Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 12:09 am

Maru war völlig entspannt und ja, irgendwie war es gut so, wie es jetzt gerade war. Tak war ein wenig überrascht, als er die Zunge spürte, musste aber ein wenig lächeln. Anfassen tat er den anderen jedoch nicht mehr. "Naja.. nicht jeder möchte sich streicheln lassen."
Maru brummte zufrieden, behielt sein Auge geschlossen und genoss das Lecken des anderen. "Hmm... Ich finde, du könntest ihm den Gefallen tun. Lass ihn dich einmal anfassen. Du wirst es nicht bereuen." Maru lugte zu dem anderen Werwolf und leckte ihm flink über die Brust.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Di 18 Jun 2013, 12:16 am

Die Entspannung vom Bunten - noch weigerte er sich den Namen zu nutzen, den der Mensch genannt hatte - übertrug sich völlig auf Jong, der gelassen neben ihm lag. Richtig, endlich mal hatte ein Mensch etwas Vernünftiges gesagt.
"Wenn er es noch mal probiert vielleicht." Jong brummte und hatte nicht vor alles über den Haufen zu werfen, nur weil er gerade ein wenig 'beduselt' von den sanften Bekundungen des anderen Werwolfes war. Dafür drückte er seinen sturen Dickschädel leicht gegen den Bunten und brummte ihn an. Anschließend leckte er ihm die wirren Haare aus dem Gesicht und dann über das verletzte Ohr. Womit er das Jucken beenden konnte und die Heilung fördern. "Haben die Menschen nur silberne Gerätschaften?"

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 12:24 am

Maru gab ein zufriedenes Geräusch von sich. Die Gesellschaft des Jungen und des anderen Wolfs gefiel ihm und seine Rute wischte träge über den Boden. Marus Lecken blieb weiterhin so intensiv und er schlappte überall über den anderen, wo er ihn nur erreichen konnte. Schon gab er ein eher untypisches, wölfisches Seufzen von sich - pure Erleichterung, als die Zunge über sein Ohr glitt. "Hmmm kannst du ein bisschen knabbern?" Maru sah den anderen treuherzig an. Er selbst nahm das Lecken dann so oder so wieder auf. "Nein.. nicht alle und nicht überall. Alpha-Menschen haben gerne silberne Gerätschaften um sich. Viele tragen auch silbernen Schmuck. Der Kleine hier zum Glück nicht, auch wenn es so aussieht." Er kannte die silbern glänzenden Ringe schon, die der Junge manchmal trug oder auch die anderen Schmuckstücke. Aber es war alles nur Tand und die Piercings aus Titan - aber das kannte Maru selbst auch nicht.
Mit einem Mal trieb er den Jungen etwas an, schob seinen Kopf unter die Hand des Jungen und wollte ihn so näher zu sich ziehen. Es dauerte einen Moment, bis Tak verstand - und seine Hand dann unter Marus lautem Brummen, sachte auf den Kopf des anderen Werwolfs legte. Wenn der Wolf nicht gleich zurück zuckte, streichelte er sanft darüber. Aber nur ein paar Mal und zog seine Hand auch wieder zurück, wobei er zart lächelte. Das Fell war herrlich dicht und weich!
"Hmm.. Er mag dich", brummte Maru innerlich grinsend und leckte Jong quer übers Gesicht.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Di 18 Jun 2013, 12:43 am

Jong genoss es einfach nur und brummte manchmal, wenn der andere eine besondere Stelle gefunden hatte. In Gedanken musste er jedoch lachen, denn der Blick konnte einen Felsen erweichen. So leckte er über das Ohr, knabberte ein wenig da und dort und machte dann fast schon eine liebevolle Fellpflege daraus.
"Es sieht nach Silber aus, ist es aber nicht. Sehr seltsam was die Menschen alles tragen und nutzen." Jong grummelte leise und hielt dann still als er die Hand auf seinem Kopf fühlte. Er schnappte aber nicht danach, legte aber die Ohren etwas an und hörte auf den anderen Werwolf zu liebkosen.
Erst als die Hand wieder weg war stellten sich seine Ohren wieder auf. Jong wusste jedoch nicht ob er das mögen sollte oder nicht. "Aha. Das nützt mir aber nichts, er lässt mich nicht raus." Gleich nachdem der andere ihm über das Gesicht geleckt hatte, schnappte er zart nach seinem kaputten Ohr und zog ganz leicht daran, ehe er noch mal darüber leckte.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 12:50 am

Maru war nur früher in seinem alten Rudel so behandelt worden. Der Werwolf gefiel ihm immer mehr und das Knabbern befriedigte ihn ungemein. "Er wird dich raus lassen. Er will nur sicher gehen, dass deine Wunde nicht gleich wieder aufbricht und du nicht zu schwach für die Freiheit bist." Maru klang zuversichtlich und war es auch. Der Werwolf gab bei dem Ziehen ein tiefes Stöhnen von sich und sein Auge klappte fest zu. Das gefiel ihm wirklich! "Meinetwegen kannst du aber auch gerne bleiben." Er lachte gedanklich und drehte sich dann träge auf den Rücken, um den Menschen anzusehen.
Takuya kannte die Aufforderung schon und kraulte ihm den hellen Bauch und den Brustkorb, was Maru glücklich hecheln ließ. Aber leider härte Tak recht bald damit auf.  "Ich will euch mal nicht weiter stören." Er fluffte Maru nochmal über den Kopf und kraulte zart nochmal über den des anderen, dann stand er auf und verließ das Gehege wieder. Allerdings immer wachsam, damit ihm auch ja kein Wolf entwischte. Maru jaulte enttäuscht: "Huuuuunger!"

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Di 18 Jun 2013, 1:04 am

Jong brummte langanhaltend, er war sich da nicht so sicher wie der andere. Kurz darauf hatte er wohl eine sensible Stelle gefunden und grinste sich innerlich eins. Das würde er sich merken und irgendwann sicher einmal nutzen können. "Du könntest auch einfach mit kommen. Sobald der Mann tot ist kann deinen Wölfen nichts mehr passieren."
Nur ein paar Momente später sah er dabei zu wie sich der Einäugige auf den Rücken drehte und von dem Jungen gestreichelt und gekrault wurde. Als er jedoch zum Abschied auch noch mal angefasst wurde, legte Jong wieder die Ohren an. Dafür blieb er einfach liegen, während der Mensch das Gehege viel zu aufmerksam verließ.
"Fang dir Mäuse oder so, wenn du nicht mehr warten kannst, bis du die Kadaver bekommst." grollte Jong und stand auf. Er schüttelte sich und drückte seine Schnauze gegen den Bauch des anderen, an der Seite und lief unruhiger werdend wieder am Zaun des Geheges entlang.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 1:15 am

"Er wird dich freilassen. Glaub mir." Maru lächelte innerlich. Er antwortete jedoch nicht auf das Mitkommen. Er hatte einfach noch keine Ahnung, was er tun würde, sollte es tatsächlich soweit kommen. "Mäuse schmecken widerlich. So tief bin ich wirklich noch nicht gesunken." Diesmal Klang er sogar richtig empört und setzte sich etwas umständlich wieder auf. Ein bisschen wartete er noch, aber sein Mensch kam so schnell nicht wieder. Auch ihn packte nun die Langeweile und so streunte er durch das Gehege. Nach einer Weile kehrte er wieder zu dem anderen Werwolf zurück.
 "Wie nennst du dich eigentlich?" Neugierig betrachtete er den Schokowolf und hielt in, dann wieder frech seinen Kopf mit dem abgerissenen Ohr hin.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Di 18 Jun 2013, 2:27 am

Jong brummte nur, er verließ sich nicht darauf. Nicht so sehr weil der fremde Werwolf ihm das sagte, sondern weil sie über einen Menschen sprachen. Menschen konnte man niemals trauen, das hatte er gelernt und auch aus den Überlieferungen immer wieder erfahren. "Mäuse sind lebendiges Futter und man muss es sich selbst beschaffen. Das ist besser als von Menschenhand gefüttert! zu werden!"
Kurz darauf war er unterwegs und lief einfach die Strecke erneut am Zaun entlang ab. Er hörte wie der Bunte näher kam und fegte mit seiner buschigen Rute kurz über den Boden. "Die anderen nennen mich Jong, meine Eltern nannten mich Jonghyun." Ein etwas untypischer Name für diese Gegend, aber seine Eltern waren auch nicht hier geboren worden, nur er im jetzigen Rudel... oder ehemaligen, langsam glaubte er nicht mehr daran, dass sie noch lebten.
Sein Blick fiel durch die Kopfbewegung des anderen auf das verletzte Ohr und kurz bellte er lachend auf. Doch tat er ihm den Gefallen und schnappte zart danach um danach ein wenig darauf rum zu knabbeln, ehe er es wieder sauber und heilend leckte. "Wie lautet dein richtiger Name? Oder hast du dem Menschenjungen deinen Namen suggeriert?"

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 12:05 pm

"Wenn dir Straßendreck schmeckt: Bitte, ich halte dich nicht auf. Ich beiß lieber in saftiges Kaninchen oder Hirsch oder was auch immer leckeres wir hier bekommen." Maru bevorzugte das Aas. Vor allem wegen seinem fehlenden Auge. Das hatte ihn schon so manchen Misserfolg erleben lassen und darauf konnte er getrost verzichten. 
"Jong?" Klang komisch, aber deswegen nicht gleich schlecht. An seine eigenen Eltern erinnerte Maru sich schon nicht mehr und ließ das Wort "Eltern..." Träge über seine Zunge rollen, aber auch das half ihm nicht auf die Sprünge. Es war schon zu lange her. 
Auch wenn sie sich nicht einig waren, verband sie doch irgendwas. Maru brummte zufrieden und legte sich ab, als Jong sein Ohr beknabberte. So fühlte es sich doch gleich viel besser an! 

"Ich weiß meinen ursprünglichen Namen nicht mehr. Im Läufe der Zeit hab ich ihn irgendwann vergessen. Bezeichne mich ruhig wieder als Köter. Aber ich bin froh, dass der Junge mir meine Seele wieder gegeben hat." Denn das war es, was Namen für ihn verkörperten. "Und guck nicht so. Ich hab schon ein paar Jahrhunderte hinter mich gebracht." Gleich darauf schnupperte Maru in der Luft. "Riecht nach Regen und Gewitter.. Ich hasse Regen. Hoffentlich Kriegen wir Fleisch bevor es nass wird."

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Di 18 Jun 2013, 2:28 pm

Lieber fraß er Dreck als sich etwas vorsetzen zu lassen und so sah er den Bunten auch an.
Er brummte kurz darauf zustimmend, ja, so wurde sein Name ausgesprochen und er fügte hinzu: "Die beiden, die dich gezeugt und geborgen haben. Kannst du dich gar nicht an sie erinnern?" Hatte er was auf den Kopf bekommen oder so?
Ein wenig seltsam und sie würden auf jeden Fall noch eine Weile verschiedene Ansichten haben, das war wohl beiden klar. Trotzdem, der Bunte gehörte seiner Rasse an und hatte ihm vorhin geholfen und ihm einfach gut getan, so dass er es ihm zurückgeben wollte und sich um das Ohr kümmerte bzw. dem Rest vom Ohr.

"Du hast ihn vergessen...?" Jong entglitten die Gesichtszüge, soweit das als Wolf möglich war. Seele zurück gegeben? Von was faselte der denn da bloß? Doch wirklich baff war er, dass der andere schon SO alt war. Jong selbst war gerade mal 54 Jahre alt, wenn man es menschlich betrachtete. Hoppla, da hatte er sich einem Alten gegenüber sehr respektlos gezeigt. Aber der hatte auch eine Art an sich, die den Jungspund einfach aufregte.
Dann grinste er wölfisch und ärgerte ihn: "Ja, sonst klebt das Fell immer so eklig am Gaumen fest." Jong lachte ihn aus und hüpfte dann davon, aber nur ein paar Schritte, dann ging er langsamer und roch den Jungen. Er setzte sich einfach und wartete etwas von der Tür entfernt.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 7:12 pm

Maru schüttelte träge seinen Kopf. "Ist alles zu lange her... Und was interessieren sie mich? Die leben ja schon ewig nicht mehr." Entspannt genoss er das Knabbern. Auf die Nachfrage sagte er nichts. Es war eben so und daran ließ sich nichts ändern. Skeptisch sah er dem anderen Wolf hinterher. "Du sagst es. Ich hasse klebriges Fell. Und warmes Blut mach ich auch nicht. Bin doch kein Vampir." Maru schüttelte sich und trabte Jong dann hinterher. Auch er roch den Kleinen und trottete an dem anderen vorbei, nur um direkt vor der Tür zu warten und ordentlich zu wedeln.
Tak lachte leise. "Willst du schon wieder kuscheln? Vergiss es. Jetzt gibts was zu fressen." In einer Schubkarre schob Tak nach und nach den großen Hirsch ins Gehege. Die Wölfe sammelten sich bereits, aber die meisten hatten schon Angst vor Menschen. So konnte er unbehelligt den Hirsch abladen und verließ dann wieder das Gehege, wobei er aufmerksam wie eh und je war.
Maru schmollte sichtlich, trabte dann aber zu dem Kadaver und fraß so viel, bis er satt war.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Di 18 Jun 2013, 7:25 pm

"Ja, wenn sie tot sind, sind sie tot." Ganz so familienverbunden war selbst Jong nicht. Nicht wenn er seine Eltern schon vor Jahrhunderten verloren hätte. Bei ihm lag es jedoch erst 33 Jahre zurück. Jong verzog innerlich das Gesicht, nein, warmes Blut mochte er auch nicht.
Während der Ältere an ihm vorbei zog, blieb Jong einfach sitzen und beobachtete den Menschen bei dem was er tat. Er ging nicht zu dem zerstückelten Hirsch, er sah lieber dem Jungen zu, wie er die Türen öffnete und wieder schloss. Irgendwann musste dieser doch mal unaufmerksamer sein oder in Eile oder dergleichen. Menschen machten nämlich fast immer Fehler, wenn sie es eilig haben oder ungeduldig sind.
Erst als Maru satt war ging er wieder zu ihm, denn einen älteren Werwolf beim Fressen zu stören war nicht nur ungebührlich, es konnte je nach Charakter auch gefährlich werden. Kurz rieb er seinen Kopf gegen seine Seite, dann trabte er los um sich Kleintiere zu suchen. Falls der Mensch nicht mehr da war, ansonsten würde er so lange warten, bis er weg war.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 7:33 pm

Tak stand noch etwas vor dem Gitter und beobachtete die Wölfe, ging dann aber zurück ins Haus, nachdem er die Schubkarre weggestellt hatte. Leider hatte Jong mit seiner Hoffnung keine Chance. Tak war nie in Eile oder unruhig, wenn er mit den Wölfen arbeitete.
Maru war schon bald satt und brummte Jong an, als der zu ihm kam. Er trottete einfach neben ihm her und suchte etwas mit. "Willst du wirklich nur Mäuse fressen? Mehr verirrt sich hier nicht rein. Du solltest den Hirsch probieren."

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Jonghyun am Di 18 Jun 2013, 7:43 pm

Wissen konnte Jong das nicht, also hatte er noch die Hoffnung, dass der Junge wie die anderen Menschen auch sein würde.
"Ja, ich lasse mich nicht füttern!" Der Schokowolf knurrte leise und wenig später sprang er auf eine Maus drauf und drückte sie platt, ehe er sie fraß. Natürlich war eine zu wenig, also stöberte er weiter im Unterholz. Das machte er so lange, bis er nach drei weiteren Mäusen einsehen musste, dass es wahrscheinlich keine mehr gab. zumindest heute schien sich keine mehr raus zu trauen. Jong grollte enttäuscht und hatte natürlich immer noch Hunger. Aber die Reste vom Hirsch verschmähte er nach wie vor. Denn jetzt war es doch wirklich Ass, das kümmerliche Restfleisch.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 10:07 pm

Maru war es egal, was Jong futterte. Hauptsache er konnte sein bevorzugtes Fressen in Ruhe genießen. Als es regnete, teilte er seinem kleinen Unterschlupf sogar mit Jong. Dort konnten sie kuscheln und sich mit gegenseitiger Fellpflege beschäftigen. Die Tage vergingen und Jong durfte ins große Gehege. Neidisch war er nicht, fand es aber schade. Ihre Gehege waren so weit voneinander getrennt, dass sie keinen näheren Kontakt mehr haben konnten. Nachts jaulte er nach Jong und seinem Jungen. Doch keiner von beiden wollte kommen. 

Stattdessen kam der böse Mann und Maru konnte hören, wie der sich mit etwas anderem unterhielt. Etwas - denn ein Mensch war es nicht - begleitete den Mann. "Mal sehen ob wir den Armen Kerl finden. Es freut mich, dass sie ihn aus dieser Lage erretten wollen. Über das Geld sprechen wir später. Ah, dort hinten ist er. MARU!" Aber der Wolf witterte Gefahr und zischte ans andere Ende des Geheges, in die Nähe von Jong.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Kami am Di 18 Jun 2013, 10:40 pm

Jong genoss die Zweisamkeit im Unterschlupf mit Maru und er kümmerte sich auch die nächsten Tage immer wieder um das zerfetzte Ohr. Selbst dann noch als es verheilt war. Bei dem Auge konnte er nicht viel machen, er konnte schlecht mit der Zunge unter den schützenden Hautlappen gelangen. Dann endlich konnte er ins große Gehege und war auch schon der Alpha, nachdem die drei anderen Wölfe ihn entdeckt hatten. Auch wenn er jetzt sehr viel mehr Platz hatte, er vermisste den bunten Werwolf und antwortete ihm immer sofort, sobald dieser jaulte. So kommunizierten sie miteinander, wobei Jong immer dort saß, wo er Maru am nächsten war.

Kami unterhielt sich mit der Nahrung seiner Rasse und verabscheute ihn. Ein sehr niederes Wesen und er war schnell genervt und gelangweilt von diesem Ding. Er ließ sich zum Gehege bringen und sah die anderen Wölfen, aber nicht den, den er haben wollte. Jong spürte er weiter entfernt, aber er hatte keine Lust noch weiter zu gehen. "Hol ihn her!" forderte er kalt und schickte den Menschen um diesen Maru zu holen. Was dieser auch tat, mit Schlinge und Strom, aber magischer Unterstützung, damit er den Mann nicht angreifen konnte. Natürlich hätte Kami ihn einfach packen können und sich dann entmaterialisieren, aber er wollte ein kleines Schauspiel haben. "Wie könnt ihr Menschen nur so dumm sein und nicht erkennen, was er ist?" fragte er leise und mehr sich selbst, während er dabei zu sah, wie der Wärter den Werwolf in die Enge trieb und ihm erst einmal einen geübten Schlag verpasste, der Strom war natürlich dabei an. Sollte Maru ausweichen, bekam dieser noch mal den Teaser ab, diesmal in die Flanke. Dann kam die Schlinge aus einem Drahtseil und schon wurde sie so fest zugemacht, dass der bunte Wolf Schwierigkeiten hatte zu atmen. Anschließend zog der Mann ihn einfach hinter sich her und versuchte Maru auszubrechen, bekam er weitere Schläge ab.
"Was bist du doch für ein hässliches Expemplar." kam es von Kami und das mit kalter sowie angewideter Tonlage. "Aber je hässlicher und verletzter du bist, umso besser wirst du ihm gefallen. Er hat ein Herz für solche Kreaturen, weißt du?" Der Langhaarige sah zu der Nahrung und sah ihn auffordernd an. "Er ist noch nicht genug verletzt." Selbstverständlich machte er sich damit nicht die Hände schmutzig, indem er den Werwolf berührte. So weit kam es noch!

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Di 18 Jun 2013, 11:02 pm

Der Mann trieb ihn so geschickt in die Enge, dass Maru keine Möglichkeit der Flucht mehr blieb. Und das in seinem eigenen Gehege. Maru war verzweifelt und natürlich versuchte er immer wieder auszubrechen. Doch der Teaser setzte ihm zu. Mit allen Vieren in den Boden gestemmt, schaffte der Mann es trotzdem, ihn aus dem Gehege zu zerren. Jetzt roch auch er den Tod und winselte nach Jong. Natürlich fürchtete er sich! Vampire wäre stärker als Werwölfe, gerade wenn es Einzelkämpfe waren und der Wolf keine Unterstützung vom Rudel hatte. 

Maru bekam nur schwer Luft und hörte mit Entsetzen, dass er noch mehr verletzt werden sollte. Er konnte gar nicht so schnell reagieren, als der Teaser seine leere Augenhöhle traf und gleich darauf sein heiles Auge. Er jammerte leise. Zum Glück schaltete sich sein Verstand aus, als der Mann ihn trat, mit dem Teaser zusetzte. Irgendwann lag Maru blutend und erschöpft auf dem Boden. Er konnte nicht einmal mehr aus eigener Kraft stehen. "Ich werde dich vermissen. Grüß mir den Jungen." 
Der Mann sah zu dem anderen. "Reicht das, oder noch mehr."

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Kami am Di 18 Jun 2013, 11:34 pm

Jong spürte den Vampir, sie wraen mal von einem überfallen worden und seitdem kannte er diese Aura. Doch diese hier war noch sehr viel spezieller, gefährlicher, tödlicher! Dann hörte er Marus Winseln und rannte zu seiner üblichen Stelle. Diesmal jedoch knurrte er böse und sprang gegen das Gitter, doch das war noch stärker als das vom Gehege der verletzten Wölfe. Drüber springen konnte er auch nicht, zum Klettern war er nicht gemacht und er schaffte es auch nicht sich zu wandeln, dann hätte er versucht zu klettern, ganz bestimmt! "Maruuuuuuuuuuuuu!" jetzt jaulte er nach ihm und versuchte immer wieder durch das Gitter zu kommen.

Kami amüsierte sich hingegen gleich zwei mal. Auch er hatte den zweiten Werwolf gespürt und lachte über seine Versuche. Dann sah er interessiert dabei zu, wie die Nahrung doch noch etwas nützlich war. "NEIN!! MARU!!!" Jong jaulte auf als er die Abschiedsworte hörte und prallte so stark gegen das Gitter, dass er drei Meter weit zurück ins Gehege flog.
Der Oberste Vampir jedoch hob leicht die Hand an. "So gern ich diese Kreaturen sterben sehe, ich brauche ihn noch lebend. Bring ihn raus und dann verschwinde. Die 10.000 findest du in deinen Taschen, sobald ich ihn habe." Kami lächelte hinterhältig, er hielt natürlich Wort, wenn er etwas sagte, dann tat er das auch. Allerdings hatte er die Währung weg gelassen und so hatte der Mann 10.000 Vietnamesische Dong in der Tasche, fast 45 Japanische Yen Wert.
Kami berührte den jetzt schwer verletzten Werwolf immer noch nicht, er nutzte seine Telekinese um ihn hinter sich her zu schleifen. Es wäre leichter und schneller gewesen, wenn er sich mit ihm teleportiert hätte, aber da er ihn nicht anfassen wollte, bewegte er sich einfach schneller. Nach etwa drei Stunden in diesem Tempo war die eine Seite vom Fell des Werwolfes abgescheuert und die Haut natürlich aufgeschürft, als er das Gelände des Schlosses betrat. Er hätte ihn natürlich auch schweben lassen können, do wo würde da der Spaß bleiben?
Der Jüngere der beiden Brüder befand sich im Musikzimmer und spielte eine schöne, aber auch traurige Melodie auf dem Klavier als er Kami rein kam und der Werwolf diesmal neben ihm her schwebte. "Camui! Das Werwolfspack hat einen von ihnen übel zugerichtet. Ein Außenseiter, der sich sicher nur verirrt hatte und nicht mehr weg konnte." Camui runzelte leicht die Stirn und bei dem blutenden Häuflein, blutete sein Herz gleich mit. "Gib ihn mir." bat er mit sanfter Stimme und so ließ der Ältere das Drecksvieh auf die Arme seines Bruders schweben. Der hielt ihn sachte fest und war wenig später in seinen Gemächern, wo er ihn auf sein eigenes Bett legte. Manchmal ruhte er hier, schlief aber natürlich nicht hier. "Du siehst wirklich schlimm zugerichtet aus, mein Freund." bemerkte er sanft und streichelte zärtlich über seinen Hals, ehe er gedanklich nach warmen Wasser verlangte und Verbandsmaterial. "Es würde einfacher gehen, wenn du dich wandelst. Aber du musst natürlich nicht. Ich werde dir helfen so gut ich kann."
Kami lächelte böse vor sich hin, das schien zu funktionieren, sein Bruder fühlte sich nicht mehr nutzlos. Endlich würde das Grauen für den Ältesten ein Ende haben. Sehr mit sich selbst zufrieden setzte er sich in sein Spielzimmer und ließ zu seiner Unterhaltung ein Geschwisterpaar rein, die sich vereinen mussten. Er mochte Inszest, sein Bruder leider nicht.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Mi 19 Jun 2013, 1:17 pm

Maru wurde irgendwann unterwegs bewusstlos und war unheimlich dankbar dafür. Die Schmerzen wie ganze Büschel aus seinem Fell sich irgendwo aufhängten und abgerissen wurden oder es sich nach und nach abschubberte. Er war am Ende und hätte sich gewünscht, das Menschlein noch einmal zu sehen, es noch einmal zu kuscheln. Nun glaubte er, dem Tod entgegen gehen zu müssen. Er wachte auf, als der Untergrund auf dem er lag weich war und nicht länger hart. Sehen konnte er nichts, er lag auf der falschen Seite und roch noch immer den Tod. Maru verwandelte sich nicht. Auch in den nächsten Tagen nicht. Er fraß nichts und trank nur spärlich. Immer wieder rief er in Gedanken nach Jong, wenn der Tote mal nicht in seiner Nähe war.

Takuya kam nach diesen Tagen wieder zurück, traf den bösen Mann jedoch nicht an und wunderte sich bereits. Schnell sah er im Lager nach, aber die armen Wölfe waren nicht gefüttert worden. Seufzend machte er sich an die Arbeit und ließ Fleisch ins kleinere Gehege regnen. Dann erst ging er zu dem großen und sah den neuen Wolf dort bereits herum laufen. Doch immer wieder glitt sein Blick zum kleineren Gehege. "Maru?" Wo war nur der bunte Wolf?

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Camui am Mi 19 Jun 2013, 3:12 pm

so lange wie er konnte versuchte Jong immer an derselben Stelle durch das Gitter zu kommen. War er zu erschöpft, so ruhte er sich aus, doch sobald er wieder Kraft genug hatte, sprang er wieder dagegen. Er war gerade in einer Ruhepase, als der Junge wieder kam und lag vor dem immerhin schon eingedellten Gitterabschnitt. In diesem größeren Gehege hatte er sich selbst Futter beschaffen können, weshalb er nicht so ausgehungert war wie die anderen im kleineren Gehege. hier kamen genug kleine Beutetiere rein, die er jagen konnte. Jetzt aber lag er 'Platz' machend und hechelnd auf dem Boden und war erschöpft.
Seine Augen lagen auf dem Jungen und als dieser näher kam, lief er vier Schritte hin und vier zurück und jaulte ihn dann an. Er musste ihn einfach raus lassen, er musste einfach! Jong war mehr als nur unruhig, er hatte Angst um Maru, den er manchmal ganz schwach rufen hören konnte. Er versuchte mit aller Kraft zu antworten, dass er kommen würde, aber er wusste nicht, ob seine Fähigkeit dazu reichte. Jongs Ohren waren angelegt und er lief weiter die paar Schritte hin und her und sah dabei den jungen Menschen auffordernd an, sein Wuffen klang auch so, mit dem er ihn bedachte. Er sah auch immer wieder mal zu kleinen Gehege, blieb dann so lange stehen, bis er wieder zum Jungen sah und dann weiter lief.

Camui war sehr besorgt, weil der Werwolf nichts fraß, dabei hatte er ihm die feinsten Stücke Fleisch besorgen lassen. Aber mehr als ein wenig trinken tat er nicht. Er hatte ihm die abschabte Seite versorgt und aus diesem Grund lag der bunte 'Feind' auch auf der Seite, wo das gute Auge war. Aber es musste Luft an die tiefen Abschürfungen kommen, damit die Salbe einziehen konnte.
Der uralte Vampir blieb auch tagsüber im Zimmer, er war mächtig genug um keinen Schaden davon zu tragen, wenn die schweren dicken und schwarzen Vorhänge zugezogen waren. Nachts öffnete er die Fenster weit, damit der Werwolf frische Luft bekam, er selbst brauchte nicht zu atmen, aber den Geruch von abgestandener und verbrauchter Luft mochte er nicht. Geduldig und sehr behutsam versorgte er den Verletzten und sprach ein wenig mit ihm. Allerdings eher nur etwas Smalltalk, wo er war und wenn er sich besser fühlte, sollte er über das Schlossgelände toben können. Er verschwieg jedoch, dass es magische Grenzen gab, die er dann errichten würde, damit der Werwolf nicht fliehen konnte. Camui brauchte sein Dasein, dass er hier war.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Mi 19 Jun 2013, 8:30 pm

Takuyas Blick wanderte zu dem neuen Wolf, der sichtlich nervös war. Er glaubte allerdings, dass es an dem neuen Gehege lag. Dafür fand er es zutiefst beunruhigend, dass Maru einfach nicht kam. Zuerst ignorierte er den schokofarbigen Wolf und betrat nach neuer Umrundung das kleine Gehege. Aber Maru war wirklich nirgends zu finden. Verzweifelt ging er zurück ins Haus, aber den anderen Mann konnte er nicht erreichen. Wieder ging er zurück, auch zum großen Gehege und rief noch ein paar Mal nach Maru, bis sein Blick wieder auf den anderen Wolf fiel, der Terz machte. Nachdenklich ging Tak in die Hocke und beobachtete das Tier. "Willst du nur raus? Oder weißt du, wo Maru ist?" Tak seufzte. "Okay.. du musst zurück ins kleine Gehege..." Er patschte ein paar mal auf den noch geschlossenen Durchlauf. "Hier kann ich dich nicht rauslassen." Das wäre ihm auch zu gefährlich. Also ging er den Weg zurück und öffnete den Durchlauf. Tatsächlich huschte der Schokowolf zurück und Tak öffnete die Tore - ging aber schnell beiseite.

Maru jammerte. Er glaubte dem Fremden nicht. Seine Wunden schmerzten. Er traurte um seinen gerade erst gewonnenen Freund und den Jungen. Trotzdem heilte er gewohnt schnell und wurde des Rumliegens schnell müde. Wann immer der Tote ihm nahe kam, knurrte er ihn bösartig an. Irgendwann stand der bunte Wolf auf und bleckte seine Zähne. Ihm war flau vor Hunger, aber hier wollte er nichts fressen. Stattdessen knurrte er den Toten unentwegt an und behielt ihn genau im Auge.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Camui am Mi 19 Jun 2013, 8:47 pm

Irgendwann musste das Gitter nachgeben, da war sich Jong sicher. Also drückte er stetig dagegen, während das Menschenjunges zurück ins Haus ging. Er nutzte sein Gewicht und seine Stärke und übte die ganze Zeit Druck auf eine Stelle aus. Erst als der Junge zurück kam, warm er sich wieder mit Schwung dagegen, so dass es zwar etwas knarrzte, aber nicht kaputt ging oder sich verbog. Er jaulte den Menschen fordernd an und war kurz davor mit ihm zu sprechen, da stellte der Kleine Frage auf die er ganz still stehen blieb und ihn intensiv ansah.
Blitzschnell war er im kleinen Gehege und fing sofort an Marus frischeste Fährte aufzunehmen, er fand schnell den Platz, an dem dieser mit ihm gejault hatte und von dort nahm er die Witterung von diesem Bastard auf. Er folgte beiden Gerüchen und dann kam er zu der Stelle, an der Maru gelegen und geblutet hatte. Tief und wütend grollte er, ehe er knurrte und den Boden etwas aufscharrte. "Ich kriege dich, du Bastard! Ich töte dich!"
Dann folgte er den Schleifspuren zur Tür des Hauses und dort angekommen sprang er vehement und kraftvoll dagegen. Er bearbeitete das Holz dort mit seinen Pranken, den Krallen und verbiss sich so sehr darin, dass er sich die Lefzen verletzte. Aber das war ihm egal, er musste rein um dann zu seinem Freund zu kommen! "MARUUUUUUUUU!" Wieder jaulte er nach ihm und schon rummste er gegen die Tür und drückte dann immer wieder seinen harten Schädel dagegen. Dann roch er den Bastard von einem Menschen und verdoppelte seine Anstrengung.

Camui störte sich nicht an dem bösen Knurren, er hätte sich sogar beißen lassen, nur um nach den Verletzungen zu sehen. Der Werwolf sah immer noch schlimm aus, wegen der felllosen Seite und doch sah er, dass das zerfetzte Ohr und das verlorene Augen nicht erst seit seiner Ankunft so waren.
Der Vampir beobachtete ihn aus zweifarbigen Augen und seufzte, als dieser wieder das frische saftige Fleisch vom besten Stück des Rindes verschmähte. "Ich würde dir ja gern beweisen, dass es nicht vergiftet ist und selbst probieren, aber nun ja... das kann mir ja nicht schaden." Er war tot, ihm konnten weder Gift noch Krankheiten etwas anhaben. "Möchtest du lieber einen Menschen?" Natürlich fragte er das, die Werwölfe im Wald in der Nähe fraßen Menschen, das wusste er. Auch in seinen Augen waren Menschen Nahrung, doch er quälte sie nicht, wenn er von ihnen trank oder sie tötete. Er sorgte sogar immer dafür, dass sie keinen Schmerz empfanden, wenn er sie biss - im Gegensatz zu Kami, der quälte sie ja nur so, nicht weil er ihr Blut brauchte.
"Es sieht jedoch so aus... als müsste ich dich demnächst gehen lassen." Ja er klang traurig, denn jetzt wo es dem Werwolf so gut ging, dass er laufen und ihn beobachten konnte, war er auch schon wieder gesund. Betrübt sah er den Werwolf an und fragte: "Verrätst du mir deinen Namen?" Seinen hatte er schon genannt, wobei er sich jetzt einfach an den Stuhl am Kamin setzte, in dem aber kein Feuer brannte. "Brauchst du irgendetwas oder eher irgendjemanden? Ich kann ihn für dich holen."

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Fr 21 Jun 2013, 1:37 pm

Takuya ging sicherheitshalber lieber etwas beiseite. Kaum war der riesige Schokowolf draußen, schloss er rasch die Tore, damit die anderen neugierigen Wölfe blieben wo sie waren. Natürlich hielt er sic zurück, beobachtete lieber von Weitem. Er bewaffnete sich nicht. Gegen den Wolf hatte er ohnehin keine Chance. Außerdem wirkte der so beschäftigt, dass er ihn wahrscheinlich schon wieder vergessen hatte. Erst als er den Sichtkontakt zum Wolf verlor und wenig später die Randale hörte, ging er langsam zum Haus. "Hee! Bist du verrückt?! Lass das sein!" Erschrocken sah er, wie der Schokowolf die Holztür bearbeitete und sich dabei selbst verletzte. Stirnrunzelnd beobachtete er den Wolf und schüttelte leicht seinen Kopf. "Wenn du... Aufhörst, kann ich dich reinlassen. Aber dazu musst du erst weggehen..." Tak wusste, dass manche Wölfe deutlich schlauer waren. Erst wenn der Riesenwolf beiseite ging, würde er die Tür auch öffnen.

Jetzt wo Maru sich wieder besser wehren konnte, würde er es auch tun. Davor hatte er sich einfach nur - in seinen Augen völlig unnötig - behandeln lassen. Es war ihm völlig egal, ob das Fleisch vergiftet oder in Ordnung war. Hier fühlte er sich wie ein Gefangener und er wusste, was man ihm angetan hatte. Auch diesem Toten wollte er nicht über den Weg trauen. Er reagierte immer nur mit einem abfälligen Knurren und antwortete nie anständig oder gar mit Worten. Er verschloss sich dem Toten gegenüber. Nicht mal vom Fleck rührte er sich. Ab und an zitterte seine Flanke. Er wollte keinen Menschen. Nur Jong und den Kleinen - aber das würde er nicht aussprechen. Auch seinen Namen verriet er nicht und schaltete auf stur. Lieber verhungerte er, als sich mit diesem toten Pack einzulassen! Maru blieb stehen, mit der Front zu dem Fremden und knurrte weiterhin.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Kami am Fr 21 Jun 2013, 8:17 pm

Jong vergaß den Jungen zwar nicht, doch dafür beachtete er ihn nicht. Er hatte anderes zu tun, er musste Marus Fährte aufnehmen und der Duft, der da noch bei ihm gewesen war, gefiel ihm ganz und gar nicht. Die Worte vom Menschen waren ihm egal, er hatte die Vorderpranken an der Tür aufgestützt und richtete sich auf, machte halb Männchen und ließ sich dann gegen die Tür fallen. Anschließend stieß er sich wieder etwas ab und rammte seine Riesenpfoten wieder gegen das Holz. Dann wollte er wieder rein beißen, nutzte seine Krallen um das Holz 'abzuraspeln' und dann sagte der Junge noch was. Sofort hörte er auf, sank auf alle Viere und sah ihn durchdringend an, noch bevor der letzte Satz verklungen war. So machte er einen großen Schritt beiseite und wartete dann natürlich darauf, dass der Junge ihm die Tür öffnete.
Er roch noch diesen Bastard und knurrte zum Fenster hin. Der hatte Takuya nicht gehört und seinen Teaser bereit gemacht und stand neben der Tür, er hatte Angst, Jong konnte es riechen und freute sich darüber. Er sollte auch Angst haben, denn nun würde er sterben! Dann ging alles ganz schnell und kaum hatte der Junge durch die Tür gesehen, jagte Strom durch seinen Körper und brachte ihn zu Fall. Kaum lag der Menschenjunge auf dem Boden, sprang Jong über ihn hinweg, direkt auf den Mann zu und an dessen Kehle. Der war überrascht gewesen Takuya getroffen zu haben, er hatte mit dem Wolf gerechnet und bei einer Bewegung gleich los gelegt. Störte ihn jedoch nicht, dass er seinen Kollegen getroffen hatte, wobei diese Stromstärke für Menschen nicht ohne waren, da hatten Maru und Jong mehr ausgehalten.
Jetzt jedoch hatte der Bastard noch einen Fehler gemacht und Jong biss zu, riss den Mann zu Boden und ihm dann die Kehle raus. Nie hatte Blut besser gerochen, nie hatte das Röcheln besser geklungen. Der Werwolf stand breitbeinig über dem Mann, fraß ihn aber nicht, knabberte ihn auch nicht an, der war zu widerlich. Er spuckte sogar das Blut aus und linderte den Geschmack, indem er das Wasser aus dem Eimer trank. Jong steckte sogar seine ganze Schnauze rein, damit er das Blut los wurde und schüttelte sich dann.
Anschließend kam er zu dem Jungen und schmuste kurz seinen Kopf gegen seine Seite, winselte ihn an und folgte dann Marus Fährte. Er musste noch durch ein Fenster springen, wobei ihn sein dichtes Fell schützte und schon rannte er los als wäre der Teufel hinter ihm her. "MARUUUUUUUU!" Ein Glück hatte es nicht geregnet und so konnte die Werwolfnase noch den schwachen Geruch von Maru ausmachen. Nach ein paar Stunden stieß er auf das Blut und einige vereinzelte Fellbüschelchen. Jong rannte noch schneller und kam in der Dämmerung zum Schlosswald, wo er das fremde Rudel witterte. Aber das war ihm egal, er rannte so schnell er konnte durch ihr Gebiet und rief wieder gedanklich nach Maru.

Camui beobachtete den Werwolf und seufzte dann leise. "Es hilft nichts, du bist gesund und ich muss dich gehen lassen." Bedauern war kurz zu hören, ehe der Vampir dieses Gefühl abschüttelte, traurig war er dennoch. Auch wenn sein 'Feind' nichts gesagt hatte, er war da gewesen. Eine eigene Persönlichkeit, mit der er hatte reden können. Obwohl er nur einen Monolog geführt hatte, hatte es ihm doch sehr gut getan. "Sobald die Nacht anbricht, bringe ich dich zur Schlossgrenze. Am besten meidest du den Wald, damit du nicht noch mal an das Rudel gerätst. Es ist zwar ein Umweg, aber sicherer." Camui lächelte sanft und zog sich dann den Tag über zurück, er brauchte die Ruhe, weil Kami von ihm getrunken hatte.
Der jedoch war gestärkt und tauchte plötzlich im Zimmer auf und sah den Werwolf hinterhältig und kalt an. "Nun... mein mitfühlender Bruder will dich also gehen lassen, hm? Das passt nicht in meine Pläne und so gut wie ich dachte, warst du nicht. Mein Bruder hat ein Herz, im Gegensatz zu mir und seines schlägt für dich. Er ist traurig und dann lässt sein Geschmack zu wünschen übrig. Nun denn, du wirst noch hier bleiben und seine Hilfe benötigen." Kami lächelte seltsam und machte eine kleine Handbewegung, auch wenn sie gar nicht nötig war, er wollte nur, dass der Werwolf sie sah. Schon flog etwas silbernes an, durchdrang das Fell und schließlich die Haut und das Fleisch seines Feindes. "Hoffen wir, dass Camui es sieht, bevor du verreckst."
Es war eine Pfeilspitze gewesen, die jetzt einen längeren Schnitt an der Flanke verursacht hatte. Das würde nicht weiter tragisch sein, denn sie blieb nicht im Werwolf. Dafür aber die drei Spänen, die beim Eindringen abgegangen waren und nun in der Wunde geblieben waren. Natürlich hatte Kami dafür gesorgt, dass die Pfeilspitze etwas porös gewesen war. "Mach meinen Bruder glücklich, oder ich sorge dafür, dass du aus gesundheitlichen Gründen das Schloss nie wieder verlassen kannst." Er wartete noch kurz, dann löste er sich auf und ging auf Kosten seines Feindes amüsiert in seine Gruft und in seinen Sarg.

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Re: Einsame Wölfchen (Tak x Jong ..)

Beitrag  Maru am Sa 22 Jun 2013, 1:30 pm

Takuya verstand so gar nicht, was der Wolf da erschnüffelte und warum er jetzt unbedingt in das Haus wollte. Er konnte sich gerade nicht daran erinnern, dass er eventuell Fressen dort drin gelassen hätte. Dennoch, er öffnete mit etwas Zögern die Tür, kaum dass der Wolf etwas beiseite gegangen war. Neugierig wollte er nur einen Blick hinein werfen, als ihn sozusagen der Schlag traf. Tak stürzte zu Boden und zuckte noch ein paar Mal heftig. Die Schmerzen waren fies und er konnte sich einige Sekunden lang überhaupt nicht rühren. Erst als fast alles vorbei war, konnte er mehr wahrnehmen. Ächzend richtete er sich auf und sah neben sich. Der Wolf trank scheinbar - und der Mann war tot. Takuya sah das Blut laufen und hielt entsetzt die Luft an. Als der Wolf ihm nahe kam, hob er noch schützend die Arme über sich. Natürlich fürchtete er das Riesentier jetzt und bereute es ohne Ende, ihn rausgelassen zu haben. Er hätte es noch lange nicht tun dürfen, geschweige denn ihn ins Haus lassen! Wie blöd war er eigentlich? Der Wolf war wahrscheinlich jetzt satt - anders konnte er sich nicht erklären, warum er verschont wurde. Geschockt blieb Tak sitzen, stand dann irgendwann doch auf und warf rasch die Tür ins Schloss. Was sollte er nur tun? Ratlos lief er ein paar Mal auf und ab. Doch dann rief er die Polizei an und schilderte ihnen seinen Fund. Was blieb ihm auch eine andere Wahl?
 
Sicherer? Der Tote wollte ihn wohl verscheißern! Und was interessierte ihn schon das fremde Rudel? Maru knurrte noch eine Spur lauter und klappte kurz seine Fänge aufeinander. Er glaubte dem Toten auch nicht recht, dass er ihn gehen lassen wollte. Niemals wollte er einem Toten vertrauen. Immerhin hatte er endlich seine Ruhe, als der Tote das Zimmer verließ und langsam verklang sein Knurren. Jetzt sah er sich erstmals in dem Raum um und dann betrachtete er sich selbst, soweit er konnte. Er entdeckte auch einen Spiegel und trapste rüber. Im ersten Moment erschrak er vor sich selbst und das obwohl er seine beinahe felllose Seite nicht richtig sehen konnte. Langsam machte er ein paar müde Schritte durch das Zimmer, als plötzlich der erste Tote wieder auftauchte. Maru grollte lautstark. Die Worte verstand er kaum, machte sogar noch einen halben Satz beiseite. Doch seine Reaktion kam zu langsam und er wurde getroffen. Maru bleckte die Zähne, unterdrückte einen Schmerzenslaut und taumelte unter der Wucht des Aufpralls ein paar Schritte zurück. Trotzdem krümmte sich sein Körper, als er versuchte in Angriffsstellung zu gehen. Aber da war der Tote auch schon wieder verschwunden. Diesmal konnte er die Wunden sehen, auch die Überbleibsel von dem Pfeil und spürte, wie bereits sein linkes Hinterbein unter ihm nachgab. Es schmerzte ihn, doch er brachte mit einigen Bewegungen noch mehr Abstand zwischen sich und der kaputten Pfeilspitze, ehe er sich leise winselnd ablegte. Sein Fleisch schmerzte und er spürte genau, wo das Silber saß und wie es sich langsam und schmerzhaft durch sein Fleisch fraß. Nun jammerte der Werwolf doch, winselte - aber nach dem Toten würde er bestimmmt nicht rufen. Seine Gedanken galten nur einem: "Jooooooooooong! Jooooong!" Immer wieder rief er nach seinem Rassenbruder und Freund und spürte, wie seine Augen feucht wurden. Der Schmerz wurde immer schlimmer.

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