Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jay am Di 29 Nov 2016, 8:14 pm

In der Tat ignorierte Jong das Wedeln, wobei er es auch nur halb mit bekam, er war umnebelt von dem extrem anziehenden Geruch des Jungen. Jong merkte nicht wie sich die Augen des Jüngeren vergrößerten, denn er war zu beschäftigt. Nämlich mit seinen Lippen die zarte Haut am Hals von Takuya zu erkunden. Klar hörte auch der Schokowerwolf das Pärchen in der Küche und bei ihm regte sich schon was in der Jeans.
Es drängte ihn den Jungen zu verführen und dann über ihn herzufallen, die Hände auf seiner Brust forderten ihn eher auf anstatt ihn aufzuhalten, auch wenn es anders gemeint war. Er konnte das pulsieren von Takuyas Herz hören, wie es das Blut schneller durch den Körper schickte. Leicht biss er sich auf die Unterlippe, dann kratzten seine Eckzähne ganz leicht über eine Stelle am Hals des Jüngeren. Stur blieb Jong stehen, auch als er den Druck gegen seine Brust fühlte, er wollte einfach nicht von Takuya lassen!

Obwohl es nur so kurz war, selbst für einen Quickie, kam Yang dennoch auf seine Kosten. Er säuberte sich nach ihrem Höhepunkt, packte sich wieder ein und hörte dann Lex irgendwas sagen. Er hatte zwar kein Supergehör wie Maru, aber weil dieser sich wandelte und sofort zu Takuya sprang, folgte er ihm und erfasste die Situation mit einem Blick. Er sah das Entsetzen auf Jays Gesicht, hörte die durchaus ernst gemeinte Todesdrohung in Marus Knurren und sah dann die aggressive Schutzhaltung von Jong, dessen Augen plötzlich bernsteinfarben waren und auch die Pupille sah aus wie bei einem Wolf.
Yang runzelte die Stirn und ging zwischen Maru und Lex, sein Geliebter sollte nicht morden. "Was hat er gesagt?", fragte er nach und Jong antwortete ihm, doch musste er sich konzentrieren, weil der Weißblonde mit der Schokosträhne so knurrte. Fassungslos richtete er seinen Blick auf Lex, dann ging er zur Seite. "Wir haben drei Wölfe, deine Leiche wird niemand finden." Ganz deutliches Statement, oder? Der Ex Marine ging zu seinem Bruder, zog ihn in die Arme und sorgte notfalls mit sanfter Gewalt dafür, dass er nicht zu Lex und den Werwölfen sehen konnte. Nur zur Sicherheit.

Jay atmete tief durch, schloss einen Moment die Augen und sah seinen Partner dann, noch immer fassungslos-entsetzt an. "Ich war als Erster bei ihm nach dem Übergriff von Kenta. Ich habe Tak gesehen, habe gespürt wie sehr er gezittert hatte und habe erlebt was der Schweinehund angerichtet hatte..." Der Schwarze bekam einen anderen Blick, hart, kalt und maßlos enttäuscht, ehe Wut in seinen Augen zu sehen war. "WIE KANNST DU ES WAGEN TAKUYA DAS ZU UNTERSTELLEN???!!!!", brüllte er Lex an und holte zum Schlag aus. Doch hielt er vor dem Ziel inne, ließ die Faust sinken und schüttelte irgendwie fertig seinen Kopf. "Geh... verschwinde. Ich ertrag dich jetzt nicht."
Der Hobby-Koch stand noch ein bisschen unsicher, wegen seinem Bein, da und Jong war es, der ihm seine Hand auf die Schulter legte. Sein Zorn war bei weitem nicht verraucht und seine Augen waren immer noch flammender Bernstein, nur die Pupille war wieder die eines Menschen. Der Schwarze seufzte, sah Lex an und fragte sich warum dieser das gesagt hatte. Hatte man ihm das bei seinem Ex auch an den Kopf geworfen? Er müsste es doch so viel besser wissen und bei Tak doch wiedererkannt haben.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Takuya am Di 29 Nov 2016, 8:51 pm

Die Stelle, an der Jong eben noch gesaugt hatte, wurde augenblicklich rot, wenn auch eher zart und nicht so übel aussehend, wie bei einem Knutschfleck. Takuyas Abwehr schwächelte. Natürlich war er neugierig auf mehr und er spürte selbst, wie sehr ihn Jongs Nähe anmachte. Aber er war noch nicht bereit für mehr, hatte Angst, dass alles zu schnell wie in einem Rausch vorüber ging. Und.. was war, wenn er Jong doch nicht so gefiel? Und konnte er es akzeptieren, wenn Jong auch bei ihm "nur" Sex wollte? Er hatte noch überhaupt keine Zeit gehabt, über diese Dinge nachzudenken. Takuya wollte nichts überstürzen und schon gar nicht hier und jetzt und außerdem... kamen da gerade Jay und Lex zurück, während Maru und Yang schon gekommen waren.

Und Lex versaute ihm prompt alles. Jegliches Kribbeln in ihm war weg, genauso wie er sich nicht mehr an die leise Überraschung bei dem Spüren der Zähne erinnerte oder gar das leise Seufzen, das er von sich gegeben hatte. Tak war wie in Schockstarre und erst als Jong die Worte wiederholte, die sein eigentlich mal guter Kumpel von sich gegeben hatte, brach der Damm in ihm. Ohne dass seine Atmung sich merklich änderte, schossen die Tränen nur so aus seinen Augen. Er hatte Lex immer geglaubt und auch wenn sie sich immer wieder mal in den Haaren gelegen hatten, so war ihre Freundschaft doch immer gepflegt gewesen. Dass Lex dabei so krankhaft eifersüchtig wie Jay war, war ihm nie in den Sinn gekommen. Denn selbst Jay kam besser mit seiner kuscheligen Seite zurecht. Tatsächlich musste Yang etwas Gewalt anwenden, denn Tak war völlig steif, als hätte er die Kontrolle über all seine Muskeln verloren, als diese sich so arg verkrampften. Stumm weinte er an Yangs Brust weiter, doch seine Arme hingen einfach nur schlaff runter.

Marus Knurren brauste einmal mehr auf, denn er konnte die salzigen Tränen riechen und am liebsten hätte er Lex an Ort und Stelle zerfleischt. Lex war noch verunsichert wegen den Wölfen, auch wenn ihn Taeyangs Drohung nicht wirklich juckte. Dafür rührten aber Jays Worte an ihm und er konnte einfach nicht anders: "Du neigst zu Übertreibungen, das weißt du doch selbst." Lex zuckte nicht vor der erhobenen Faust zusammen. Er vertraute einfach darauf, dass Jay nicht fähig war, ihm ein Leid zuzufügen. "Ich unterstelle ihm das, weil ich mir sicher bin, dass er lügt! Er weiß doch ganz genau, was er tut! Wie oft lag er in deinen Armen? Wie oft hat er in deinem Bett geschlafen? Er flirtet mit Kenta und geht sogar mit ihm raus, wo ihn niemand beobachten kann und jetzt noch die Sache mit Pyo! Pyo hat von der ersten Sekunde an unmissverständlich klar gemacht, dass er Interesse an Jong hat und.." Lex wollte noch mehr sagen, noch mehr aufzählen und Tak in einem noch schlechteren Licht dastehen lassen. Doch Maru hatte das leise, verzweifelte nach Atem ringen seines Jungen gehört und seine Sicherung flog raus. Mit einem aggressiven Knurren stürzte er sich in einem mächtigen Satz auf das Model. Mit einer Pranke rammte er den schmächtigen Kerl auf den Boden, dann flackerte seine Gestalt plötzlich und seine Faust krachte herbe in Lex Gesicht. Ein übles Knacken ließ Lex Stöhnen fast untergehen, denn Maru hatte ihm den Kiefer gebrochen und sicherlich einige Zähne raus geschlagen.

Und er war auch nicht länger Maru-Wolf, sondern eine Zwischenform. Er war immer noch bepelzt und seine Rute schlug wütend von links nach rechts, doch seine Haltung war fast aufrecht, während seine Muskeln scheinbar pulsierten. Er war deutlich größer und breiter als der Maru-Mensch. Ganz der Wolfskrieger. Er hatte diese Gestalt nicht das erste Mal eingenommen, wenn geschah es meist unkontrolliert und in übergroßer Wut. Als er sprach hatte seine Stimme einen gutturalen Klang, mehr die eines Tieres als eines Menschen: "Mein Junge hat nie ein schlechtes Wort über dich verloren! Er hat dich sogar dann immer in Schutz genommen, wenn du völlig falsch lagst und ihn absichtlich beschuldigt hast. Wir haben dich oft genug gewarnt. Noch ein schlechtes Wort über meinen Jungen und ich reiß dir das Herz aus der Brust." Maru knurrte drohend, doch seine Worte schienen Lex kaum zu erreichen. Der war gerade kurz davor entweder in Panik oder in Wahnsinn zu verfallen. Maru ließ den widerlichen Menschen los und wandte sich Jay und damit auch Jong zu. Sein Gesicht ähnelte eher dem eines Wolfs, auch wenn die Schnauze verkürzt war und seine Narben ihm ein brutales Aussehen gaben. "Du solltest dich dringend entscheiden, ob dieser Mensch deine ungeteilte Aufmerksamkeit wirklich noch wert ist. Mein Junge war euch immer ein Freund. Er sieht in dir den Bruder, den er einst verlor. Aber nur weil der wieder da ist, kannst du Takuya nicht wie ein gebrauchtes Kleidungsstück ablegen. Du trägst immer noch Verantwortung für ihn. Überlege dir, was dir mehr bedeutet." Noch einmal ging sein Blick zu Lex, aber der rührte sich gerade nicht großartig, sondern schnappte nur nach Luft und suchte offenbar seine Sprache. Maru drehte endgültig bei und trappste mit schweren Wolfspfoten auf Yang und Tak zu. Doch schon bei dem ersten Schritt veränderte sich seine Gestalt wieder, wurde wieder zu dem Menschen. Bei den beiden angelangt, überragte er Yang nicht mehr und auch seine Muskeln waren wieder wie zuvor, wie auch seine gesamte Gestalt. Die einzige Änderung bestand darin, dass sich ein schwarzer, wie eintätowierter Streifen von seinem Glied bis hoch zu seinem Hals lief, sich dort teilte und den Hals umschlang und hinten sein Rückgrad wieder runter lief, bis zwischen seine Arschbacken. Seine Markierung als Alpha.

Sanft löste er Yangs Arme von Takuya und zog den Jungen nun an sich, damit er ihn fest umschlingen konnte. Er hörte, wie Lex aufstand und das Haus verließ, hörte auch wie er draußen telefonierte und sich dabei entfernte, ebenso wie sich einige Minuten später der Wagen des Notarztes näherte und Lex von weiter weg auflas.
Endlich konnte Takuya sich wieder rühren und sein Weinen war jetzt deutlich zu hören, während er Maru umarmte. Doch dann stockte es auch schon und er drückte Maru an der Hüfte von sich weg. "Würdest du dir... endlich.. etwas anziehen?" Taks Worte brachten Maru leise zum Lachen, aber tatsächlich ging er raus in den Garten und suchte seine Sachen zusammen. Takuya aber traute sich nicht, auch nur ansatzweise in Jays Richtung zu sehen. Er wollte nicht auch an diesem Bruch schuldig gemacht werden. Er konnte und wollte Jays Schmerz nicht sehen, doch er konnte ihn gerade zu fühlen und das war auch nicht viel besser.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jay am Di 29 Nov 2016, 10:13 pm

Yang hielt seinen weinenden Bruder noch etwas fester im Arm, sorgte aber dafür, dass er das mögliche Abschlachten von Lex nicht sehen konnte. Sein Blick lag jedoch nicht auf Lex oder Maru, sondern auf Jay. Er konnte zusehen wie der Schwarze sich anspannte, so sehr, dass die Naht an seiner tiefsten Wunde drohte aufzugehen. Der Blick des Tänzers jedoch zeigte Unglauben, er konnte es einfach nicht glauben. Er wollte auch nicht wahrhaben, was Lex da sagte, diese falschen Beschuldigungen. Kurz darauf bereute er bei seinem Schlag innegehalten zu haben.

Jay wollte aber genau das nachholen, ballte seine Hand zur Faust und sein Arm ging schon ein wenig zurück als der bunte Wolf an ihm vorbie sprang und Lex umwarf. Was dann jedoch passierte erschien ihm wie ein Film oder ein Alptraum. Etwas anderes konnte es nicht sein, denn der Wolf mit den vielen Narben wurde zu einer Art Wolfsmensch mit enormen Muskeln und flachen Schnauze. Angst hatte er seltsamerweise nicht und sein Verstand wehrte sich auch nicht gegen dieses Bild. Aber es war hilfreich, dass Jongs Hand auf seiner Schulter lag und etwas fester drückte. Der Schwarze schien erstarrt und es dauerte mehrere Augenblicke, bis er wirklich begriff was er da sah und dann auch hörte. Nur flüchtig blinzelte er, doch nicht weil Lex Schmerzen hatte, sondern weil er das Geräusch von brechenden Knochen nicht ab konnte. Er hatte es oft gehört, meistens durch einen Schlag von ihm, aber auch weil er schon Brüche gehabt hatte. Er verband mit diesem Geräusch nichts Gutes, doch war es ganz seltsam, denn jetzt gerade fühlte er keine Liebe für Lex. Eher Genugtuung für Takuya.

Dafür glaubte er, dass der ... Wolf-irgendwas seine Drohung mit dem Herz rausreißen wahrmachen würde. Yang war perplex und irgendwie sogar angetan von dieser Gestalt - was ihm Sorge bereitete, dass irgendwas mit seinem menschlichen Verstand nicht so ganz in Ordnung war wie er geglaubt hatte. Jong hingegen war komplett neidisch, glaubte er doch, dass nur Alphas diese Gestalt annehmen konnten. Ihm war es noch nie passiert und er dachte leidend daran, dass in dieser Gestalt sein altes Rudel hätte retten können. Oder zumindest die Schwächsten, die Jüngsten und Ältesten. Vor allem die Welpen.

"Halte mir keinen Vortrag! Ich habe noch nie Verantwortung von mir geschoben!" Jay verengte die Augen, Angst hatte er noch immer nicht vor dem Wolfswesen. "Außerdem habe ich mich längst entschieden." Natürlich hatte er das. Er würde sich immer für seinen kleinen Bruder entscheiden, denn nicht nur Tak sah den Bruder in ihm. Das galt auch andersherum. Jong blieb bei Jay stehen, er hielt allen den Rücken frei, auch wenn von Lex keinerlei Gefahr ausging. Er beobachtete fasziniert die schwarzen Streifen auf dem Körper von Maru, nachdem dieser wieder Mensch wurde und seine Augen wurden wieder sanft braun.
Yang hingegen ließ seinen Bruder unwillig los, sah aber ein, dass Maru das jetzt brauchte und Tak auch. Allerdings war er es, der los lachte, weil sein Bruder wieder die Nacktheit seines Geliebten ins Spiel brachte. Lex war fort und Jong entspannte sich wieder, Jays Anspannung verschwand auch. Dafür wurde ihm bewusst, dass er den Menschen verloren hatte, den er liebte. Er verabscheute ihn, aber er liebte ihn noch immer. Der Schwarze hätte sich am liebsten gesetzt, doch das ging jetzt nicht. Während Takuya nicht in seine Richtung sah, lag sein Blick ganz allein auf dem Jüngsten. Wie gut, dass Mike mit dem schwarzen 'Wolf' spazieren gegangen war.

Jay blutete das Herz aus mehreren Gründen, doch nur gegen wenige konnte er etwas tun. Er kannte Tak gut und hätte es eher merken müssen, dass dieser wegen Lex nicht mehr mit seinen Sorgen zu ihm gekommen war und auch nicht mehr zum Kuscheln. Doch Lex hatte ihn immer erfolgreich abgelenkt, wenn er über Takuyas Verhalten nachgegrübelt hatte oder zu ihm gehen wollte um mit ihm darüber zu reden. Außerdem war auch Tak stur, vermutlich hätte er ehrlich geantwortet. Aber dann hätte er es wenigstens gemerkt, dass etwas echt im Argen war. Jay machte sich Vorwürfe und das nicht zu knapp.
Also humpelte er jetzt zu Takuya und nahm seine linke Hand in die eigene Linke. So waren sie in direkter Linie mit dem Herz des anderen verbunden, so hatten sie früher auch gekuschelt. "Jetzt endlich... habe auch ich sein wahres Gesicht erkannt. Es tut mir Leid Tak, dass ich ein so schlechter Bruder geworden bin." Jay entschuldigte sich nur dann, wenn er wirklich was versaut hatte. Er legte Taks Hand auf seine Brust über dem Herzen und drückte sie sanft, während er ihn ansah. "Kannst du mir verzeihen? Ich war nur für dich da, wenn du körperlich in Gefahr warst um dich zu beschützen. Und nicht vor Lex seelischer Pein."

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Takuya am Di 29 Nov 2016, 10:41 pm

Bei den Widerworten galt sein Knurren auch Jay. Er würde nicht zögern, den Schwarzen zu zerfetzen, wenn Tak wegen ihm auch nur zu tief Luft holte! Sein Blick verharrte ein klein wenig länger auf Jong, doch es war schwer, überhaupt eine menschliche Regung in ihnen auszumachen. Er spürte den leisen Neid, aber darüber würde er später mit seinem Beta sprechen. Jong schien von seinem Rudel nicht viel gelernt haben zu können. Maru spürte wie sich diese Streifen in seine Haut brannten, aber es war mehr wie ein Prickeln. Alles zog ihn zu seinem Jungen, der auch für ihn schon so lange ein Rudel-Ersatz geworden war. Da vergaß er die Streifen einfach und schloss den Kleinen in die Arme. Maru konnte sein Auge schließen und Tak Sicherheit schenken, sowie die leise Zuversicht, die er jeher für ihn ausgestrahlt hatte. Ihr Lachen lockerte die Situation ein klein wenig auf und schließlich zog Maru sich zurück, damit er seinen Körper verstecken konnte.

Tak hörte Jays humpelnde Schritte, doch er sah erst hoch, als der Schwarze seine Hand nahm. Der Jüngere musste sich irre beherrschen, um nicht erneut loszuheulen, aber seinen verheulten Augen sah man den Schmerz viel zu deutlich an. Bei der Entschuldigung schniefte er hörbar und seine Lippen zitterten. Er nickte rasch. Natürlich verzieh er ihm! "So... solange du an Lex Seite gestanden hättest... hättest du kein guter Bruder für mich sein können... Ich hab dich... gemieden.." Was ihm auch wahnsinnig leid tat, aber er hatte einfach nicht länger der Schuldige sein wollen. "Ich hab.. hab mich so bemüht.. Aber jetzt ist deine Beziehung doch kaputt gegangen.. Dabei war ich so froh, dass du endlich jemanden gefunden hast... der es länger mit dir aushält.." Immer wieder stockte er mitten im Satz, um seine Tränen zu bekämpfen. Takuya hätte auf seinen geliebten Ersatz-Bruder verzichtet, nur damit der mit seiner großen Liebe glücklich sein konnte. "Ich hab.. das wirklich nicht gewollt, Jay." Ein Satz, den Takuya in letzter Zeit viel zu oft hatte sagen müssen. Sogar die Hand auf Jays Brust zitterte ein wenig.
"Ich.. ich glaub, ich fliege doch nicht nach NY.." Tak sah zu seinem leiblichen Bruder, behielt aber seine Hand auf Jays Brust und sah ihn auch wieder an. "Ich will dich nicht alleine lassen. Nicht jetzt." Sogar seinen Traum würde er einfach hinschmeißen, denn Jay war ihm so viel wichtiger als das.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jay am Mi 30 Nov 2016, 7:29 pm

Es zerriss Jay fast das Herz als ihn der schmerzvolle Blick von Tak traf, nachdem dieser doch endlich zu ihm hoch sah. Er umschloss bei dem Schniefen mit beiden Händen die kleine Hand, welche vollkommen in seinen verschwand. Der Schwarze lächelte zwar nur leicht, aber dafür dankend, weil ihm sein kleiner ‚Bruder‘ verzieh. „Jetzt im nachhinein wird mir erst bewusst wie wenig wir in den letzten Wochen allein gewesen waren. Ich hätte es mehr bemerken müssen.“ Jay hatte immer versucht Zeit mit Tak zu verbringen, doch irgendwann war Lex immer aufgetaucht und dazu gekommen – zumindest in den letzten Wochen.

„Ich bin lieber wieder für lange Zeit allein, als dass ich mich noch einmal blenden und ablenken lasse. Es ist gut so, Tak. Wirklich. Wer weiß wie lange es sonst gedauert hätte, bis ich Lex Charakter erkannt hätte. Ich will keinen Freund oder Freundin, die dich nicht akzeptieren können und zwar als meinen kleinen, kuschligen und anhänglichen Bruder. Denn so hat es mir immer gefallen, sonst hätten wir nicht so viel Nähe gehabt. Ich kann da sehr deutlich werden, wenn mir was nicht passt oder ich nicht mag.“ Dann war Jay durchaus schon mal ganz schön verletzend.

„Wenn du diesen Satz noch mal sagst, muss ich dich in den Schwitzkasten nehmen und deine Frisur zerstören.“ Jay grinste leicht, drückte aber immer noch Taks Hand auf sein Herz. „Oh doch! Du fliegst mit! Was willst du denn hier bei mir? Mich mit Eiscreme füttern?“ Jay schüttelte seinen Kopf, dann nahm er Tak in den Arm und drückte ihn fest. Da erklang Yangs Stimme und auch wenn er seinen Bruder nicht teilen wollte, schlug er vor: „Komm doch einfach mit. Hellsing kann es sich leisten.“

Der Ex Marine lächelte und er hatte ja Maru. Gleich zwei lange vermisste Menschen, die ihm viel bedeuteten – auch wenn der eine gar kein Mensch war. Jay nickte ihm zu und gab Tak dann einen liebevollen Kuss auf die Stirn. „Siehst du, dein großer Bruder weiß Rat. Aber wenn Hellsing kein Ticket für mich springen lässt, bleibe ich hier. Wobei… du hast drei Wölfe. Maru kenn ich jetzt und ich schätze Jong ist der Braune, die weiße Strähne ist zu verräterisch. Aber wer ist der schwarze Wolf? Und wer weiß jetzt eigentlich alles von euch?“ Jay schwieg kurz, dann runzelte er die Stirn und sah nachdenklich zu den menschlichen Wölfen. „Ihr wisst was in dieser Nacht passiert ist, oder?“ Diese Nacht, in der er seine Verletzungen und seine Brüche davon getragen hatte.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Mi 30 Nov 2016, 7:42 pm

"Du warst... bist.. in ihn verliebt. Da ist es doch normal, wenn man die meiste Zeit mit seinem Partner verbringen will." Dafür hatte Tak natürlich Verständnis. Das Problem waren aber eher Lex Blicke, seine Warnungen und Drohungen gewesen. Nicht immer er hatte er sie in Jays Beisein von sich gegeben und zum Schluss war Lex auch körperlich aggressiver geworden, was ihn dann deutlich mehr erschreckt hatte. Jetzt zeigte sich Tak gerührt und ein klitzekleines Lächeln erschien auf seinen Lippen.
"Natürlich! Ganz viel Eis mit Schokosoße und wir werden uns ganz viele DVDs reinziehen und kuscheln und du kannst mir endlich dieses eine fancy Restaurant zeigen." Das, in welches Lex niemals reingegangen wäre. "Außerdem wolltest du mir doch mal zeigen wie es ist, wenn man ein richtiges Date hat. Und wir könnten in diesen Freizeitpark gehen. Naja, wenn du weniger humpelst vielleicht. Andererseits sitzt man in den Achterbahnen ja eh nur rum." Tak fielen eine ganze Menge Dinge ein. All das, was sie schon ewig vorgehabt hatten, aber durch Lex nie umsetzen konnten.

"Hmm.. naja, jetzt sind es ja nicht mehr meine Wölfe." Er warf einen Blick zu Jong und auch zu Maru, der wieder angezogen neben Yang stand. Er widersprach nicht, aber er nickte das auch nicht ab. So nickte Tak auf die Vermutung, ließ aber Maru reden. "Nur ihr und Lex. Allerdings wird es Zeit, dass Mike eingeweiht wird. Tak und Tae wissen auch erst seit gestern von uns. Ich muss dich um Geheimhaltung bitten." Er sprach es aus, obwohl er nicht glaubte, dass das nötig war und das war auch zu hören. Seine Stimme klang wieder völlig normal. "Hellsing und Phoenix werden es auch morgen erfahren. Bei Jong muss man zweimal hinsehen, aber ich bin zu leicht zu erkennen." Maru verzog die Lippen, denn so ganz gefiel ihm das natürlich nicht. "Der schwarze ist Kuroi. Du hast ein gutes Gespür für Namen." Jetzt lag Marus Blick auf Takuya und bevor dessen Verwirrung größer wurde, ergänzte Maru seine Worte: "Er ist Mikes Ex. Ich kann noch nicht zulassen, dass er sich ihm offenbart. Die ersten Verwandlungen sind schwierig und schmerzhaft und kaum kontrollierbar. Die Gefahr für euch ist zu groß. Und ja, ich weiß es, Jay. Lass mich das erklären, wenn alle da sind."

Schließlich gab Maru bekannt, dass er Kuro mit Mike herbeordern würde und tatsächlich führte der Wolf den Tauben zurück. Unumwunden offenbarte Maru, dass er eben Maru und Jong Wolf war und sollte der Taube ihm nicht glauben, würde er Jong bitten sich zu verwandeln. Als sie endlich beisammen saßen, konnte er endlich die seltsame Story von Tak ergänzen. "Ich muss ein bisschen ausholen. Ich habe Tae in der Army kennengelernt und mich ..wohl irgendwie in ihn verliebt. Aber Tae wurde versetzt und ich versprach ihm, auf seinen kleinen Bruder aufzupassen, wenn ich ihn finden sollte. Ich verabschiedete mich aus der Army und machte mich auf die Suche nach Takuya. Dass wir uns in diesem Reservat trafen, war eher Zufall und Glück. Jong kam schließlich dazu, weil Tak ihn angefahren hatte  und er verlor sein Rudel noch in derselben Nacht. Nach ein paar Tagen im Reservat kam jemand, der... mich kaufen wollte." Maru erzählte von dem Vampir und nahm das Wort auch mit Bedacht in den Mund, erzählte dann wie er gefangen genommen worden war. "Und schließlich, nachdem Jong diesen Arsch umgebracht hatte, führte er Takuya zum Schloss. Sie befreiten mich und das war der eigentliche Grund, warum hier plötzlich 2 Wölfe wohnten. In der Nacht deines Unfalls kam der miese Vampir erneut und drohte mir euch zu ..verletzen oder töten, wenn ich nicht mit ihm käme. Aber ich bin mir nicht sicher, ob er dich nur aus Spaß verletzte oder ob das dazu gehörte. Ihr müsst wissen... während wir 'nur' über körperliche Attribute verfügen, gebieten Vampire über mentale Fähigkeiten. Als normaler Werwolf hätten wir einzeln gegen einen Vampir nie eine Chance, deswegen bilden wir Rudel. Denn gegen ein ganzes Werwolfrudel kann ein Vampir, der für gewöhnlich ein Einzelgänger ist, nichts ausrichten. Eine 50:50 Chance besteht nur gegen einen Vampir, wenn wir unsere Kriegsform manifestieren. Aber diese... Schlossherren sind Ur-Vampire. Dass ich noch lebe liegt nur daran, dass sie spielen wollen."


Zuletzt von Maru am Mi 30 Nov 2016, 8:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Mike am Mi 30 Nov 2016, 8:48 pm

Jay nickte leicht, natürlich war er noch in Lex verliebt. Das würde auch noch einige Zeit lang anhalten. Dann sah er aber das kleine Lächeln von Tak und war wirklich froh darüber. "In Ordnung. Wir machen all das was du aufgezählt hast. Wobei du zwar recht hast, in den Achterbahnen sitzt man, aber vorher geht man hin und muss sich anstellen. Du weißt, ich fühle den Schmerz nicht, aber mein Bein könnte einknicken oder die Nähte aufgehen. Also verschieben wir den Freizeitpark erst einmal, okay? Ich möchte nicht riskieren, dass ich keine moves mehr machen kann, wenn ich meinem Körper nicht die Zeit gebe, die er braucht." Das war ihm schon immer schwer gefallen, aber schlimmer wäre es kein b-boy mehr sein zu können.

Jong sah zu Takuya als dieser meinte, dass sie jetzt nicht mehr seine Wölfe waren. Für ihn galt das nicht, er war sein Wolf - wenn er denn Wolf war. Jay hörte aufmerksam zu und war erstaunt, dass es nicht einmal ein halbes Dutzend Leute wussten. Ganz automatisch nickte er wegen der Geheimhaltung, auch wenn es gar nicht nötig war. Schon als er den Namen Kuroi hörte, klingelte es leise in seiner Erinnerung. "Er lebt?!" Der Schwarze war, schon wieder, fassungslos. Dann brodelte Wut in ihm hoch, wurde zu heißem Zorn auf Kuroi und nur schwer konnte er an sich halten. Er warf Takuya einen Blick zu und erinnerte sich wieder daran wie nahe Mike damals dran gewesen war einfach aufzugeben - Kuroi war die Liebe seines Lebens gewesen, sein Leben. Es war vor allem Takuya zu verdanken, dass Mike das Leben wieder lebenswert fand. So nickte der Schwarze nur und würde die Wartezeit nutzen um wieder runter zu kommen.

Mike war ein wenig überrascht, dass der schwarze Wolf so dringlich wieder nach Hause wollte, folgte ihm aber. Kaum hatte er Jacke und Schuhe ausgezogen und war im Wohnzimmer angekommen, spürte er sofort die seltsame Stimmung und setzte sich zu Tak, den er wegen den noch verweint wirkenden Augen besorgt ansah. Nachdem der Einäugige ihm offenbart hatte wer er und Jong wirklich waren, schien Mikes Blick völlig leer zu sein, während er durch Maru hindurchstarrte. "Und du bist dir sicher, dass ihr nicht alle plötzlich verrückt geworden seid?", fragte er schließlich nach und seufzte dann tief. "Das wird jetzt etwas merkwürdig, wenn ihr wieder Fell habt und ich euch am liebsten streicheln würde." Ein Grinsen begleitete seine Worte. "Wie ist das eigentlich? Kann euch ein Streicheln als Wolf, zum Beispiel an der Brust oder am Hintern erregen? Seid ihr als Werwolf geboren und wie lange lebt ihr schon?" Die pure Hacker Neugierde wollte aus Mike hervorbrechen, während er von Maru zu Jong und wieder zurück sah, je nachdem wer eben sprach.

Was Maru dann jedoch erzählte machte ihm wirklich Angst und so zog er die Beine an und hing dennoch an den Lippen des Älteren. Es störte ihn nicht sonderlich, dass Jong einen Menschen getötet hatte, der hatte die Werwölfe schließlich gequält und Maru über lange Zeit hinweg. Aber die Sache mit den Vampiren machte ihm wirklich Angst, erst recht als er erfuhr, dass Jay wegen einem von denen im Krankenhaus gelandet war. Jay kam aus dem Zustand der Fassungslosigkeit nicht mehr heraus. "Kann jeder Werwolf diese Kriegerform annehmen? Das wäre gut, dann hättet ihr eine bessere Chance ihn beim nächsten Mal zu vertreiben." Der Schwarze seufzte, er war also völlig hilfos gewesen, wie auch nicht? Mentale Fähigkeiten klang mies.
Mike jedoch flüsterte ein: "Der Vampir war wirklich hier... Hier in unserem Zuhause." Dann fiel ihm etwas ein und sah schnell zu Maru. "Hatte ich wegen ihm diese Halsschmerzen am nächsten Morgen?" Dann ging ihm das Wort Ur-Vampire im Kopf herum. Die waren sicher noch viel mächtiger als normale Vampire. Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken und nach einer Weile senkte er den Blick und war in seiner stillen Welt. Mike stellte sich jeder Prügelei, jeder dummen Anmache. Aber Vampire?!! Plötzlich spürte er eine kalte nasse Nase an seiner Hand und zuckte zusammen. Er senkte den Blick ein bisschen und sah den schwarzen Wolf, was ihn lächeln ließ. Er kraulte zart seine Schnauze, dann runzelte er die Stirn: "Und wer bist du eigentlich? Denn wenn schon Maru und Jong keine normalen Wölfe sind..." Er lächelte und kraulte das Backenfell, während die Angst der Neugierde Platz machte.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Mi 30 Nov 2016, 9:16 pm

"Seit wann gibst du deinem Körper Zeit?" Tak lächelte warm und umarmte Jay schließlich lange und liebevoll. Sogar die Wange rieb er an seiner Brust und zeigte ihm damit seine Zuneigung. Doch es war eben nur brüderliche Liebe, die er für ihn empfand und irgendwann stellte er sich auch auf die Zehenspitzen und drückte dem Schwarzen einen Kuss auf die Wange, nur um dann breit zu strahlen. Jetzt durfte er das ja endlich wieder!

Maru lächelte ebenfalls knapp. "Es ..wissen noch mehr Menschen von unserer Existenz, aber das sind nur wenige, meist ausgewählte Individuen. Oder irgendwelche okkulten Fanatiker oder Forscher, die zu tief graben. Man hat zu oft versucht uns auszurotten, deshalb leben wir meist als Wölfe unter unseresgleichen oder wir tarnen uns als Mensch und gehen für eine Zeit lang diesem Leben nach." Gleich darauf konnte er bei Jay sehen, was diese Offenbarung bezüglich Kuroi anrichten konnte und er hob beschwichtigend die Hand. "Es ist ein großer Unterschied, ob man als Werwolf geboren oder erschaffen wird. Kuroi ist erschaffen worden, in einem Zustand in dem er eher tot als lebendig war. Rudelwölfe sind ihrem Alpha hörig, aber zu ihrem Erschaffer bauen sie eine beinahe genauso tiefe Verbindung auf. Kein Wolf kann einem Alpha-Befehl widersprechen oder Widerstand leisten. Und jeder kluge Alpha wird einem Welpen befehlen, beim Rudel zu bleiben. Gerade die Anfangszeit ist extrem gefährlich. Kuroi hat sich seit seiner ersten Wolfswandlung nicht mehr in einen Menschen verwandeln dürfen. Er musste bei seinem Rudel bleiben und lernen und wenn ich das recht verstanden habe, ist sein altes Rudel so menschenfeindlich wie Jong es einst war. Kurois Wolfsgene sind nicht zu unterschätzen. Er hat seine Instinkte noch nicht richtig unter Kontrolle und das war auch der Grund, warum er meinen Jungen beißen wollte und Phoenix angegriffen hat. Und morgen ist Vollmond, damit wird es noch schwerer für uns, unsere Instinkte zurückzuhalten." Deswegen hatte er sich auch in den Wolfskrieger wandeln können, weil er sich von seiner Wut hatte beherrschen lassen.

"Wenn du einen anderen Beweis als mein Gesicht brauchst, kann Jong sich wandeln." Maru lächelte unverbindlich. Er saß neben Tae und strahlte eine gewisse Ruhe aus. "Wenn wir als Wölfe agieren, ist es am besten, wenn ihr euch komplett darauf einlasst und nicht daran denkt, dass wir auch eine menschliche Form haben. Das macht das Zusammenspiel einfacher. Und ihr habt alle schon mitbekommen ob und wann wir uns streicheln lassen." Das war eben jedem Wolf selbst überlassen.
"MIKE!" Tak zischte seinen Kumpel an und wurde prompt knallrot. Solche Dinge wollte er am liebsten gar nicht wissen, aber Maru grinste und antwortete natürlich prompt. "Durchaus. Was glaubst du, warum jeder Hund sich vor lauter Wedeln beim Arschkraulen nicht mehr einkriegt? Dir hat es auch gefallen, wann immer Tae dich angefasst hat." Und ja. Er hatte alles gehört, alles gerochen und er konnte seinen Yang immer noch an Mike riechen. "Jong und ich sind geboren." Er nannte Mike auch ihr Alter, machte sich aber um all die staunenden Blicke keine weiteren Gedanken.

Der Alpha konnte spüren, wie die Stimmung bedrückter wurde und er schmeckte regelrecht die Angst, die von Mike und seinem Jungen ausging. "Es tut mir leid. Hätte ich geahnt, dass ein Toter hinter mir her ist, hätte ich jeden menschlichen Kontakt vermieden." Irgendwann musste er wohl unvorsichtig gewesen sein. Oder der Tote war tatsächlich nur hinter einem Wolf her gewesen und ihn dann aber so unmittelbar erkannt, wie er auch den Toten erkannt hatte.
Er sah zu Jay und neigte seinen Kopf etwas von links nach rechts - eine Geste, bei der er als Wolf immer so irrsinnig knuffig wirkte. "Nur die geborenen Werwölfe, wenn man den Legenden glauben schenken darf. Diese Kriegerformen wurden nur in Schlachten hervorgerufen. Sie zu kontrollieren erfordert eine Unmenge an gefestigtem Willen und Kraft. Aber allein um die Form zu manifestieren, muss man all diese Kontrolle fahren lassen. Es ist schwer, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, denn Wut und der Tötungsdrang sind alles, was man noch in sich hat. Jedenfalls fühlt es sich so an. Ich war wütend genug, dass diese Form einfach über mich gekommen ist, aber beherrscht genug dass ich Lex nur eine reingehauen und ihm nicht gleich den Kopf abgerissen hab." Was ihm auch nicht Leid getan hätte, aber den Anblick wollte er den Jungs hier lieber ersparen.
Maru schwieg für einen Moment betroffen und sah zu Jong, als Mike die Halsschmerzen erwähnte. Der hatte den Toten sicherlich riechen können.

Kuro trappste langsam zu Mike und berührte ihn mit seiner Schnauze. Das Zucken ließ ihn nicht zurückweichen, aber seine Ohren hingen nun platt herab. Er wollte seinen Ex nicht so bedrückt und verängstigt sehen und winselte leise.
Maru wartete, bis Mike wieder zu ihm sah, ignorierte seine Frage aber zunächst. "Euer Haus ist nicht gegen die Toten geschützt. Hier hat zu viel Leid geherrscht, was ihnen die Türen quasi öffnet. Am besten ist es, wenn ihr euch eine neue Bleibe sucht, ein Haus, das noch keinen Besitzer hatte. Ich weiß, wie wir unsere Höhlen und unser Territorium vor ihnen schützen - das müsste auch bei einem normalen Haus funktionieren." Der Alpha suchte wieder Kontakt zu seinem Beta, um sich diese Vermutung bestätigen zu lassen. "Ich kann für die Kosten aufkommen. Das ist ohnehin das mindeste, was ich tun kann."
Erst als Kuro sich mit einem Bellen bemerkbar machte, erinnerte er sich wieder an Mikes Frage. "Er ist Kuroi." Nicht er heißt oder er nennt sich, sondern "ist".


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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Mike am Mi 30 Nov 2016, 9:41 pm

"Hmm...", brummte Jay und musste dann grinsen. "Jetzt habe ich dich ja wieder und du kannst mich ermahnen und ablenken." Der Hobbykoch grinste noch mehr und legte seine Arme um den zierlicheren Körper, damit er die Umarmung erwidern konnte. Ein bisschen eifersüchtig war Yang bei dem Anblick ja schon.
"Eins muss ich noch wissen, dann stell ich erst mal keine Fragen mehr. Mir ist klar, dass ihr euer Rudel beschützt und auch dafür tötet - was ich gut verstehen kann. Yang hatte gedroht, dass ihr Lex fresst, damit keine Spuren mehr da sind. Fresst ihr Menschen?" Jong sah woanders hin, denn er hatte schon einen Mann mit gefressen, der seinem alten Rudel auf die Schliche gekommen war. Sie hatten ihn nicht einfach vergraben können, also hatten sie ihn gefressen. Also antwortete er nicht auf diese Frage.

Jay beruhigte sich tatsächlich, je mehr Maru darüber erzählte, wie extrem die Werwölfe auf ihren Alpha hören mussten. "Das heißt... du könntest Jong befehlen jemanden zu töten und er müsste es machen?" Jetzt nickte der Weißblonde und erklärte: "So war es auch als Maru entführt worden war. Er befahl mir ihm nicht zu folgen und so konnte ich es auch nicht. Ich wollte es, wollte ihn befreien, aber ich kam nicht mal in seine Nähe und musste Takuya davon ablenken nicht in Richtung Schloss zu gehen. Es hat mich wahnsinnig gemacht, aber ich musste gehorchen." Mitleidig sah Jay den Werwolf an, dann wieder zurück zu Maru. "Also kommt es wirklich darauf an was für ein Alpha ein Rudel hat? Theoretisch könnte ein mieser Alpha das gesamte Rudel ins Unglück stürzen, oder? Jetzt kann ich nachvollziehen, warum Kuroi kein Lebenszeichen von sich gegeben hat. Er konnte es nicht und verlernte teilweise Mensch zu sein, richtig?"
Jong nickte wieder und war ganz froh darüber, dass der Schwarze wieder ruhig war. Yang sagte rein gar nichts, sein Verstand arbeitete und auch wenn er eher der rational denkende Typ war, der Realist, kam er erstaunlich gut mit allem klar. Es war wieder Jay, der fragte: "Dann müsst ihr Kuroi erst wieder alles beibringen? Ihr solltet euch Hellsing und Phoenix lieber heute offenbaren als morgen bei Vollmond."

"Okay. Also einfach nicht daran denken wie ihr als Mensch reagieren würdet, sondern euch einfach so nehmen wie ihr gerade seid." Mike lächelte und konnte es dann doch nicht lassen in eine andere Richtung gehend etwas zu fragen. Er war neugierig und es interessierte ihn echt. Bei Marus Antwort musste er lachen, ehe er abrupt verstummte und nun der Hacker knallrot wurde. "Ich dachte nur... wegen all dem Fell und in Wolfsgestalt ist es irgendwie anders." Er räusperte sich und fühlte sich ein wenig unbehaglich, während Yang sich einen grinste und mit den Fingerspitzen spielerisch über Marus Rücken spazierte. Das Alter der Beiden, besonders das von Maru, sorgte für großes Erstaunen der Menschen.

Jay nickte auf die Entschuldigung hin und wünschte sich nur, dass er seine Freunde besser beschützen könnte. Mike hingegen sah die Entschuldigung nicht, er hatte - wenn auch nur kurz - zu Yang gesehen. Dann bemerkte er aber, dass Jay was gefragt hatte und wartete gespannt die Antwort von Maru ab. Er hätte gern diese Kriegerform einmal gesehen! Bringst du es mir bei, Maru? Ich möchte diese Kriegerform beherrschen und nutzen können!, fragte Jong gedanklich seinen Alpha und hoffte auf eine positive Antwort. "Okay, ich glaube mir werden die Fragen nie ausgehen. Ich bin ehrlich gesagt extrem fasziniert von euch.", kam es dann von Jay mit einem typischen Grinsen von ihm. Und das war alles besser als über Lex nachzudenken.

"Du willst uns ein neu gebautes Haus kaufen oder mieten? Ich... also... hast du denn überhaupt so viel Geld?" Fast hätte er angeboten auch etwas dazu beizusteuern, aber mit diesem Gedanken hatte er sich ja erst bei Hellsing in die Scheiße geritten. Also biss er sich auf die Zunge und sagte es nicht. Jong nickte, aber erst nachdem er ein paar Sekunden lang nachgedacht hatte. Man könnte ein Haus sicher machen, dieser Schutz würde dann verstärkt durch die Liebe von Maru und Yang und die Zuniegung von ihnen beiden, sowie zu ihrem Jungen und auch die Zuneigung zwischen Tak und Jay, sowie die Liebe der beiden Brüder. Ja, das würde gehen.
Als Mike von Marus Lippen las, dass der schwarze Wolf Kuroi sei, schüttelte der Taube nur seinen Kopf. Er hatte ein seltsames Gefühl gehabt als Takuya dem Wolf den Namen geben wollte, eben weil er schwarz war. "M.. mein Kuro?", fragte er zittrig nach und wartete die Antwort gar nicht ab, er drehte sich zum Wolf, sah ihm einen Moment lang in die Augen bis er gar nichts mehr sah, weil die Tränen das nicht zuließen. "Wie ist das denn möglich? Du lagst doch tot dort, ich habe dich doch gesehen." Ansonsten hätte er es nämlich niemals geglaubt, dass Kuro tot sei. Mike rutschte von der Couch und kniete nun vor dem etwas zottelig aussehenden Wolf. "Wenn du wirklich mein Kuro bist... dann zeig mir, wo genau du mir den ersten Kuss gegeben hast. Welche Stelle war das?" Es war niemand außer ihnen da gewesen, als Kuroi das ganz plötzlich getan hatte und es waren nicht die Lippen gewesen.


Zuletzt von Mike am Mi 30 Nov 2016, 10:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Mi 30 Nov 2016, 10:22 pm

Bei der Frage zögerte Maru zuerst, beschloss aber ehrlich zu sein und nickte, nur um eine unbestimmte Geste zu machen. "Das kann man nicht verallgemeinern. Das ist als würde ich dich fragen, ob ihr Hundefleisch verzehrt. Und hier ist das noch gar nicht mal so selten. Menschen essen Hundefleisch, in anderen Gefilden auch Wolfsfleisch und manche Menschen... essen Menschen. Ein gesittetes Rudel, das sich für beide Lebensformen entschieden hat, frisst in der Regel keine Menschen. Menschenverachtende Rudel wie einst das von Jong, können zu sowas durchaus fähig sein. Bei manchen mag es eine Perversion sein, ansonsten wohl eher aus der Not geboren." Maru machte niemandem Vorwürfe, auch Jong nicht. Er schickte ihm eine gedankliche Berührung, die verstehend und süß zugleich war.

"Ich kann Jong auch befehlen, auf einem Bein zu hüpfen und er würde es so lange tun, bis ich den Befehl aufhebe." Er ergänzte das ganze einfach nur, um die absolute Abhängigkeit zu verdeutlichen. "Um es ganz hart auszudrücken: Diese Alpha-Befehle sind eine Vergewaltigung des freien Willens. Theoretisch könnte das passieren, aber das ist sehr unwahrscheinlich. Werwolfrudel funktionieren wie ein Wolfsrudel in Gefangenschaft. Takuya hat das sofort erkannt und immer mit mir kommuniziert, auch wenn das Knurren von Jong ausging. Durch seine Beeinflussung und weil ich ihm gerne zu Willen bin, ist aus der ersten Begegnung mit Hellsing kein Blutbad geworden. Jedenfalls... Es gibt immer Wölfe, die willensstark genug sind, um einen Alpha-Befehl zu durchbrechen. Das kann aber zu einem kompletten Zerwürfnis des Rudels führen. So ein Jungwolf hat es dann in der Regel auf den Alpha-Posten abgesehen und kämpft darum. Wenn er überlebt, wird sich das Rudel ihm eifrig fügen, wenn nicht.. kommt es teilweise zu noch größeren Machtkämpfen und manchmal zerstreut sich so ein Rudel dann in alle Windrichtungen. Auf die Weise entstehen neue Rudel. Es ist eher selten, dass sich ein freier Wolf einem anderen Rudel anschließt. Wie alle Wölfe wollen wir uns Fortpflanzen und das funktioniert nur in einem Rudel und mit ... mehr Glück als Verstand, würde ich behaupten. Problemlos geht das nur, wenn man Alpha ist. Eine Fähe lässt sich nur decken, wenn sie in einem Rudel ist und dafür Sorge tragen kann, dass ihre Welpen geschützt aufwachsen. Folglich tragen diese Zerwürfnisse eher dazu bei, uns auszulöschen. Es wird also tunlichst vermieden. Nur die Jungwölfe und Jungfähen verlassen bei Erlaubnis friedlich ihr Rudel um ein eigenes zu gründen. Meist tut sich da nur ein Pärchen zusammen und sorgt für ausreichend Nachwuchs. Bei uns Werwölfen sind diese Bande in der Regel aber noch enger verknüpft."
Was Kuro anging, bestätigte Maru dies und versuchte sich kurz zu fassen. "Als Werwolf hat man so viel mehr Sinneseindrücke denn als Mensch. Man vergisst schnell, wie es ist als Mensch zu leben, denn die Instinkte gewinnen zunächst die Oberhand. Es kann mehrere Jahre dauern, bis man sich wieder gefasst hat und auch bereit ist, wieder in die menschliche Hülle zu gleiten. Ja, das müssen wir. Aber seine Instinkte haben immer noch die Oberhand. Jong musste ich ebenfalls alles beibringen und das fängt schon beim Sehen und Fühlen an."
Schließlich schüttelte er den Kopf. "Kuro verbleibt als Wolf hier. Wenn ich mich richtig entsinne, wird Pyo kommen und sich kümmern?" Takuya nickte auf Marus Frage und so fuhr der Alpha fort: "Er bekommt Befehle und wird nicht weiter auffallen. Auch die Vollmondphase wird dann ungehindert an ihm vorbei gehen. Ich kann Kuro aber auch befehlen, sich draußen aufzuhalten. Dann kann er für sich Jagen und Rennen."

Maru musste schmunzeln, Mikes Fragen waren herrlich erfrischend. "Es fühlt sich auch anders an. Jeder hat seine besonders empfindlichen Zonen, aber unser pelziger Hintern ist immer eine gute Idee, wenn du mehr willst." Was fast nach einer Aufforderung klang, aber keine war. Aus dem Augenwinkel konnte er beobachten, wie Tak nicht länger blass, sondern eindeutig rot geworden war und grinste sich eins.
Er versprach Jong, ihm die Kriegerform beizubringen, warnte ihn aber auch, dass er selbst sie nicht richtig beherrschen konnte. "Du kannst so viele Fragen stellen, wie du möchtest. Allerdings... mache ich mir auch meine Gedanken. Takuya zählt für mich zum Rudel und ich bin gewillt, auch Tae als ein Rudelmitglied zu zählen. Aber ich weiß nicht, wie weit ich euch vertrauen kann, um euch ebenfalls dieses Angebot zu machen. Dabei denke ich vor allem an euren Schutz und dem des Hauses. Dieser Toten-Schutz funktioniert nur bei einem funktionierenden Rudel. Und ich habe genug Geld, um euch 100 Villen zu kaufen. Nicht mal dann würde sich mein Geld sonderlich dezimieren. Es war nicht unsere Absicht, euch so auf der Tasche zu liegen. Aber zu diesen Zeiten war ich kaum fähig klar zu denken."

Kuroi war ungeduldig und die vielen Erklärungen nervten ihn. Zugleich lauschte er aber auch interessiert. So richtig aufmerksam wurde er erst, als es um ihn ging und er wedelte leicht mit der buschigen Rute. Diesmal erklärte Maru nichts und Kuro winselte und wuffte, aber Mike und auch die Menschen würden ihn kaum verstehen. Bei der Aufgabe legte Kuroi den Kopf schief, ein paar Mal von einer Seite auf die andere. Manche Erinnerungen waren noch sehr verschwommen, aber schließlich stellte er sich seitlich zu Mike hin und kratzte mit der Vorderpfote an seinem Arsch. Nur um dann seine Schnauze gegen den Jeansstoff zu drücken und anzuzeigen, dass er ihn damals auf die linke Arschbacke geküsst hatte. Er hatte ihn direkt nach dem Duschen überrascht, gerade als Mike sich bückte um sein Handtuch aufzuheben. Da hatte er nicht mehr an sich halten können.
Bei dem Anblick brachen alle in Lachen aus, sogar Maru, der breit grinsend zu Yang sah.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Mike am Mi 30 Nov 2016, 11:46 pm

Jay nickte verstehend und runzelte nur einmal kurz und unbewusst die Stirn, nämlich als Maru erneut erwähnte, dass Jong auch einmal zu den Rudeln gehört hatte, die Menschen verachteten. Kurz sah er zu ihm und der schokobraune Werwolf bemerkte es und sah wieder weg, zu seinem Alpha dessen Berührung ihn sanft lächeln ließ.
Wenig später jedoch verzog er das Gesicht, weil er sich das mit dem auf Befehl hüpfen vorstellte. Es gab Sadisten und Perverse unter den Alphas, doch nur sehr selten. Wenn dann eher Narzisten oder auch manchmal Größenwahnsinnige. "Ich finde es grausam, wenn man jemandem seinen Willen aufzwingt. Ich denke manches Mal ist es nötig, zum Schutz vielleicht oder damit sich zwei nicht zerfleischen und dem Rudel schaden. Aber es ist furchtbar in meinen Augen, dass es diese Macht gibt." Jay sah kurz einmal von Maru zu Jong und er war verdammt froh, dass er ein Mensch war! "Eure Welt ist auf jeden Fall reichlich kompliziert für einen Außenstehenden.", bemerkte er noch und grinste etwas. Yang hingegen hatte alles verstanden, manches davon war sogar militärisch aufgebaut wie er fand.

Was sie jedoch beide erstaunte war die Tatsache, dass man den Werwölfen das Menschsein beibringen musste, wenn diese sich in einen verwandelten. Nach langer Zeit jedenfalls, sogar sehen und fühlen. Jay war jetzt doch ein bisschen überfordert und konnte sich das alles noch nicht so vorstellen. "Dann habt ihr bei Kuroi ein hartes Stück Arbeit vor euch, oder?" Yang lächelte leicht und zog den Vergleich mit einer Mischung aus Kinder großziehen und Kadetten ausbilden. Aber er dachte es nur.
"Wenn Pyo ihn versorgt fällt es wenigstens nicht so auf, als wenn Kuroi draußen wildert und sich selbst versorgt. Aber es ist interessant, dass ein Befehl von dir als Alpha sogar bei Vollmond helfen oder gegenwirken können." Jay war erstaunt und klang auch so.

Mike blinzelte und musste dann kurz lachen. "Gut zu wissen. Ich weiß zwar jetzt nicht wirklich ob ich dieses Wissen wirklich mal nutze, aber ich kann es mir vorstellen." Konnte er tatsächlich, einen Werwolf als Wolf etwas heiß machen, so dass dieser sich wandelt und ihn nahm. Es zauberte eine gewisse Röte und Lächeln auf sein Gesicht.
Es war Jong egal, dass auch Maru die Kriegergestalt nicht beherrschte. Er wollte es lernen, wollte sich verwandeln und in Erfahrung bringen wie er dann aussah! Natürlich wusste er es nicht, glaubte aber daran, dass er entweder schokobraun blieb oder weißblond wurde.
Jay lächelte dankend und zog dann die Augenbrauen zusammen. "Ich vermute das kann nur die Zeit mit sich bringen. Verraten würden Mike und ich euch niemals und sei es auch nur aus dem Grund, dass wir Takuya damit verletzen und wehtun würden." Der Schwarze sah zu Mike rüber, der ernst nickte. "Wir wären dann eine Familie im neuen Haus, oder? Ich habe mir nie etwas anderes gewünscht als eine Familie zu haben. Eine echte, durch Zuneigung verbunden.", erklärte Mike leise und drückte Tak kurz an sich. Jay hingegen grinste wenig später und meinte: "Wenn du so viel Kohle hast, macht es dir ja nichts aus, wenn du heute die Bestellung beim Lieferservice übernimmst, oder?"

Ein paar Minuten später fing Jay wie die anderen auch an zu lachen als Kuroi mit seiner Schnauze zeigte, wo er Mike das erste Mal geküsst hatte. Der Hacker wartete hoffnungsvoll angespannt und als er das Kratzen spürte, erschauderte er. Bei dem Druck der Schnauze kam die Erinnerung sofort und als sei es erst gestern passiert wieder in ihm hoch. Er spürte wieder die Lippen auf seinem Hintern und erinnerte sich wie sein Körper darauf reagiert hatte. Jetzt aber, während die anderen noch erheitert lachten, brach Mike in Tränen aus. Er schluchzte verzweifelt auf und vergrub seinen Kopf in den eigenen verschränkten Armen, die er auf seine angezogenen Knie abgelegt hatte. Alles brach wieder über ihn herein, der gesamte Schmerz nach Kurois 'Tod'.
Mike brauchte einige Momente, bis er das überwunden hatte. Dann schnäuzte er sich in ein Taschentuch, welches er zurück in seine Jeans stopfte und handelte einfach nur. Er umarmte Kuro und es war ihm egal ob es diesem gefiel. Die Tränen liefen noch immer, doch jetzt lächelte er und flüsterte ein: "Verlass mich bitte nie wieder!" Aber jetzt hatte er absolut keine Angst mehr, es war sein Kuro und der würde ihn nicht verletzen. Als Maru über Kuroi erzählt hatte, war er mit dem schwarzen Wolf noch gar nicht zurück gewesen.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Takuya am Do 01 Dez 2016, 7:14 am

"Diese Macht ist nötig. Nicht jeder Befehl ist unbedingt damit verbunden und die meisten Befehle sind auch nicht zur Strafe gedacht, sondern eben um das Rudel zu schützen. Als dieser Kenta über Tak herfallen wollte, konnte ich sie hören und habe Jong sofort losgeschickt, weil er schneller vor Ort sein konnte als ich. Und dieser Befehl wird ihm kaum gegen den Strich gegangen sein. Genauso wenig wie jeder andere Befehl, der im Grunde immer nur lautete, Tak zu schützen. Da Jong nichts gegen Tak einzuwenden und ihn als meinen Jungen akzeptiert hat, ist er den Befehlen gerne nachgegangen. Und mittlerweile ist es ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Ich muss es ihm also nicht mal mehr sagen. Jong ist mein Beta er wird immer in meinem Namen handeln." Dazu brauchte es keine richtigen Befehle mehr und als sein Blick auf Jong lag, war er warm und sprach von einer tief verwurzelten Liebe.
"Ich finde unsere Welt viel komplizierter. Ein Rudel hat wenigstens klare Strukturen." Tak hatte keine Probleme, Marus Worten zu folgen. Er hatte die Wölfe schließlich lange genug studieren können.

"Das funktioniert nur bedingt, Jay. Ich kann ihm verbieten, einen Menschen zu beißen und zu töten. Das heißt aber nicht, dass er in einem Anfall von Wut nicht eure Möbel zerstört oder sich selbst zerfleischt. Es ist schwer einen so allgemeinen Befehl so auszusprechen, dass er keine Lücken offen lässt und ihn zugleich nicht dazu zwingt, auf dem Boden liegen zu bleiben und sich nicht mehr zu rühren."
Maru wirkte entspannt, doch zugleich hatte er etwas an sich, bei dem man zu ihm aufsehen musste. Würde er Mike und Jay auch ins Rudel aufnehmen und ein Fremder das Haus betreten oder sie zusammen sehen, würde man sofort Maru als Anführer erkennen. Das Alpha-Gen ließ sich nicht einfach verbergen oder ablegen. "Ja. Ein Rudel. Dabei gibt es in Wirklichkeit keine Mischrudel." Er musste ja schon irgendwie schmunzeln und sah wieder zu Jong. Den Lieferservice konnte er durchaus bezahlen. In seinen Klamotten hatte er immer etwas Geld versteckt.

Tak legte sofort die Arme um Mike, als der doch noch in Tränen ausbrach. Sanft streichelte er über den Rücken des Tauben, bis Mike sich wieder beruhigt hatte. Tak konnte sich vorstellen, wie Mike sich fühlte, nicht zuletzt weil er seine Trauer miterlebt hatte. Kuroi saß wieder auf seinem pelzigen Hintern und ließ den Kopf hängen. Immer wieder bettelte er gedanklich darum, sich verwandeln zu dürfen, aber Maru blieb bei seinem Nein. Dafür wuffte der schwarze Wolf erschrocken, als er sein Menschlein an sich hängen hatte und wusste nicht, was er tun sollte. Nach einer Geste von Maru tippte Tak Mike an und deutete zum Alpha. "Wenn es nach ihm ginge, würde er dich nicht verlassen. Er hat sich von seinem alten Rudel losgesagt, als er dich an mir roch. Vergiss nicht, dass er noch ein Welpe ist und vor allem: dass er noch gefährlich ist. Seine Instinkte haben die Oberhand. Wir können erst nach dieser Reise mit ihm üben."
Tak freute sich darüber, dass Mike endlich wieder glücklich war und wuschelte ihm über die Haare. "So, genug geplaudert. Wir müssen noch deinen Koffer packen, Jay. Und ihr solltet auch was mitnehmen." Tak erhob sich und streckte Jay seine Hand hin - dabei hatte er noch nie die Kraft besessen, den Schwarzen hochzuziehen.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Do 01 Dez 2016, 11:27 am

Auch weiterhin aufmerksam hörten Yang und Jay zu und tauchten immer tiefer in die Welt der Werwölfe ein. Es war komplizierter als gedacht was die Befehle und deren Umsetzung anging. Jong nickte und fügte hinzu: "Wenn ein Werwolf jemanden im Rudel akzeptiert hat und dieser schwächer als man selbst ist, schlägt der Beschützerinstinkt immer zuerst zu. Wenn dann noch Zuneigung im Spiel ist, kann es für Außenstehende gefährlich werden. Bestes Beispiel haben wir ja vorhin erlebt und da war es Glück, dass Maru sich so beherrschen konnte. Das konnte ich bei dem Mann im Haus beim Wolfsgehege nicht. Nun, da spielte es auch eine Rolle, dass ich ihn hasste und Maru in großer Gefahr war und auch sein Junge womöglich." Den Blick von seinem Alpha hatte er erwidert, er liebte ihn und das ging so tief, dass Menschen es nie so erleben konnten. Dazu passte auch sein Lächeln.

Mike war erst einmal damit überfordert, dass sein Kuroi der schwarze Wolf war, der vor ihm saß und den Kopf hängen ließ. Wie schon damals half ihm Takuyas trösten und er beruhigte sich wieder. Schließlich umarmte er Kuro, wobei er das erschrockene Wuffen ja nicht hören konnte. Der Hacker schmiegte sein Gesicht in das lange Fell des Wolfes und rümpfte ein bisschen die Nase. Er roch längst nicht so gut wie Maru und Jong als Wölfe.
Erst als Tak ihn antippte, sah er zu Maru und las von seinen Lippen ab. Nachdem dieser zu Ende geredet hatte, sah Mike wieder zu seinem totgeglaubten Freund. Mit einer ruhigen Bewegung streichelte er ihn wieder und es fiel ihm sehr schwer zu glauben, dass er gefährlich war. Mike atmete einmal tief durch, dann nickte er. "Tak hatte mich auch schon gewarnt..." Er durfte es nicht vergessen, gerade war Kuro mehr Wolf als Mensch, mit all seinen ausgeprägten Instinkten. Dennoch legte er seine Hände an die fluffigen Wangen und kraulten ihn dort. Er sah ihn an und gab ihm dann einen sanften Kuss auf die Schnauze.
Jay lachte leise als sein kleiner Bruder des Herzens ihm die Hand hin hielt. Er ergriff sie, doch nach einem Versuch ihn hochzuziehen, zog er Tak lieber in seine Arme und drückte ihn. Erst danach stand er auf und hörte den Schokowolf was fragen. "Wir müssen für morgen fertig sein. Sie kommen schon morgens, oder?" Jong sah zu den anderen und nahm Tak an die Hand, damit er ihm half was zu packen. Viele Klamotten hatte er ja nicht und schmiss einfach alles mit Marus Sachen zusammen in eine Sporttasche. Dabei vergaß er Pflegeprodukte wie Shampoo und Duschgel und Rasierer.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Takuya am Do 01 Dez 2016, 12:20 pm

Takuya beobachtete den Blickaustausch der Wölfe und seufzte neidisch, aber kaum hörbar. Er wollte auch einmal so angesehen werden! Und zwar von Menschenaugen, nicht von Wolfsaugen.
Kuroi hielt still, auch wenn es ihm schwer fiel und seine Gedanken rasten. Maru versuchte beruhigend auf ihn einzuwirken, aber Kuros Gefühle hatten schon wieder die Überhand und er schlabberte Mike unentwegt und überall ab, wo er nur dran kam. So auch quer übers Gesicht, als Mike ihn küsste. Die Aufregung nahm überhand und auch seine Geräusche. Maru konnte beobachten, wie Kuro das Gewicht auf die Hinterbeine verlagerte und seine Vorderpfoten hob, die er wohl auf Mike legen oder ihn umschubsen wollte. Sein harsches "Sitz!" ließ die Pfoten wie Magnete zurück auf den Boden donnern und der pelzige Hintern klebte schier daran fest, was Kuro frustriert jaulen ließ.

"Du machst ihn verrückt, Mike." Tak kicherte und zog Mike erstmal zurück aufs Sofa. "Lass es langsam mit ihm angehen." Marus Befehl hielt nicht lange an, denn er löste ihn quasi sofort wieder, so dass Kuros Hintern vor lauter Wedeln wieder abhob und er die Schnauze auf Mikes Schoß schob. Am liebsten würde er ja mitkommen!
Tak zog kräftig an Jays Hand, erreichte aber gar nichts. "Du bist schwer geworden!" Was auch schon von einem halben Kreischen begleitet wurde, das erst erstarb, als er schnurrend in Jays Armen lag. "Das hab ich vermisst", murmelte er leise und nur so, dass Jay es hören konnte. Und die Wölfe natürlich, aber das vergaß er gerne mal. Schon war seine Hand in der eines anderen Typen und er ließ sich blinzelnd von Jong wegführen. "Eehm.. ja", antwortete er verspätet und begutachtete die wenigen Klamotten. "Hm.. wir können dir vor Ort ein paar Sachen besorgen. Phoenix meinte, es könnte kalt werden." Und nur in Shirts und Tanktops würde er sicher auch mal frieren. Er half ihm beim Packen und sah dann aber leicht verwirrt aus. "Habt ihr nicht auch Shampoo und Duschgel und sonen Zeug? Oder immer nur unseres benutzt, wenn wir nicht da waren?"

Schließlich aber hatten alle gepackt und Tak tätigte die riesige Bestellung beim Lieferservice. Erst als das ganze Essen da war und auf dem Couchtisch und drumherum verteilt worden war, schalteten sie den TV ein und zogen sich eine DVD rein. Tak kuschelte sich ungehemmt an Jay, als er nach seiner üblichen Spatzenportion ziemlich satt war und klaute nur ihm oder Jong neben sich was vom Teller. Irgendwann war Bettzeit angesagt und natürlich pennte Maru bei Yang, während Kuro brav im Wohnzimmer blieb, wo er aber zuvor von Tak zugedeckt wurde. Zögernd stand er schließlich in seiner Panty und dem Schlafshirt vor Jays Zimmer, klopfte leise und trappste zu ihm rein. "Kann ich bei dir schlafen?"

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Do 01 Dez 2016, 2:49 pm

Wie hätte er ihn nicht streicheln und kraulen können? Mike lächelte die ganze Zeit während Kuroi ihn ableckte, es störte ihn nicht, dass der Wolf mit seiner Zunge über sein Gesicht fuhr als er ihm den Kuss auf die Schnauze gab. Der Hacker bekam den Befehl zwar nicht mit, dafür aber Kuros Reaktion darauf. Wie er sich hin setzte und wie er die Schnauze bewegte, er hörte das Jaulen nicht, aber er sah es. "Tut mir Leid.", murmelte er bei Takuyas Worten und fühlte sich ein bisschen schuldig, auch wenn der Jüngere kicherte wie er sehen konnte. Er setzte sich wieder, konnte aber seinen Blick erneut nicht von Kuroi nehmen. Die Sehnsucht nach ihm schmerzte sogar körperlich. Sobald der Wolf wieder nahe genug war, kraulte er ihn und doch glänzten seine Augen verräterisch. Er hatte ihn wieder und dann doch nicht.

"Was? Gar nicht wahr, du futterst mir doch immer alles von meinem Teller weg." Jay 'beschwerte' sich lachend und das wurde noch lauter als er Takuya erschreckte. Nachdem dieser schnurrte, kuschelte er ihn noch mal. "Ich auch." Und erst jetzt merkte er, wie sehr. Lange hielt die Kuschelzeit nicht an, denn Jong mischte sich ein und der Schwarze sah ihnen mit einer erhobenen Augenbraue nach.
"Okay, dann muss alles fertig sein, wenn sie kommen." Der Weißblonde nickte leicht und winkte dann ab. "So lange es draußen nicht friert und kein Schnee fällt brauche ich nichts anderes. Eine Jacke habe ich sogar schon." Das war das Lästige am Menschsein, der Körper musste dem Wetter entsprechend verpackt werden. Mit Fell war es einfacher, außer im Sommer. "Ich habe mich immer bei Jay bedient oder auch mal bei Mike. Beim ersten Mal habe ich was von dir gehabt. Meine erste Dusche war faszinierend. Ich mag es immer noch unter dem Wasser zu stehen und richtig sauber zu werden."

Jong aß immer noch, auch dann als selbst Jay satt war. Auch Kuro hatte eine große Portion bekommen, aber Jong nahm auch gern noch das, was die anderen übrig gelassen hatten. Mike war ebenfalls satt und hatte es sich neben Kuro auf dem Boden auf einer dicken Decke bequem gemacht, ein Kissen um die Arme darauf abzustützen. Er lag auf dem Boden, den Kopf hatte er aber zum Wolf gedreht. Der Film brachte ihm nichts, er hatte keine Lust die anderen mit Untertiteln zu nerven und ohne Musik, die die Szenen unterstützten war es langweilig.
Nachdem sie alle ins Bett gegangen waren, konnte Mike nicht schlafen. Wegen der Reise am nächsten Tag, aber auch weil sein Kuro unten lag. Also nahm er nach etwa einer Stunde sein Kissen und seine Decke und schlief auf der Couch, nachdem er dem schwarzen Wolf noch eine Streicheleinheit geschenkt hatte.
In Jays Zimmer erinnerte nichts mehr an Lex, er hatte alles in zwei Karton geräumt und zwei Kleidersäcke, die nun im Wohnzimmer standen. Sein frisch bezogenes Bett hatte nur noch einmal Bettwäsche, wenn auch zwei Kissen. Eins für den Kopf, das andere für sein Bein. "Klar, komm rein. Ich bin froh, dass du hier schlafen willst. Es ist sehr seltsam jetzt allein in dem Bett." Jay hob seine breitere und vor allem 2,20 m lange Decke an. Als Tak neben ihm lag, zog er ihn an sich und legte ihm einen Arm um. Er schwieg jedoch, genoss aber Takuyas Wärme und nach einer Weile meinte er - nach einem kleinen Kuss: "Es ist schön, dass du wieder bei mir bist."

~~~~~~~~~~

Am nächsten Morgen waren alle früh wach und Jong tigerte unruhig hin und her. Ihr Gepäck stand schon fertig im Flur und nach dem Frühstück konnte es los gehen. Sie hatten Phoenix und Hellsing dazu eingeladen und hatten schon gestern geklärt ob Jay mit konnte. So würde nicht nur Yang seinen Bruder begleiten, sondern auch ein gewisser Maru nebst Jong und Jay. Der Werwolf blieb schließlich vor Tak stehen und sah ihn an. "Was wenn mir das Fliegen nicht gefällt und irgendwas kaputt mache, weil ich mich festhalten muss? Ich könnte mich auch plötzlich verwandeln und dann dann irgendwo rein beißen." Jong runzelte die Stirn und lauschte kurz, ehe er meinte: "Sie sind da." Er hatte den geräumigen Pickup gehört und nun die Schritte zum Haus. "Dieser Li ist auch dabei." Das war nicht so gut, wenn Maru den Menschen die Wahrheit sagen wollte.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Takuya am Do 01 Dez 2016, 3:43 pm

In Mikes Gesellschaft schlief Kuro gleich viel besser, aber er blieb brav und hielt sich von dem Sofa fern. Er würde es sich nie verzeihen, wenn Mike seinetwegen Angst empfand.
Tak lächelte süß und schob die Tür hinter sich fast ganz zu. Er wusste nicht wo Jong schlief, aber wenn der wollte, konnte er sich ja auch zu ihnen gesellen. Rasch kletterte Tak auf seine Lieblingsseite und huschte unter die Decke, nur um sich gleich eng an Jay zu schmiegen. "Ich lass dich nicht allein. Hätte dir ja auch mein Bett angeboten, aber..." Nein, das war einfach zu eng. Er schlang einen Arm um Jays Bauch kuschelte ihn sanft und schnurrte ein bisschen. "Du hast keine Ahnung, wie sehr ich das vermisst habe... Erst als Wolfjong bei mir schlief, hatte ich keine Alpträume mehr." Er seufzte leise und hauchte Jay einen Kuss auf die Wange. "Du sagst mir, wenn du irgendwas brauchst, ja? Auch wenn es nur Eiscreme ist!" Die ganze Nacht rührte Tak sich nicht von Jays Seite, auch wenn er sich irgendwann etwas mehr eingerollt hatte, so dass sein Kopf mehr auf Jays Bauch ruhte und er quasi komplett unter der Decke lag.

~~~~~~~~~~

Tak war auch nervös, aber eher weil die Werwölfe sich offenbaren wollten. Dennoch war er bedeutend ruhiger als Jong und sah ihm leicht fragend entgegen. "Du machst dir zu viele Gedanken. Fliegen ist so ähnlich wie Autofahren." Sein Vertrauen in Jong war so groß, dass er nicht mal daran dachte, dass er die Beherrschung verlieren könnte. "Du kannst meine Hand halten, wenn du Angst hast." Takuya lächelte süß und meinte das nicht mal spöttisch. Dem Wolf hätte er sicher über den Kopf gestrichen, aber so behielt er seine Hände für sich. Er sah zur Tür, hörte aber noch nichts und hob leicht die Schultern. "Wir kriegen das schon hin."

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Do 01 Dez 2016, 4:25 pm

Jay mochte es, wenn Tak auf süße Weise lächelte, nicht nur weil er dann richtig hübsch aussah, sondern weil es ihm dann gut ging. "Dann hätten wir uns stapeln müssen und ich hätte nicht den Platz für mein Bein. Der Arzt hat mir gesagt wie ich es schonend ablegen soll und der Pfleger hat es mir gezeigt. Taemin hieß er und eigentlich waren dort alle richtig gut und scheinbar ehrlich freundlich. Denen macht ihr Job noch Spaß." Jay grinste leicht, hatte aber wieder durch die Fähigkeit des Vampirs dessen lächelndes Gesicht vor Augen.
"Das glaube ich auch, ich habe keine Ahnung. Aber es tut mir immer noch Leid." Er lächelte bei dem Kuss und nickte dann. "Versprochen, wenn ich etwas brauche, was du mir holen kannst, sag ich es dir." Aber erst einmal brauchte er gar nichts, Tak reichte ihm. Auch Jay bewegte sich nicht, außer mal das Bein. Jong hingegen hatte sich gewandelt und schlich sich, nachdem er die Tür aufgeschoben und wieder fast zugedrückt hatte, ins Zimmer und legte sich am Fußende vor das Bett. Er war der Einzige, der leise schnarchte.

~~~~~~~~~~

"So so, muss ich zum großen Bruder werden und dir eine drohende Predigt darüber halten, dass du TakTak ja nicht das Herz brichst und er nicht nur für deine sexuellen Bedürfnisse gut ist?" Yang stand grinsend in der Tür und hatte an der Ausbuchtung gesehen wo Taks Kopf gelegen hatte. Der Schokowolf stand auf, schüttelte sich und verschwand in den Flur, wo er sich wieder wandelte und duschen ging. Eine ganz wunderbare Erfindung der Menschen!
Er hörte wie Jay mit Mike das Frühstück vorbereitete und fing an auf und ab zu tigern, bis er zu Takuya gelangte und ihn mit seinen Befürchtungen zuquatschte. "Könnte doch aber sein.", brummte er nach den Worten des Jüngeren. Das Vertrauen darin beruhigte ihn aber etwas und als Takuya ihn so anlächelte, nahm er schon jetzt seine Hand. "Okay, gut. Dann sitzen wir also nebeneinander." Er nickte und würde darauf bestehen, sollte das irgendwer anders tun wollen, wie etwa Jay. Der konnte auch neben Mike sitzen!

Jong nickte und hatte sein Lächeln wieder gefunden. Dann öffnete er, noch bevor Phoenix klingeln konnte, mit Schwung die Tür. "Hallo!" Jetzt grinste er und ließ die beiden so extrem unterschiedlichen Männer rein, wo diesen der Duft von Kaffee und frisch Gebackenem entgegen schlug. Maruuu, komm endlich und reiß dich von deinem Lover los! Ich will frühstücken und das geht nur, wenn Phoenix und Hellsing Bescheid wissen!, drängelte er gedanklich und stellte sich neben Tak. "Mein Anführer möchte sich euch offenbaren. Ich denke, ihr werdet Maru erkennen, auch wenn ihr es zuerst nicht glauben könnt. Aber sein Aussehen ist einzigartig wie er selbst." Jong hatte einen ganz bestimmten Unterton in der Stimme. Er liebte Maru nun einmal und bewunderte ihn wegen den Narben. Das zeichnete Werwölfe als Krieger und Beschützer am besten aus.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Takuya am Do 01 Dez 2016, 10:25 pm

Tak hob seinen Kopf bei Yangs Ansprache, gähnte verhalten und streifte erst dann die Decke von sich runter. "Laber nicht!" Obwohl er so müde war, konnte er schon grinsen und schnurrte sich dann erst recht an Jay ran. "Außerdem ist das wohl eher umgekehrt der Fall. Jetzt kann ich Jay wieder begrabbeln, ohne dass es mir peinlich sein muss." Was er ganz klar nicht tat, aber manchmal genoss er es schon, wenn er ihn berührte und die Muskeln zu spüren bekam. Sein warmer Blick sagte aber auch Tae, dass er es mehr als nur schätzte, dass sein großer Bruder sich um ihn sorgte, auch wenn es nur ein Scherz gewesen war.
Tak hüpfte schließlich unter die Dusche und warf sich für den Flug schon mal in bequeme Klamotten, in denen er dann auch Jong gegenüber stand. "Ach, du kriegst das schon hin. Ich bin auch noch nie geflogen. Nur durch die Luft, wenn TaeTae mich als Kind hochgeworfen hat." Er grinste wieder vergnügt und seine bedrückte Stimmung wegen Lex war kaum noch vorhanden. Das Grinsen wurde zu einem Lächeln und er verschränkte ihre Finger miteinander, ehe er Jongs Hand sanft drückte.

Phoenix blinzelte überrascht, als die Tür schon vor dem Klingeln geöffnet wurde. Aber er ging natürlich davon aus, dass irgendjemand den Wagen gehört oder man sie gesehen hatte. "Hallo.. Moah, duftet das gut!" Er schnupperte gleich mal hörbar und betrat vor Dominic die WG. Die Schuhe zog er sich nicht aus, schließlich wollten sie ohnehin nach dem Frühstück los. Auch Tak begrüßte er mit einem schlichten "Morgen" und betrachtete den hübschen Jungen, ehe sein Blick sich wieder auf Jong legte. Maru? Phoenix hob eine Augenbraue. Hieß so nicht einer der Wölfe? Er sah zu seinem Partner, aber da Jong so liebevoll sprach, hatte er zunächst keine Vermutung.
Maru hatte gerade noch Taeyangs letzten Samen geschluckt, als Jong so in seine Gedanken platzte. Er schwieg zunächst und leckte genüsslich das Glied seines Geliebten sauber, nur um sich dann grinsend aufzurichten. "Besuch ist da." Yang hatte ihn zuerst mit einem Blowjob geweckt, was bei seiner Morgenlatte aber auch bitter nötig gewesen war und er hatte sich direkt revanchiert. Bin gleich da. Zuerst aber sprang er mit Yang unter die Dusche und zog sich anschließend eine perfekt sitzende Jeans und ein schwarzes Hemd an, das er noch im Runtergehen zuknöpfte. Als Mensch gesellte er sich an Jongs Seite. "Guten Morgen."
Phoenix stand wie vom Donner gerührt da, als er den vernarbten Mann wieder erkannte und war dennoch ganz verwirrt. Die Ähnlichkeit mit dem Wolf war verblüffend, aber... konnte das wirklich wahr sein? Tak brach seine Schockstarre, in dem er direkt auf Maru zuging und ihn umarmte.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Do 01 Dez 2016, 10:50 pm

"Ja ja. Keine Details bitte! Sonst hack ich ihm was ab." Yang grinste und erwiderte den warmen Blick seines Bruders. Wäre er hier gewesen als Kenta seinem Bruder so verletzt hatte, wäre dieser nicht mehr am Leben gewesen. Er hätte ihn ganz einfach umgebracht und die Leiche verschwinden lassen und ja, so was konnte er und hatte er schon öfter tun müssen.
Jong war der Erste unter der Dusche gewesen und trug ebenfalls eine Jeans, aber lief in Socken herum, wobei er nur ein engeres Shirt trug. Als er später auf Takuya traf betrachtete er ihn und musste wegen dem Wolfsoberteil breit grinsen. Aber das hielt nicht so lange an, er machte sich enorm viele Gedanken über den Flug und wie er darauf reagieren würde. "Ihr Menschen werft Kinder hoch?" Jong starrte den Jüngeren verblüfft an, da dieser aber vergnügt grinste, hatte es ihm wohl gefallen und auch nicht geschadet. Der Werwolf wurde aber erst ruhig, nachdem Takuya ihre Finger miteinander verschränkte und so seine Hand drückte.
Nur ein paar Augenblicke später öffnete er auch schon die Tür und lächelte wegen Phoenix, er konnte nicht anders. Der Langhaarige war irgendwie verlockend. Hellsing nickte nur, er hatte keine Lust auf Smalltalk. Jong erzählte davon, dass Maru den Beiden etwas erklären wollte und würde wohl nur selten in einem anderen Tonfall über seinen Maru sprechen.

Yang kam mit einem tiefen Stöhnen und einem Schauer, wobei er die Augen schloss während sein Geliebter ihn noch auf die beste Art säuberte. Gab es etwas Geileres, außer Sex, so geweckt zu werden. Ein Orgasmus am morgen war einfach ein guter Start in den Tag. "Ich bin gespannt wie sie reagieren. Beschützen muss ich dich ja nicht, sollten sie ausrasten." Yang grinste und küsste Maru noch mal, ehe sie duschen gingen. Von dem Gedankengespräch bekam er nichts mit, wie auch?
Jong hingegen gab in Gedanken und das etwas schmollend zurück Ich riech bis hier unten was ihr gemacht habt! Alle hatten Sex, nur er nicht!! Natürlich war das völlig übertrieben, aber gerade war ihm danach. Schließlich kam das Paar runter und Dominics Blick fixierte den narbigen Mann mit nur einem Auge. "So wie der Kleine ihn umarmt, das haben wir schon mal gesehen." Der Inselboss zog die Augenbrauen zusammen und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann bemerkte er, dass dieser Weißblonde verschwunden war.

Jong war ins Wohnzimmer gegangen, während Jay und Mike noch in der Küche waren. Der Werwolf hatte seine Klamotten ausgezogen und auf´s Sofa geworfen, dann wandelte er sich und trabte als riesiger Schokofluffwolf zu den anderen in den Eingangsbereich. Er schmiegte sich an Takuya vorbei und schaute zu den beiden unterschiedlichen Menschen. "Darf ich vorstellen? Jonghyun, auch Wolf genannt.", kam es mit einem leichten Grinsen von Yang, während er auf den Wolf deutete. Jong hatte sich inzwischen vor Phoenix gesetzt und wischte mit der buschigen Rute über den Boden. Jetzt als Wolf gefiel ihm der Geruch vom Langhaarigen noch sehr viel mehr. Es war so schade, dass er zu dem Glatzkopf gehörte.
Dann setzte die Verwandlung ein, die durch das Training mit Maru mittlerweile sehr schnell und kaum noch schmerzhaft vonstatten ging. Nur zwei drei mal blinzeln und schon stand ein nackter Jong da, die weißblonde Strähne im Kopffell nun als schokobraune Strähne in den weißblonden Haaren. "Guten Morgen zum Zweiten." Dominic stand einfach nur da, zuerst, er ließ nicht erkennen was in ihm vorging. Nur Phoenix würde wissen bzw. spüren können, dass ihn endlich einmal etwas wirklich richtig überrascht hatte.
Der Blick des Mannes ging vom nackten jungen Mann zu Maru. "Ich wusste, dass vor allem du kein normaler Wolf bist." Jong blinzelte, dann fing er an zu lachen. "Ich sag es ihm tausend Mal, er verrät sich mit seiner Intelligenz, aber hört er auf mich? Nein!" Er bemerkte, dass die Mundwinkel des Glatzkopfes kurz zuckten. "Wir sind keine Fabelwesen, uns gibt es wirklich. Maru war der Meinung, dass es besser wäre, wenn ihr es vorher wisst. Bevor wir mit kommen, weil Tak zu unserem kleinen Rudel gehört."

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Takuya am Fr 02 Dez 2016, 7:13 am

Jammer nicht rum! Schnapp dir Tak oder Mike oder Jay. Ist ja nicht so, als hättest du keine Auswahl. Maru grinste frech und als er die Treppe runterkam und Jong sah, grinste er vielsagend und leckte sich noch einmal ganz bewusst über die Lippen. Allerdings war er sofort wieder ernst, als ihre Gäste ihn sehen konnten. Dennoch lächelte er, als Tak ihn umarmte und strich sanft über den weichen Haarschopf des Jüngeren. Scheinbar hatte der Kleine seinen Kuschelmodus wieder aktiviert.
Phoenix hatte seine Sprache noch nicht wiedergefunden und sah von seinem Partner zurück zu jenem Maru. Für ihn gab es sofort nur eine Erklärung - da hätte es auch den Schokowolf nicht mehr gebraucht. Langsam schüttelte er den Kopf und wollte das zunächst nicht glauben. Doch auch sein Gespür sagte ihm, dass dies der Wahrheit entsprach. Die Vorstellung, dass der Einäugige gestern noch an seinen Haaren gelutscht hatte war... seltsam.

Tak streichelte über Wolfs Kopf und kraulte ihm den Nacken, während Yang ihn vorstellte und beobachtete die Reaktion der beiden Älteren. Als Wolf sich direkt vor Phoenix in Jong verwandelte, prallte der erstmal einen Schritt zurück. Jetzt war es ja auch ein nackter Jong. Ein ansehnlicher, nackter Jong. Aber eben ein nackter.
"Ich wusste, dass wir uns offenbaren müssen, wenn wir mitkommen wollen." Maru zuckte mit den Schultern und zeigte keine Reue.
Unter anderen Umständen hätte der Langhaarige sich vielleicht für die Werwölfe begeistern können, aber gerade wirkte er einfach nur geschockt, was sich nun in etwas negatives wandelte. "Ich denke, ihr habt uns jetzt lange genug an der Nase herumgeführt. Wir wollten von Anfang an nur Mike mitnehmen und boten aus gutem Willen heraus auch Takuya an, bei uns Urlaub zu machen. Und jetzt sollen nicht nur noch mehr Leute mit, sondern auch noch Wolfsmenschen?" Etwas ungläubig sah er zu Dominic. "Ich weiß nicht, wie wir das verantworten sollen. Sicher ist es am Besten, wenn wir nur Mike mitnehmen." Am Ende lösten sie sonst nur eine Werwolfepidemie in NY aus.
"Ich werde Mike aber nicht alleine gehen lassen!" Takuya verschränkte prompt die Arme vor der Brust und Phoe wunderte sich ein wenig darüber, warum der Junge knallrot geworden war. Er selbst hatte Jong aber auch nur kurz gemustert und nicht zu erkennen gegeben, ob er ihm nun gefiel oder nicht. "Das Angebot für dich gilt auch noch. Aber ich hab nicht vor, deine ganze Bande hier mitzunehmen." Phoenix klare Worte ließen Tak verzweifelt dreinsehen. Er wollte nicht ohne Yang und ohne die Wölfe und auch nicht ohne Jay mitkommen. Aber Mike konnte er doch auch nicht alleine lassen!

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Dominic am Sa 03 Dez 2016, 10:35 am

Jong runzelte die Stirn und gab ein flappsiges: Wenn ich an Mike gehe, rastet unser Neuling aus und Mike würde mich ohne Gegenwehr nicht mehr an sich ran lassen. Jay ist nicht mein Typ, seinen Arsch will ich nicht - der will vielleicht sogar eher meinen. Tak ist die einzige Option und ihn will ich nicht einfach nur mal schnell besteigen. zurück. Ganz leicht verzogen sich Jongs Lippen als er Marus Provokation sah, aber es sollte kein Lächeln oder Grinsen andeuten. Das Knurren würde nur ihr Alpha hören können, Kuroi war sicher bei Mike mit in der Küche.

Dominic zog die Augenbrauen noch etwas stärker zusammen, während er diesen Maru und Takuya beobachtete. Dann kam der braune Wolf dazu und wandelte sich. Es ging zu schnell, als dass er Einzelheiten hätte sehen können. Auch er betrachtete den nun bekannten weißblonden jungen Mann und verschränkte die Arme vor der Brust. "Das ist richtig. Ich hätte Saetan und Daemon keine Wölfe vorgestellt." Und man hörte, dass das noch immer der Fall war, denn nur weil sie jetzt wie Menschen aussahen, war das Wölfische deshalb nicht weg.

"Ihr habt zugesagt, dass ich mit kommen kann. Ihr hattet Verständnis dafür, dass ich als großer Bruder meinen Takuya nicht allein mit zwei Männern ziehen lasse." Vor allem mit keinen Kriminellen und er konnte in Dominics Augen erkennen, dass dieser ebenfalls schon getötet hatte. Der Glatzkopf sah immer neutral aus, desinteressiert, es sei denn er sah den Langhaarigen an. "Ich breche meine Zusagen nur, wenn ich betrogen wurde."
Jong hatte die Arme ebenfalls vor der Brust verschränkt, sah aber nicht zu Hellsing, sondern zu dessen Leibwächter, der vor seiner Verwandlung nur ein Schatten gewesen war. Jetzt aber war seine Präzens nicht mehr zu übersehen und stark zu fühlen. Der Weißblonde hob eine Augenbraue an, sah kurz zu Maru und dann zu Tak, der knallrot war. Kurz konzentrierte er sich mehr auf seinen Geruchssinn, denn für einen Moment war er besorgt gewesen. Das löste sich aber in einem Grinsen auf, bis das plötzlich verschwand, weil Li so dicht vor ihm stand. Er wich der Hand jedoch nicht aus, die auf ihn zu kam.

Li hatte die Verwandlung ebenfalls beobachtet und hatte es nicht mehr ausgehalten ein Schatten zu sein. Also kam er jetzt näher und blieb sehr dicht vor Jong stehen, streckte die Hand aus und streichelte ihm über die Schulter, den Arm und dann das Gesicht. Sein Boss sah nur verwundert dabei zu, griff nicht ein und gab auch keinen Befehl. Er wollte wissen was Li noch machen würde. Der ging einmal um Jong herum, sah ihm auf den Hintern, wo die buschige Rute fehlte und stand dann wieder vor ihm. Der ehemalige Kampfhund sah ihn mit leicht seitlich geneigtem Kopf an, streckte noch mal die Hand aus und fuhr ihm kraulend durch die hellen Haare. Doch dann schüttelte er enttäuscht den Kopf und murmelte ein: "Ich mochte dein braunes Fell lieber."

Dominics Mundwinkel zuckten und als Jong anfing zu lachen, stimmte nicht nur Yang mit ein, sondern auch der Inselboss - wenn auch nur kurz. "Li, du willst, dass sie mitkommen, nicht wahr?" Der Leibwächter drehte sich zu seinem Boss um und in seinen Augen befand sich eine Art Leuchten. Für ihn waren Maru und Jong jetzt Freunde. Also wandte er sich noch mal zu Maru um, musterte ihn sehr eindringlich und wiegte ab ob er sich unterordnen musste oder nicht. Er kam zu ihm, dann lächelte er und meinte: "Ich finde dich so sehr gut aussehend." Er nickte, dann ging er zurück auf seinen Platz, während Dominic einen Blick mit Phoenix austauschte und ihn vor den anderen verborgen anlächelte. Danach sah er zu Maru, hielt den Blickkontakt und meinte: "Ihr könnt mitkommen. Sollte ich erfahren, dass ihr euch 'ausbreitet', werde ich euch töten. Als Erster wird jedoch Takuya sterben." Ihm war klar, dass Takuya von allen beschützt wurde, weil ihn alle liebten. Damit traf er sie am meisten.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Takuya am Sa 03 Dez 2016, 11:18 am

Dann nimm Takuya in Besitz. Yang hat nichts dagegen und dass der Kleine auf dich steht, wissen wir schon seit eurem ersten Menschen-Treffen. Jongs rattige Stimmung war furchtbar zu ertragen. Da wuchs in ihm das Bedürfnis auf weiteren Sex mit Yang gleich noch mehr an. Maru sah auch deutlich, dass Jong sich zu Takuya hingezogen fühlte, aber es wirkte auf ihn noch nicht so, als hätte Jong sich auf den Jungen geprägt. Was natürlich sehr schade war, denn über kurz oder lang würde er seinem Jungen dann das Herz brechen. Aber das mit dem Prägen war sowieso so eine Sache. Manche prägten sich schon auf Babys und mussten dann etliche Jahre Geduld aufbringen, manche prägten sich nie, weil sie ihr Gegenpart nicht fanden.

In Gegenwart von Hellsing und den beiden anderen zeigte Maru sich geduldig und mischte sich nicht groß in das Gespräch ein. Dafür kraulte er Tak sachte über den Rücken, damit er seinen Jungen ein wenig ablenken und beruhigen konnte. Er beobachtete die Fremden und insbesondere Li, der sich dann überdeutlich bemerkbar machte. Maru spannte sich nicht einmal an. Im Notfall konnte Jong sich selbst verteidigen, aber die Stimmung hier war nicht unbedingt aggressiv. Ihm entging nicht, wie Hellsing scheinbar selbst verwundert war über das, was sein Leibwächter tat. Maru grinste und Tak neben ihm kicherte vergnügt bei der Aussage, nur Phoenix blieb still. Ihm gefiel das gerade nicht sonderlich. Jetzt wo er wusste, dass hier Werwölfe waren, wie konnte er ihnen da noch länger über den Weg trauen? Doch bei Doms Frage und Lis leuchtenden Augen wusste er, dass er auf verlorenem Posten stand.
Maru blieb still stehen und seine Haltung zeigte deutlich, dass er der Alpha seines Rudels war. Es lag ihm jedoch fern, Li oder einen der anderen zu unterwerfen. Er kümmerte sich lieber um sein eigenes Rudel und hob nur flüchtig eine Augenbraue bei dem Kompliment.

Phoe erwiderte das Lächeln seines Geliebten nicht und beäugte nur weiterhin misstrauisch die Meute. Sein Arm war immer noch dick verbunden und er nahm Schmerzmittel. Für ihn gab es keinen Grund, diesem "Urlaub" freudig entgegen zu sehen.
Zuerst lächelte Tak vorsichtig, als es hieß, die anderen konnten auch mitkommen, doch dann erfror das Lächeln auf seinem Gesicht. Er spürte nur noch einen groben Griff und wie sich plötzlich eine Wand aus Körpern vor ihn schob. Maru knurrte aufgebracht und seine Augen transformierten sich, als die Warnung in eine pure Drohung über ging. Kuro riss sich sofort von Mike los und war mit einigen Sätzen neben seinem Alpha, nur um ebenfalls zu knurren und eine Angriffshaltung einzunehmen. "Verschwindet!" Maru war nicht mehr bereit, diese Menschen noch länger im Haus zu dulden. Er musste sich nichts vorwerfen lassen, schließlich hatte er noch nie jemanden verwandelt und es bisher auch nicht im Sinn gehabt. Dasselbe galt für seinen Beta und Kuroi.
Takuya war sichtlich enttäuscht und schüttelte leicht den Kopf. "Es steht dir nicht zu, ihnen so etwas vorzuwerfen! Sie wollen mitkommen, weil sie mich beschützen wollen, weil ich ein Teil ihres Rudels bin! Und nicht weil sie vorhaben sich 'auszubreiten'!" Er legte seine Hände sanft auf die Schultern von Maru und Jong, doch besonders Maru ließ sich davon diesmal nicht beruhigen. Lieber zerstörte er Takuyas Traum, als auch nur im Ansatz zu riskieren, dass dieser Widerling seinem Jungen etwas antun konnte. Es fuchste ihn schon, dass der das mit Worten geschafft hatte. Tak drückte seine Finger noch etwas fester in die Schultern seiner Wölfe. Er wollte hier jetzt keinen Kampf haben.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Dominic am Sa 03 Dez 2016, 2:21 pm

Jong runzelte die Stirn und grinste :Ich hab also deine Erlaubnis, ja? Er frohlockte und fühlte sich gleich noch mehr ausgezeichnet durch seinen Alpha.
Ein paar Minuten später fand er es durchaus merkwürdig, dass Li so nahe kam. Noch merkwürdiger war es, dass er jetzt noch etwas intensiver das Gefühl hatte mit ihm etwas verwandter zu sein als mit den anderen Menschen. Er ließ sich streicheln und durch die Haare wuscheln. Tja, so wie der Glatzkopf seinen Leibwächter fragte und der ihn ansah, würden sie wohl mit kommen können und Jong lächelte schon.

Doch plötzlich beleidigte der Partner des Langhaarigen sie und das sehr. Kein normaler Werwolf, besonders keiner in einem Rudel, biss jemanden nur damit es noch mehr ihrer Art gab. Sie wollten gar nicht, dass es mehr und mehr gab! Jong knurrte ebenfalls und als Hellsing dann auch noch Takuyas Leben bedrohte, leuchteten ihm bernsteinfarbene Wolfsaugen entgegen und er baute mit Maru eine Wand vor Takuya. Yang blieb als letzter Schutz neben seinem Bruder und hielt ihn fest, leicht seitlich von sich, damit er ihn zur Not hinter sich schieben konnte.

Dominic ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, er befahl Li mit einer knappen harten Geste der Hand aufzuhören zu knurren und sich zurückzuhalten. Er sah zu dem Jungen, der nun sprach und lächelte undefinierbar und ganz der Inselboss, der er war. "Es ist mir egal ob sie dich nur beschützen wollen, wenn du es wolltest, würden sie uns töten. Wenn du sie nicht festhältst, würden sie angreifen. Was ist, wenn genau das auch in NY passiert? Man provoziert sie, bedroht dich, während du nicht dabei bist? Was dann? Verlieren sie ihre Beherrschung und töten ihr Gegenüber?"
Der älteste Mensch in diesem Haus winkte ab, nickte Li zu, damit dieser mit kam und fasste Phoenix am Ellbogen unter. Er sah genau wie sehr Takuyas Finger in die Schultern der beiden Wölfe drückte, er konnte sie nur mit Mühe zurückhalten. Seine Warnung und seine Drohung waren also nötig gewesen. Sein Blick fiel auf Mike und diesen sah er auffordernd an. Der Hacker öffnete zuerst seinen Mund, wollte sich weigern, senkte dann aber nur noch seinen Blick und nahm seine Sporttasche und die Rucksack-Tasche mit seinem Laptop darin. "Bis bald...", verabschiedete er sich bedrückt von den anderen und verspürte jetzt doch so etwas wie Angst.

Maru! Besorg Geld! Wir fliegen einfach allein hinter her und bleiben in Mikes Nähe, beschatten ihn!, kam es von Jong gedanklich, während er die beiden Männer nicht aus den Augen ließ. "Ich halte mein Wort. Mike wird nichts geschehen, so lange er im Tower ist. Geht er raus, übernehme ich keinerlei Verantwortung. Doch von keinem einzigen meiner Männer hat er etwas zu befürchten, wie ich schon sagte." Dominic nickte noch einmal und Li ging hinter Mike, der der Erste war, der zur Tür gehen musste. Dominic hingegen deckte den Rücken seines Geliebten. Sie hatten hier nichts mehr zu suchen und würden auch nicht wieder kommen. Er würde jedoch Phoenix später fragen, ob es irgendwelche Hinweise über eine menschliche Vergangenheit von diesem Maru gab.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Phoenix am Sa 03 Dez 2016, 2:53 pm

Tak war enttäuscht und auch sauer. Er hatte den Mann für klüger gehalten. Jetzt konnte er ihn nicht einmal mehr sehen, geschweige denn Phoenix der so nett gewesen war oder diesen Li. Er sah nur die breiten Kreuze der beiden Werwölfe und spürte Yang neben sich. Die Drohung nahm Takuya durchaus ernst, aber hier gab es für ihn doch keine Gefahr! Als ob der Kerl es wagen würde, hier Hand an ihn zu legen... "Du schätzt das völlig falsch ein! Sie sind keine Tiere! Ich muss sie nicht festhalten. Ich will nur nicht, dass sich das noch weiter hochschaukelt. Außerdem könnte ich dasselbe von dir behaupten! Was ist mit deinem Leibwächter? Ein Wink von dir und er würde auf uns losgehen! Kann ER sich zurückhalten, wenn du nicht vor Ort bist?" Tak hatte ärgerlich die Stirn gerunzelt und sein Blick traf den von Maru, als der den Kopf drehte. "Lass gut sein, Kleiner. Dieser Mann ist einer von der Sorte Mensch, die glauben, sie könnten alles kontrollieren. Und das was sie nicht kontrollieren können, zerstören sie." Maru hatte schon genug solcher Menschen kennengelernt. Er hatte auch schon längst aufgehört zu knurren und stempelte das ganze als lächerlich ab.

Kuro war das eigentliche Risiko ihres Rudels - denn der drängelte sich prompt vor Mikes Beine und wollte nicht zulassen, dass sein Lieblingsmensch mit diesen anderen, doofen Menschen ging! Er bellte ihn sogar an und im Flur schallte es entsprechend laut wieder.
"Wenn wir deinem Wort vertrauen, kannst du auch unserem Wort trauen! Wenn Maru zusagt, dass sie nur bei einer Bedrohung aktiv werden..." Tak versuchte erneut zu intervenieren, aber Maru machte eine harsche Geste und unterbrach ihn. "Seine Worte waren eine Beleidigung und er provoziert nur. Ich würde niemals jemanden angreifen, es sei denn, mein Rudel ist in Gefahr." Für ihn war das vollkommen klar. Genauso wenig würde er sein Rudel erweitern, indem er Menschen biss. Ansonsten bestünde die ganze Stadt hier mittlerweile aus Werwölfen.
Phoenix sagte kein Wort. Aus diesen Streitigkeiten hielt er sich raus und auch wenn er die Entwicklung gerade begrüßte, musste er Maru recht geben. Dominic drohte einfach viel zu schnell und verschlimmerte manche Situationen damit oft genug. Die seltsamen Wesen hatten sich ihnen offenbart. Selbst er hatte noch nie etwas von wirklichen Werwölfen gehört, bis auf die Filme und irgendwelchen alten Sagen, die er aber bisher immer als Märchen bezeichnet hatte. Jetzt fuchste es ihn, dass Takuya wohl hier verbleiben würde, denn trotz allem gefiel er ihm immer noch.

Als der schwarze Wolf sich auf einen gedanklichen Befehl seines Alphas zurückgezogen und Mike den Weg freigegeben hatte, schloss Phoenix sich ihm an und ging ebenfalls raus. Direkt hinter dem letzten wurde die Tür zugedonnert, aber Phoenix ging unbeirrt ein paar Schritte weiter. "War das wirklich nötig? Alles in allem wirkten sie doch sehr friedfertig." Verdammt, sprach er gerade für die Werwölfe?

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Dominic am Sa 03 Dez 2016, 3:58 pm

Dominic schwieg, sah den Jungen nur an, so weit er ihn sehen konnte und drehte sich dann um. Er hörte zwar alles, reagierte aber auf nichts. Nicht einmal ein Muskelzucken gab es, auch wenn Jong jetzt wütend war, weil er den Glatzkopf für arrogant hielt. Wie recht er doch hatte, dass Menschen Abschaum waren!! Er würde nur bei Takuya und Mike eine Ausnahme machen. Vielleicht auch bei Jay, aber das kam darauf an, ob der Takuya jemals wieder zum Weinen brachte! Yang war auch okay. Doch den Rest der Menschen, die er bis jetzt kennengelernt hatte und sahen sie noch so gut aus, auf die konnte und würde er völlig verzichten. Er fing wieder an sie zu hassen...

Dominic blieb auch nicht stehen als der schwarze Wolf sich in den Weg stellte. Mike streichelte seinen Geliebten über den Kopf, versuchte die Tränen zurückzuhalten und Li spürte die leichte Angst und den Schmerz des jungen Hackers, weil er sich von den anderen trennen musste. Es gefiel Li nicht, weshalb er die Stirn runzelte, aber schweigend mit Mike raus ging, nachdem der Wolf zurückgeblieben war. Draußen brauchte er den Tauben sofort zum SUV und blieb dann davor stehen, bewachend und aufmerksam die Umgebung im Auge behaltend.
"Ich habe mich deinem Wunsch angeschlossen sie nicht mitzunehmen. Und jetzt kommst du damit an, ob das wirklich nötig war? Es sind Werwölfe und auch wenn Takuya und ich in etwa den gleichen Einfluss auf unsere Beschützer haben, heißt das nicht, dass ich nicht Recht mit meinen Worten habe. Du kennst mich, ich bin kein Diplomat. Ich bin kein Mensch mit großen Emotionen oder Geduld und ich kann mich nicht wortgewandt ausdrücken. Aber du weißt wie ich bin, ich wollte sie zuerst mitnehmen. Schon aus reinem Interesse an ihrer Art. Aber deine Gefühle waren mir wichtiger. Wenn das nicht richtig war oder meine Art falsch, dann geh zurück und klär es. Lad sie ein und sollten sie mit kommen, kannst du dich um sie kümmern. Ich habe nur mit Mike zu tun." Dominic sprach halbwegs ruhig, aber es brodelte schon in ihm, er riss sich nur zusammen, weil er mit Phoenix sprach.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

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