich war er immer noch sein Leibwächter und hatte die zur Faust geschlossene Hand bemerkt. Er würde den Sohn auch vor dem Vater beschützen, was sein finsterer Blick aussagte und den Vater dazu bewog, sich wieder zu setzen. "Wag es nicht, noch einmal so mit uns zu sprechen, Tae-Min! Sonst werde ich dich ins Ausland schicken." Nämlich in das Land, zu dem Mini definitiv nicht hinwollte - und dann konnte er sein Studium und den dämlichen Tanzunterricht vergessen! Denn schon einmal hatte der Vater gedroht, Mini auf eine Militärschule zu schicken und bei dem nächsten Vergehen würde er es wahr machen.

Dann wanderte sein Blick zu Jonghyun, doch der sah als einziger wie ein normaler junger Mann aus, abgesehen von seinem Tattoo. Aber der Junge erschien ihm besonders höflich und gewann prompt etwas Sympathie. "Genug jetzt! Geht auf eure Zimmer. Pünktlich um 7 Uhr gibt es Abendessen."
Romeo berührte Mini an der Schulter und drehte ihn einfach herum, damit dieser die Jungs nach oben führte, bevor es hier noch zu einer Eskalation kam. Phoenix verneigte sich etwas steif und ging voraus und zurück in den Flur, wo er sich die langen Haare zuerst nach hinten strich und schließlich über eine Schulter nach vorne nahm. Erst als sie alle in Minis Zimmer waren und Romeo sich zurück gezogen hatte, atmete er leise durch und zog seine Jacke aus, die kurzerhand auf einem Stuhl landete. "Bin ich froh, dass mein Vater mich so erzogen hat. Sonst wäre ich deinem Dad an den Hals gesprungen." Dass er gerne mal Kampfsport trainierte, wusste Mini ja. "Darf ich jetzt eigentlich weiterhin transenhaft rumlaufen, oder muss ich meine Haare verstecken?" Sein Blick blieb auf Mini, neben dem er auf dem Bett saß. Jetzt hörte man auch, dass er beleidigt war.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 21 Feb 2013, 2:22 pm

Mini merkte sofort, dass er zu weit gegangen war und wäre fast einen Schritt zurück gewichen, wenn er Romeo nicht gespürt hätte. Obwohl er gerade deswegen sich ein wenig zurück lehnte, der Hauch einer Berührung entstand so. Bei der Warnung seines Vaters presste er die Zähne fest aufeinander und schwieg eisern, er erinnerte sich nämlich an die Militärschule. Der Kleinste im Raum gab dem Befehl nach und sah kurz zu seinem Leibwächter. Er wusste ja, dass er einen Fehler gemacht hatte, aber Leid tat es ihm nicht. Auch Jong verneigte sich kurz und folgte dann den anderen.
Mini setzte sich irgendwie geschafft auf sein Bett und hatte Romeo noch kurz nachgesehen, als dieser sie allein ließ. Er stützte sich nach hinten ab und sah zu seinem besten Freund, während Jong zurückhaltend neben ihnen stand. Dann lächelte er Phoe entschuldigend an und nahm ihn einfach in die Arme. "Es tut mir wirklich Leid, dass er das gesagt hat." Traurig legte er sein Kinn auf Phoenix Schulter ab und seufzte leise. "Mein Vater war von mir schon wegen meinem Aussehen enttäuscht... Er befürchtet sicher, dass mich später niemand ernst nimmt deswegen. Natürlich darfst du das! Aber es ist nicht transenhaft, ich finde deinen Style wunderschön.. wie dich auch." Jetzt wurde er doch ein wenig rosa und total verlegen, doch er meinte es ernst. Mini hatte sich die Haare nicht von seiner Mum abschneiden lassen und beschloss nun aus Trotz sie weiter wachsen zu lassen.
Jong schwieg und hatte sich, mit verschränkten Armen vor der Brust, gegen den Schreibtisch gelehnt. "Mir gefällt dein Aussehen auch." bemerkte er und lächelte dabei. Mini sah zu seinem Ex und es tat ihm so Leid, dass er vorhin so reagiert hatte. "Ich werde meinen Eltern nie sagen können, dass wir zusammen gewesen waren." Dabei war er so glücklich mit Jong gewesen, der ihm leicht zu nickte, mit Verständnis in seinen Augen. Das brachte Mini dazu dankbar und sanft zu lächeln.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 2:33 pm

Phoenix schmiegte sich katzenhaft in Minis Arme und schlang ebenfalls einen um ihn. Die Augen behielt er für die Dauer der Umarmung geschlossen und seufzte dann unhörbar. "Naja... Ehrlich gesagt hab ich mit sowas gerechnet. Allerdings nicht unbedingt bei deinen Eltern." Bei dem Kompliment lachte Phoenix jedoch auf und patschte Mini sanft auf den Hinterkopf. "Verlieb dich bloß nicht in mich! Das kann nur schief gehen." Grinsend setzte er sich in den Schneidersitz und sah mit einem Lächeln zu Jong. "Danke." Nur dieses Wort, aber es tat ihm sichtlich gut, eine weitere Zustimmung zu bekommen.
Dann sah er wieder zu Mini. "Ich denke du kannst Jong genauso sehr vertrauen, wie mir. Es würde dir gut tun. Und Jong auch. Bei euch ist vielleicht keine Liebe mehr möglich, aber eine tolle Freundschaft." Dessen war er sich sicher und hatte das irgendwie so im Gefühl. Und dann fiel ihm noch was anderes ein. "Oh shit! Ich hab die Gastgeschenke nicht übergeben! Erinnert mich bitte später daran..." Die Aufregung hierher zu kommen, hatte es ihn vergessen lassen und er rieb sich verlegen über den Nacken. "Aber für dich hab ich was!"

Phoenix grinste frech, stand auf und ging aus dem Zimmer, wo sein Blick zu Romeo glitt, der gerade aus dem Nebenzimmer kam. Nach einer höflichen Frage zeigte der ihm auch das Gastzimmer, dessen Wände schlicht weiß gehalten waren, aber mit einem großen Bild eines blühenden Kirschblütenasts. Aus seiner großen Reisetasche, die er zusätzlich zum Koffer mit dabei hatte, kramte er ein längliches Geschenk aus, das in einem schwarzen, glanzlosen Papier eingewickelt war. Das andere Geschenk war größer und unförmiger, das Papier in zartrosa gehalten und mit beiden huschte er zurück in Minis Zimmer. Er wusste schon genau, wie er sie übergeben wollte. "Hier.. Das zuerst." Das große Geschenk hielt er noch hinter seinem Rücken mit einer Hand 'versteckt' aber so schmal wie er war, lugte es natürlich links und rechts heraus. Das schwarze Geschenk hielt er Mini hin - und es enthielt nichts außer einen in einer schwarzen Schachtel und darin in einer schwarzen Samthülle verborgenen Vibrator.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 21 Feb 2013, 2:47 pm

"Ich hätte dich warnen müssen, tut mir Leid. Ich glaube, ich habe nicht erwähnt, dass sie so konversativ sind und für so was nicht ein bisschen offen." Mini seufzte noch einmal und genoss es zu kuscheln, so was hatte er sich immer gewünscht und hatte das Kuscheln mit Jong enorm vermisst. Kurz darauf hörte man ihn jedoch vergnügt lachen. "Bestimmt nicht. Dazu bedeutest du mir zu viel als Freund und außerdem..." schnell verschluckte er den Rest des Satzes, doch Jong beendete diesen für ihn. "... hast du dich schon wieder verliebt." Mini wurde wieder rosa oder blieb es, je nachdem wie man es sehen wollte. Er nickte jedoch nur zart und sah dann wieder Phoenix an. Sein Blick ging zu Jong und diesen lächelte er sanft an, so dass in diesem die Sehnsucht aufkam Mini in seine Arme zu ziehen und ihn zu küssen.
"Mach ich, wenn wir zum Essen runter gehen." versprach er dann und kurz darauf trat ein verwunderter Ausdruck in seine Augen. "Ein Geschenk für mich?" Mini sah dem Blauäugigen hinter her und wartete dann ganz gespannt. Neugierig lag sein Blick auf das zartrosane Geschenk hinter Phoenix, ehe er anfing das schwarze Geschenk auszuwickeln und starrte dann auf den Vibrator. "Oh..." Jong fing an zu lachen, aber eigentlich nur, weil Mini dermaßen knallrot anlief, dass eine reife Tomate blass rosa dagegen aussah. "Phoe.. ich .. also... danke." Es klang jedoch reichlich unsicher, allerdings war er auch etwas neugierig und musterte das Ding von allen Seiten, nachdem er es aus der Packung genommen hatte. "Braucht man noch was dazu?" fragte er nach und sah dann Jongs überbreites Grinsen. "Man! Ich hab so was noch nie benutzt!"

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 3:02 pm

"Was solls. Ich glaub, ich hab mich gut gehalten." Mit einem Grinsen sah er zu Jong. "Dein Tattoo würde ich übrigens gern mal sehen. Dann können wir wenns wärmer ist, die Eltern zusammen erschrecken." Kurz bekam er dann Sorge, dass Mini sich vielleicht in ihn verlieben könnte - denn dass dieser verliebt war, wusste er ja noch gar nicht. Erst als Jong diese Tatsache aufdeckte, sah er fragend zu Mini und ihm ging schlagartig ein Licht auf. "Sag nicht, es ist wieder so ein großer böser Junge? Ah nein. Diesmal ist er klein und böse." Oh ja, er wusste sofort, wer Mini in seinen Bann gezogen hatte und fragte sich, was dieser Leibwächter an sich hatte. Nachdenklich lag sein Blick auf Mini, ehe er zu Jong sah. "Wehe wir bekommen hier noch mehr Liebeskummer und Herzschmerz!" Das konnte er wirklich nicht gebrauchen. Dabei musste er das gerade sagen, mit seinen ewigen Eskapaden und dem dauernden Verliebt sein in unerreichbare Männer und Jungs.

Schließlich kam er mit dem Geschenk wieder und grinste breit, als er Minis Gesichtsverfärbung sah. "Mensch Mini! Du bist doch keine Jungfrau mehr! Du kannst ihn dir auch so reinschieben, aber das könnte schmerzhaft werden. Oder ziemlich lange dauern. Aber ich hab was dabei." Er zwinkerte ihm keck zu und lehnte sich dann neben Jong an den Schreibtisch. Flüchtig musterte er ihn neugierig. Also hatten die beiden entweder keinen wirklichen Sex gehabt oder waren nur nie auf Spielzeug umgestiegen. "Hier, fang." Damit warf er Mini das zweite Geschenk zu. Natürlich war es nichts anderes, als das plüschige, fette Einhorn, dass dieser sich so lange gewünscht hatte. "Ich bin extra in den Vergnügungspark davon gefahren!" Was er aber erst sagte, als Mini das Plüschtier ausgepackt hatte. "Für dich hab ich nichts.. aber ich wusste ja auch nicht, wie du so drauf bist." Er schenkte Jong ein entschuldigendes Lächeln, tat dann aber das, was Mini bei ihm getan hatte: Er gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange. "Das muss erstmal reichen."

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 21 Feb 2013, 3:24 pm

Jong nickte und musste dann grinsen. "Ich kann es dir auch jetzt zeigen. Bis zum Sommer dauert es ja noch." Der 23-Jährige grinste noch immer und zog sich dann die Lederjacke aus, zog sich das Shirt jedoch nur hinten am Saum hoch, so dass der Phönix langsam zu sehen war. Er stand jedoch mit dem Rücken zu den beiden femininen jungen Männern, wobei Mini auffiel, dass Jongs Oberkörper muskulöser geworden war. "Wow, der ist ja... das muss mega wehgetan haben." Mini war aufgestanden und ließ seine Hand über das Tattoo streichen. Jong spannte sich flüchtig an, ehe er eine leichte Gänsehaut bekam, die Mini jedoch nicht bemerkte, da er zu Phoenix sah. Er war begeistert von dem Feuervogel.
Wenig später saß er wieder auf dem Bett und Jong war wieder ganz angezogen. "Was ... also nein.. ich meine, irgendwie schon." Mega verlegen senkte Mini seinen Blick und seufzte dann traurig auf. "Wird es aber, denn ich kann es nicht zeigen und es würde auch nie gut gehen und wenn doch müssten wir uns heimlich lieben. Aber er.. hat kein Interesse an mir, nicht so und.. er beschützt mich, mehr nicht."

Nachdem Phoe wieder da war wurde er knallrot, denn der Vibrator war etwas, womit er nie im Traum mit gerechnet hätte. "Oh, dann nehm ich lieber das, was du dabei hast.." Auch wenn er schon wieder rot wurde, aber ausprobieren wollte er das auf jeden Fall. Jong lachte schon wieder und stieß Phoenix leicht mit dem Ellbogen an: "Wir hatten schon Sex, aber keine Spielzeuge. Die braucht man bei mir nicht." Jetzt war er es, der zwinkerte und Mini schon wieder verlegen wurde.
Sobald er das andere Geschenk gefangen hatte strahlte der Kleinste und schnell war es ausgepackt. "Oh Phoe! Tausend Dank!!" Mini sprang auf und umarmte seinen besten Freund, mit dem Einhorn in der einen Hand, das wollte er gar nicht mehr los lassen. Jong schmunzelte und erwiderte: "Ja, für´s Erste genügt das. Ich habe allerdings auch nichts für dich. Und mir brauchst du auch kein Plüschtier schenken, das ist nicht mein Ding." Mini kicherte und hielt sich bei seinen Freunden die Hand vor den Mund. "Das stimmt, er mag Musik lieber. Da kann man ihm alles schenken, was damit zu tun hat. Er spielt übrigens auch Gitarre."

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 3:42 pm

Bei dem Angebot sagte Phoenix nicht nein und sah gespannt dabei zu, wie das Tattoo nach und nach enthüllt wurde. Mit Kennerblick betrachtete er es, ging auch etwas näher ran, berührte Jong aber nicht. Im Gegensatz zu Mini, der sich prompt wieder vergaß und auch, dass Jong immer noch was für ihn empfand. "Sieht wirklich klasse aus! Auch die Details... Ist verdammt gut gemacht!" Sein eigenes präsentierte er jedoch nicht, denn danach wurde nicht gefragt und einfach so zog er sich auch nicht aus. Lächelnd gewann er mit einem Schritt wieder etwas Abstand.
"Und warum hast du Tollpatsch dann deine Gefühle zugelassen? Man sollte meinen, du hättest aus mir gelernt..." Phoenix seufzte leise und schüttelte seinen Kopf. Mehr darauf eingehen wollte er aber nicht. Für Jong war es sicher ein bescheuertes Thema sich sowas anhören zu müssen.

Als Jonghyun ihn anstieß, lachte er leise und sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. Nur um dann auf seine Schulter zu patschen. "Pah! Das glaub ich erst, wenn ichs selbst erlebt hab. Aber Abwechselung schadet nie, nur mal so nebenbei bemerkt. Wird doch sonst langweilig." Ihm jedenfalls. Immer nur die Beine breit machen war einfach nicht sein Ding, auch wenn er schon sämtliche Stellungen ausprobiert hatte.
Als Mini sich so freute, knuffte er ihn kurz. "Ich hab also das richtige erwischt, ja?" Er hatte sich den Film sogar reingezogen, obwohl dieser Trickfilmkram so überhaupt nicht seins war. Dass Jong genauso wenig auf Plüschtiere stand wie er selbst, hatte er sich sogar denken können. "Dann lassen wir das mit den Geschenken einfach. Ich kenn mich mit Musik nicht aus." Zwar ging er gerne mal in der Disco tanzen und hatte da auch ein paar Lieder, zu denen er sich besonders gern bewegte. Aber sonst hatte er einfach nie die Zeit, sich mal Musik anzuhören. Er war einfach ständig unter Menschen und dauernd mit solchen unterwegs, da war es nicht nötig, irgendwo noch Musik zu hören. "Tja... ich bin mal gespannt, wie das hier so ist. Ich brauch einen Führer..." Er war hier noch nie gewesen, ließ sich wieder aufs Bett fallen und sah sich erstmal Minis Zimmer an.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 21 Feb 2013, 4:20 pm

"Danke, die Vorlage hat mir Taeyang gezeichnet und der Tätowierer hat sein Können mit den Details bewiesen." Jong lächelte und war froh, dass Mini ihn nicht ewig berührte. Nachdem er die Zwei wieder ansehen konnte, kamen sie zu einem Thema, bei dem er am liebsten weg gehört hätte und welches sein Herz schmerzen ließ. "Ich kann das nicht, Phoe. Du weißt doch, dass ich alle Gefühle lebe und es ist schwer genug, das alles zu verbergen."

Kurz darauf lachte Jong und nickte leicht. "Ja, allerdings. Aber ich habe damals geglaubt, dass Mini noch nicht dazu bereit war so etwas auszuprobieren. Selbst in den letzten Wochen nicht." Sie waren ein Jahr zusammen gewesen und doch war Mini immer schüchtern gewesen, selbst beim Ausziehen oder Sex mit Licht.
Mini strahlte wegen dem Einhorn und nickte gleich mehrmals. "Und wie!" Er freute sich immer noch und kuschelte mit dem Plüschi während Jong mit Phoenix redete. "Gute Idee. Vielleicht irgendwann später mal, wenn wir uns besser kennen." Jong lächelte und nickte dann. "Das bin ich auch. Allerdings geht es etwas anders in den Unis hier zu als bei uns. Nächste Woche ist der erste Tag, bis dahin kann Taemin uns ja alles zeigen, oder?"
Mini nickte lächelnd und fragte dann: "Wollen wir uns erst die Sehenswürdigkeiten ansehen? Morgen aber zeig ich euch das Frühlingsfest, die Kirschbäume sind wunderschön und dort kann man dann picknicken, es gibt Stände und Feuerwerk am Abend. Allerdings ist es nicht ganz so toll wie in Japan, aber traditionelle Kleidung trägt man auch bei uns." Kurz schwieg er und überlegte dann laut: "Das Schlimmste ist inzwischen überstanden, aber meine Eltern bestehen immer noch darauf, dass Romeo mich ständig begleitet. Aber ich denke, es ist sicher genug, dass wir zum Fest können."
Jong hob eine Augenbraue an und fragte nach: "Weshalb brauchst du überhaupt einen Leibwächter?" Mini sah zu seinem Ex und erklärte ihm dann in Kurzfassung, wessen Sohn aus welcher Familie er eigentlich war. Jetzt war es auch etwas verständlicher, warum seine Eltern so geschockt wegen Phoenix und seiner Bemerkung gewesen waren.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 4:31 pm

Der Name sagte Phoenix nichts, aber er nickte leicht. Er wusste ja, wie sein eigener war und genau die Details hervorbrachte, die er selbst gerne mal zu erwähnen vergaß. Mini schenkte er jedoch nur einen langen Blick und sah dann woanders hin. Er konnte ihm dabei nicht helfen. "Ich hab mir vorgenommen, mich nicht zu verlieben. Also jetzt und hier. Bringt ja doch nichts." Das beste Beispiel sah er vor sich. Für ihn stand auch fest, dass er wieder zurück in die Staaten gehen würde.

"Uh, keine Details bitte." Der Langhaarige grinste verschmitzt und wollte wirklich nicht wissen, was die beiden ausprobiert hatten und was nicht. Wenn man es ihm erzählen wollte, weil es einen belastete oder total freute, hörte er es sich schon an. Aber nicht so. Da kamen nur wieder eigene Erinnerungen und die übliche Sehnsucht nach mehr auf. Er kannte sich schließlich schon zu gut. Dann sah er von Jong zu Mini und nickte hier und da. Feste und Sehenswürdigkeiten klangen gut. Erst als Mini sich erklärt hatte, lehnte er sich mehr im Bett zurück und stützte sich mit den Unterarmen nach hinten hin ab. "Also mir ist vor allem der Weg zur Uni und von da aus zur Stadt wichtig. Und nette Plätze für Party machen." Damit sprach er auch schon fast aus, dass er wohl nicht jeden Tag mit den beiden abhängen würde. "Du weißt doch, ich lern ständig Leute kennen." Lächelnd sah er zu Mini und es war unglaublich, wie schnell Phoenix binnen Minuten einen Kreis mit Bekanntschaften und damit Leute zum Weggehen fand. Oder ONS. "Ach.. und nen Job brauch ich auch. Wär toll wenn du mir zeigen könntest, wo hier Tuningwerkstätte sind. Pferdehöfe oder sowas hats hier nicht, oder?" Jedenfalls wirkte die Stadt so, als würden die Pferde eher essen als züchten oder als Sporttiere benutzen. Dann glitt sein Blick zu Jong. "Brauchst du nicht auch einen Job?"

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 21 Feb 2013, 4:40 pm

Mini verstand den langen Blick und schämte sich augenblicklich, weshalb er den Blick senkte. Jong kannte das und lächelte leicht, scheinbar hatte sich sein Ex in dem letzten halben Jahr nicht verändert.

Lachend schubste Jong den Schwarzhaarigen ein wenig als dieser meinte, dass er keine Details hören wolle. "Ein Gentleman genießt und schweigt - mehr hättest du eh nicht zu hören bekommen. Nicht von mir." Mini nickte und lächelte dann später, als er seinem besten Freund antwortete: "Den kann ich euch auch heute schon zeigen. Und die Werkstätten... also da muss ich mich erst einmal erkundigen. Doch wegen den Pferden!! Es sind gerade Umbauten weiter außerhalb abgeschlossen worden. Ich finde es sieht nach einer Offenstallhaltung aus und es ist gigantisch groß. Da braucht der Besitzer sicher schon drei Leute allein um immer die Zäune zu kontrollieren. Wir können da ja mal vorbei gucken?"
Jong grinste sich eins und winkte dann ab. "Also da könnt ihr gern allein hin, mir wäre ein Job in einem Musikladen lieber. Da kennst du doch sicher ein paar, oder?" Mini hob leicht seine Schultern an und schüttelte dann seinen Kopf. "Nicht wirklich.. ich bin die letzten Wochen nicht wirklich draußen gewesen, außer im Garten und einmal bin ich mit Romeo auf seinem Motorrad mit zu einem Ausflug. Aber wir können ja gleich von der Uni aus in die Stadt und da mal gucken?" Jong nickte, das war ihm ganz recht und so sah Mini zu Phoe. "Also nach dem Essen."

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 4:48 pm

Jong bekam die Zunge des Langhaarigen zu sehen. "Also ein echter Gentleman, huh? Wer auch immer dich später liebt, derjenige hat dann verdammt großes Glück!" Männer, die die alte Schule beherrschten, gab es in seinen Augen viel zu selten. Oft genug hatte er selbst das übernehmen müssen, genauso wie den männlicheren Part. Aber er hatte nicht umsonst lange Haare und wirkte so weiblich! Aber nun ja. Er hatte die Suche nach dem Richtigen längst aufgegeben und nahm einfach das, was er kriegen konnte, um wenigstens etwas Spaß im Leben zu haben. "Ach was. Sone Mühe brauchst du dir nicht machen. Ich seh später einfach mal im Internet nach und erkundige mich wegen den Werkstätten." Ein bisschen machte er sich ja schon gern schmutzig. Das mit den Pferden klang allerdings interessant und so nickte er augenblicklich. "Na.. du kannst doch mitkommen und uns begleiten. Stell dir mal vor, irgendwas passiert und Minis Leibwächter beschützt eben nur Mini. Was ist dann mit mir, eh?" Phoe grinste frech, würde aber nicht darauf drängen. Wenn Jong nicht mit wollte, dann eben nicht. Er würde die beiden aber sehr wohl begleiten, es sie denn, er fühlte sich unerwünscht.

Ob vor oder nach dem Essen war ihm egal, weshalb er auch mit den Schultern zuckte. "Hauptsache bevor die Uni los geht." Dass Mini so lange nicht draußen gewesen war, ließ ihn jedoch die Stirn runzeln. "Du hast einen Leibwächter und gehst dann nicht aus dem Haus? Sowas sieht dir gar nicht ähnlich.."

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Tae-Min am Do 21 Feb 2013, 4:58 pm

"Meine Mum hat mich so erzogen, derjenige kann sich dann bei ihr bedanken." Jong schmunzelte und doch freute er sich über Phoenix Worte. Mini ditschte sich leicht gegen die Stirn und meinte: "Ach stimmt ja! Meistens vergess ich, dass du darin richtig fit bist. Ich nutze das Internet ja nur um was für die Uni heraus zu finden oder für´s online shopping, besonders, weil ich jetzt hier bin und die Zeichensachen hier nicht bekomme. Jedenfalls nicht die, die für die besten halte." Und er hatte schon viel ausprobiert von unterschiedlicher Qualität. "Na wenn das so ist, dann komm ich natürlich mit. Beschützen ist nämlich ein Hobby von mir." Er wusste ja nicht, dass Phoenix das durchaus selbst konnte.

"Hm, wir haben nicht mehr so viel Zeit bevor das Essen fertig ist." wie Mini mit einem schnellen Blick auf die Uhr festgestellt hatte. Die hing natürlich nicht an der Wand mit der New Yorker Skyline bei Nacht. Doch dann seufzte er leise und sah Phoenix ernst und traurig an. "Es war wirklich sehr gefährlich und mir ist die Lust vergangen raus zu gehen. Romeo wurde schon verletzt als er das Wurfmesser ab bekommen hat, welches für mich gedacht gewesen war. Und dann... mein Vater findet mein Hobby nicht sonderlich toll. Deswegen war ich noch nicht beim Jugendzentrum hier in der Nähe, aber auch weil ich die Kids sonst sicher gefährdet hätte." Dabei wollte er so gern wieder tanzen. "Tja und als es wieder sicherer wurde.. da fehlte mir die Lust dazu."

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Phoenix am Do 21 Feb 2013, 5:09 pm

"Wenn du mir deine Nummer gibst, ruf ich sie gleich an." Klang beinahe schon wie eine Aufforderung, aber Phoenix Zwinkern zeigte, dass er es nur als Scherz meinte. "Richtig fit ist niedlich ausgedrückt. Ich hab das Studiert." Und noch ein bisschen mehr. Aber nun gut. Phoenix Interessen waren einfach irre vielfältig und er brauchte ständig was Neues, um sich nicht zu langweilen. Jedenfalls glaubte er das. Bisher hatte ihn nie irgendwas besonders lange gefesselt. Jetzt grinste der Langhaarige, gestand Jong aber nicht, dass er auch sportlich ganz begabt war. Solange es jemanden gab, der ihn beschützte, war es ihm nur recht und er brauchte nichts zu tun. Es sei denn, es kam hart auf hart, dann wehrte sich natürlich.

Dann bekam Mini auch schon einen ermahnenden Blick ab. "Du solltest dich nicht so gehen lassen. Ich meine, wo soll das hinführen?" Am Ende lag Mini nur noch faul auf dem Bett und tat überhaupt nichts mehr für sich. Phoenix erhob sich wieder. "Na dann sollten wir wieder runtergehen. Mir knurrt allmählich der Magen." An die Gastgeschenke dachte er und sie kamen bei Minis Eltern sogar ziemlich gut an. Allerdings wurde beim Essen ziemlich geschwiegen und Phoenix hatte keine Lust, ein Thema zu beginnen. Dafür war das Essen aber auch schnell beendet und sie konnten endlich los ziehen. Romeo begleitete sie natürlich, wieder in seiner üblichen Kluft und blieb vor allem hinter Mini, manchmal auch an seiner Seite. Hin und wieder musterte ihn Phoenix argwöhnisch, aber er sagte nichts dazu und fragte sich nur wieder, warum Mini manchmal so hoffnungslos schusselig war. Mit seinen langen Haaren, den beiden hübschen und dem gruseligen Zwerg an ihrer Seite, fielen sie ordentlich auf. Ihr erster Weg führte sie zur Uni, wobei Phoe das Gelände erstaunlich groß fand und sicher ein paar Tage brauchen würde, bis er sich alles eingeprägt hatte. "Okay.. und wohin jetzt?"

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