Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Di 09 Jun 2015, 5:30 pm

Phoenix war zum Glück schnell genug und bremste Jong in seinem Vorhaben. Auch wenn er nur zu gerne gesehen hätte, wie die Faust seines Freundes Yangs Gesicht begrüßte. "Es war Takuyas Entscheidung! Er hat unser Gespräch belauscht und sich selbst entschieden. Wenn du jemanden einen Vorwurf machen willst, dann Romeo weil er mit der Idee aufkam, oder Tak selbst." Er sah Jong beschwörend an.
"Li hat mir gesagt, dass ich bei ihm sicher sein werde. Er wird mich beschützen, Mini." Takuya drückte Minis Hände, wirkte aber nicht so, als hätte er selbst Angst.  "Es wird schon gut gehen." Dafür seufzte er erleichtert, als wenigstens Mini nachgab und nicht länger versuchte, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Was er brauchte war schließlich Hilfe und Rückendeckung und keine niederschmetternden Worte. Auf die Frage hin nickte er leicht. "Wir müssen eh noch ein bisschen was besprechen, denke ich." Also konnte er Li gleich fragen. Zusammen schafften sie es, die Klamotten etwas schmuddeliger und abgetragener aussehen zu lassen. So war der Pulli etwas zu groß und verwaschen, die Jeans kaputt und sogar eine alte Jacke fanden sie noch, bei der sie einfach den Saum aufschnitten. Das sollte auch genügen und Takuya zog sich flink die Klamotten an, behielt die Jacke aber im Arm. "Danke, Mini!" Rasch umarmte er seinen Freund, ehe er wieder nach unten ging. Er sah jedoch, wie Jong sich auch nach dieser Zeit nicht beruhigt hatte und versuchte einfach nur Blickkontakt mit Li aufzubauen.
Als der Leibwächter endlich reagierte und zu ihm kam, griff er automatisch nach seiner Hand. "Ich weiß noch nicht genau, wie ich mich verhalten muss. Was soll ich tun? Und was machen wir, wenn sie uns trennen?"

Irgendwie war Maru gerade in der richtigen Laune. Seinetwegen konnte Lee ruhig noch weitere Männer auf sie hetzen - er würde sie umbringen. Genauso wie er den Jungen und den Hund umgebracht hatte, wie er Yuris Tod heraufbeschworen hatte und vielleicht auch nicht ganz unschuldig an dem Tod der beiden Nackten gewesen war. Ein Blutrausch setzte deswegen nicht gleich bei ihm ein, auch wenn der hilfreich gewesen wäre. Als Lee unterbrochen wurde, machte Maru sich bereit und war drauf und dran, Lee an den Hals zu springen. Aber Nhan hielt immer noch die Kette fest und er sah, wie sich einer der Männer zwischen ihm und Lee schob. Schließlich ging es in seinem Tempo zurück zu dem Zimmer und er war alles andere als schnell. Seine Knie zitterten und er wusste nicht, wie er überhaupt einen Schritt vor den anderen setzte. Über das was an und in ihm klebte, machte sich der Triadensohn überhaupt keine Gedanken. Der Wunsch nach einem Bad war groß, aber so wie das hier vonstatten ging, konnte er darauf verzichten. Der Geruch im Zimmer löste eine heftige Übelkeit bei Maru aus. Er ging weiter rein, stützte sich dann mit einem Arm an der Wand ab und sank doch zu Boden. Er würgte, konnte aber noch alles unterdrücken und brachte damit seinen ganzen Körper zum zittern. Maru saß auf den Knien und atmete schwer. Er hatte Durst ohne Ende! Der Blutgeschmack in seinem Mund brachte ihn fast erneut zum Würgen und nur mit Mühe bekam er seinen Körper wieder unter Kontrolle und konzentrierte sich eine ganze Zeit lang nur aufs Atmen.
"Hab ich gemerkt", antwortete er nach endlosen Minuten des Schweigens. Was sollte er auch sonst dazu sagen? Nhan die Absolution erteilen, nachdem er nun schon mehrfach versagt und ihn enttäuscht hatte? Ganz sicher nicht. Er blieb mit dem Rücken zu seinem angeblichen Leibwächter sitzen und nach einiger Zeit hatte er sich an den Verwesungsgeruch gewöhnt. "Wenn die uns nicht bald hier rausholen, laufe ich Amok." Und wenn das soweit war, würde er auch Nhan nicht verschonen.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Di 09 Jun 2015, 9:13 pm

Jong knurrte sehr dunkel und einem Wolf nicht unähnlich. "Aber verdammt, Phoe!!! Er könnte drauf gehen, verflucht noch mal!" Jetzt war klar warum er sich so aufregte. Nicht wegen der Gefahr selbst oder Takuyas selten dämliche Entscheidung. Nein, er hatte Angst um ihn! Jong war ein sehr furchtloser Mensch, doch wenn es um seine Freunde ging, konnte seine Angst sehr stark werden.
Taemin ließ es bleiben Takuya weiter diese Sache ausreden zu wollen. Er half ihm lieber so gut er konnte, auch wenn seine Sorge deswegen nicht geringer wurde. "Jetzt siehst du nicht mehr danach aus als würdest du in so einem Haus leben können. Eher nach einem Schüler aus schlechteren Verhältnissen." Mini lächelte leicht und drückte Tak noch mal an sich, ehe er ein wenig erleichtert darüber war, dass dieser sich mit Li besprechen würde. Danach tat er das, was er am besten konnte: Sich mit kochen ablenken.
Es dauerte ein wenig bis Li den Jungen bemerkte, dann kam er zu ihm raus und sie gingen ins Wohnzimmer. "Ich werde nicht zu lassen, dass sie uns trennen. Wenn doch, werde ich dich suchen und finden und nach Hause bringen." Li sah ihn ernst an, dann meinte er: "Ich werde nicht nett zu dir sein, wenn ich dich hin bringe. Ich könnte dir etwas wehtun, wenn ich dich festhalte. Es wird mir keine Freude bereiten."

Der Geruch im Zimmer, in dem es natürlich kein Fenster gab und selbst wenn wäre es verschlossen und vergittert, war furchtbar. Auch Nhan kämpfte mit seiner Übelkeit und Schwäche. Doch auch wenn er selbst etwas zitterte und er sich mit dem Rücken gegen die Wand abstützte, blieb er stehen - wenn auch eher zusammengesackt. Er entschuldigte sich zwar nicht wörtlich, doch war es so gemeint. Nur, es brachte nichts und konnte auch nichts ungeschehen machen. Marus Kommentar dazu sagte ihm alles und schließlich schloss er erschöpft seine Augen. Er lehnte schwer gegen die Wand und sank ein wenig herab, schließlich konnte er nicht mehr stehen und rutschte weiter runter, bis er auf dem Boden kniete.
Der Schmerz ließ ihn mit den Zähnen knirschen, aber er schaffte es nicht mehr zu stehen. "Sie werden wissen wo ich bin. Jetzt werden sie dabei sein alles über das Gebäude heraus zu finden. Notfalls werden sie alle stürmen." Nhans Stimme klang längst nicht mehr so stark wie sonst, aber auch nicht gänzlich schwach. Nur verdammt erschöpft und er spürte, wie ihm kalt wurde. Tatsächlich wurde es auch immer kälter, denn die Klimaanlage wurde herab gedreht. Natürlich hatten sie eine hier drin, wie sonst sollten sie Luft bekommen.


Zuletzt von Nhan am Di 09 Jun 2015, 9:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Di 09 Jun 2015, 9:24 pm

Phoenix packte Jong bei den Schultern, schüttelte ihn aber nicht durch. "Dann rede mit Takuya, verdammtnochmal! Du bist der einzige, der ihn wirklich beeinflussen kann! Hier bist du an der falschen Stelle.." Der Langhaarige seufzte. "Aber im Grunde kannst du dir das sparen. Er hat schon einen Deal mit ihm ausgemacht. Und ehrlich gesagt sieht mir Takuya gerade nicht so aus, als würde er einen Rückzieher machen." Dazu war der Jüngere einfach zu oft mit ihnen zusammen.
Mini wurde nochmal fest umarmt, bevor Takuya sich mit Li ins Wohnzimmer zurückzog. "Sie werden es sicher versuchen. Schließlich soll ich ja da bleiben und du bist nur der Überbringer." So richtig nachgedacht hatten sie da also nicht. Und wenn man sie schnell trennte, konnten sie überhaupt nichts rausfinden. "Du würdest deine Tarnung aufgeben müssen, wenn du mich dann finden willst.. Wir sollten uns einen Grund ausdenken, warum du mich nicht gleich abgeben kannst." Takuya nickte zu seinen eigenen Worten. So schnell wollte ihm aber keine Idee einfallen. Sanft umgriff er Lis Hand nun mit seinen beiden und drückte sie. "Ich vertraue dir." Er sah Li in die Augen, als ihm noch eine kleine Idee kam. "Phoenix kann mir ein blaues Auge oder so schminken. Dann denken sie, du hättest mich geschlagen? Ich muss auf jeden Fall so tun, als würde ich von dir weg wollen. Es sei denn, wir sagen, dass du mich unter Drogen gesetzt hast.." Wobei er sich damit überhaupt nicht auskannte und wusste, wie sich so jemand verhielt. "Oder Beruhigungsmittel.." Wenn er erstmal weggedämmert aussah, würde man ihn vielleicht gar nicht groß beachten und er konnte sich genauer umsehen. Takuya zögerte etwas und hielt Lis Hand immer noch fest. "Es kann sein, dass ich anfange zu weinen. Aber solange ich deinen Namen nicht rufe oder dir das Zeichen gebe, darfst du mir nicht helfen, okay? Ich.. ich weiß nicht, wie stark ich sein kann... und wie lange ich es schaffe, das duchzuhalten." Li sollte nicht denken, dass er besonders mutig und stark war, was so etwas anging.

Maru war voll und ganz mit seiner Selbstkontrolle beschäftigt, aber irgendwann ging sein Atem wieder normal. Zugleich war er unendlich müde und empfand es so schon als ziemlich kalt. "Ich hoffe es." Und nach einer kleinen Pause: "Ich weiß nicht, wie lange ich noch durchhalte." Ein kleines Eingeständnis, aber Maru war wirklich am Ende. Er legte sich seitlich auf den harten Futon, hatte die Beine ein wenig angezogen und wollte schlafen. Aber die Kälte hinderte ihn daran. So wie er vorher noch vom Fieber geschüttelt worden war, bebte sein Körper nun von der Kälte. Seine Stirn schmerzte und Schlaf fand er keinen. Dieses nicht schlafen können riss an Marus Nerven. Vielleicht hätte er sogar geweint über all das hier, aber nicht einmal dafür hatte er noch die Kraft. Irgendwann richtete er sich wieder auf und sah zu seinem Leibwächter. "Bring mich hier raus, Nhan.." Es war nichts anderes als eine flehende Bitte und seine Wut und sein Hass waren fürs Erste verschwunden.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Di 09 Jun 2015, 9:45 pm

"Das werde ich! Aber erst einmal... muss ich runter kommen." Jong wusste selbst, dass Takuya inzwischen immer bei seiner einmal gefassten Entscheidung blieb. Also machte er das einzig Richtige, damit er seine Wut verlor: Er drängte Phoenix gegen die Wand im Flur und küsste ihn einfach herb und fordernd. Er griff beim zweiten Kuss einfach zu, in den Schritt des Langhaarigen und mittlerweile wusste er sehr genau wie er Phoenix schnell erregen konnte und wandte dieses Wissen an.
"Ja." Li nickte nur. Er war für die im Gebäude nur eine niedere Form des Menschen, sie würde die Ware vom Lieferanten trennen. Wieder nickte er, lächelte dabei jedoch. Natürlich würde er seine Tarnung aufgeben um Takuya zu finden und alle töten, die ihm nicht antworteten bzw. diejenigen erst nach der Antwort töten.
Diese sanfte Geste, wie er seine Hand wieder anfasste, es irritierte Li langsam aber sicher. Doch das Vertrauen in den blauen Augen, das fehlen jeglicher Angst, es ließ Lis Herz sich dem Jungen gegenüber öffnen. "Beruhigungsmittel." Das war die bessere Wahl. "Dann kann ich dich durch das Gebäude tragen." Das Zögern des Jungen ließ ihn aufmerksamer werde als er eh schon war. Takuya und weinen. Ja, das würde in ihm das Bedürfnis wecken ihn zu beruhigen und alles wieder gut zu machen. "Du kannst mutig sein." Li lächelte und fügte hinzu: "Du musst es aber nicht. Ich bin mutig. Ich werde das für dich sein."

Der Leibwächter nickte leicht, er hoffte es allerdings nicht, er wusste es. Doch er verriet nicht, dass Park-sama Hilfe angefordert und bekommen hatte. "So lange wie es nötig ist, M... Kang-sama." Nhan öffnete die Augen wieder, wusste, dass seine Wunden wieder bluteten. Doch die Verbände verhinderten, dass alles herab lief. Er glaubte daran, dass Maru so lange durchhielt, bis Park-sama mit den anderen kam.
Nhan legte sich nach einer Weile ebenfalls hin, aber nicht auf den Futon, sondern daneben. Er lag auf der Seite, mit dem Rücken zu Maru, damit er die Tür im Blick hatte. Doch auch er konnte nicht schlafen, zitterte genauso wie sein Boss. Erst als er hörte, wie sich Maru aufrichtete, drehte er sich um und konnte ihn ansehen. Die Bitte ließ ihn schlucken und für einen Moment schimmerte es in seinen Augen. "Das werde ich." Es war ein Schwur und er gedachte ihn zu halten, es möglich zu machen.
Es wurde zwar nicht von der Temperatur her kälter, dennoch kam es ihm so vor, weil sein Körper auskühlte. Er sah wie Maru ebenfalls darunter litt und wünschte sich, er könnte ihm anbieten den Rest seiner eigenen Körperwärme mit ihm zu teilen. Doch hielt er das nach der Vergewaltigung für unmöglich. Es schmerzte ihn zutiefst in seinem Herzen, dass er ihm das angetan hatte. Er hatte verhindern wollen, dass Hank ihn nahm - und er wusste nun auch warum sein Instinkt ihm das befohlen hatte. Aber er hatte den Handlanger nicht aufhalten können und auch nicht die Stöße, die er ihm durch Hank beigebracht hatte. Hätte man ihn gelassen, er hätte ihm nicht solche Schmerzen bereitet. Nhan senkte seinen Blick, er war unwürdig Maru noch zu dienen und würde, sobald sein Boss in Sicherheit war, ihn darum bitten ihn mit einem schmerzvollen Tod zu bestrafen.
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Di 09 Jun 2015, 10:06 pm

Bei Jongs Worten ließ Phoenix ihn langsam los und atmete durch. Er war selbst nicht begeistert von Takuyas Entscheidung, befand aber auch, dass sie ihm diese nicht streitig machen konnten. Sie konnten ihm nur ratgebend beiseite stehen. Schließlich hatten sie ihn einmal unerwünscht aus seinem schrecklichen Leben rausgerissen. Jetzt war es gut und Takuya musste lernen wie es war, auf eigenen Beinen zu stehen und die Konsequenzen für sein Handeln selbst zu tragen. Außerdem... sollte Tak wirklich Erfolg haben, würde Phoe ihn feiern! Plötzlich fand Phoe sich keuchend an der Wand wieder, aber der ausgestoßene Atem wurde ihm mit dem heftigen Kuss gänzlich gestohlen. Geistesgegenwärtig erwiderte er den Kuss, spürte das heftige Kribbeln in seinen Lenden und wie seine Knie weich wurden. Gott! Er stand auf diesen Scheiß! So entglitt ihm auch ein dunkles, sehr erregtes Stöhnen als Jong in seinen Schritt griff. Sein Kuss wurde feurig und soweit er konnte, drängte er sich der Hand entgegen. Nur um den Kuss zu unterbrechen und nebensächlich zu sagen: "Ich muss arbeiten.." Aber es war nur eine laue Ausrede, die nicht zog und noch währenddessen packte er Jongs Arsch und zog ihn enger an sich. Dabei war es ihm auch völlig schnurz, wer sie sehen konnte. Lange jedenfalls sah sie niemand, denn sie drängen ziemlich schnell ins nächst leere Zimmer.
Takuya tat einfach nur das, was sein Bauch und sein Herz ihm vorgaben. Er musste Li berühren, sich bei ihm wirklich sicher fühlen. Lis Lächeln gefiel ihm und er konnte kaum wegsehen. "Ich bin ganz schön schwer!" Ein bisschen übertrieb er ja schon, schätzte sich selbst aber auch völlig falsch ein. "Aber nicht, dass du mich fallen lässt, wenn du kämpfen musst.." Er war ja keine Katze, die sich einfach drehen konnte und dann auf den Samtpfoten landete. Er hoffte nur, dass es nicht zu unangenehm war, wenn Li ihn einfach über die Schulter warf. Schließlich musste er dem Leibwächter seine schwache Seite gestehen, auch wenn Li sie vorhin schon etwas mitbekommen hatte. Seine Worte spendeten Takuya Mut und er lächelte zart. "Okay. Hast du gar keine Angst? Gibt es irgendetwas, vor dem du dich fürchtest?" Vielleicht konnte dann ja er selbst stark und mutig sein? Auch wenn er es nicht glaubte. So oder so, Takuya ließ Lis Hand los, ging noch einen Schritt auf ihn zu und umarmte ihn dann. Ganz einfach und zärtlich, schmiegte sich an ihn und schlang die Arme um die Mitte des Größeren, während er den Kopf an ihn schmiegte und die Augen schloss. "Ich vertraue dir", murmelte er noch einmal und versuchte sich selbst damit Mut zu machen.

Maru konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann Nhan ihn das erste Mal nur beim Vornamen genannt hatte. Doch es war jetzt schon wieder ungewohnt, das übliche Kang-sama zu hören. Er fühlte sich nicht länger wie ein solcher. Er fühlte sich nur wie... Maru eben. Seine Stimmung schlug einem regelrecht auf den Magen. Er wirkte noch nicht gebrochen, war es auch nicht. Aber jetzt und hier hatte er keine Lust mehr, noch länger die Maske aufzusetzen. Er wollte nach Hause! Bei seiner Bitte sah er Nhan an und schloss nach dem Schwur sein Auge wieder. Natürlich hatte er auch Nhans Blut gesehen und begriffen, dass seinem Leibwächter ebenso Gewalt angetan wurde. Trotzdem wünschte er sich gerade nur noch, die Decke von Yuris Leichnam nehmen und sich damit zudecken zu können. Es dauerte noch eine Weile, dann übermannte Maru endlich die Müdigkeit und er driftete ab.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Mi 10 Jun 2015, 9:11 am

Jongs Wut wandelte sich in etwas herbe Leidenschaft und die ließ er Phoenix sofort schmecken, als er ihn gegen die Wand presste und küsste. Er heizte ihm ein und die feurige Reaktion auf sein Handeln sorgte dafür, dass sich seine Jeans ein wenig ausbeulte. Der Blonde hatte jetzt ganz einfach Bock auf Phoenix und hörte seine lahme Ausrede gar nicht mal mehr, sondern drängte ihn ins nächste Zimmer. Oder eher in den nächsten Raum, es war ihr Gäste-WC, aber egal. Jong fiel einfach über den Hacker her, ungeduldig und erregt. Tür abschließen? Warum, es war ein Quickie und außerdem waren sie hier zu Hause - was auch immer noch für Phoenix galt.
"Schwer?" Wann denn? Wenn er vier Goldbarren mit sich herum trug? Li hatte es nicht so mit solchem Denken und zog die Augenbrauen deshalb zusammen. "Ich setze dich ab." Er war dazu da um Takuya zu beschützen, da ließ er ihn doch nicht fallen.
Li sah ihn bei den beiden fragen fast ausdruckslos an. Angst? Furcht? "Nein." Ganz klare Antwort und typisch für ihn. Sorge kannte er auch nicht. Ein wenig schade war es, dass der Junge seine Hand doch los ließ. Dafür überraschte er ihn mit der Umarmung. Li stand da, wie der berühmte begossene Pudel. "Hm.", brummte er sah kurz zur Seite, dann geradeaus und schließlich hob er einen Arm an und tätschelte Takuyas Kopf. Was sollte er denn jetzt machen?
Er wartete noch ein wenig, dann versuchte er ihn anzusehen. "Was willst du von mir? Soll ich mit dir schlafen?" Es war Li ganz ernst mit den Fragen. Er kannte kuscheln nicht, auch mit Maya nicht. Aber meistens fing der so an und dann hatten sie Sex.

Nhan war froh, dass Maru ihm noch so weit vertraute und glaubte, dass er ihn hier raus bringen würde. Der Leibwächter blieb auf der Seite liegen und beobachtete seinen Boss unter fast geschlossenen Augen. So konnte er beobachten, wie Maru doch noch einschlief. Er wartete noch etwas und stand dann doch auf, um sich hinter ihn zu legen. Sie brauchten beide dringend diese Wärme, wobei er darauf vertraute, dass die Erschöpfung Maru tief in ihren Fängen behielt.
Der Grauhaarige wurde wach, ihm war wärmer, doch glaubte er zu spüren, dass sein Herr demnächst erwachen würde und ließ ihn los. Er musste lächeln, hatte er ihn doch in der Löffelchenstellung im Arm gehalten. Mit Schmerzen stand er auf und legte sich wieder neben den Futon, wo er noch mal weg döste.
Richtig wach wurde er und zwar sofort, als er die Tür hörte. Trotz steifer Knie sprang er auf und versperrte den Weg zu Maru als der Foltermeister mit zwei neuen Handlangern kam. Jetzt bekam Maru wieder seine Eisenkette um und Nhan erhielt ein Würgehalsband wie manche Kampfhunde auch. Sie wurden gewaschen und ihre Verbände erneuert, dann wieder in den Salon gebracht und dort auf die Knie gestoßen.
Lee sah ihnen bösartig entgegen, mit einem grausamen Lächeln. "Wo sind wir gestern unterbrochen worden?" Der Foltermeister brachte Lee den stachligen Dildo. Nhan wurde bleich als sein Onkel zu Maru sah und stand auf, beschützend und noch immer nackt. "Hat da etwa jemand seine Gefühle offenbart?", fragte Lee belustigt nach. "Wie willst du das verhindern, mein lieber Neffe?"
Nhan lächelte: "Ich werde dir dein Vergnügen nehmen und Kang-sama töten. Mach mit mir was du willst, aber du wirst ihn nicht noch mal vergewaltigen lassen können." Lee winkte nur ab: "Und wenn ich dich vorher töten lasse? Dann ist dein Plan dahin." Nhan lächelte erneut. "Versuch es."
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Mi 10 Jun 2015, 11:16 am

Phoenix ließ sich komplett mitreißen und vergaß schon völlig, worüber sie eben noch gesprochen hatten. Die Leidenschaft des Feuervogels war heiß. So heiß, dass er Jong einmal in die Unterlippe knappste. Schnell hatten sie sich gegenseitig angeheizt, aber niemand von ihnen nahm sich Zeit, den anderen großartig auszuziehen. Nur das nötigste, dann vereinigten sie sich wild und Trotz der Papierwände sah Phoe es nicht ein, auch nur einen Deut leiser als sonst zu sein. Das hier war ihr Zuhause und was scherten sie da die anderen? Die konnten ja froh sein, dass sie überhaupt den Raum gewechselt hatten. Aber selbst wenn nicht, den Langhaarigen hätte es nicht gestört. Für sowas war er einfach zu offen und es gab nichts, wofür er sich schämen musste. So kamen sie beide relativ schnell und schenkten sich zum Abschluss noch einen klein wenig sanfteren Kuss. Phoenix grinste breit, während sie sich säuberten und ging mit eben diesem breiten Grinsen zurück zu seinem neuen Rechner. Erst als er sich setzte, wurde er wieder ernst und machte sich brav an seine Arbeit.
Takuya hob flüchtig die Schultern. War ja auch egal. Wenn Li meinte, dass er ihn problemlos tragen konnte, dann glaubte er ihm das und nickte nur zu dem Absetzen. Ein bisschen musste er ja schon über sich selbst grinsen. Natürlich versuchte er, das Gespräch am Laufen zu halten. Er mochte Li und wollte mehr von ihm wissen. Dafür staunte er, dass Li überhaupt keine Angst hatte. Irgendwie konnte er sich das gar nicht richtig vorstellen.
Vertrauensvoll schmiegte Takuya sich an Li und sog leise seinen Duft ein. Doch anstatt auch umarmt zu werden, wurde ihm nur der Kopf getätschelt. Langsam und mit einem fragenden Blick löste er sich wieder von dem Größeren. War er ihm zu nahe gekommen? Lis erste Frage überraschte ihn. Die zweite ließ ihn schlagartig feuerrot werden. "Ja. Nein! Ich.. ich meine.." Takuya blinzelte im ersten Moment verwirrt und nahm einen halben Schritt Abstand. "Eigentlich.. Ich hätte nichts dagegen, aber daran dachte ich überhaupt nicht.. Magst du es nicht, umarmt zu werden?" Gab es denn jemanden, der das nicht mochte?

Marus Schlaf war nicht tief und er spürte, wie ihm jemand den Arm um legte, sich an ihn drängte. Es kostete ihn alle Mühe, sich nicht zu verspannen. Doch als nichts weiter geschah, döste er sofort gänzlich weg. Andernfalls wäre er sicher richtig wach geworden und hätte sich gewehrt. Irgendwann weit später begann Maru sich zu Regung, glitt in eine eher unruhigere Schlafphase und erwachet dann. Er sah Nhan auf dem Boden liegen und runzelte flüchtig die Stirn. Hatte er nur geträumt? Wie auch immer, er blieb einfach liegen und versuchte sich zu entspannen, auch wenn das alles andere als einfach war. Erst als er die Tür hörte, richtete er sich auf, mehr jedoch nicht. Diesmal kamen 'nur' 3 Männer und Maru versuchte Blickkontakt zu Nhan aufzubauen. Sie konnten sie überwältigen! Aber der stand mit dem Rücken zu ihm...
Innerlich seufzte Maru und regte sich nicht, als ihm das harte Halsband umgelegt wurde, enger als davor und auch ohne jede Bewegung von ihm bestialisch den Schorf aufrieb und die Wunden erneut zum Bluten brachte. Das Waschen kannte Maru bereits, stand auch dafür auf und rührte keinen Finger. Er würde sich hüten, den anderen die Arbeit leichter als nötig zu machen.
Schließlich standen sie wieder vor Lee und Maru hatte seine übliche, gelangweilte Miene aufgesetzt. Er sah die Monströsität, zeigte aber keinerlei Angst oder Nervosität. Als wäre das nichts neues für ihn. Dafür schaffte Nhan es nicht, seine Gefühle für sich zu behalten und er sah eine Augenbraue hochhebend zu diesem, ehe er wieder Lee ansah. Das Wort Vergewaltigung klang furchtbar grausam in Marus Ohren. Aber Nhan hatte natürlich recht, es war nichts anderes gewesen. "Hatte ich dir schon mal gesagt, dass du langweilig geworden bist? Glaubst du, dein Spielzeug wird auch nur irgendwas an der jämmerlichen Vorstellung ändern?"

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Mi 10 Jun 2015, 12:40 pm

Li mochte es, wenn er Körperkontakt hatte, war es aber nur beim Sex gewohnt. Einfach so kuscheln irritierte ihn und die Umarmung war so harmlos, dass er damit nichts anzufangen wusste. Den fragenden Blick erwiderte er genauso, ehe er seine eigenen Fragen stellte. Takuya wurde rot und fing an zu stammeln. Erst ja, dann doch nein? Was denn nun? Li sah ihn an und rührte sich nicht. Dann ging er noch ein wenig weiter weg und der Leibwächter wartete einfach ab, ob sich der Junge näher erklärte.
"Nichts dagegen heißt nicht, dass du es willst." Das hatte Maya ihm lang und breit erklärt, welche Unterschiede es gibt und er manchmal auch nicht wollte, aber nichts dagegen hatte, weil es sein Job war. Li hatte es verstanden. "Mir hat dein umarmen gefallen. Aber ich kenne es nicht. Niemand umarmt mich, nur so wie du." Er wirkte ja auch meistens unnahbar, wer kam da schon drauf nur mit ihm kuscheln zu wollen. Wo er doch, wie Maya sagte, so verdammt heiß aussah, dass man eh nur an Sex denken konnte bei seinem Anblick.

Nein, der sonst bei der Arbeit durch nichts aus der Ruhe zu bringende Leibwächter, schaffte es jetzt überhaupt nicht mehr seine Gefühle unter Kontrolle zu bekommen. Sein ganzes Denken und auch Sein galt Marus Schutz. Es missfiel ihm selbst sehr, dass er sich nicht hatte kontrollieren können. Aber zu ändern war es nicht mehr. Lee machte sich nur lustig und als Maru diesem sagte, er sei langweilig, grinste der ihn an. "Für dich vielleicht. Aber mir ist es mittlerweile völlig egal wie ich dich zum Schreien kriege. Ich will es endlich hören! Also!" Er gab seinem Foltermeister einen Wink, wen interessierte es was sein Gefangener dachte oder wollte oder auch nur brauchte?
"Trau dich und lass mich gegen dich kämpfen.", knurrte Nhan, wenn auch ein wenig erstickt, weil mit einer der am Halsband verbundenen Leine, eben dieses zugezogen wurde. Er musste kurz husten, dann glitzerte etwas in seinen Augen, aber keine Tränen - es war auch mehr ein Funkeln. Es war Mordlust. Das Vergnügen am Töten.
"Kämpfen willst du? Mein lieber Neffe, dazu bist du gar nicht mehr in der Lage. Aber wenn du darauf bestehst.. warum nicht? Es könnte ein wenig unterhaltsam werden. Lass mich überlegen, wer dafür in Frage kommt. Da ich der Böse bin, werde ich natürlich unfair sein, das ist klar. Hm, vielleicht zwei gegen einen? Das klingt doch blutig." Lee grinste, dann gab er ein Zeichen und nur zwei Minuten später ging eine Tür auf und zwei stattliche schwarze Dobermänner kamen herein.
Sie besaßen nicht nur kupierte Ohren, sondern auch Ruten, hatten nur einen Stummel hinten. Sie waren hungrig und darauf trainiert auf Blutgeruch zu reagieren, welches sie noch hungriger machte. Es waren bösartige Viecher, völlig von Lee verdorben worden. Wild zogen und rissen sie an ihren Leinen und jeder von ihnen musste von einem eigenen Mann gehalten werden. Nhan schluckte nur trocken, presste seine Kiefer aufeinander und nahm Kampfhaltung ein.


Zuletzt von Nhan am Mi 10 Jun 2015, 6:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Mi 10 Jun 2015, 5:20 pm

Takuya fand die Situation gerade mehr komisch als beklemmend, aber vor allem war sie ungewohnt. Er war noch nie so dermaßen direkt gefragt worden und es fiel ihm auch so schon schwer, über diesen Akt auch nur zu reden. Man tat es, ja. Aber sonst? Für den Leibwächter schien das jedoch völlig normal zu sein, weshalb Tak einmal ganz tief durchatmete  und versuchte, nicht mehr so flatterhaft zu wirken. Lis nächster Satz ließ ihn ziemlich überrascht aussehen. "Stimmt.. Aber danach wurde ich noch nie gefragt.." Er sah richtig verblüfft aus. Jae hatte ihn ohnehin nie gefragt und an das mit Jong konnte er sich nicht mehr erinnern. "Also.. ich würde schon wollen. Aber ich hab wie gesagt gerade überhaupt nicht daran gedacht. Ich wollte dich einfach nur umarmen." Langsam verschwand Takuyas extreme Verlegenheit und nach wie vor konnte er Li in die Augen sehen. Er sah nichts böses in ihm, nichts hinterhältiges. Auf ihn wirkte der Leibwächter irgendwie.... rein. Mit einem Mal lächelte der Jüngere. "Dann umarme ich dich ab jetzt immer so! Und ich hab nichts dagegen, wenn du mich auch umarmst! Aber.. nur weil dich jemand umarmt, heißt das nicht, dass derjenige auch gleich Sex will." Zumindest war er der Meinung. Schließlich umarmte er seine Freunde andauernd und es entstand nicht mehr daraus.
Obwohl er nicht zu 100% in der Stimmung für Sex war - und wer war das schon, wenn er so rein gar nicht daran dachte? - griff er abermals nach Lis Hand. Wieder füllten sich seine Wangen mit einer zarten Röte. "Bevor wir in die Hölle gehen... und ich dann vielleicht doch nie wieder die Chance habe, überhaupt Sex zu haben..." Und schon zog er Li hinter sich her und in sein Zimmer.

Maru musste leise lachen, wie immer, wenn Lee etwas glaubte zu kriegen und es dann doch nicht bekam. "Vor Schmerzen wirst du mich niemals schreien hören." Aber das glaubte der andere ihm wohl nicht. Es sollte Maru egal sein. Eigentlich wurde er nie laut. Es sei denn, er musste Pyo rufen oder wenn er sich fürchterlich aufregte. Aber beim Sex oder aus Schmerzen hatte er noch nie das Bedürfnis verspürt, schnöde herumzuschreien. Er sah zu Nhan und fragte sich kurzzeitig, was dieser jetzt anstellen wollte. Kämpfen? In diesem Zustand und gegen einen gesunden Mann? Aber sofort als er Lees Blick sah, wusste er, dass Nhan niemals gegen ihn antreten würde. Und so war es auch, Lee ließ jemanden kommen. Zeit für die Verhandlungen, oder nicht? Was geschah, wenn Nhan gewann? Aber auf beiden Seiten herrschte nur schweigen. Maru hörte es schon vor der Tür knurren und es behagte ihm gerade gar nicht, überhaupt auch nur in diesem Raum zu sein. Und sein Gehör hatte ihn nicht getäuscht. 2 verdammte Köter wurden herein geführt. Er begann Hunde wirklich zu hassen. Sie waren so... dumm! So abgerichtet! So völlig untergeben! Gegen diese 2 Tölen konnte Nhan doch nicht gewinnen. Maru hatte ernsthaft kein Vertrauen mehr in seinen Leibwächter, was aber daran lag, dass er seinen Zustand genau gesehen hatte. "Er hat dich herausgefordert... Nicht gehorsame Schoßhündchen. Bist wohl zu feige. Angst, dir die Fingernägel dreckig zu machen? Oder vor deinen Lakaien schlecht dazustehen, wenn du eins auf dein Näschen bekommst? Was sie wohl denken würden, wenn du wimmernd am Boden liegst.." Ja, das interessierte Maru tatsächlich. "Übrigens kann Nhan gar nicht kämpfen, wenn er noch sein Halsband trägt."

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Mi 10 Jun 2015, 9:24 pm

Li lächelte erfreut als Takuya ihm zustimmte, ihm recht gab. Er mochte das. Aber nicht, weil er sich dann so super toll vor kam, wie das bei vielen der Fall war, sondern weil er es mochte, wenn er etwas richtig erfasst und verstanden hatte. Sicher, er war erwachsen, aber ihm fehlten Jahre in seinem Leben, in denen er wie jedes anderer Kinde auch hätte lernen können wie das Leben als Mensch war. Auf einer Schule war er nie gewesen, Diego und Jay hatten ihm alles beigebracht. Mike die Gebärdensprache, Diego japanisch und Chen II noch chinesisch. Dominic selbst hätte ihm jede der Sprachen beibringen können, doch fand er, dass es lieber Muttlersprachler tun sollten.
Abgelenkt von seinen Erinnerungen, weil Takuya meinte, er wolle, starrte er ihn wieder verblüfft an. Dann nickte er und meinte schlicht: "Ich glaube dir das." Nur umarmen, in Ordnung. Li würde sich merken, dass der Junge das tat - auch bei ihm. Seine Augen waren so schwarz wie die seines Bosses und wie die von Suko. Doch jeder der Männer besaß ein anderes schwarz, ein anderes wirken. Li besaß keine böse Seele, doch er hatte Böses getan und auch wenn ihm seine neue Familie beigebracht hatte was gut und böse war... konnte er es oft nicht verstehen. Er sah nichts Schlechtes darin böse Menschen zu töten, die andere quälten oder ausraubten oder Tiere quälten.
Li mochte das Lächeln des Jüngeren und erwiderte es prompt. "Du willst mich immer so umarmen? Wieso das?" Langsam nickte Li, gut okay. Er hatte verstanden, dass eine Umarmung nicht auf Sex deuten musste. Aber sie konnte es. Er sah auf Takuyas Hand, die seine fest hielt und ihm dann in die blauen Augen. So ganz wusste er nicht was die Worte bedeuten sollten, er folgte ihm aber mit einem Brummen und war verwundert darüber, dass Takuya sie beide in dem Raum einschloss. Leicht hob Li eine Augenbraue an: Und jetzt?
Die Antwort bekam er sofort, denn Takuya war plötzlich ganz nah und schon fühlte er die weichen Lippen auf seinen eigenen. Nur kurz war er überrascht, dann lächelte er in den Kuss hinein und erwiderte ihn eine Spur von zögern war noch dabei. Nach dem Kuss sah er den Jungen an und zeigte ein wenig Humor, als er fragte: "Aber das bedeutet jetzt, dass du willst, dass ich mit dir schlafe. Richtig?" Er zeigte ein Grinsen und zog ihn dann wieder dicht an sich, küsste ihn wieder und diesmal forsch und leidenschaftlich. Seine Hände begannen den jungen zarten Körper zu streicheln und sie glitten auch unter die Kleidung. Ihm selbst war es egal ob er angezogen blieb und nur die Hose so weit runter zog wie er es brauchte oder ob Takuya ihn nackt sehen wollte. "Du riechst süß und lieb.", knurrte er schließlich leise am Hals des Kleineren als er diesen mit seinen Lippen und festen kleinen Küssen erkundete.

Nhan war sich im Klaren darüber, dass er - sobald der Kampf los ging - als Hundefutter enden würde. Aber dann würde er Maru ohne Schutz zurücklassen, das konnte und wollte er nicht. Er suchte nach einer Möglichkeit die Hunde zu töten, bevor sie ihre Fänge in sein Fleisch schlugen und ihn auseinander rissen. Die Worte des Gefangenen prallten jedoch ohne auch nur ein wenig an seinem Stolz zu kratzen an Lee ab. "Mein lieber Neffe ist kein Gegner für mich. Ich gönne lieber den Hübschen hier Vergnügen und Futter. Es sei denn du könntest mir irgendwas anbieten, was mir mehr gefällt als den Verräter beim Sterben zuzusehen. Zu hören wie er zerrissen und gefressen wird. Du hast Glück, du wirst in der ersten Reihe sein und alles sehen können."
Lee lächelte und saß auf seinem sehr bequemen Stuhl, während er die Zwei beobachtete. "Ach ja, das Halsband. Stimmt, ich Schussel." Er machte ein Handzeich und der Handlanger zog ruckartig und hart daran, so dass Nhan erstens fast keine Luft bekam und zweitens aus dem Gleichgewicht kam und einen Schritt zurück taumelte. "Hoppla. Das falsche Zeichen." Das Yakuza Oberhaupt lachte und machte eine andere Geste, so dass der Handlanger Nhan das Halsband ab machte. Das Einzige was der Leibwächter machte, war durchatmen und sich wieder in Stellung bringen.


Zuletzt von Nhan am Mi 10 Jun 2015, 9:46 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Mi 10 Jun 2015, 9:45 pm

"Na weil es gut tut und mir gefällt! Es ist ein schönes Gefühl! Hat dich echt noch niemand einfach mal so umarmt?" Früher hatte Jae ihn gerne sanft umarmt, bis sich ihre Beziehung langsam und schleichend geändert hatte. Damals hatte er dann nur einen Arm um die Schultern gelegt bekommen, um ihn besser zu kontrollieren oder um die Mitte, damit Jae vor Kollegen und anderen zeigen konnte, dass Takuya ihm gehörte. Erst Jong und Mini hatten ihn einfach so umarmt und Takuya hatte es wieder lieben gelernt.
Spontan wollte er jetzt doch Sex mit Li und nahm ihn einfach mit auf sein Zimmer. Im Gegensatz zu Jong und Phoenix schloss er die Tür natürlich ab. Er wollte unter keinen Umständen gestört werden. Und die Wahrscheinlichkeit, dass man jeden Moment anfing sie zu suchen, weil sie endlich losgehen sollten, war doch ziemlich groß. Das wollte er lieber nicht riskieren. Den fragenden Gesichtsausdruck bemerkte Tak kaum, ging auf Li zu und zog ihn zugleich an sich, damit er ihn küssen konnte. Seine Lippen waren weich und sanft, abe zugleich auch stürmisch, ohne dass er alles überhastete. Erst als er das Zögern spürte, nahm er sich etwas zurück und sah Li fragend an. Fast wäre er auf die Worte reingefallen, kicherte aber als ihm das Licht aufging und befreite Li kurzerhand von seinem Oberteil. "Richtig." Seine Augen huschten über den durchtrainierten Oberkörper und nur der Kuss verhinderte, dass er sich sinnlich auf die Unterlippe biss. Obwohl er bis eben gar nicht an Sex gedacht hatte, kribbelte es heftig in seinem Unterbauch. Jegliche Bedenken wurden beiseite geschoben, bevor sie wirklich entstehen konnten. Takuya hatte eine frische Art, fast schon etwas frech, wenn er mit den Zähnen an Lis Unterlippe zupfte oder seine Brustwarzen reizte. Er ließ sich selbst keine Zeit zum nachdenken und Jong wäre zu 100% überrascht von seinem so ganz anderen, nüchternen Verhalten gewesen.
Takuya sorgte dafür, dass sie beide ihre Klamotten verloren. Er wollte nicht einfach nur schnellen Sex, wie sie es eben noch von Phoe und Jong gehört hatten, sondern es auskosten und genießen! Richtig genießen. Seine Hände verharrten an Lis schwerem Gürtel, der einen Teil seiner Waffen trug. "Ich bin ja auch lieb. Meistens." Der Kleinere grinste amüsiert. Schnell wurde er wieder ernst, während er die Gürtelschnalle versuchte zu öffnen, was gar nicht so einfach war, da das lose Ende unter dem Halter vom Messer gesteckt war. "Deine Waffen legst du aber ab, oder?" Es war eigentlich nur eine rethorische Frage. Wenn er den Gürtel öffnete, würde gleich alles zu Boden krachen. Lis Küsse hatten bereits einen leichten Eindruck bei Tak hinterlassen, denn der zierliche Körper zeigte erste Anzeichen der Erregung. Und nur weil es keine enge Jeans war, sah man die anfängliche Beule noch nicht.

"Also bist du eindeutig zu feige." Maru nickte und blieb bei seiner Feststellung, die ein leises Tuscheln bei zweien der Männer auslöste. Sie hatten Lee wirklich noch nie kämpfen gesehen. Immer nur andere. Nie hatte Lee auch nur einen Finger gekrümmt. Schon komisch, dass es dann so viele interne Gerüchte über ihn gab. Doch sobald Lees Blick auf sie fiel, würden sie wieder still sein.
"Soll ich jetzt Opernsänger werden?" Maru hob verächtlich eine Augenbraue. Mit leicht verengten Augen beobachtete er, wie Nhan zuerst die Luft geraubt wurde, ehe man ihm das Halsband gab. Nhan war jetzt frei, also....? Nein, es passierte wieder nichts. Wäre ihm nicht so kühl, hätte Maru sicherlich einen Schweißausbruch bekommen. "Gut. Du bist dein Boss. Ich bin mein eigener Boss. Dann kämpfe ich gegen die Wauzis." Maru machte einen Schritt vor Nhan, so dass seine eigene Halskette straff gespannt war. Sein Blick lag herausfordernd auf Lee. Vielleicht würde er ja schreien, wenn die Tölen ihn zerfetzten? Er hatte zwar nicht vor, hier als Selbstmordkommando zu enden, aber irgendwas musste er ja versuchen.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Mi 10 Jun 2015, 10:09 pm

Li schüttelte seinen Kopf. "Es gab niemanden, der je auf den Gedanken gekommen wäre, bevor ich zu Dominic kam. Jetzt gäbe es diese Menschen zwar, aber ..." Der ehemalige Kampfhund hob die Schultern an. Es wagte keiner, es hielt keiner für nötig, es traute ihm keiner zu dass er es mochte? Auch das Kichern mochte er von Takuya und grinste noch etwas breiter. Er hatte nichts dagegen, dass Takuya ihm die schwarze Weste auszog, in der zwei Shuriken verborgen waren, falls er aus der Distanz jemanden töten musste. Ein genießender Knurrlaut entwich ihm als er die Zähne an seiner Brustwarze fühlte.
Als sein.. der Junge bei seinem Waffengürtel an kam, huschte ein Lächeln über seine Züge. Er nickte auf die Frage und löste mit einem raschen Handgriff die Schnalle und ließ den Gürtel vorsichtig zu Boden sinken. Er konnte sehen, dass Takuya ihn wirklich wollte und kurzerhand hob er ihn auf seinen Unterleib - ohne ihn gleich zu pfählen. Er hielt ihn mit einem Arm über dem Rücken, den anderen noch unter dem wirklich festen Hintern. Dann fing er ihn zu einem weiteren Kuss ein, wobei er langsam zum Bett ging. Doch anstatt Takuya darauf nieder zu legen oder gar fallen zu lassen, drehte Li sich um und setzte sich selbst an den Rand. Takuya weiterhin festhaltend und langsam erregend gieriger küssend, ließ er sich auf den Rücken sinken, nahm ihn aber mit.

Ein kaltes Lachen erklang, welches das Gemurmel übertönte. Die beiden Männer würden später dafür sterben.
"Opernsänger? So wunderbar es da auch ständig um Mord und Leid geht, sie singen. Das ist grausam." Lee lächelte nachsichtig ob der dämlichen Frage. Wauzis, was für eine nette Beschreibung für die blutrünstigen Hunde, die da schon geiferten. "In Ordnung, kämpfe du ebenfalls." Natürlich bog er sich das so zurecht, wie er es haben wollte. Nhan schloss zwei Sekunden lang seine Augen. Er wollte glauben, dass sein Boss das tat, weil er ihm trotz allem etwas bedeutete. Er wollte es und so glaubte er es, weshalb sich eine heimliche Wärme in sein Herz schlich. Nein, er schob den Gedanken beiseite, dass es um etwas anderes ging, um etwas zu beweisen.
Er nickte und so wurde Marus Kette gelöst. Oh, er hatte es so gehofft! Und sein Gefangener tat ihm den Gefallen und griff ihn an. Als Maru schon bei ihm war, wurden die Hunde los gelassen, einer stürzte sich auf Nhan, der andere folgte Maru. Doch Lee brauchte diesen Schutz nicht. Das Oberhaupt der Yakuza unterschied sich kaum von den Triadensöhnen der Parks. So wehrte er ihn ab, mit einer Lässigkeit, die auf lange Erfahrung im Karate schließen ließ. Während Yang sich an einigen Kampfsportarten probiert hatte, war Lee beim Karate geblieben.
Nhan packte die Kette von Maru und traf damit den Dobermann, der sich auf ihn stürzte und hatte verdammtes Glück, dass er ihn mit voller Wucht am Kopf traf. So kippte der Hund halbtot um und blutete den kostbaren Teppich voll. Sofort stieß sich der Leibwächter ab und versuchte den zweiten Dobermann daran zu hindern Maru in den nackten Arsch zu beißen. Das Maul war schon geöffnet, da schlug er wieder mit der Kette zu, traf aber nur die Flanke und ein böswilliges Jaulen erklang. Plötzlich spürte Nhan einen Ruck und sein Arm mit der Kette in der Hand wurde zurück gerissen. Wollte er nicht unbeweglich sein, musste er sie los lassen, denn der Handlanger würde ihn sonst ins Stolpern bringen.
Einem Angriffssprung konnte er ausweichen, doch dem Zweiten nicht und er stöhnte laut auf als sich die Zähne in seinen Unterarm gruben. Doch anstatt zu versuchen dem Dobermann seinen Arm zu entreißen, drückte er ihn mit aller Kraft weiter in den Rachen hinein, so dass er Maulsperre bekam und seine Kiefer nicht schließen konnte.
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Mi 10 Jun 2015, 10:29 pm

"Vielleicht musst du einfach mal von dir aus auf die anderen zu gehen. Leibwächter sind schon ziemlich respekteinflößend." Wobei er selbst eigentlich hauptsächlich von Romeo eingeschüchtert gewesen war. Etwas anderes konnte er sich auch kaum vorstellen. Er fand Li liebenswert!
Die beiden Waffen in der Weste bemerkte er nicht einmal richtig, sah auch gar nicht so genau hin. Ihn interessierte da viel mehr der gestählte Körper. Schnell entdeckte er auch einige Narben, die er mit den Fingerspitzen neugierig erkundete. Seine eigenen hingegen mochte er so gar nicht und sie gleich noch viel weniger anfassen. Ob es Li überraschen würde, dass jemand wie er eine ganze Reihe an Narben trug? Den Gedanken beiseite schiebend, erkundete er Li weiter, bis er beim Gürtel ankam. Diesmal traute er sich nicht, einfach den Gürtel zu öffnen. Er wollte die Waffen nicht... kaputt machen. Nunja. Jedenfalls wollte er nicht unsorgsam mit Lis Zeug umgehen und ließ ihn das lieber selbst machen. Tak schnappte leise nach Luft, als Li ihn einfach hochhob und lächelte dann, gefangen vom Augenblick. In dem neuen Kuss ging der Kleinere völlig auf und schlang seine Beine noch etwas fester um Li. Bis dieser sich hinsetzte, dann veränderte er die Position seiner Beine, blieb aber die ganze Zeit auf dem Unterleib des Älteren sitzen. Bzw gleich darauf halb auf ihm liegen. Er zog den Kuss in die Länge, verharrte aber nicht still und streichelte Li hier und da, ehe er langsam seinen Unterleib auf dem von Li rieb. Dabei richtete sich sein Glied gänzlich auf und er seufzte herrlich erregt in den Kuss rein.

Maru tat all das hier, weil es getan werden musste. Und weil er Nhan nicht sterben lassen konnte. Wer sollte ihn denn hier sonst schützen? Eigentlich wäre es ihm lieber gewesen, dass sein Leibwächter sich auf Lee stürzte. Aber da Nhan sich erst überhaupt nicht bewegt hatte, tat er es eben selbst. Mit großen Schritten war er bei Lee angelangt, aber er unterschätzte nicht nur Lees Kraft, sondern vor allem auch seine Schwäche. Er konnte zwar ein paar Schläge landen, aber keine richtigen Treffer verbuchen und bereits nach 3 Versuchen lag Maru schon am Boden. Er hatte gehört, wie einer der Hunde verreckte und konnte dem Knurren nach schließen, dass der andere sein Opfer gefunden hatte. Maru täuschte einen neuerlichen Versuch an, sich auf Lee stürzen zu wollen, schwenkte dann aber ab und hieb dem Dobermann mit aller Gewalt die Faust auf die empfindliche Nase. Zwar bohrten sich so die Fänge noch etwas mehr in Nhans Arm, aber der konnte sich letztendlich von dem Köter befreien. Bevor Maru mehr tun konnte, hieb einer der Handlange mit der Halskette auf ihn ein, so dass Maru mit verzogenen Lippen zu Boden ging und versuchte nicht zu sehr unter den Peitschenhieben zu verkrampfen.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Do 11 Jun 2015, 5:20 pm

"Von mir aus?" Li runzelte die Stirn. Er konnte ja mal bei Mike versuchen diesen von sich aus zu umarmen. Bei Jay und den anderen verspürte er das Bedürfnis wenig bis gar nicht. Aber TenTen vielleicht? Li runzelte immer noch nachdenklich die Stirn. Er mochte es Takuya zu umarmen, das konnte er von sich aus machen und bei diesem Gedanken lächelte er.
Li besaß einige Narben, auch wie Diego welche von Peitschenhieben, aber die meisten waren alt. Nur drei waren dazugekommen, seit er bei Dominic lebte. Eine lebensgefährliche Narbe hatte er quer über der Brust, man hatte ihn aufgeschlitzt, als er Dominic gerettet hatte. Dadurch hatten sie beide ihre längste Narbe bekommen. Allerdings war Li sehr stolz auf diese über seiner Brust. Die Narben des Jungen fielen ihm kaum auf, er hatte keinen Blick dafür, es war normal für ihn, dass jemand welche hatte. Gedanken machte er sich also gar keine darum, im Gegensatz zum Jüngeren.
Li knurrte leise, weil Takuya auf ihn reagierte und sie sich küssend auf dem Bett lagen. Er mochte die seidige Haut unter seinen Fingern und als Takuya sich an ihm rieb, drückte er ihn mit einer Hand auf dem Arsch fest an sich und spürte wie sich das Glied des Jungen gänzlich regte. Lis Erektion war wenige Augenblicke später ebenfalls knallhart. Man hatte es Li zwar erklärt, also Maya, aber er selbst dachte niemals an ein Kondom. Aber er wusste, dass er Takuya vorbereiten musste, also tat er das auch nach einer Weile. Nachdem sie den anderen Körper näher erkundet hatten.
Li Art Sex zu haben wandelte sich, er spürte meistens instinktiv wie grob er sein konnte, ob jemand lieber Zärtlichkeit hatte oder gar auf Schmerzen stand. Er versuchte immer sich zurück zu halten, weil er nun einmal viel Kraft besaß und es war eine zerstörerische. Nicht bei den drei muskulösen Riesen, die zwar noch mehr Kraft besaßen, es aber gewohnt waren sie zu kontrollieren und geschickt einzusetzen. Li besaß zudem noch eine animalische Seite und die nahm mehr und mehr Besitz von ihm, je stärker er erregt war. Also ließ er genau das immer dann seinen Sexpartner spüren, wenn dieser vor Lust erzitterte und er selbst sich nicht mehr zurückhalten konnte. Ein paar Minuten, bevor er selbst kam, klinkte sich seine Vorsicht fast komplett aus und er eroberte den anderen, in diesem Fall natürlich Takuya. Immerhin gab es keine blauen Flecke oder Blut oder gar gebrochene Knochen.

Nhan konnte nur hören wie es Maru erging, er konnte und durfte sich nicht ablenken lassen, als er es mit dem zweiten Dobermann zu tun bekam. Lee reagierte sich ein wenig bei Maru ab, in dem er seine Schläge kraftvoll ansetzte. Allerdings fiel er auf die Finte herein, grinste danach aber und ließ die Gefangenen mal machen. Die Hunde hatte er zwar schon als Welpe verdorben, aber sie bedeuteten ihm nichts.
Der Leibwächter knirschte mit den Zähnen, als der Schlag gegen die Schnauze des Dobermanns erfolgte und die Zähne somit noch mehr in seinen Unterarm drangen. Doch der Hund ließ ihn danach los und schüttelte seinen Kopf. Nhan nutzte das und warf sich auf ihn, nahm ihn in den Schwitzkasten und erwürgte ihn. Allerdings sprang er dann sofort wieder auf und fing den nächsten Hieb mit der Eisenkette ab. Instinktiv nutzte er den rechten Arm, weil er Rechtshänder war und so wickelte sich die Eisenkette um seinen vom Biss verletzten Unterarm.
Nhan stand vor und ein wenig über Maru, während er mit der freien Hand die Kette packte und daran zog. So konnte er sein Ende etwas abwickeln und gleichzeitig ging er auf den Schläger zu bzw. rannte. Schon bekam der das blutige Ende seiner Kette mitten ins Gesicht. Nhan setzte nach, rammte ihm das Knie in den Schritt und schlug noch mal zu und noch mal. Ob Ohnmacht oder Tod, er konnte es nicht feststellen. Dafür konnte er die Kette mit Halsband als Waffe mit zurück zu Maru nehmen und blieb selbst sehr erschöpft vor ihm stehen.


Zuletzt von Nhan am Do 11 Jun 2015, 5:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Do 11 Jun 2015, 5:38 pm

"Ja! Probier es einfach mal aus." Takuya lächelte zuversichtlich und bot sich selbst dafür nur allzu gerne an. Die jetzigen Umarmungen waren aber mehr nur zum Anheizen gedacht. Der Jüngere konnte sich nicht mehr entsinnen, wann er das letzte mal wirklich bewusst hatte Sex haben wollen. Zum Ende hin hatte Jae entweder viel zu viel und zu oft Sex gewollt, so dass Tak nur noch überreizt gewesen war und die Lust auf der Strecke blieb, oder gar nicht. Was nicht hieß, dass er Tak nicht heiß gemacht hätte. Er hatte es dann nur nie zu Ende geführt. Umso mehr reagierte sein Körper jetzt auf Li und überhaupt lagen alle seine Sinne auf dem Leibwächter. Er stöhnte leise auf, als Li zugriff und forderte ihn mit einem Kuss zu noch mehr auf. Und doch ließen sie sich Zeit und der Kleinere genoss es, all die Muskelerhebungen und Senkungen zu erkunden, tiefer zu gehen und sich dann doch wieder den Lippen des anderen zuzuwenden. Zwar tauchte bei ihm flüchtig der Gedanke nach einem Kondom auf, doch er selbst hatte keine. Was der Grund war, aus dem er lieber erstmal abwartete. Vielleicht hatte Li ja eins. Aber der Gedanke verschwand, während Li ihn vorbereitete und Tak dafür sorgte, dass Lis Erektion auch ja nicht wegging.
Zu Anfang war Takuya wirklich noch auf sanften Sex aus, ein sich aneinander gewöhnen und ausprobieren. Doch relativ schnell wollte er mehr von Li spüren. Er war nicht zerbrechlich, aber wollte jetzt auch keinen überaus groben Sex. Als Li sich letztendlich gehen ließ, war es allerdings perfekt und erntete mit seiner animalischen Seite nicht nur einen heiseren Schrei, sondern auch noch Kratzer. Taks Höhepunkt war nahezu gigantisch und in seinen Augen glänzte noch das Feuer der Erregung, obwohl sie beide erst wieder Atem schöpfen mussten. Zufrieden und höchst befriedigt sah er Li an und kam nicht umhin, als ihn abermals zu küssen. Gegen eine zweite Runde... war ja nichts einzuwenden. Und noch wurden sie nicht vermisst...

Es war nicht nur ein Schlag, der Maru traf. Es waren etliche. Allein der erste ließ ihn schon zu Boden gehen. Und jeder einzelne riss ihm unkontrollierbar die Haut am Rücken auf. Als der Wichser 2 Mal dieselbe Stelle traf, waren seine Knochen blank gelegt. Aber Maru schrie nicht. Er stöhnte nicht einmal. Er hatte überhaupt nicht die Luft dazu, konnte kaum atmen. Er glitt sofort in die Bewusstlosigkeit, als kein neuer Schlag mehr erfolgte.
Als Nhan auch noch seinen anderen Handlanger ermordete, geriet Lee doch kurzzeitig ins Schwitzen. Zum Glück hatte er immer Männer in seiner Nähe und parat stehen. Nhan wurde mit einem saftigen Schlag gegen das Kinn niedergeschlagen. Dann wurden beide zurück in das Zimmer verfrachtet und man kettete sie an ihren Halsbändern aneinander. Auch die Hände wurden ihnen gefesselt und zusätzlich noch die Füße. Nur noch kleine Schritte würden sie machen können und beim Scheißen.. nun, da durften sie experimentieren. Eine neue Decke bekamen sie nicht, dafür aber kam der Arzt vorbei. Er hatte jedoch nur die Anweisung, ein Verbluten zu verhindern.
Maru erwachte weder an diesem Tag, noch in der Nacht, noch würde er am nächsten Morgen erwachen. Der einzige Trost war, dass er noch atmete.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Do 11 Jun 2015, 7:05 pm

Li knurrte beim Kommen und das hörbar. Mini, der eigentlich Takuya zum Essen holen wollte, blieb stehen und lauschte dem heiseren Schrei und etwas später dem Knurren. Er unterdrückte ein wissendes Grinsen, drehte bei und ging wieder runter. "Und? Wo bleibt er denn?", fragte Jong nach, der die Antwort bekam, dass Tak beschäftigt sei. Der Blonde verzog seinen Mund und wäre gern selbst hoch gestapft, wurde aber von Mini sanft aufgehalten, in dem er ihm einen Kuss auf die Wange gab. "Lass gut sein, Jong."
Li grinste leicht, während nicht nur Takuya zufrieden und befriedigt auf dem Bett lag. Er erwiderte den Blick und setzte sich dann auf, zog den Jungen während dem Kuss auf seinen Schoß und erkundete mit den Händen die Festigkeit des kleinen Arsches. Anschließend knabberte er an seinem Hals, er liebte Hälse, die Haut dort war immer besonders schön und er konnte so auch den Duft eines Menschen viel intensiver aufnehmen. Deshalb hatte er ja auch an Phoenix dort gerochen als er ihn das erste Mal traf.
Schließlich waren sie beide wieder heiß aufeinander und Li nahm Takuya, während dieser immer noch auf seinem Schoß saß. Was nichts an seinem kräftigen Eindringen änderte. Sollte Takuya eine andere Position wollen, konnte er sie sich holen. Doch jetzt rieb dessen Glied über Lis muskulösen Bauch. Erst nach dem zweiten Kommen, ließ Li es bleiben. Er kuschelte aber auch jetzt nicht, das müsste wieder von Takuya ausgehen. Ein Streicheln nach dem Sex war ihm fremd, denn Maya kuschelte nicht gern nach der Vereinigung, es sei denn er hatte mit TenTen geschlafen. Und Mike? Sie hatten keine Zeit dazu gehabt oder gar eine Nacht zusammen verbracht, es waren eher Quickies.

Nhan machte sich unendliche Sorgen als er im Raum erwachte, noch immer genauso nackt wie Maru. Doch auch wenn die Wunden verbunden waren, sein Boss würde daran sterben, wenn er nicht in ein Krankenhaus kam. Der Leibwächter blieb blass und konnte nur dafür sorgen, dass Maru nicht irgendwie erstickte. Nun begann auch sein Unterarm zu eitern, wobei das wenigstens bei Maru vorbei war. Er war näher gerückt, hatte die Tür im Blick während Marus Rücken zur Tür ging. Nhan konnte nichts anderes tun als ihn zu stützen, damit er nicht um fiel und eben auf die extreme Verletzung fiel. Er konnte nicht mal am zweiten Tag dafür sorgen, dass der Verband wieder richtig saß, denn der war halb runter gerutscht.
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Do 11 Jun 2015, 7:23 pm

Obwohl Takuya es eigentlich vorzog nach dem Sex seine Ruhe zu haben, fühlte es sich hier und jetzt ganz anders an. Er wollte nicht alleine sein und als Li ihn auf seinen Schoß zog, ließ er es willig geschehen. Die starken, rauen Hände ließen ihn genießend seufzen. Auch das Knabbern gefiel ihm, ließ ihn seinen Hals noch mehr entblößen. Seine eigenen Hände blieben nicht untätig, streichelnd über Lis Haut, mal zärtlich, mal mehr mit den Fingernägeln, ohne dass es zu einem richtigen Kratzen wurde. Diese genießende Zeit ging viel zu schnell rum, denn sie beide waren wieder heftig erregt und Takuyas Stöhnen beim Eindringen war herrlich anzuhören. Er nahm selbst Bewegung auf, solange es sich machen ließ und sie nicht in ihrem Takt störte, kam Li aber bei den wilderen Stößen tief entgegen und ließ sich auch leiten. Die Position war ziemlich heiß und es erregte den Jüngeren zusätzlich, weil sein Glied ebenfalls Reibung abbekam. Diesmal kam er schneller, machte aber alles mit bis Li sich erneut in ihm ergossen hatte.
Anschließend blieb er auf Li sitzen, schlang die Arme um ihn und lockte ihn wie so oft schon in einen Kuss. Jetzt war er allerdings ruhiger und zärtlicher, während er mit den Fingerspitzen sanft über Lis Rücken streichelte und seinen Haaransatz im Nacken kraulte. Er nahm sich einfach die Zeit, die er wollte und wenn Li seine Umarmung nicht gleich erwiderte, forderte er ihn einfach dazu auf, ihn festzuhalten. Erst als Li erschlaffte, ließ er ihn aus sich raus gleiten. Dass das Essen auf dem Tisch stand, kümmerte Tak nicht. Sein Hunger war bereits gestillt. "Meinetwegen können wir hier für immer drin bleiben", grinste er vielsagend und happste zärtlich in Lis Hals.
Phoenix Magen aber knurrte vor Hunger und er sah missmutig zur Treppe rüber. "Wenn die bei 3 nicht hier unten sind, schleif ich sie runter!" Verdammt, sollte er denn hier verhungern? Und das nur weil Mini darauf bestand, dass erst gegessen wurde, wenn alle versammelt waren?

Maru erwachte am zweiten Tag, doch es gab nur eines, was er von sich gab: "Wasser?" Doch niemand hatte ihnen etwas gebracht. Niemand hatte mehr vorbei gesehen. Und Yuri stank wie der allmächtige Scheißhaufen.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Do 11 Jun 2015, 8:08 pm

Li legte seine Arme um den Jüngeren und dann machte er ihn ein wenig nach und streichelte über seinen unteren Rücken. Nicht so gekonnt und zärtlich wie Jong, diese Art konnte/kannte er noch nicht, aber immerhin war es angenehm. Er erwiderte den Kuss, etwas zögernd, doch schnell lernend. Li war bisher nur geküsst worden, wenn Sex darauf folgen sollte. "Das geht nicht. Wir müssen zum Gebäude und für immer reicht deine Colaflasche hier nicht." Er hatte diese Aussage ganz ernst genommen und auch so geantwortet. Dafür lächelte er bei dem Happs in seinen Hals.
Jong nickte Phoenix zu, stand auf und ging auf die erste Stufe: "TAK!! VERDAMMT NOCH MAL!! BEWEG DEINEN ARSCH RUNTER! WIR HABEN HUNGER UND DU KENNST MINI!!!!" Er gab ihm fünf Sekunden zum Antworten, dann würde er hinauf sprinten und gegen die beschissene Tür hämmern. Er wusste sehr genau was Tak da machte und wer bei ihm war!
Li hörte den anderen und runzelte die Stirn. Sogleich ließ er Takuya los und stand auf. Er suchte seine Sachen zusammen, zog sie an, überprüfte seine Waffen und schloss die Tür auf. Bevor er raus ging, drehte er sich noch mal zum Jungen um und sah ihn mit leicht schräg geneigtem Kopf an. Dann erschien ein Lächeln auf seinen Lippen. Er lockte ihn mit einer Fingerbewegung und küsste ihn dann sanft.
Kurz darauf trafen sie Jong im Gang, der Li vernichtend ansah. Der Leibwächter runzelte unverstehend die Stirn, ging an ihm vorbei und wusch sich die Hände, wie immer vor´m Essen. Anschließend setzte er sich zu Dominic ins Wohnzimmer, denn nicht alle hatten Platz im Esszimmer und verschlang eine enorme Portion vom leckeren Essen. "Wir schicken euch heute Abend los. Li, den Sender gebe ich dir dann. Den zerstörst du, sobald du Maru gefunden hast." Li nickte nur knapp auf Diegos Worte.

"Wir haben nichts hier. Aber heute entscheidet sich alles." Da war er sich sicher, das spürte er. Nhans Stimme klang rau, denn auch er hatte wirklich Durst. Aber noch immer war keiner zu ihnen gekommen. Na, man konnte es auch als Glück betrachten, dass sie keine feste Nahrung mehr bekommen hatten. So blieb ihnen immerhin die Peinlichkeit der längeren Notdurft erspart.
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Do 11 Jun 2015, 9:55 pm

Takuya störte sich nicht an Lis etwas anderer Art und dass es so schien, dass er manches gar nicht gewohnt war. Er verhielt sich einfach so, wie er es gerade mochte, achtete aber darauf, dass es Li auch irgendwie gefiel. Jedenfalls versuchte er es. Der zierliche junge Mann kicherte. "Ich weiß. Aber man kann ja mal träumen." Er lächelte Li nahezu umwerfend an und... etwas war da in ihm. Bevor Tak es irgendwie greifen und benennen konnte, hörte er Jong brüllen und wäre sicherlich zusammen gezuckt, hätte der andere schon vor seiner Tür gestanden. "Jaja.." Seine Antwort war für Jong natürlich nicht zu hören und mit einem Seufzen erhob er sich von Lis Schoß. Ohne große Eile säuberte Takuya sich und hielt auch Li auffordernd die Taschentücher hin. Er war noch nicht gänzlich angezogen, als es schon gegen die Tür wummerte und fuhr sich seufzend durch die Haare. Er hätte ja liebend gern noch etwas mit Li gekuschelt. Barfuß ging er in Richtung Tür, auf Li zu, als er den schrägen Kopf sah. Bei dem Locken konnte er gar nicht anders, als regelrecht zu strahlen. Leise lachend machte er einen Hopser zu Li und holte sich den sanften Kuss ab. Sein ganzer Bauch kribbelte wild auf und mit einem vergnügten, süßen Lächeln folgte er Li auf den Flur raus. Da sah er auch schon Jongs finsteres Gesicht. Er selbst senkte lieber rasch den Kopf und folgte Li, damit er sich nach ihm die Hände waschen und ihm dann runter ins Esszimmer folgen konnte.
Phoenix hob bei dem Gebrülle flüchtig eine Augenbraue. "Hat der sich noch nicht wieder abgeregt? Muss ich nochmal meinen Arsch hinhalten?" Fragend sah er zu Mini und verstand im ersten Moment die völlig überzogene Reaktion von Jong gar nicht. Doch Minis wissendes Lächeln ließ ihn über sich selbst die Augen verdrehen. Eigentlich hatte er ja nur darauf gewartet. "Oh. Schätze da will jemand, dass Tak seinen Arsch hinhält." Der auch prompt im Zimmer auftauchte und Phoenix zuerst fragend ansah, ehe er abwinkte. Er wollte das nicht hören. Und auch nicht wissen. Dafür spürte er Jong auch gerade viel zu dicht hinter sich und ließ sich auf einen freien Platz fallen - und verzog kurz die Lippen, ehe er versuchte, etwas bequemer zu sitzen, in dem er ein Bein unterschlug. Bei dem leckeren Essensgeruch haute Tak sofort rein, was Phoe zum Schnauben brachte. "Erst nicht aufkreuzen und dann als erster losfuttern? Na das nenn ich mal Manieren."

Maru war zu Tode erschöpft und seine Stimme rau wie ein Reibeisen. Er hatte einen furchtbaren Geschmack im Mund. Er wollte sich bewegen, erstarrte aber bei dem heftigen Schmerz, den er erst jetzt wieder bewusst wahr nahm. Er bewegte seinen Kopf, wollte Nhan ansehen. Jetzt spürte er auch, dass sein Leibwächter ihn stützte. Doch was er viel mehr spürte war, dass irgendetwas mit seinem Rücken nicht stimmte. "Ich muss... hier raus, Nhan.. Ich werde sterben." Dieses Wissen stand in Marus Augen geschrieben. Er bildete es sich nicht nur ein. Etwas nagte an ihm, raubte ihm alle Lebensgeister. Langsam aber sicher. Zum allerersten Mal, zumindest seit Nhan für ihn arbeitete, stand eine dumpfe Furcht in Marus Augen geschrieben. Wer würde sich um Pyo kümmern, wenn er nicht mehr wieder kam? Und wer würde für Yang sorgen?

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Do 11 Jun 2015, 10:44 pm

Für etwa eine Sekunde lang erstarrte Li. Warum? Ganz einfach, das Strahlen mit dem Takuya ihn ansah... es galt wirklich ihm. Li war verblüfft, doch fühlte es sich schön an, dass er der Grund für diese Reaktion war. Der Kuss war wirklich sanft und Li merkte, dass er das mochte. Vielleicht konnte er Takuya ja nicht nur von sich aus umarmen, sondern auch mal küssen? Bei dem Hämmern gegen die Wand knurrte er leise, aber drohend.
Mini schüttelte seinen Kopf und beantwortete die Frage von Pheonix mit einem wissenden Lächeln und den beinahe liebvollen Worten: "Es hat einen ganz anderen Grund." Bei dem Spruch von seinem besten Freund jedoch kicherte er vergnügt und hielt sich kurz die Hand vor den Mund. Romeo und Kazuhiko waren noch da und sollten ebenfalls zum Essen bleiben, was beide aber ausschlugen. Sie hatten Yang berichtet und der hatte dann an Diego und Phoenix weiter geleitet, dass sie heute Abend Takuya und Li los schicken mussten. Als Romeo wie ein Schatten mit seinem besten Schüler verschwand, sah Mini ihnen nach. Flüchtig wollte die alte Sehnsucht wieder aufkommen, denn überwunden hatte er sein erstes gebrochenes Herz noch immer nicht.
Jong war wütend und wusste sich selbst nicht zu erklären warum eigentlich. Doch dann kam es ihm, er war eifersüchtig! Eifersüchtig und gekränkt, weil er Alkohol gebraucht hatte um mit Takuya zu schlafen. Verdammt und dann hatte der es einfach vergessen und er war sich damals sehr schäbig vorgekommen, als hätte er Takuyas Zustand ausgenutzt. Jetzt saß er angespannt da und ignorierte Takuya, was bei Li leicht fiel, weil der ja im Wohnzimmer war.
Nach dem Essen wurde Li mit dem Sender präpariert, er bekam ihn nicht in den Körper, aber auch an einer guten Stelle, die man beim normalen Abtasten eher ausließ. Schließlich rüstete er sich aus, nahm aber alle Waffen ab, die man ertasten konnte. Sowieso war er als Waffe am tödlichsten. Li sah dann zu Takuya, wobei er selbst jetzt ein Shirt, Jeans und Weste trug. In seiner eigenen Montur sah er einfach nicht nach Handlanger aus und hätte keine Chance gehabt unauffällig auf der Straße ein Kind zu kidnappen. Mini verabschiedete Takuya mit einer festen Umarmung und trotz allem Tränen in den Augen. Dann sah er zu Li: "Du bringst ihn heil zurück, ja?" Der Leibwächter sah ihn ungerührt an und nickte dann knapp. Dominic kam dazu und ragte hinter Phoenix auf, ehe er Li zunickte und dabei so viel Zuversicht ausstrahlte, dass Mini sich etwas beruhigte.
Da Li keinen Führerschein besaß fuhr Diego die beiden in einem stinknormalen Wagen von jederman nahe ans Ziel. "Hey Tak? Sag mal bist du jetzt vergeben oder darf ich dich nach deiner Rückkehr etwas umwerben?" Der Bastler grinste breit und frech und machte das Peace Zeichen, er würde hier auf sie warten. Jetzt waren nur Infos zu holen, je nachdem was sie heraus fanden stürmten sie heute oder morgen das Gebäude. Er selbst hatte alles was er für einen Angriff brauchte hier und war ausgerüstet. Die anderen in der WG, die kämpfen würden und auch Yang, waren in alarmbereitschaft. Sie konnten innerhalb einer Minute in die Wagen steigen und los fahren. Die beiden Chens waren ebenfalls in Alarmbereitschaft versetzt worden. Mit Chen II konnte der Chen der Triade sogar operieren. Dafür haben sie Taemins Zimmer ausgeräumt und alles nötige darin eingerichtet. So klinisch rein wie in einem OP Saal war es natürlich nicht, aber das war kein Problem.

Nhan presste kurz die trocknen Lippen aufeinander als er Maru gehört hatte. Gott, er wünschte sich so sehr, dass er ihm helfen konnte. Aber das konnte er nicht. "Das wirst du nicht. Ich schwöre es dir." Er sah ihm ins Auge und selbst wenn er nicht geglaubt hätte was er da sagte, er hätte es Maru trotzdem als Wahrheit vermitteln können. "Sie kommen heute." Jetzt verzogen sich seine Lippen zu einem sachten Lächeln, weshalb sie unten etwas einriss, weil sie so trocken waren. Er stützte ihn mit seiner Schulter, seine Hände jedoch berührten Marus Oberschenkel. Sanft, streichelnd, hoffentlich Trost und Zuversicht spendend.
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Maru am Do 11 Jun 2015, 11:10 pm

Takuya hatte auch am Esstisch noch immer Lis Knurren im Ohr und es fiel ihm sichtlich schwer, nicht die ganze Zeit vor sich hin zu lächeln. Doch das verging ihm bald, denn Jong sah ihn kein einziges Mal an. Die anderen beiden wirkten ziemlich ernst, aber nicht so niederschmetternd. Eine ganze Weile überlegte er, ob er Jong ebenfalls ignorieren oder ihn ansprechen sollte. Tak änderte seine Sitzposition etwas, legte den freien Arm auf den Tisch. Seine Hand in der Nähe von Jong, ohne sich ihm aufzudrängen. Er wartete ab, aß dabei weiter, aber nichts geschah. Jong griff nicht nach seiner Hand, sprach ihm keinen Mut zu und machte ihn andererseits auch nicht zur Sau. Es war, als würde er für den anderen gerade gar nicht mehr existieren. Kaum hatte Takuya fertig gegessen, stand er schweigend auf und gesellte sich ins Wohnzimmer, um sich eventuell weitere Anweisungen abzuholen. "Wir werden nicht kämpfen müssen, oder? Nur wenn es gar nicht anders geht.. Wir werden eher fliehen, oder?" Sein Blick lag auf Dominic und man merkte ihm nun durchaus die Nervosität an. An seiner Entschlossenheit änderte das jedoch nichts.
Die Verabschiedung nahte viel zu schnell und als Mini ihn so umarmte, wurde ihm fast schon schlecht. Aber er blieb stark und drückte Mini fest an sich. Sein Blick glitt über Jong und blieb dann auf Phoenix haften, hinter dem gerade Dominic aufragte. Der Langhaarige hatte die Arme vor der Brust verschränkt und kaute auf seiner Unterlippe. "Eigentlich verdienst du ja keine Umarmung... Aber ich werde es bereuen, wenn ich es nicht tue. Also komm her." Auf die Anweisung hin ging Tak zögernd auf Phoenix zu, der dann endlich die Verschränkung der Arme löste und ihn in eben diese schloss. Er hatte es noch nicht geschafft, sich in die Kameras zu hacken, aber das Programm lief nonstop. Phoe hätte liebend gerne mehrere Nachtschichten eingelegt, als Tak jetzt einfach so ins ungewisse laufen zu lassen. Der löste sich wieder vom Hacker und sah erneut zu Jong, ging aber nicht von sich aus auf ihn zu.
Im Auto nahm er Diego gar nicht richtig wahr, hörte die Frage aber, auch wenn sie mit etwas Verspätung bei ihm ankam. "Ehm... Eigentlich.. nicht. Spricht ja nichts dagegen." Wenn er da lebend wieder raus kam. Nur weil er Sex mit Li gehabt hatte, war er deswegen doch nicht gleich mit ihm zusammen. Auch wenn der Gedanke irgendwie süß war. Aber an sowas konnte er auch späte rnoch denken. Er folgte dem Leibwächter, doch bevor sie in Sichtweite des Gebäudes kamen, blieb Takuya stehen. "Li..? Kannst du.. mich noch mal umarmen? Und richtig doll drücken?" Er war blass geworden und seine Finger zitterten. Er fürchtete sich nun doch vor dem, was sie da erwarten würde. Aber das war gut so, denn seine Tarnung wurde damit optimiert. Schließlich spielte er den weggedämmerten, mit Beruhigungsmitteln zugepumpten Jungen. Seine Augen waren fast geschlossen, so dass er immer noch etwas von der Umgebung erhaschen konnte, aber niemand sah, dass er eben genau das tat.

Maru antwortete nicht mehr, war erneut weggedämmert. Erst etwas später schlug er wieder die Augen auf und spürte Nhans Hand auf seinem Oberschenkel. Immerhin hatte er gerade nicht das Bedürfnis, sie energisch wegzuschlagen. "Ich muss mich.. anders hinsetzen. Mir tut alles weh." Sein Arm und seine Beine waren ziemlich eingeschlafen. Mit Nhans Hilfe schaffte er es, dass er sich mit der Linken Seite an Nhan lehnte und eben diese mehr belastete. Seine gefesselten Hände hatte er gegen Nhans Bauch gelehnt und drohte erneut wegzudämmern.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Li am Fr 12 Jun 2015, 12:16 am

Dominic nickte auf Takuyas Frage. "So ist der Plan, Li wird erst kämpfen, wenn dein Leben in Gefahr ist. Ihr werdet das Gebäude verlassen, anstatt dass er sich bis zu Kang hindurch kämpft. Damit ist nichts gewonnen, sie werden Kang töten, sobald sie Gefahr wittern oder Li in eine Falle locken." Er würde nicht das Leben von Li unsinnig riskieren und das von Takuya auch nicht.
Mini fing erst an zu heulen als Diego die beiden raus begleitete und da Jay ihm am nächsten stand, drehte er sich zu ihm um und schmiegte sich in seine Arme.
Dominic lächelte Takuya aufmunternd zu und während Jong seinen Freund noch ignorierte, strubbelte der Inselboss dem Jungen über den Kopf. "Wenn du zurück bist löst Yang sein Versprechen ein und wir gehen danach zum Training in den Park."
Der blonde Student beobachtete Takuya und als dieser vor der Tür war um als Letzter raus zu gehen, holte er ihn ein und umschlang ihn von hinten mit den Armen, drückte ihn dicht an sich. "Sorry." Jong atmete tief durch und schmuste den Jüngeren kurz. "Komm im Ganzen wieder, ja? Versprich es, Tak!"
"Na hätte ja sein können, dass du so einer bist, der nur Sex in einer Beziehung hat. Aber dann ist ja gut. Ich will dann schon mit dir ausgehen." Diego grinste breit, winkte den beiden und spielte ein wenig mit der Technik an seinem Handy herum. Doch sein Gehör blieb wachsam.
Li blieb stehen als Takuya das tat und sah ihn fragend an. Als er die Fragen hörte, lächelte er leicht und umarmte ihn. Er drückte ihn doll an sich, etwas zu fest, aber der Kleinere hatte es ja so gewollt. "Es geht gut." raunte er ihm zu und vergrub spielerisch seine Nase an Takuyas Halsbeuge. Dann gingen sie weiter und er packte gleich darauf sehr fest den Oberarm seines Entführungsopfers.
Es dauerte nicht lange und er klopfte einfach an der Hintertür. Genauso oft, wie Romeo es ihm gesagt hatte, denn die Handlanger benutzten alle das gleiche Zeichen. Er wusste die beiden Assassine in der Nähe, er spürte ihre Blicke. Kazuhiko war so positioniert, dass er den Haupteingang im Blick hatte, Romeo den Hintereingang. Sie hatten kein Zeichen ausgemacht, welches er geben sollte, wenn die anderen kommen sollten. Das Gute war, von der WG hier her dauerte es nur zehn Minuten mit dem Wagen.

"In Ordnung. Warte, ich..." Nhan half seinem Boss beim Stellungswechsel und stützte ihn wieder vorsichtig. Doch nachdem dieser sich seine Hände gegen Nhans Bauch lehnte, musste sich der Leibwächter wirklich zusammenreißen. Gott, er hätte ihn so gern schützend in den Arm genommen! Aber er untersagte sich auch nur eine Berührung. "Komm, bleib wach. Ich weiß nicht, ob ich dich sonst noch wach bekomme."

Nach der Durchsuchung, sie hatten sowohl Li als auch Takuya abgetastet, brachten sie den Jungen in Ermangelung an Befehlen zu Marus Raum. Der Foltermeiter hatte Takuya als Freund von Pyo erkannt und glaubte sich deshalb eine Belohnung sicher, weil er ihn da behielt. Er grabschte ihm allerdings an den Arsch und lachte, ansonsten hätte er das drohende Knurren von Li gehört. Doch Takuya gab ihm nicht ihr Zeichen, also tat er nichts.
Zwei Handlanger trugen irgendwas in einem metallenen Sarg an ihnen vorbei, als sie in den Gang bogen, in dem es zu den Gefangenen ging. Li sah in den Raum, betrat ihn aber nicht. Er erkannte Nhan und auch Maru, weil er dessen narbige Seite etwas sehen konnte. Die noch offene Verletzung am Rücken konnte er ebenfalls sehen. "Schade, dass die so schwach sind, sie hätten ihren Spaß mit dir, Kleiner." Schon schubste er Takuya in den Raum und zwar so, dass dieser unweigerlich gegen Nhan fiel. Der streckte ein wenig die Arme aus, damit er ihn ein wenig auffangen konnte, aber nur um Maru zu schützen. Aber es reichte nicht, sonst hätte er seinen Boss mit gezogen. Also fiel Takuya auf ihn drauf, eher auf den Schoß.
Li knurrte nun deutlich hörbar, hatte sich umgesehen, aber sie waren allein. Also trat er hinter den Foltermeister, legte die Hände an seinen Kopf und brach ihm mit einem heftigen drehenden Ruck das Genick. Li schleifte den großen Mann in die hintere Ecke und legte die eklig aussehende Decke darüber. Dann ging er zu Takuya und Nhan. "Ich bin gleich zurück. Du musst hier bleiben, ich gehe Romeo ein Zeichen geben." Er sah den halbtoten Leibwächter an, dann den fast toten Boss. Schließlich meinte er: "Ich werde euch beschützen, bis die anderen da sind." Dann kam er aus seiner Hocke wieder raus und schloss die Tür hinter sich ab, steckte den Schlüssel ein.
Er hatte sich den Weg sofort gemerkt und nickte den Handlangern zu, die draußen eine rauchten um den Gestank aus der Nase zu bekommen. Li ging weiter, blieb aber gleich hinter der Ecke stehen und wartete. Kazuhiko hatte ihn gesehen und gab das Signal erst an Taeyang weiter, dann an Diego, dass er sich bereit halten sollte, da die anderen in ein paar Minuten da sein würden. Er selbst hielt die Stellung, wusste aber, dass Romeo mit rein gehen würde. Und so war es auch, Li hörte ihn zwar nicht, dafür aber wie zwei Körper zu Boden fielen.
Als er um die Ecke kam, lagen die Handlanger tot da und er selbst hätte fast gekichert, sie lagen einfach zu lustig da rum. Dann sah er Romeo und Sympathie schlug in ihm hoch. Die Tür hatte er angelehnt gelassen und so konnten sie in das Gebäude kommen. Sie begegneten nur dem neuen Nackten, der außerhalb des Salons Shorts tragen durfte. Li tötete ihn einfach deshalb, weil er im Weg war. Jay hätte ihn laufen lassen, in die Freiheit. Li führte Romeo schnellen und sehr leisen Schrittes zum Raum und schloss auf. Jetzt hieß es Stellung halten, doch die Taktik überließ er dem Assassinen. Vor der Tür Stellung beziehen oder dahinter und Tür abgeschlossen. Er selbst zog den Sender hervor, wartete noch zwei Minuten und zerstörte ihn. So würde Phoenix wissen wo Maru war und auch wo sie waren.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Romeo am Fr 12 Jun 2015, 8:23 am

Tak war durch Doms Worte etwas beruhigter. Auch das Strubbeln löste die Anspannung etwas und so folgte er Diego und Li langsam nach draußen. Doch das, was ihn am meisten bedrückte, war Jongs Distanz. Er fühlte sich wie ein absoluter Schwerverbrecher und hätte am liebsten angefangen zu weinen. Aber das würde ihm hier jeder als Schwäche auslegen. Als er schon gar nicht mehr mit seinem Beschützer rechnete, spürte er plötzlich die Arme um sich. Tak schnappte nach Luft und sein atmen klang zittrig. Er stand wirklich kurz davor einfach in Tränen auszubrechen. Rasch klammerte er sich an die Arme, drehte seinen Kopf seitlich, damit er etwas mehr von Jong mitbekam. Seine Augen glänzten feucht und er nickte. "Ich versprech es. .. Bitte glaub an mich, Jong." Er gab dem Größeren einen kleinen Kuss auf die Wange, setzte sich dann aber auch endlich ins Auto. Vielleicht meinte Diego seine Worte ja auch mehr zur Ablenkung, Tak lächelte auch ein klein wenig, aber seine Gedanken waren natürlich woanders.
Lis Umarmung wenig später tat fast schon weh, aber genau das brauchte der Kleinere jetzt. Er klammerte sich an den Leibwächter und bei den ermutigenden Worten küsste er auch ihn auf die Wange. Er würde das hier schon durchstehen! Aber der Gedanke schwankte sofort, als Li so hart zugriff. Mussten sie das wirklich SO überzeugend spielen? Den Gedanken verscheuchte er jedoch sofort. Seine Lippen verzogen sich bei dem schmerzhaften Griff sofort und er taumelte etwas neben Li her, ließ seine Schritte langsamer und schlurfender werden.
Romeo beobachtete das Geschehen aus sicherer Entfernung. Ihre Tarnung war noch nicht aufgeflogen. Der Assassine hatte meditiert, aber durch Dom Bescheid bekommen, wann der erste Zugriff stattfand. Li machte bis jetzt alles richtig und auch der Junge wirkte... überzeugend. Irgendwie benommen. Aber das musste wohl die Absicht dahinter sein. Sein Scharfschützengewehr überprüfte Rom gleich nochmal, legte sich auf die Lauer als die Tür aufging. Aber Li wurde problemlos reingelassen. Jetzt hieß es abwarten.

Die Durchsuchung gefiel Takuya nicht. Immer wieder stellte er Fragen. Wo er hier war, was man von ihm wollte und was das sollte. Dass sie ihre Finger wegnehmen sollten. Er achtete jedoch auch darauf, es nicht zu sehr zu übertreiben. Er musste ja nicht sofort alle provozieren und bis zur Weißglut treiben. Tak wusste wirklich nicht, was in den Männern vorging, was sie dachten und das wenige, was sie einander mitteilten, war nichts mit dem er im ersten Moment anfangen konnten. Bis auf eines: "Fehlt nur noch der Papagei, dann haben wir die Rasselbande komplett." Sprich alle Kangs außer Pyo und wie sollten sie den am besten kriegen? In dem sie nicht nur Bruder und Vater gefangen hielten, sondern auch den angeblich besten Freund. Auch Li bekam noch eine Anweisung: "Besuch den Papagei auch zuhause, sobald du draußen bist!" Also wussten sie, dass Pyo sich daheim aufhielt.
Als der Kerl Takuya an den Arsch packte, fauchte er wild auf und wehrte sich erneut gegen die Griffe, mit denen er festgehalten wurde. Aber das war nichts, weswegen er in Panik geraten und Li ihn rausbringen müsste. Er hatte zwar schon etwas erfahren, aber sein Hauptziel war ja auch Maru. Was in diesem Kasten war, wollte Takuya gar nicht wissen und ließ sich immer wieder von einem Handlanger vor schubsen. Auch er warf einen Blick in den offenen Raum, wie man es eben so tat. Er erkannte Maru sofort und bleich bei der Rückenansicht. Auch Nhan war da, aber nichts vom alten Kang zu sehen. Aber das hier war schließlich nicht die einzige Tür. Wer wusste schon, wen und wie viele sie hier gefangen hielten. Tak ging bereits weiter, kurz davor Li das Zeichen zu geben, aber da wurde er gepackt und schier in den Raum geworfen. Diesmal entfloh ihm ein halber Schrei, weil er damit gar nicht gerechnet hatte. Er konnte seinen Schwung nicht bremsen, sah erschrocken drein und stützte sich beim Sturz halbwegs ab. Unwillkürlich landete er auf Nhan und rappelte sich wieder hoch. Bevor er Li etwas sagen musste, hörte er das raue Knacken. Mit wenigen Schritten war Tak wieder bei der Tür, während Li den Toten gerade in den Raum brachte. Ihm wurde kurzzeitig schlecht, aber weiteres konnte er unterdrücken. Bevor Li einfach gehen konnte, griff er flink nach seiner Hand. "Sei vorsichtig!" Und es war gut, dass er den Leibwächter aufhielt. An ihrer Tür gingen zwei weitere Handlanger vorbei, sich unterhaltend und freuend, dass sie dem "alten Sack was reinschieben" durften. Länger hielt Tak Li aber nicht auf, hörte wie die Tür abgeschlossen wurde und wandte sich Nhan und Maru zu.
"Die anderen werden euch hier raus holen." Mit großem Schrecken in den Augen sah er den offenen Rücken, auf dem irgendwas draufgesprüht worden war. Ein Blutstopper, aber das wusste Tak nicht. Erst jetzt bemerkte er auch, dass beide nackt waren. Kurzerhand zog er sein zerschlissenes Oberteil aus und bedeckte Maru damit. Der Triadensohn versuchte krampfhaft, nicht einzuschlafen. "Takuya..?" Er konnte die Stimme nicht ganz zuordnen und bei der Bestätigung wunderte er sich, versuchte sich etwas aufzurichten. Aber Tak berührte ihn ohne Scheu und schob ihn sachte mehr an Nhan. "Ruht euch noch aus. Ihr braucht die Kraft für nachher." Das Oberteil zerriss Tak dann doch lieber, so dass es breiter wurde und er Maru noch mehr damit bedecken konnte. Sein Blick glitt zu Nhan. "Ich wünschte, ich könnte irgendetwas mehr für euch tun.."

Romeo wartete geduldig, bemerkte dann aus dem Augenwinkel wie Kazuhiko sich rührte. Das musste ein Zeichen von Li sein. Sofort verließ Romeo seine Position, tötete die beiden Handlanger lautlos mit einem geübten Griff um die Blutzufuhr zum Gehirn zu stoppen und ließ die Körper leise auf den Boden gleiten. Kazuhiko war ihre Rückversicherung. Der Assassine wartete kurz und sah Li entgegen, nickte ihm zu und überließ ihm die Geführung durch das Gebäude. Auch er prägte sich sofort den Weg ein. Jeder der ihnen jetzt begegnete, musste sterben. Es war sicherer so. Als Li den Raum aufschloss, ging er zuerst mit ihm rein. Sein Gehör war genug geschärft, dass er hören würde, was draußen vor sich ging. "Kang-sama." Seine Stimme war leise, nachdem er sich mit einem raschen Blick den Überblick verschaffen hatte. Li gab er ein Zeichen direkt an der Tür zu warten und ging zu den beiden Verletzten und Takuya rüber. "In 13 Minuten seid ihr draußen." Dann sah er wieder zu Li. "Zieh jeden rein, der vorbei kommt und töte ihn. Gib mir bei mehreren ein Zeichen." Dann würde er mit töten und den Raum erstmal mit Leichen vollstapeln. Vor der Tür herum zu stehen war zu auffällig. Das würde die anderen und Lee zu schnell alamieren.
Die Zeit musste Romeo nutzen, hockte sich zu Maru, der sich nur träge bewegte. Geschickt drückte er sämtliche Punkte an dem geschundenen Körper. "Was tust du da?" Tak sah Romeo flüsternd an und erntete einen bösen Blick, aber der Assassine antwortete. "Schmerzen nehmen. Irgendwelche Brüche? Mehr Blessuren?" Sein Blick ging fragend zu Nhan und Maru, der auf noch ein paar schmerzende Punkte deutete und dann hörbar durchatmete. "Sie müssen wachbleiben, Kang-sama!" Geschickt regte er die Blutzufuhr des Triaden an, als Li schon den ersten Mann reinzerrte und ihn tot zusammen brechen ließ. Lautlos natürlich. "Halt ihn fest." Damit half er, Maru zu Takuya zu schieben, der ihn versuchte möglichst schmerzfrei festzuhalten. Gefallen tat es Maru nicht, aber er fügte sich und sammelte Kraft. Dann musste Rom doch aufstehen und Li einen von zweien Männern abnehmen. Wieder brachen zwei Tote zusammen, die Rom kurzerhand auf einen Haufen warf. Rasch hockte er sich zu Nhan und behandelte ihn ebenso wie Maru. Schmerzen nehmen, den Arm still legen. Er riss etwas Stoff aus seiner schwarzen Kleidung, wickelte diesen fest um Nhans Arm und machte ihn geschickt fest. "Du kannst die Finger bewegen? Gut." Also keine Muskel- oder Nervenrisse. Die Zeit lief schneller als sonst. Rom trug einen Flachmann bei sich, Wasser mit etwas Aufputschmittel, damit er auch mehrere Nächte ohne Schlaf auskam. "2 Schlucke für jeden. Mehr nicht!" Er gab Nhan die Flasche, ließ sich von Li den Schlüssel geben und drückte ihn Tak in die Hand, während Maru wieder bei Nhan lag. "Schließ hinter uns ab! Mach erst auf, wenn ich 2x in diesem Takt klopfe." Er zeigte Tak das Zeichen, damit er den Rythmus spürte und ging mit Li nach draußen. Die anderen durften nicht mehr weit sein. Das Fehlen der Handlanger fiel nun auch auf. Li und er würden Kämpfen müssen.

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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Nhan am Fr 12 Jun 2015, 11:09 am

"Das tu ich doch. Ich habe nur Angst um dich." Das er eifersüchtig gewesen war und auch jetzt noch war, das behielt er für sich. Noch einmal drückte er seinen Kleinen an sich, nach dem Kuss auf die Wange.
Eine viertel Stunde später standen Li und Takuya vor dem Hintereingang, er klopfte auf die richtige Weise und sie wurden rein gelassen. Li war sehr aufmerksam, doch schwieg er, während der Junge Fragen stellte. Wahrscheinlich waren die typisch für jemanden, der entführt worden war. Er wusste es nicht. Der einstige Kampfhund merkte sich was gesagt wurde und würde es später wortwörtlich wiedergeben können. Doch er konnte nicht die Schlussfolgerungen ziehen, die Takuya zog. Er nickte nur auf die Anweisung hin und wusste, dass er sich nicht daran halten musste.
Nhan hatte Takuya auch erkannt, doch Li war ihm fremd. Allerdings glaubte er nicht, dass Takuya wirklich gefangen genommen worden war. Es musste zu dem Befreiungsplan gehören. Und so war es auch. Allerdings verzog er kurz sein Gesicht als der Junge auf ihn fiel. Aber das war nichts was länger anhielt, da er sich schnell wieder aufrappelte. Hätte er noch Zweifel gehabt wegen Li, dann wären die verschwunden, sobald dieser den Foltermeister getötet hatte.
Li wollte nach seinen Worten wieder raus, doch Takuya hielt ihn auf. "Werde ich." Er nickte ihm zu, lächelte sogar und schlich sich dann raus, nachdem die Männer vorbei waren. So kam er nach draußen und Kazuhiko reagierte sofort und informierte die Anderen.

Nhan lächelte den Jüngeren erschöpft, aber auch sehr erleichtert an. Er lächelte noch etwas mehr weil Takuya sein Oberteil auszog und es Maru umlegte. Der Leibwächter versuchte so gut es ging mit den gefesselten Händen seinen Boss aufzuhalten sich groß zu rühren. "Du hast schon viel getan. Jetzt wissen wir, dass es vorbei ist. Du hast uns schon etwas Kraft zurückgegeben." Hoffnung konnte bekanntlich Berge versetzen oder war es der Glaube? Nun, einerlei, beides war vorhanden. Der Glaube an Park-sama und seinen Männern, wobei er sich offensichtlich Verstärkung geholt hatte. Nhan schloss seine Augen und wartete, weiterhin Maru stützend.

Li konnte sehen wie Nhan sie beide ansah und neigte seinen Kopf leicht schräg als dieser ihn anlächelte. Er lächelte zwar nicht zurück, doch er merkte es sich. Das Zeichen von Romeo entging ihm nicht, weshalb er sich bei der Tür in Position stellte, seine typische Leibwächterpose. Knapp nickte er und drehte sich um, die Tür blieb einen Spalt offen und nur wenige Minuten später öffnete er sie und schon war der nächste Lakai tot, nachdem Romeo Maru behandelt hatte.
Nhan wusste um die Fähigkeiten von Romeo, er wusste auch von denen, die nur als Gerüchte im Umlauf waren. Allerdings war er nicht so dumm, zu glauben, dass es nur Gerüchte waren.
Interessiert sah Li dabei zu wie Romeo an dem anderen herum drückte und neugierig war er ebenso wie Takuya, nur dass sein neuer junger Freund die Frage stellte und nicht er selbst. Nhan schüttelte leicht den Kopf, es war jedenfalls nichts da, was Romeo jetzt tun konnte. Gebrochen hatten sie ihnen nichts, was ihn dann doch etwas wunderte. Nhan zeigte es nicht, doch er war etwas erleichtert, dass Takuya jetzt das wenige Gewicht von Maru trug und er sich selbst anders hin setzen konnte. Aber viel Spielraum hatten sie nicht, sie waren noch aneinander gekettet und Hand- und Fußgelenke gefesselt. Ebenfalls mit Eisenketten, wenn auch schmaleren.
Li knurrte und das war das Zeichen für den Assassinen zu helfen, weil jetzt zwei Männer unterwegs waren. Ein Hank II und ein normaler bulliger Schläger, nicht sehr groß. Beide waren schnell überwältigt, lautlos und schon war die Tür wieder ran gezogen und Li stand ungerührt daneben und beobachtete den Gang.
Nhan nickte Romeo kurz dankend zu, nachdem dieser ihm die Schmerzen genommen hatte und seinen Arm verbunden hatte. "Ja." Wieder nur eine knappe Antwort, Zeit mussten sie nicht verschwenden. Nur zwei Schlucke, in Ordnung. Er nahm den Flachmann und half Maru zu trinken, nahm ihm den Flachmann aber nach genau zwei Schlucken weg und merkte dann selbst wie schwer es war nicht einfach weiter zu trinken. Aber er hielt sich daran, wer wusste schon was genau in dem Wasser war? Es konnte auch helfende Gifte sein, Romeo kannte sich da verdammt gut aus.
Li gab den Schlüssel weiter und Nahn nahm seinen Boss wieder in Empfang. Er hatte ihn doch lieber bei sich, ganz nahe und er merkte wie gut es ihm tat. Aber vor allem merkte er Romeos Hilfe und glaubte Maru auch wirklich in Notfall beschützen zu können. Kurz darauf lauschten sie alle dem Lärm von draußen. Bis es eine erschütternde Explosion gab und Li mitten im Kampf breit grinste, das war Jay, ganz eindeutig.

Oh ja, es war Jay und er brachte Yangs Leute mit sich, also auch Kazuhiko und Yun, sowie Diego. Dominic und Yang und Suko kamen von der anderen Seite und jetzt war wirklich der Teufel los. Schüsse waren zu hören, wenn auch im Raum nur gedämpft. Die kleine Elitearmee wütete unter den Männern, so dass alles einem Schlachtfeld glich. Ein paar kleine Verletzungen, wobei Jay seine kaum merkte und sie hatten alles Leben vernichtet, bis sie zu den beiden Wächtern kamen. Dann wurden Jay und Yu los geschickt um die Wagen zu holen, jetzt konnten sie ohne Gefahr bis auf das Grundstück fahren. Jay legte nach der Rückkehr noch ein paar Sprengstoffe hier und dort hin und wenn sie in Sicherheit waren, würde er alles hochgehen lassen. Er liebte das!
Yang hingegen wollte rein und das sofort! Er trug jetzt einen ärmellosen langen Ledermantel, dazu passend eine schwarze Lederhose und seine Haare waren gestylt, wie immer, seit er aus dem Krankenhaus entlassen worden war. Kontaktlinsen trug er auch wieder. Nach dem Klopfzeichen hörte er den Schlüssel sich drehen, wischte sich mit dem Handrücken über die Wange, weil ihn dort ein Streifschuss flüchtig getroffen hatte und stürmte rein und prallte fast zurück. Doch nicht umsonst war er ein hervorragender Schauspieler und der Schock war nach einem Wimpernschlag nicht mehr zu sehen. "DIEGO!", knurrte er lauthals und sofort kam der Techniker rein, der allerdings kurz stehen blieb, dann auch schon ein paar Dietriche hervor zog. Schnell kniete er sich zu den Gefangenen und befreite erst Maru von der Halskette und den anderen Fesseln, dann Nhan.
Bitterkeit stieg in Yang hoch, ebenso Hass und Zorn, er machte schon einen Schritt auf Maru zu, wollte ihn raus bringen, doch Nhan war schneller. Er stemmte sich auf ein Knie und nahm seinen so leicht gewordenen Boss auf die Arme. Seine Schmerzen waren kaum da, noch wirkten Romeos Handgriffe, nur sein matschiger Unterarm protestierte. Alles was Yang noch tun konnte war seinen Mantel ausziehen und Maru darin einhüllen und neben ihm her gehen, während der Leibwächter das Triadenoberhaupt aus dem Gebäude trug. Alle Männer schirmten Maru ab, keiner sollte ihn durch noch so einen dummen Zufall sehen oder gar angreifen können.
Yu blieb hinter dem Steuer, während Nhan seinen Boss vorsichtig ablegte und dann zu ihm in den Wagen stieg. Es war ihm egal, dass er noch nackt war. Im Wagen passte er auf, dass Maru an ihm Halt fand, aber nicht mit dem Rücken irgendwo gegen kam. Yang saß ihnen gegenüber und hatte schwer mit sich zu kämpfen, dass er Nhan nicht einfach von seinem Maru fortriss! Schließlich ging er vor Maru auf die Knie und nahm dessen Hände in seine. "Ich dachte wir machen jeden Trend gemeinsam. Die Abmagerungskur steht dir echt scheiße."
Li blieb bei Takuya und als sie das Gebäude ebenfalls verließen, Diego hatte nun auch seinen Wagen geholt und Phoenix bescheid gesagt, damit er Pyo die gute Nachricht sagen konnte und vor allem die beiden Chens bereit waren. Suko fuhr vorne bei den Triaden mit, während Romeo und Kazuhiko mit ihren Bikes Begleitschutz waren. Die anderen verteilten sich auf Jays und Diegos Wagen. Als Li mit Takuya einsteigen wollte, blieb der Leibwächter noch mal stehen, hielt Tak auf und schloss ihn in die Arme. "Du warst mutig, wie ich sagte."
Nhan spürte wie ihn die Kräfte immer mehr verließen und doch, als sie beim WG-Haus ankamen, ging er so dicht neben Marus Beine, dass er sie manchmal mit dem Oberarm berührte. Doch diesmal trug Yang seinen besten Freund und brachte ihn in Taemins eigentlichen Zimmer. Nhan folgte, blieb aber draußen davor stehen und lehnte sich gegen die Wand gegenüber der Tür. Seine Beine zitterten leicht und doch... er blieb so lange stehen, bis die Operation zu Ende war und der Chen der Triade raus kam und ihm mitteilte, dass Kang-sama überleben würde. Dann knickten Nhans Beine ein und er merkte nicht mal mehr, dass er hart auf dem Boden aufschlug - falls ihn keiner auffing.
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Re: Rom & Mini & Phoe & Drogo & Tak & Jong (begonnen am 21.07.2012)

Beitrag  Takuya am Fr 12 Jun 2015, 11:34 pm

Takuya schaute nach, ob er die Fesseln der beiden Lösen konnte, musste aber aufgebend den Kopf schütteln. Als draußen die Kämpfe losgingen, sah man Takuya an, dass er so etwas noch nie erlebt hatte. Er wirkte ziemlich erschrocken und zog sich etwas weiter in den Raum zurück, während draußen schlagartig die Hölle los ging.
Maru hatte unendlich viel Durst und die 2 Schlucke waren nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Vor allem wa er so schwach, dass er sich jede Kraft zum Atmen sparte. Immer wieder dämmerte er weg, allerdings auch nur, wenn er in Nhans Armen lag. Der Triadensohn war unterkühlt und lehnte seine Stirn an Nhans Schlüsselbein, die Arme irgendwo zwischen ihnen. Es ging ihm bald nicht mehr ganz so hundeelend, aber Maru behielt sein Auge geschlossen und schöpfte Kraft. Wer wusste schon, ob er am Ende nicht selbst laufen musste. Immerhin hatte er gerade fast keine Schmerzen mehr, was herrlich angenehm war und ihn schläfrig machte.
Bei der Explosion erschrak Tak hörbar. Die Leichen hatten ihn schon sehr erschrocken und mit was für einer Leichtigkeit Li tötete. Aber nicht zu sehen, was da draußen vor sich ging, sondern es nur zu hören, war etwas ganz anderes.

Romeo und Li hielten tapfer die Stellung, bis die anderen sie endlich erreichten. Er sah Taeyang, machte noch einen sichernden Blick in die Runde und klopfte wie vereinbart an der Tür. Es dauerte ein paar Sekunden, dann öffnete Takuya die Tür und trat beiseite. Maru wusste nicht, wer kam. Er dämmerte wieder vor sich hin und war nur noch wie ein Schatten seiner selbst. Sein offener Rücken war deutlich zu sehen und auch in dieser gekrümmten Position sah man seinen massiven Gewichtsverlust. Nur am Rande erkannte er die Stimme, die nach Diego rief. Er spürte, wie jemand an ihm hantierte, blinzelte und sah, wie ihm jemand die Handfesseln abnahm. Seine Arme glitten nur leblos an Nhan nach unten. Maru spürte die Schmerzen im Rücken wieder, als Nhan ihn hoch hob, aber man hörte nur ein dumpfes Geräusch von ihm, ehe er ohnmächtig wurde. Jetzt konnte er sich das ja wohl erlauben. Lange hielt sie nicht an. Bis er endlich in den Wagen verfrachtet worden war, riss ihn ein neuer Schmerz aus der Ohnmacht. Er seufzte leise, denn im Auto war es so viel wärmer als draußen. Marus Kopf ruhte immer noch an Nhans Schulter und seinem Schlüsselbein. Jetzt endlich erkannte er Yang wirklich und Leben flackerte in seinem Auge auf. "Tae.." Obwohl er ihn sonst immer Yang nannte, klang der andere Spitzname jetzt durchaus liebevoll. Mühsam gab er ein paar Worte von sich: "Rasier du dir mal den Schädel, dann reden wir weiter."
Takuya wurde überhaupt nicht beachtet und fühlte sich schon im ersten Moment etwas gekränkt. Aber andererseits verstand er es auch, dass Maru für Yang gerade wichtiger war. Aber immerhin war Li für ihn da und er hielt sich dicht neben ihm. Komischerweise hatte er doch nicht weinen müssen, aber vielleicht kam das noch nach dem Schock. Vor dem Wagen fand er sich überraschend in Lis Armen wieder und legte seine eigenen um ihn. "Danke..!" Tak lächelte zart. "Und du warst wirklich... stark." Irgendwie glitten seine Finger über die noch geschlossene Weste. Kurzerhand stellte er sich auf die Zehenspitzen und küsste den Leibwächter, ehe sie ins Auto stiegen und endlich nach Hause fuhren.

Maru bemerkte, dass sie sicher in ihrem Unterschlupf ankamen. Außerdem roch Yang für ihn nach Heimat. Bevor sein Seelenpartner gehen konnte, griff er nach seiner Hand. Für ein paar Sekunden sah er ihn einfach nur an, ehe er die Hand wieder los ließ und auf die Ärzte wartete. Es war ihm völlig schnuppe, was die beiden mit ihm anstellte - er bekam so gut wie nichts davon mit.
Phoenix sah mit Erleichterung, wie Takuya, Li und die anderen mehr oder weniger heil zurück kamen. Er griff noch 2 Flaschen Wasser, wollte eine vor Minis Zimmer abstellen und die andere Nhan geben. "Hey, hast sicher Durst?" Fragend hielt er dem Leibwächter die Flasche hin und zog sich vorübergehend in sein Zimmer zurück. Auf die Weise konnte er hören, wann die OP bei Maru vorüber war. Und so kam er auch gerade rechtzeitig und konnte Nhan wenig später halbwegs abfangen. "Eh he! Ich schätze Mal, sie sollten sich auch um ihn kümmern!" Natürlich sah er einen der Chens an und zu dritt schleppten sie Nhan geradewegs ins nächste Zimmer, wo sie ihn halbwegs versorgen konnten.
Takuya war erleichtert, endlich wieder zurück zu sein. Er wartete nur etwas, bis der Trubel sich gelegt hatte und marschierte dann direkt zu Taeyang. "Du hast jetzt wahrscheinlich nur Maru im Kopf, aber.. ich hab was gehört, was wichtig sein könnte." Etwas unsicher blieb er vor dem anderen stehen und gab ziemlich genau die Wortwahl wieder, die er mit angehört hatte. "Also.. Haben sie wohl auch Marus Vater und wollen jetzt noch Pyo einfangen. Und der ist heute mittag mit seinem Leibwächter nach Hause gegangen..."

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