Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Di 10 März 2015, 4:59 pm

Phoenix ging in den Armen seines Bruders auf wie eine verschlossene Blüte und blieb auch die ganze Nacht über in seinem Zelt. Selbst am frühen morgen vereinigte er sich erneut mit ihm, weil er es einfach nicht lassen konnte und seinen Bruder mit einem verruchten Grinsen den Schritt massierte.

Lyn wirkte leicht überrascht, musste dann aber doch grinsen. "Dafür hast du mich einen Tag zu spät aufgefordert." Das sollte wohl Antwort genug sein und natürlich wusch er Jong, auch wenn er darin überhaupt nicht geübt war. Die Leidenschaft des Wolfs ging wie ein Lauffeuer auf ihn über und er scheute sich nicht, sämtliche Liebkosungen zu erwidern. Auch die Unerfahrenheit merkte man ihm kaum an. Es war wohl nur Jongs Wolfgenen zu verdanken, dass dieser überhaupt bemerkte, wie ungeübt der Jüngere noch war. Alles machte er mit seiner Neugierde wett. Die Sanftheit gefiel ihm und so oder so kam er wenig später und konnte sich gerade noch damit zurückhalten, Jong einige tiefe Kratzer einzubringen.
Er zeigte sich nach wie vor begeistert von Jong und hing noch etwas an seinen Lippen und blieb auf seinem Glied sitzen, aber die Nacht wollte er noch nicht mit ihm verbringen. Stattdessen schlüpfte er etwas später in Sukos Zelt, bot sich ihm an und verbrachte die Nacht in seinen Armen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Phoenix genoss die Aufmerksamkeit von Jong, badete und sonnte sich darin. Er erwiderte die Flirtereien, schaffte es Jong damit wuschig zu machen und doch hielt er sich was Sex anging immer noch zurück. Er hatte so die leise Befürchtung, dass sich danach einiges ändern würde und wollte lieber das hier und jetzt genießen.
Jetzt wo alle gingen, wurde es Zeit, dass er mit einigen Blutreitern ausströmte und ihr Wild zurückholten. So jagte Phoenix allein ein Rudel Hirsche zurück in die Nähe ihres Stammes und ging prompt auf die Jagd. Sein Hirsch war bald erledigt. Seelenwind stand in einiger Entfernung, während Phoenix den Pfeil aus dem toten Tier zog und es auf Stammesweise von diesem Leben verabschiedete. Der Langhaarige wurde von dem Bär überrascht, kämpfte jedoch tapfer mit ihm. So rammte er ihm den Pfeil in den weichen Bauch. Phoe und der Bär waren überrascht von dem Wolfsangriff und Phoe bekam einen heftigen Tatzenhieb ab, der ihn gegen den nächsten Baum schmetterte und bewusstlos auf den Boden fallen ließ.
Als er erwachte, lagen beide Tiere auf dem Boden - Wolf und Bär. Rasch stellte er fest, dass der Bär tot war, weshalb er sich über den monströsen Schokowolf beugte. "Sssh.." Er hörte das rasselnde Atmen und strich ihm sanft über die Schulter. Er konnte seine Aura zwar weder so kontrollieren wie Suko oder Lyn, aber er strahlte eine beruhigende Wirkung auf das Tier aus. Fieberhaft überlegte er, wie er dem Wolf helfen konnte. Ihr Medizinmann oder Suko wüssten sicherlich, wie man den Wolf heilen konnte. Doch dazu müsste er ihn hier liegen lassen - was noch mehr Wildtiere anlocken würde - oder mit in den Stamm nehmen. Was eine große Gefahr bedeutete. "Was mach ich nur mit dir?" Phoenix murmelte es besorgt. Der Wolf hatte ihm das Leben gerettet und er wollte ihn absolut nicht sterben lassen.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Jonghyun am Di 10 März 2015, 7:47 pm

Suko war auch beim Sex Lehrer, er zeigte Lyn vom zärtlichsten bis liebevollsten alles was es gab, aber so, dass Lyn den Ansatz dazu wusste, selbst aber mehr ausprobieren konnte und seiner Neugierde nachkommen konnte. Suko brachte ihn mit den Varianten nicht zur Erlösung, sondern heizte ihm ein, bis er es so lange hinaus gezögert hatte, dass der Junge sich spontan für die für ihn richtige Variante entschied.

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Jong verwandelte sich, weil er Phoenix beschützen wollte. Gleich nach ihrem Blickkontakt schob sich der gewaltige Bär dazwischen und da der Prinz lag, konnte er die Wandlung mitten im Sprung nicht sehen.
Verbissen und natürlich auf Leben und Tod kämpfte Jong mit dem riesigen Meister Petz und siegte schließlich. Er war jedoch völlig erschöpft, doch es war richtig gewesen, denn in menschlicher Gestalt wäre seine Chance geringer gewesen. Seine Krallen hätten geholfen, aber die hatte er in seinem Zelt gelassen. Er hatte ja als Wolf jagen wollen, wenn er noch etwas weiter entfernt gewesen wäre.

Jetzt lag er platt auf der Seite, während das Blut aus seinen Wunden heraus sickerte. Gebrochene Rippen waren auf beiden Seiten, doch eine war gesplittert und sorgte für innere Blutungen. Er schnaubte und blutiger Schaum trat aus seiner Schnauze hervor. Dennoch klopfte er sachte mit der dreckigen und buschigen Rute auf den Boden als Phoenix mit ihm sprach.
Goldene Augen sahen zu ihm hoch. Menschliche goldene Augen. Bei der Frage was er nur mit ihm machen solle, winselte er ihn hilfebedürftig an, sein Blick war eine einzige Bitte ihn nicht hier verrecken zu lassen. Jong musste husten, doch das war als Wolf schwierig, weshalb er seinen Kopf anhob und dem Prinzen über die Hand leckte. Sollte er sich zurück verwandeln? Er zögerte noch, aber er könnte Phoenix dann helfen ihn fort zu bringen. Vielleicht würde Seelenwind helfen? Eher nicht. Doch Jong sah die ganze Zeit zum Prinzen hoch, ehe er leise schnaufte und doch wieder platt seitlich auf dem Boden lag, das freie Ohr hatte sich aber Phoenix zugedreht.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Di 10 März 2015, 8:07 pm

Lyn wollte stets alles und am liebsten sogar auf einmal ausprobieren. Aber Suko leitete ihn in allem richtig an und der Junge vertraute dem Schamanen blind. Für ihn gehörte der Sex allerdings ziemlich schnell zum Unterricht dazu und nicht, wie er zuerst geglaubt hatte, als zärtliches Geplänkel mit dem Namen Affäre. Er liebte Suko nicht und glaubte auch nicht, dass der Mann mehr für ihn empfand, aber er genoss alle Zärtlichkeiten, die der Ältere ihm gab und versuchte stets alles zurück zu geben. Dennoch musste er sich eingestehen, dass sein Blick oft zu Jong glitt. Er beobachtete liebend gerne, wie der Wolfskrieger Phoenix umgarnte und mit Charme und Witz versuchte ihn für sich zu gewinnen. Und immer öfter stellte er sich vor, er wäre an Phoenix Stelle. Richtig verliebt war er jedoch noch nicht und ahnte nicht, dass das Spannern bald tiefen Gefühlen weichen würde.
Als Phoenix am frühen Morgen zur Jagd aufbrach, lag Lyn noch nackt und bäuchlinks auf der Fellstätte von Suko, wo er noch vor sich hin schlummerte. Selbst im Schlaf war seine Aura beinahe unwiderstehlich.

Phoenix hatte im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder durchaus Sorgen. Er war alleine hier im Waldgebiet und es gab keine Möglichkeit, mit irgendeinem der Krieger Kontakt aufzunehmen. Auf diese Entfernung hin konnte er selbst Lex nur schwer erreichen - der wahrscheinlich noch schlief und von seiner Kontaktaufnahme gar nichts mitbekam. Seelenwind war bei dem Kampf der Tiere unruhig weiter weg gelaufen, blieb aber trotzdem noch in Rufweite für Phoenix, dem er ewig treu sein würde. Die ganze Zeit war der Wolf für ihn nur ein Wolf. Erst als dieser den Kopf hob und ihn ansah, erkannte er die goldenen Augen - zumindest den Ausdruck in ihnen. Hatte sein Hirn ihm also vorhin nicht nur einen Streich gespielt, als er glaubte Jong zu sehen? Flüchtig runzelte er die Stirn und fuhr dem Wolf zärtlich über den Kopf. Er war sich nicht sicher, ob er es schaffen konnte, den Wolf zu tragen. Vielleicht unter großem Kraftaufwand. Aber niemals bis zum Lager und Schmerzen würde er ihm auch bereiten. Er spürte, dass der Wolf weiter leben wollte und versuchte unter ihn zu greifen - aber die aufkommenden Schmerzlaute hielten ihn schnell wieder davon ab. "Ich kann dir so nicht helfen... Und wenn ich Seelenwind zurück ins Lager schicke, werden unsere Blutreiter kommen und dich vielleicht töten..." So schnell würde er ihnen kaum vermitteln können, dass er sie gerufen hatte, um Jong zu retten. "Aber wenn ich nichts tue, wirst du auch sterben." Bevor er den Wolf weiterhin leiden ließ, tötete er ihn lieber. Seine Hand glitt sanft über die Vorderpfote des Wolfs und dann unmissverständlich an seinen Gürtel, wo noch ein verbliebener Dolch steckte. Er hatte ja doch keine andere Wahl.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Jonghyun am Di 10 März 2015, 8:23 pm

Jongs Pupillen waren als Wolf noch in menschlicher Form, nur hatten sie die Farbe gewechselt und braun war zu gold geworden. Nur seine Familie besaß diese Augenfarbe als Wolf. Sobald Phoenix ihm so zärtlich über den Kopf fuhr, hätte er fast gelacht. Toll, als Mensch ließ er ihn nicht ran und jetzt gab er ihm sofort freiwillig Zärtlichkeiten. Das Lachen wollen verstärkte den Hustenreiz, aber das ging als Wolf nicht.
Der Versuch ihn zu bewegen oder hoch zu heben kommentierte er mit einem dunklen Winseln und einem unwilligen Peitschen seiner Rute auf den Boden. Jong seufzte innerlich, der Prinz hatte ja recht. So konnte er ihm nicht helfen. Doch erst als die Hand des Blauäugigen zum Dolch ging war ihm klar, dass dieser ihn von seinem Leid erlösen wollte. Natürlich konnte er das nicht zulassen.

Also schloss er kurz die Augen, suchte nach Marus Geist, nach dem Geist seiner besten Freunde Minho, Li und Yang und schickte ihnen seine Gedanken: Maru! Ich bin wegen einem Höhlenbären verletzt. Aber ich werde es überleben. Danach komme ich zurück. Denn eigentlich hatte er morgen ebenfalls zurück gewollt, spätestens übermorgen. In ca. 4 bis 5 Tagen hätten sie mit ihm rechnen können. Was sich jetzt aber verlängern würde.
Dann öffnete er seine Augen wieder, hob seinen Kopf und schubste Phoenix Arm etwas weg, damit dieser den Dolch nicht zog und womöglich aus Reflex zustieß. Eine Stichwunde konnte er echt nicht gebrauchen. Dann presste er seine starken Kiefer zusammen und das Fell zog sich zurück, seine Pranken wurden zu Händen und nur Sekunden später lag er nackt vor Phoenix. Immer noch auf der Seite, flach atmend und noch immer blutend. Noch immer waren seine Zähne blutig vom Bär und nun war offensichtlich, dass die eine Rippe nicht nur gebrochen, sondern auch gesplittert war, denn ein kleines Stück davon war durch seine Haut nach draußen gedrungen.
Jetzt konnte er endlich husten und spuckte blutigen Schleim aus. "Wah, das ist so widerlich." krächzte er und wischte sich mit dem Handrücken den Mund ab, verschmierte das Blut des Bären und sein eigenes. Eine Bisswunde war jetzt auch sichtbar, an seiner linken Flanke bzw. jetzt im linken Lendenbereich, nahe dem Oberschenkel. Seine beiden Seiten waren blau und teilweise sogar fast schwarz von dem Bluterguss der Bärenpranken. "Okay... kannst du mir aufhelfen?" Auf einen Ellbogen hatte er sich schon mal aufstützen können.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Di 10 März 2015, 8:51 pm

Maru hatte das Rudel gut im Griff. Zwar wurden sie alle immer etwas unruhig, wenn Jong sie verließ, aber selbst die Alten hatte Maru erfolgreich in den Boden gestampft. Gerade die Jüngeren des Rudels waren sehr stark für das Treffen gewesen - sie wollten mehr sehen von der Welt als nur ihren Wald. Gefahrlos umherstreifen und sich wandeln können, wann immer sie wollten. Maru lag auf der großen Lichtung, auf dem Rücken und knabberte an Yangs Ohr, dessen Schnauze über seinen Bauch streifte. Der einäugige Wolf liebte die Sonne und Wärme und wenn andere vor Hitze eingingen, war es ihm gerade mal warm genug. Er brummte leise vor Genuss und ignorierte Minhos vorwurfsvolle Blicke. Der graubraune Wolf lag in einiger Entfernung zu ihnen und beobachtete sie missmutig. Keiner wusste, dass Minho auf Jong geprägt war und sie alle glaubten, der andauernde Missmut und die schlechte Stimmung sei ihm von Geburt an mitgegeben worden. Minho war plötzlich auf allen Vieren und auch Maru lauschte auf, als er Jongs Stimme in seinem Kopf hörte. Ihr Alpha war verletzt! Maru schickte ihm einen Wust an Gefühlen, genauso wie Minho, der überaus besorgt war und sofort zu Maru gelaufen kam. Sie mussten zu ihm! - Natürlich mussten sie das! Maru rollte sich herum und stand auf, wies Minho aber zurück. Ihr beide bleibt hier! Ich nehme Li mit und werde Jong zurückholen. Passt auf unser Rudel auf! Der Blick aus dem blauen Wolfsauge glitt zu Yang, Minhos widersprüchliches Knurren ignorierend. Zärtlich brachte er ihre Wolfsschnauzen aneinander zu einem Kuss und glitt danach, mit dem Kopf voran und mit dem Rücken folgend, unter Yangs Kehle hinweg. Eine stumme Liebesbekundung. Dann rannte er zu Li, sprach sich mit ihm ab und schließlich rannten sie beide los, jeder mit einem kleinen Lederbeutel um den Hals gebunden, an dem ihr Lendenschurz befestigt war.

Phoenix sah überrascht auf den Wolf runter und zögerte damit, den Dolch zu greifen. Dann sah er die Verwandlung und wirkte fassungslos. "Also habe ich mich doch nicht getäuscht..." Zumindest was die angebliche Halluzination anging. Sofort durchsuchte er seine Erinnerungen, suchte nach Auffälligkeiten die ihn schon früher auf Jongs wahres Ich hätten hindeuten müssen. Aber er konnte sich nichts ins Gedächtnis rufen. Besorgt betrachtete er die schweren Verletzungen und diesmal streichelte er sachte über Jongs Schulter. "Jetzt verstehe ich endlich, warum alle Pferde Angst vor dir haben..." Phoe brauchte noch ein paar Sekunden, aber dann hatte er sich wieder im Griff und ging in die Hocke. All die Fragen schob er erstmal beiseite und konnte Jong so wesentlich besser aufhelfen. Rasch legte er sich den Arm um die Schultern und stützte ihn behutsam, aber doch mit Kraft. "Du bist mir einige Erklärungen schuldig! ...Wobei ich dir eher mein Leben schulde.." Er seufzte leise und rief nach Seelenwind, der wieder näher kam und doch nicht ganz an sie heran trat. Es kostete ihn viel gutes Zureden, damit der Hengst endlich mit eng angelegten Ohren vor ihnen stehen blieb und nicht stieg und Jong nahezu angreifen wollte. "Kannst du ein paar Sekunden alleine stehen? Ich hab ihn besser unter Kontrolle, wenn ich auf ihm sitze." Was fast schon pervers klang, wäre das hier keine Notsituation.
Jong konnte es und Phoenix war blitzschnell aufgegessen, um Jong sofort wieder die Hand hinzustrecken. Irgendwie schaffte er es, den Wolfskrieger auf den bockenden Hengst zu ziehen. Dann ritten sie los - und begegneten auf halber Strecke Lyn, der aufgewacht war und nun wohl gerade ausritt. "Reite zurück zum Stamm! Sag Tarran, Ares und Rhaego Bescheid, dass X Meilen westlich von hier erjagtes Wild liegt - ein Bär und ein Hirsch. Und zeig Suko wo die Sachen des Medizinmanns sind. Wir brauchen seine Hilfe."
Lyn sah Jong besorgt an, kam aber kaum an sie heran, denn auch Donner stieg und weigerte sich, auch nur einen Schritt näher zu kommen. Er brauchte keine weitere Aufforderung, drehte seinen Hengst um und preschte los. Weit vor Phoenix erreichte er ihr Lager und hielt seinen Hengst direkt vor Tarran an, der bei Drogo, Dominic, Romeo, Suko und Ares stand. "Phoe will dass du, Ares und Rhaego einen toten Bären und einen Hirsch aus dem Wald holt." Er nannte ihnen auch den Ort und stieg angespannt wirkend ab. "Jong ist schwer verletzt. Phoe war auch voller Blut, aber mehr weiß ich nicht. Er sagte, sie brauchen deine Hilfe." Jetzt sah er Suko an und zeigte ihm, wo sie alles aufbewahrten, nachdem Donner von Lex weggebracht wurde.
Endlich kamen auch Phoenix und Jong zurück, wobei Seelenwind der Schaum aus dem Maul troff. Der Hengst zeigte Anzeichen von tierischer Panik und doch gehorchte er Phoenix, vertraute ihm und trug den Wolf auf seinem Rücken. Erst als diesem herunter geholfen wurde, machte er einen regelrechten Satz beiseite, so dass der Prinz Schwierigkeiten hatte, sich auf ihm zu halten. Aber dann stieg auch sein Seelenpartner ab. Seelenwinds Flanken waren schweißgebadet und sie zitterten so sehr, dass der Hengst auf der Stelle trippelte. "Jong braucht Hilfe! Mir geht es gut." Er wusste, dass Drogo nichts anderes interessierte und sah ihn beruhigend an. Dabei hatte er selbst einen heftigen Kratzer über Schläfe und Stirn, von der Bärenpranke.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Jonghyun am Di 10 März 2015, 9:35 pm

Li lag ebenfalls auf dem Rücken, aber er wälzte sich begeistert an einer sandigen Stelle hin und her, wie Pferde es zu tun pflegten. Er saute sich so richtig schön ein, so dass sein grau-braun-schwarzes Fell nun durchgängig grau aussah. Li wuffte eine fluffige Wolken weit oben im Himmel an und absolut niemand, der ihn nur flüchtig kannte, hätte je geglaubt, dass er ein so brutaler und gnadenloser Krieger war. Besonders nicht, wenn er so friedlich wie jetzt herum alberte - mit sich selbst. Er hatte keine anderen Freunde, war ein Außenseiter und nur weil seine einzigen Freunde die höchsten Wölfe waren, ließ man ihn bleiben und vor allem in Ruhe.
Als Maru zu ihm gerannt kam, hatte er geschlafen, mit der Schnauze auf seinen Pfoten, weshalb er Jong gar nicht gehört hatte. Verschlafen stand er auf und schüttelte den Sand aus seinem Fell. Aufgeregt hörte er Maru zu, dann nickte er und wenig später preschten sie mit der Tasche los. Nur um zu trinken und am zweiten Tag ein paar Stündchen zu schlafen, hielten sie an. Sonst blieben sie im Dauerlauf, bei Pferden wäre es wohl eine Art Trab gewesen.


Jong lächelte schief und nickte leicht. "Jetzt weißt du auch, warum mein Stamm keine Pferde hält. Jeder von uns kann reiten, aber das tun wir den Pferden anderer nur im äußersten Notfall an." Der Krieger hustete erneut, diesmal spuckte er zwar weniger aus, dafür nur Blut. Danke Phoenix Hilfe kam er hoch und nutzte es völlig ohne irgendwelche Scham oder dergleichen. Er war ein Krieger, klar. Aber jetzt war keine Zeit für unsinnigen Stolz - was Drogo anders sehen würde. Aber er war ja nicht Drogo. "Schaff ich schon." Tat er tatsächlich, aber er schwankte ein wenig und war echt dankbar, dass die Verbindung zwischen dem Hengst und dem Prinzen so stark war, dass Seelenwind ihn so nahe kommen ließ. Jong sagte nichts, er saß halb auf dem Hengst, halb lag er an Phoenix Brust, während sie zum Stamm ritten. Jong roch Lyn, dann hörte er ihn und versuchte ein Lächeln. Doch das fiel nicht nur kläglich aus, es war auch viel zu schwach.
Drogo runzelte die Stirn und sofort schickte er die Krieger wegen der Beute los, dann pfiff er nach Freund und ritt Phoenix entgegen. Er blieb an seiner Seite, auch wenn der mächtige Hengst ihm zum ersten Mal Schwierigkeiten bereitete und die Ohren ebenfalls angelegt ließ. er überzeugte sich mit einem Blick, dass es seinem Bruder halbwegs gut ging, dann ritt er wieder zurück und sah wie Suko in das Heilerzelt ging. Dominic und Romeo standen davor, doch der Glatzkopf beobachtete lieber Phoenix als Jong, nachdem sie angekommen waren.
Suko war wieder da und nahm Jong runter, der leise stöhnend knurrte. Kurz knickten seine Knie ein und Suko ließ seinen Arm um ihn herum, aber um den Brustkorb, nicht die Mitte. Drogo wollte sich um seinen Bruder kümmern, als der meinte, dass Jong Hilfe brauche und es ihm gut gehe. Dennoch blieb der Häuptling wo er war und schließlich hielt er es nicht mehr und untersuchte Phoenix, doch neben der Prellung und Aufschürfung beim Aufprall gegen den Stamm, gab es nur die Kopfverletzung, die ihm Drogo selbst versorgte.

Jong verlor für einige Momente das Bewusstsein, aber erst nachdem das Fell vom Eingang des Zeltes zugefallen war. Suko trug ihn daraufhin weiter zum Lager und nickte Lyn zu, damit dieser ihm assistierte. Er wusch erst einmal das Blut teilweise ab, damit er besser sehen konnte. Dann schloss er die Augen, legte seine Hände auf Jongs Körper und ließ sie langsam darüber gleiten. Dabei streckte er seinen Geist aus und konnte die Schwere der Verletzungen erkennen. Es gab zum Glück keine feinen Knochensplitter, sonst hätte er ihn öffnen müssen. Nur das eine Stück der Rippen, welches zu sehen war, musste zurück an seinen Platz.
Gerade als Suko dieses Stücken zurück an seinen Platz schob und die Knochenstücke einrasteten, erwachte Jong kurz vorher. Er konnte es nicht verhindern und Maru bekam seinen Schmerz voll zu spüren. Auch Minho konnte es spüren, doch nur etwa ein Drittel davon, weil sein Prägen ihn heimlich mit Jong verband. So bekam er manchmal mit was Jong fühlte, aber dieser nie etwas von Minho.
Jong knurrte Suko böse an und das war eindeutig ein Wolfsknurren, was den Schamanen nur lächeln ließ. Es dauerte eine Weile, bis alles versorgt war und er einen straffen Verband um die Mitte trug. Danach wurde er richtig gewaschen, nachdem die eine Wunde vernäht worden war. "Krieg ich etwas Wasser? Und wo ist Phoenix?", fragte er heiser nach und kurz bevor der Prinz rein kam, fiel er in heilenden Schlaf.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Mi 11 März 2015, 8:14 am

Es eilte Maru ungemein, zu Jong zu gelangen. Während Minho bei der großen körperlichen Entfernung fast schon schmerzen litt, fing dieses Gefühl nun bei Maru als auch Yang so langsam aber sicher an. Er lief immer ein kleines Stück vor Li, um die Richtung anzugeben. Er wusste, wo er hin musste. Jongs Gedanken führten ihn einfach dorthin. Wann immer sie schliefen, schmiegte er sich dicht an Lis Seite und einer von ihnen blieb stets etwas wacher als der andere, falls Gefahr drohen sollte.

Phoenix ließ sich von dem Blut spucken nicht wegekeln, bemutschte Jong aber auch nicht. Sie waren beide Krieger und so half er dem Wolfsmann wieder hoch. Ihm selbst war noch etwas schwummrig im Kopf, aber jetzt wo er seinen Retter so schwer verletzt sah, vergaß er sogar seine eigenen Schmerzen. Es war pures Glück, dass Lyn ihnen entgegen kam und ausnahmsweise mal keine Fragen stellte. Bald darauf kam ihnen Drogo entgegen und blieb auch etwas bei ihnen, aber Phoe war nicht fähig, jetzt schon alles zu erklären. Die Gefahr war schließlich schon gebannt.
Phoenix Kraft den Hengst im Zaum zu halten, neigte sich dem Ende zu. Nonstop musste er auf ihre Verbindung zurückgreifen und sein reiterisches Können anwenden, damit er Jong auch nur irgendwie sicher ins Lager bringen konnte. Zum ersten Mal war Phoenix froh, wieder auf dem Boden zu stehen und wusste, dass Seelenwind ihm diese Tortur so schnell nicht verzeihen würde. Tatsächlich waren die Ohren des Hengstes eng angelegt. Er schaffte es aber, ihn nach und nach zu beruhigen, damit jemand anderes seinen Hengst wegführen und versorgen konnte. Er selbst blieb in der Nähe des Heilerzelts und versuchte schweigend über seine Schwäche hinweg zu täuschen. Als sein großer Bruder zu ihm kam, bemerkte er auch Dominics Blicke, konzentrierte sich aber wieder auf Drogo. "Es geht mir gut, Drogo. Es war meine eigene Unaufmerksamkeit." Gegen die suchenden Hände wehrte er sich nicht und hielt verkrampft die Luft an, als die Berührung der Prellung ihm noch mehr Schmerzen bereitete. Er bereichtete Drogo von dem was passiert war, dass er sich von einem Bären hatte überrumpeln lassen und dass Jong eingegriffen hatte um ihm zu helfen. Oder eher: um ihm das Leben zu retten. Der Langhaarige ließ sich von Drogo versorgen und reinigte sich anschließend in ihrem See. Unter all dem Blut kam schließlich wieder die weiche, straffe Haut zum Vorschein. Nur die Prellung hob sich übelst dunkel ab.

Lyn blieb die ganze Zeit bei Suko und half ihm kurzerhand soweit er konnte. So war Jong auch relativ schnell vom Blut an den wichtigsten Stellen befreit und schauderte, als er die zersplitterte Rippe sah. Gespannt beobachtete er Suko und das was er tat und glaubte zu wissen, dass Suko auf seine Weise die Schwere der Verletzung erkundete. Bei dem krachenden Laut verzog Lyn die Lippen und hielt Jongs Hand fest. Den Schmerz wollte er sich gar nicht vostellen.
Maru kam beim Rennen plötzlich völlig aus dem Takt, winselte, stolperte und überschlug sich selbst, gab einen gequälten Laut von sich. Auch Minho zuckte noch zusammen und sandte all seine Gedanken zu Jong, wollte wissen, was geschehen war. Maru ahnte böses und rappelte sich schnaufend wieder auf, nur um dann noch schneller weiter zu laufen.
Das Knurren ließ Lyn schaudern, aber dann wusch auch er Jong und sah Suko fragend an. Der Wolfskrieger würde doch wieder werden, oder? "Ich hol es dir und schicke Phoe rein.." Sanft berührte er nochmal die Hand des Häuptlings und griff einen Krug Wasser, ehe er Phoenix diesen in die Hand drückte. "Er will dich sehen." Der Langhaarige nickte daraufhin, nahm das Wasser und betrat das Heilerzeilt. Doch Jong schlief und so stellte er das Wasser ab. "Wie schwer ist er verletzt?" Seine Frage galt Suko, während er Jong sanft über die Stirn strich.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Jonghyun am Mi 11 März 2015, 8:43 am

Drogo grollte nur, wischte somit Phoenix Worte beiseite und nickte um das Luft anhalten zu kommentieren. Er versorgte seinen Bruder in seinem Zelt, war dabei so behutsam, dass man ihm seine Art Sex zu haben nicht zu traute. Also wenn man ihn jetzt sah. Ihm passte es aber irgendwie nicht, dass Jong ein Stück von der Seele seine Bruders gehörte und die Zwei somit verbunden waren.

Jong konnte es nicht verhindern, er reagierte rein instinktiv als er seine Situation mit Maru teilte und somit auch mit Minho, der eigentlich nichts hätte spüren dürfen - wie es bei Li und Yang der Fall war. Doch als der Alpha Minho hörte, antwortete er ihm und auch Maru reichlich erschöpft und nur kurz Mir wurde nur die Rippe gerichtet. Alles ist gut. Das hätte er allerdings auch gesagt, wenn er im Sterben liegen würde. Zunächst jedenfalls.
Li schmuste an Marus Seite, schleckte ihm tröstend über die Schnauze und rieb dann seinen Kopf an ihm, bis sie weiter los preschten.

Suko lächelte nur bei dem Knurren, er wusste, dass Jong wusste er fügte ihm nur diesen Schmerz zu, weil er sonst nicht heilen konnte. Der Schamane lächelte Lyn beruhigend zu, es würde alles wieder gut werden.
Der Wolfskrieger nickte dem jungen Adoptivprinzen dankend zu und doch schlief er gleich nach Lyns Verlassen des Zeltes ein.
So war es der Schamane, der Phoenix begrüßte und kurz darauf antwortete. "Wäre Jong einer unserer Krieger oder von einem anderen Stamm als seinem eigenen wäre er tot." So einfach war das. Doch Suko wusste, dass es nicht reichte und so zählte er ihm die zahlreichen Verletzungen auf. "Er hat innere Blutungen wegen der zersplitterten Rippe, da der Bär ihn auf der Seite zwei mal getroffen hat. Der Biss geht zwar tief, aber das Innere ist am gefährlichsten. Er darf sich nicht bewegen, nicht einmal Wasser lassen, das muss er hier mit unserer Hilfe machen. In zwei Tagen darf er dazu aufstehen, bei anderen würde es länger dauern." Er sah Phoenix an und fügte noch hinzu: "Wenn wir ihn nicht verraten wollen, müssen wir seine Verletzungen herunter spielen. Ansonsten werden sie misstrauisch, warum er schneller genesen kann."

Jong wachte erst ein paar Stunden später auf, hatten dann aber auch einen riesigen Durst. "Phoe.. nix?" Natürlich wollte er sich aufrichten, hin setzen und würde es auch schaffen, wenn er nicht aufgehalten wurde. Aber er wenn er das tat, würde die gesplitterte Rippe sich erneut entzweien und womöglich Organe verletzen.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Mi 11 März 2015, 10:26 pm

Phoenix sagte schließlich nichts mehr und genoss die Versorgung seines Bruders. Bevor sie das Zelt verließen, schmiegte er sich ähnlich wie sonst Lyn immer, an Drogo. "Du wirst mich nicht bestrafen, oder? Weil ich.. nicht aufgepasst habe.." Ein paar Bedenken hatte er da schon und konnte sich selbst nicht erklären, warum er so unaufmerksam gewesen war. Und warum Seelenwind ihn nicht gewarnt hatte.

Maru war höchst besorgt, denn der Schmerz war ordentlich. Er winselte leise und ließ sich von Li trösten - der nahezu einzige Wolf unter ihnen, der nicht lachte, wenn jemand von ihnen Schmerz und andere Gefühle zeigte. Maru war schon oft Opfer davon geworden und hatte irgendwann aufgehört zu zeigen, wann ihm etwas weh tat. Selbst Yang gegenüber gab er es nicht mehr zu. Nur bei Li konnte er sich gehen lassen und er wusste, dass der gräuliche Wolf niemals jemandem davon erzählen würde. So konnte er auch schnell neue Kraft schöpfen und weiter rennen.

Lyn war tatsächlich ruhiger, als er wieder aus dem Zelt ging und schließlich Phoenix rein schickte. Jetzt war er jedoch zum nichtstun verdammt. Aber nur rumsitzen und warten wollte er nicht, weshalb er sich wieder im Bogenschießen trainierte. Die Amazone hatte ihm einiges beigebracht und Lyn arbeitete hart daran, sich noch mehr zu verbessern.
Phoenix sah Suko aufmerksam an und streichelte weiterhin sanft über Jongs Stirn, ohne ihn aufzuwecken. "Ich weiß." Das Wissen um Jongs wahres Ich stand ihm in den Augen geschrieben und ihm war nun auch sonnenklar, dass Suko darüber schon lange im Bilde war. Phoenix hörte dennoch zu und betrachtete dabei den schönen, malträtierten Körper. "Er hat mir das Leben gerettet. Es ist nur rechtens, wenn ich mich um ihn kümmere." Was auch hieß, dass er die Nachtwache hier halten würde. Allerdings war es ihm noch ein Rätsel, warum Jong ihn gerettet hatte - und warum er überhaupt in seiner Nähe gewesen war. Auf die anderen Worte nickte der Prinz langsam. "Jong wird seine Gründe haben, warum er nie verraten hat, was er ist. Also soll es auch niemand sonst wissen." Nicht einmal Drogo. Oder eher: schon gar nicht Drogo. "Erklärst du mir, was ich tun muss?" Phoenix deutete auf die Verbände und erwies sich als gelehriger Schüler. Suko brauchte also nicht mehr zu kommen, um nach Jong zu sehen.

Der Prinz machte es sich im Zelt bequem und versuchte sich einmal mehr am meditieren, was ihm jedoch kaum gelingen wollte. Er schreckte auf, als er Jong hören konnte und agierte prompt, in dem er ihm die Hand auf die Brust drückte und versuchte ihn unten zu halten. "Ja.. Beweg dich nicht." Rasch gab er etwas Wasser in einen Trinkschlauch, aus dem Jong jetzt sicher einfacher trinken konnte, als er es aus einem Becher konnte. Vorsichtig hob der seinen Kopf an und hielt ihm die Öffnung an die Lippen. "Du darfst dich nicht bewegen, es ist zu gefährlich. Und denk nicht einmal daran, dich zu wandeln. Noch einen Knochenbruch stehst du nicht durch." Der Langhaarige setzte sich so hin, dass Jong ihn schließlich betrachten konnte. "Suko meint, in 2 Tagen kannst du wieder aufstehen. Heilst du wirklich so schnell?" Neugierig betrachtete er den Wolf und griff sanft nach seiner Hand. "Ein Teil meines Lebens gehört jetzt dir.."

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Li am Mi 11 März 2015, 11:10 pm

Drogo zog überlegend die Augenbrauen zusammen, dann lächelte er seinen Bruder jedoch wieder an. "Du bist genug bestrraft." Vor allem, da ein fremder Freund einen Teil von Phoenix besaß. Der Häuptling streichelte jedoch so zärtlich, wie man es bei ihm weder erlebt noch gesehen hatte über Phoenix geprellte Seite.

Im Gegensatz zu Maru zeigte Li immer alles was er fühlte. Er konnte nichts verbergen, war er doch froh, dass er endlich leben durfte. Li hatte man nur selten in seiner menschlichen Form gesehen, bis sein Vater starb - den er selbst umgebracht hatte - war es ihm sogar verboten gewesen. Jetzt zeigte er sich aus reiner Gewohnheit nur als Wolf.
Li war wohl der verschwiegenste Wolf, den sie im Stamm hatten. Er bekam sehr viel mit, behielt aber alles für sich. Er hätte auch Minhos Prägung für sich behalten, wenn er es gewusst hätte. Jetzt zeigte er Maru seine Zuneigung und Verständnis und fühlte sich dadurch ausgezeichnet, weil Maru mit ihm seine Gefühle teilte. Dann ging es in rasenden Sprüngen weiter.

Dominic folgte seinem Sohn und beobachtete ihn lächelnd beim Training. Als er der Meinung war, dass ihm eine Pause gut tun würde, trat er mit einem Wasserschlauch und einer kleinen Mahlzeit zu ihm. Er schwieg, aber er lächelte und war sehr stolz auf ihn.

Suko neigte zustimmend seinen Kopf, es war gut, dass der Prinz so dachte und die Pflege übernehmen wollte. Also zeigte er es ihm und lächelte dann leicht. "Sie würden gefürchtet werden. So lange sie keine Verbindungen und Freundschaften geknüpft haben, könnten sie sogar gejagt werden." Das schien der Hauptgrund zu sein, warum Jong nichts verraten hatte.

Stunden später wachte Jong auf, wollte auch sich auch sogleich aufsetzen. Doch die Hand hinderte ihn daran und so legte er sich wieder auf den Rücken. Schmerzen waren da, aber die hielt er aus. Wobei im Wasser ein pflanzliches Schmerzmittel drin war, was er heraus schmeckte. "Okay.. Also so schlimm, hm?" Jong seufzte und rührte sich nicht, aber es juckte so elendig am Oberschenkel.
Sah aber zu ihm und runzelte die Stirn bei der Frage. "Ganz wird es nicht verheilt sein. Aber die Knochen werden dann nur noch angeknackst sein, nicht mehr ganz durchgebrochen oder eher gesplittert. Allerdings... Kann ich hier irgendwo Wasser lassen?" Nahrung wollte er nicht aufnehmen, das verbot ihm sein Stolz, denn das musste ja auch irgendwann raus.
"Huh? Wieso denn das?" Jong runzelte die Stirn, so etwas hatten sie nicht. Wenn jemand das Leben eines anderen rettete, war es normal. Die Rudelmitglieder waren eh verbunden, deshalb verstand er das jetzt nicht. Dafür drückte er jedoch Phoenix Hand und lächelte. Er war froh, dass der Prinz bei ihm war, es nährte seine Hoffnung, dass dieser auch etwas für ihn empfand.


~~~~~~~~~~~~~


Li raste weiter, nachdem sie sich drei Stunden ausgeruht hatten und nun fing er ebenfalls an Jongs Präsenz zu spüren, welche sie beide leitete. Sie hatten nun das Gebiet des Blutreiterstammes betreten und rannten weiter. Li achtete nicht sonderlich auf ihre Umgebung, es bestand keine Gefahr, denn das hätten sie beide gespürt. So merkte er nicht, dass Lyn da war. Es ging einfach keine Gefahr von dem Jungen aus und nur das nahmen seine Sinne wahr. Er sah nur ein Hindernis und sprang darüber. Doch plötzlich gab es noch ein anderes Hindernis, ein lebendiges und menschliches und der seltsam gefärbte Wolf prallte mit seinem ganzen Gewicht gegen den Jungen und drückte ihn dann zu Boden, wenn auch ohne Absicht. Schnell sprang er wieder auf und schnüffelte an dem Menschen, Blut roch er nur ein bisschen, aus einer Schürfwunde am Bauch, denn er war auf dem Rücken gelandet. Er stöberte im Nacken des Menschlein und schnaufte ihn an, dann begann er damit entschuldigend den Nacken des Jungen abzulecken, wobei er sich dicht neben ihn setzte und eine Pfote auf den Rücken legte, um ihn festzuhalten bis er fertig war.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Lyn am Do 12 März 2015, 6:52 am

Obwohl er Jong in den letzten Tagen mehr und mehr mochte, hatte auch er ein mulmiges Gefühl. Denn so richtig kennen taten sie sich ja nicht und er wussste nicht - oder eher, niemand wusste - wie die Wölfe das mit geretteten Leben handhabten. Phoenix suchte nicht mehr oft Schutz bei Drogo, außer in solchen Momenten und er vergötterte seinen Bruder dafür, dass er für ihn da war. Sonst gab es ja keinen anderen Mann in seinem Leben.

Lyn bemerkte Dominic zwar, wollte aber weiter trainieren. Erst als sein leiblicher Vater wirklich auf ihn zutrat, unterbrach er das Training. Er war bereits ausdauernder geworden, konnte öfter, schneller und länger schießen. Sein Ziel war es jedoch, mal einen Amazonenähnlichen Bogen zu besitzen, denn deren Durchschlagskraft und Reichweite war nicht ganz ohne. Jetzt allerdings war er noch nicht stark genug, um einen solchen Bogen oft genug im Kampf spannen zu können. Dankend legte er den Bogen beiseite und griff sich den Wasserschlauch. Er war durstig wie ein Pferd in der Wüste, hatte aber kaum Hunger. So aß er selbst die kleine Mahlzeit nur sehr spatzenhaft.

Phoenix sah Jong nur an und nickte leicht bei der Erklärung. Er war immer noch überrascht über das, was Jong so lange verborgen hatte. Bei der Frage griff er einen verschließbaren Becher und klapperte damit. "Wie gesagt - aufstehen ist nicht. Und wegdrehen auch nicht." Er hatte bei so etwas zwar noch nie assistiert, würde es aber tun. Seinen Retter im Stich zu lassen, kam für ihn einfach nicht in Frage. "Das gebietet unsere Tradition. Egal wer wem das Leben rettet - es gehört ihm danach zum Teil. Entweder so lange bis ich dir das Leben rette oder bis du etwas einforderst. Und es ist nicht... in Ordnung das abzulehnen. Drogo sieht es als meien Strafe an." Also würde Jong da nicht drum herum kommen. "Und bevor du fragst: Du kannst alles einfordern, solange es nicht meinen Tod oder ähnliches wie Schmerzen zur Folge hat."

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Ein paar Tage später war Phoenix immer noch bei Jong im Zelt und kümmerte sich um ihn. Lyn war täglich zu Besuch gekommen und um Phoenix abzulösen - denn der musste ja auch mal was essen, trinken und sich erleichtern. Die Zeit nutzte er, um sich leise mit Jong zu unterhalten, so denn dieser wach war. Ansonsten hielt er oft nur seine Hand, denn er mochte Jong unglaublich gerne.

Marus Pfoten trommelten auf dem Boden, im Gleichtakt mit denen von Li. Er achtete sehr wohl auf ihre Umgebung und so wichen sie den Grenzreitern weiträumig aus. Allerdings achtete auch er nicht gleich auf alles, was sich hinter Büschen verbarg. Erst als es zu spät war und Li schon längst abgesprungen, konnte er sich noch bremsen.
Lyn war gerade auf Jagd gegangen - nicht zum ersten Mal völlig alleine, denn sie befanden sich ganz in der Nähe des Stammes. Sein Ziel waren Kaninchen und davon hatte er schon etliche gefangen und auch der Grund dafür, warum er hinter den Büschen kauerte. Als er die trappelnden Schritte hörte, spannte er schnell seinen Bogen und drehte den Kopf um zu zielen. Doch bevor er den Pfeil auch nur anlegen konnte, riss ihn etwas regelrecht um - und es kam nicht wie erwartet durch den Busch an seiner Seite, sondern von oben. Der Gleichschritt der beiden Wölfe hatte nicht verraten, dass einer gesprungen war. Mit einem ächzen landete er platt auf dem Boden und glaubte eine Tonne Gewicht auf sich zu haben. Lyn spürte, dass er sich verletzt hatte, jedenfalls tat irgendwas an seinem Bauch ganz fies weh. Natürlich war seine Hand bereits zu seinem Gürtel gekrochen - verharrte aber, als er den Kopf hob und die Wolfspfoten sah. Der Adoptivprinz wollte sich aufrichten, aber der Wolf war schneller und drückte ihn zurück auf den Boden - und erneut in den miesen, kleinen, spitzen Stein. Verwirrt spürte er den heißen Atem und gleich darauf die warme Zunge - und sah dann noch mehr Pfoten in einer anderen Farbe auf sich zukommen. Lyn verharrte regungslos, aber nicht ängstlich, sondern mit wachsender Verwirrung.
Maru hingegen betrachtete das Bild mit schief gelegtem Kopf. Das reicht, Li. Maru schnappte sich den Pfeil und trug ihn etwas weiter weg, damit der Junge ihnen keinen Schaden mehr zufügen konnte. Wir müssen weiter.
Lyn rührte sich doch noch, hob langsam die Hand und berührte Li vorsichtig da, wo er an ihn ran kam und streichelte sanft über das wuschlige Fell.
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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Li am Do 12 März 2015, 12:30 pm

"Echt jetzt? In den Becher?", Jong verzog sein Gesicht und seufzte. Er würde warten, bis er wirklich mal dringend musste. Also nicht jetzt. "Hm.. Das ist bei uns anders. Wir sind besonders als Wölfe immer miteinander verbunden. So habe ich ihnen auch mitgeteilt, dass es noch etwas dauert, bis ich zurück kommen kann." Dann schmollte er eine Sekunde lang, weil Drogo das hier als Strafe ansah. "Ah, okay. Ich überleg mir was." Fast hätte er mit den Schultern gezuckt, wobei ihm nichts einfiel, was er einfordern könnte.

~~~~~~~~~~~~~~~~~

Jong unterhielt sich gern mit Lyn und er konnte es kaum abwarten, dass er mal auf der Seite schlafen konnte. Er schlief nicht so gern auf dem Rücken.

Li grinste im nachhinein, weil der Menschenjunge so platt auf dem Boden lag. Nur Sekunden später schleckte er den Nacken des Jungen ab und erfreute sich an dem Geschmack, welches auch ein wenig salzigen Schweiß enthielt. Aber er hat gar keine Angst!, entgegete Li und klopfte freudig hart mit der Rute auf den Boden. Das war einmalig, dass ein Mensch da keine Angst hatte und ihn stattdessen streicheln wollte! Li beobachtete wie Maru für ihre Sicherheit sorgte, dann senkte er seinen Kopf noch etwas weiter und happste spielerisch-zärtlich in den Nacken des Jungen. Er schmeckt so gut. Ich mag ihn gnabbsen! Er behielt Lyn in seinem zärtlichen Biss und schnaubte in seine Haare. Das war ein ganz deutliches: MEINS! Hab dich!
Doch dann brummte er, schmuste sich auf ihm entlang und sprang dann mit Maru weiter. Zielgenau auf den Stamm zu. Sie nahmen schnell an Geschwindigkeit auf und rasten weiter. Wir können nicht als Wölfe hin., bemerkte Li und wurde nach einer Weile langsamer. Dann lauschte er, blieb stehen und wandelte sich hinter einer Baum- und Gebüschgruppe. Als er da so nackt rum stand verzog er seine Lippen. Er mochte sich als Mensch nicht leiden, er war so haarlos!! Er brauchte allerdings Hilfe beim Lendenschurz, denn er hatte vergessen, wie man ihn band. Auch Maru und er trugen einen Pfotenabdruck auf ihrem Schurz, wie Jong. Auch bei ihnen war es der Abdruck ihrer eigenen Pfote oder der des Vaters. Li hatte alle seine alten Lendenschürze zerfetzt und so war es sein eigener schwarzer Abdruck, der durch Fett und Kohle entstanden war. Ich überlass dir das reden. Li schwieg als Mensch lieber, er mochte seine krächzende Stimme nicht hören.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Lyn am Do 12 März 2015, 1:53 pm

Lyn war freudig überrascht und erkannte an der großen Schnauze von dem anderen Tier, dass es sich hier um Wölfe handeln musste. Aufstehen konnte er niht, denn er spürte immer noch die riesige Wolfspfote auf seinem Rücken. Furcht bereitete es ihm nicht. Hätte der Wolf ihn wirklich töten wollen, hätte er schon genügend Möglichkeitrn dazu gehabt. So zögerte er nicht weiter und streichelte über die Flanke des flauschigen Tieres. Erst als er angeknabbst wurde, kicherte er herrlich auf und kraulte frech seitlich über den Hinterlauf.
Maru beobachtete das ganze missmutig, aber das Kichern fand er ja doch ganz süß und den Mut durchaus bewundernswert. Allerdings mussten sie wieder los und besonders weit war es zum Glück nicht mehr. Das "Aaach bleib doch noch hier, süßes Wolfi!!" ignorierten sie beide. Maru gab Li recht und wandelte sich mit ihn zurück. Die Lendenschurze hatten sie schnell umgebunden und Maru hatte kein Problem damit, seinem Mitläufer dabei zu helfen.

Dann betraten sie das Lager offen und nebeneinander. Ohne Scheu trat Maru auf einen offensichtlichen Krieger zu. "Ich suche Jong. Wir sind Li und Maru aus den Wolfsstamm." Das sollte wohl genügen und Maru hoffte, dass er sich nicht zu dumm anstellte. Jetzt begann die Entfernung zu Yang zu schmerzen aber er spürte Jong zugleich überdeutlich. Seine Gedanken waren deutlicher und lauter.
Sie waren noch gar nicht richtig angekommen, als auch Lyn auf Donner zurückgeritten kam und seinen Hengst versorgte.
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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Li am Do 12 März 2015, 2:37 pm

Der Junge war wirklich toll! Li war begeistert und das Kichern war so süß, dass der hell-dunkle Wolf fiepste. Vor Freude natürlich. Oh, er wollte ihn behalten, der Junge sollte sein Menschlein werden! Schnell schlappte er ihm noch mal über den Rücken, dann rannten sie weiter. Sein linkes Ohr drehte sich noch mal zu dem Langhaarigen, dann waren sie auch schon weg und konnten sich fünf Kilometer weiter wandeln.

Li schwieg, behielt aber ihre Umgebung im Auge. Sie wurden von dem Krieger gemustert, dann ging ein Blick zu Tarran, der zu den jungen Männern trat. "Ich werde euch zum Zelt bringen. Wartet dort, ich werde fragen ob er euch kennt." Die Rechte Hand Drogos ging vor, wobei sie an Suko und Romeo vorbei kamen. Li hätte seine Ohren angelegt, wenn er ein Wolf gewesen wäre, als er Romeos Aura spürte. In der Hinsicht war er schon sensibel und drängte sich etwas näher zu Maru, wollte ihn abschirmen. Es war also keine Bewegung aus Angst, sondern aus Vorsicht, da er so Maru besser beschützen konnte. Instinkthandeln.

Jong schlief, ansonsten wäre er schon längst aus dem Zelt gekommen. Tarran trat ein und sah zu Phoenix und Jong runter, der kurz brummte und dann wach wurde, noch bevor der Blutreiter was gesagt hatte. Dann spürte er ihn! "Maru!" Der Häuptling des Wolfstammes stand sofort auf, ächzte jedoch leise und sah mit einem strahlenden Lächeln zu Phoenix. Er wartete jedoch nicht bis dieser ihm half, er hielt sich zwar automatisch die verletzte Seite, ging aber aus dem Zelt.

Li lächelte auch strahlend, aber nicht, weil er Jong sah wie er raus kam, sondern weil sein(!!!) Junge an kam. Maru, sieh mal! Begeistert beobachtete er den Jungen und wäre am liebsten auf ihn los gestürmt. Er trippelte kurz unruhig, dann schmiegte er seine Wange an die von Jong und umarmte ihn. Seine Freude machte ihn ganz kirre, er wusste nicht wohin damit, wie er sie zeigen konnte. Als Wolf wäre es so einfach gewesen! Er hätte Jong abgeleckt und wäre dann zu dem Jungen gestürmt.
Jongs Wiedersehensfreude war auch nicht zu übersehen. Er küsste Maru intensiv und liebevoll, aber nicht sexuell. Es war als wären sie Wölfe, als würden sie sich über die Schnauze lecken. Aber in Menschengestalt ging das eben nur mit einem Kuss. "Ihr seid wahnsinnig schnell gewesen. Tut mir Leid, dass ich dir solche Sorgen bereitet habe." Jong lächelte leicht und drückte Maru an seine fst verheilte Seite, damit die andere nicht schmerzte, die noch die angeknackste Rippe hatte. Auch Li gab er dann einen Kuss, doch nicht so intensiv. Danach musste er lachen, weil Li so abgelenkt war.
Der Gefühls-Wolf geriet beinahe aus dem Häuschen, weil der Junge zu ihnen kam, weil Jong ihn darum bat. Dann stellte er sie einander vor und als er seinen Namen hörte, trat er auf Lyn zu und umarmte ihn einfach. Er schnaufte leise gegen sein Ohr und den Hals und blitzschnell leckte er ihm darüber. Er kuschelte.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Lyn am Do 12 März 2015, 6:58 pm

Lyn konnte seine Begegnung mit den Wölfen - und besonders mit diesem einen speziellen - noch gar nicht richtig fassen. Er blieb sogar noch etwas auf dem unbequemen Stein liegen und sah den Wölfen nach, bis ihre buschen Ruten hinter den nächsten Büschen verschwunden waren. Erst dann setzte er sich auf und sah sich verwundert um. Nein, geträumt haben konnte er nicht. Der Bogen lag noch bei ihm, aber sein Pfeil mehrere Schritte entfernt. Dumm waren die Wölfe also ganz und gar nicht - oder sehr verspielt und hatten den Pfeil für ein Stöckchen gehalten. Schließlich stand Lyn auf und sammelte seine Sachen zusammen. Erst jetzt wurde er sich des leisen Schmerzes an seinem Bauch wieder bewusst und verzog flüchtig die Lippen. Das würde er versorgen, wenn er wieder zurück war. So schlimm war es ja nicht. Er pfiff nach Donner und ging ihm etwas entgegen. Der Hengst hatte sich instinktiv vor den Wölfen geflüchtet.

Maru musste den Kopf in den Nacken legen, um von dem Krieger zu dem größeren Krieger zu sehen. Ein Mann, der hier offenbar das Sagen hatte. Oder zumindest mehr als die anderen. Maru wollte schon leise Knurren, konnte es aber unterdrücken. Erst nach einigen Schritten begriff er, dass Jong wohl unter dem Schutz des Stammes stand und man wohl nicht jeden beliebigen zu ihrem Alpha vorließ. Was wiederrum Sympathie in ihm hervor rief. Aber nur ein kleines bisschen. Er selbst bleckte wenig später flüchtig die Zähne, was für andere fast schon als Lächeln durchging. Er mochte nicht, was der kleine dunkle Mann ausstrahlte und auch der Riese war ihm suspekt. Aber er sah nicht groß zu ihnen hin, sondern konzentrierte sich auf den, der sie zu Jong führen wollte. Was eigentlich nicht nötig war. Er konnte ganz genau spüren, in welchem der Zelte sich ihr Alpha aufhielt

Phoenix sah sofort auf, als Tarran das Zelt betrat und war direkt auf den Beinen. Tarran kam nie einfach so - er hatte immer seine Gründe. Bevor sie einander austauschen konnten, war Jong erwacht und gab ein Wort von sich. Er begriff jedoch, dass es ein Name sein musste, denn das Klangmuster zu Jongs Namen war recht ähnlich. "Du bist noch verletzt!" Eine Spur Besorgnis klang in seinen Worten mit un er sah Jong zugleich mahnend an. Er hatte dem Wolf längst erzählt, wie sie es ihrem Stamm glaubhaft machen mussten, dass der andere nur leichte Verletzungen erlitten hatte.
Der Langhaarige trat kurz nach Jong aus dem Zelt und sah sich 2 fremden Männern gegenüber. Die Lendenschürze sprachen für sich und er nickte Tarran schlicht zu - er konnte gehen. Maru jedoch interessierte sich kaum für Li, sah nur flüchtig zu ihm und in die Ferne, weil der Junge gekommen war. Sein Hauptinteresse galt Jong!, was er auch gleich noch laut aussprach. Maru war kurz davor, Li zu warnen und sich anständig zu verhalten, hielt seine Gedanken jedoch zurück. Er hatte sich nach seinem Alpha gesehnt! Er berührte Jongs Brustkorb über dem Herzen und erwiderte den Kuss genauso, wie er kam. Dabei bemerkte er Phoenix intensive Blicke. "Ich weiß doch, dass man dich nirgendwo allein hingehen lassen kann." Seine Gedanken forschten jedoch auf ganz anderen Wegen: Weiß es jemand? Ich habe deine Verletzungen gespürt! Und sie müssen es gehsehen haben! Wobei er natürlich den Stamm meinte. Niemand geneste so schnell von einer zersplitterten Rippe. Er konnte sogar noch das Blut riechen!

Er wurde jedoch abgelenkt, als der Junge - Lyn - zu ihnen kam und flüchtig fragend von Jong zu Phoenix und zu ihnen sah. Blitzschnell übermittelte er Jong, dass sie bereits auf ihn getroffen waren.
"Huch.." Lyn war sichtlich überrascht und schaute leicht perplex drein, weil er direkt nach der Begrüßung umarmt wurde. Ob wohl alle aus Jongs Stamm so direkt waren? Der junge Krieger wirkte etwas überfordert und bekam eine heftige Gänsehaut, als er den Atem und die Zunge spürte. Diesmal bemerkte er selbst, wie seine Aura aufflammte - nicht so stark wie bei Jong oder wenn er erregt war, aber sie war deutlicher. "Ehm... begrüßt ihr euch immer... so?" Fragend dreinschauend sah er zu Jong und immer noch stand eine gewisse Hilflosigkeit in seinen Augen, mit denen er auch Phoenix ansah. Aber der Langhaarige schmunzelte sichtlich amüsiert. Lyn blieb erstmal höflich und erwiderte die Umarmung.
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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Li am Do 12 März 2015, 11:54 pm

Tarran fiel auf, dass die Krieger des Wolfstammes eher klein waren und von asiatischer Herkunft. Entweder waren es alle oder die Drei, die hier waren, waren eine Ausnahme. Aber er vermutete schon richtig, dass die Wölfe alle asiatischer Herkunft waren oder Mischlinge.
Li runzelte nur seine Stirn, ließ seine Lippen aufeinander und beachtete Suko gar nicht. Zum Glück waren sie dann schon vor dem Zelt, in dem ihr Alpha sich befand und der schnell raus kam.

"Ich weiß.. aber Maru!" Jong lachte kurz und streifte - dankend für die Sorge - im raus gehen Phoenix Oberschenkel mit der Hand. Dann war Maru da und der Häuptling bekam einen Tunnelblick, er bemerkte Li deswegen auch nicht sofort, dem die langen Haare bis auf die Schulter fielen - allerdings wirr umher lagen. Zeit für einen Zopf hatte er sich nicht genommen.
Schon bekam Maru von Jong einen Kuss und er drückte ihn an sich. Er hatte ihn vermisst. Ein freudiger Schauer jagte bei der Beruhrung seiner Brust über dem Herzen von dort über seine Arme. "Es wäre alles gut gegangen, wenn der Höhlenbär nicht aufgetaucht wäre." Jong brummte, man konnte ihn sehr wohl allein hingehen lassen. Es tut mir Leid, dass du das spüren musstest. Jong schmuste seine Wange gegen die von Maru und es war ihm egal, was das für einen seltsamen Eindruck bei den Umstehenden machte. Phoenix hat mich bei der Zurückwandlung gesehen. Suko kann einem in die Seele sehen, er hat es gespürt und geschwiegen. Genauso wie der Prinz des Stammes hier, sie schweigen beide.
Dann stellte er natürlich Phoenix vor und Lyn, als der an kam, nachdem er Li ebenfalls mit einem Kuss begrüßt hatte. Es war niedlich zuzusehen, wie der Lyn begrüßte und auf Marus Information, dass sie ihm schon begegnet waren, hob Jong beide Augenbrauen kurz fragend an.

Li konnte nicht anders, er umarmte seinen hübschen Jungen und begrüßte ihn dann wölfisch. Die veränderte Aura nahm er wahr und reagierte mit einem lockenden leisen Knurren darauf, ehe er harmlos für einen Moment sein Gesicht an Lyns Halsbeuge verbarg und somit kuschelte. Jong sah erheitert dabei zu und nickte leicht, ehe er abwinkte. "Teilweise schon. Wir drücken so unsere Sympathie, Freundschaft und Zuneigung aus. Li jedoch... zeigt seine Gefühle immer sehr viel deutlicher als alle anderen vom Stamm. Er mag dich einfach."
Li fand den Jungen einfach nur zum Knuddeln und brummte ihn an, weil er die Umarmung erwidert bekam. Lieb war er auch noch! Er schwieg jedoch, rieb seine Wange an der flaumigen des Jüngeren, dann ließ er ihn aber wieder los. Er trat einen kleinen Schritt zurück und lächelte ihn begeistert an. Er riecht so toll! Ich will von ihm gestreichelt werden! Es hätte nach Sex klingen können, doch dann hätte Li das auch direkt gesagt. Wenn er streicheln meinte, dann als Liebkosung und zum Schmusen.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Lyn am Fr 13 März 2015, 6:59 am

Phoenix erschauderte bei der Berührung und betrachtete Jong für einen Moment von hinten, ehe er ihm folgte. Marus kurzem, aber intensiven Blick hielt er stand. Früher war Maru selten einem Flirt abgeneigt, aber seit er auf Yang geprägt war, hatte sich seine Welt komplett auf den Kopf gestellt. In den ersten paar Jahren hatte sich für ihn alles immer nur um Yang gedreht, so fixiert war er auf ihn. Mittlerweile hatte er einen halbwegs passablen Mittelweg gefunden - sich bisher aber nicht einmal mehr für einen anderen Mann interessiert und auch für keine Frau. Er wusste nicht mal mehr andere Schönheiten zu schätzen.
Sein Alpha und das Rudel folgten erst ein gutes Stück nach Yang, aber so war das nun einmal. "Wieso legst du dich auch mit einem verdammten Bären an?" Oft konnten sie nur im Rudel gegen ein solches Vieh bestehen - und zogen es vor, gar nicht erst Jagd auf Bären zu machen. Es gefiel ihm nicht, dass jemand von ihrem Geheimnis wusste und erneut lag sein Blick prüfend auf Phoenix. Der Prinz wusste zwar nun um Jongs Geheimnis, war sich aber nicht sicher, ob jeder von Jongs Stamm diese Fähigkeit hatte. Dem Langhaarigen gefiel es nicht wirklich, dass ihm kein Respekt entgegen gebracht wurde, als Jong ihn und seinen Bruder vorstellte. Andererseits war ihm das bei der Begrüßung mit den Küssen auch kaum verwunderlich.

Maru teilte schweigend seine Eindrücke mit Jong, was Li anging. Er hat ihn für sich beansprucht, nachdem er ihn umgerannt und verletzt hat. Der Junge ist mutig und wollte Li sogar noch streicheln. Er zeigte Jong fix, was er gesehen hatte. Lyn hatte die Verletzung längst vergessen, denn sie blutete nicht und war im Grunde nur eine Schürfwunde gewesen. Dafür hörte er das Knurren überdeutlich und spürte, wie eine gewisse Röte in seine Wangen steigen wollte. So viel Aufmerksamkeit von einem Fremden war er gar nicht gewohnt. "Aber.. wir kennen uns doch gar nicht.." Lyn sah leicht verblüfft zu Li und blinzelte leicht, als sich ihre Wangen berührten. Dann war er wieder frei und huschte rüber zu Phoenix. Der legte ihm gelassen den Arm um die Schultern. "Besprecht euch, wenn ihr etwas zu besprechen habt. Dann kommt zu Drogo - aber DU bleibst ihm Zelt!" Das letzte war eindeutig eine Anweisung an Jong. Der musste ja irgendwie noch den Anschein erwecken, als sei er verletzt. Phoenix und Lyn hingegen gingen zu Drogo, wo der Jüngere sich frei machte und zum Häuptling trat, oder viel mehr: ganz dicht an ihn heran. "Ich bin Wölfen begegnet! Einer hat mich angesprungen.. Aber ich glaube das war ein Versehen und... Oooh Drogo! Er war zum Kuschenl süß!"
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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Li am Fr 13 März 2015, 3:58 pm

"Ich hatte meine Gründe.", Jong lächelte leicht und behielt seine Hand auf der Seite liegen, wo noch immer nicht die Rippe geheilt war. Jong lächelte noch immer und verriet Maru, wer von ihrem Geheimnis wusste. Du denkst daran, dass er der Prinz hier ist, ja? Drogo ist der Häuptling, sein älterer Bruder. Ihn wirst du sofort erkennen.
Als er das von Li und Lyn hörte, sah er zum Adoptivprinzen rüber und noch etwas mehr Gefallen lag in seinem Blick. "Nun, das stimmt. Aber wir haben eine gewisse... Wir handeln gerne nach unserem Instinkt und so fällt es uns leicht Sympathie und dergleichen zu empfinden. und du, mein schöner Lyn, hast ihn beeindruckt - nicht nur mit deiner Aura." Jong schmunzelte und hatte seine Hand auf Marus Unterarm, streichelte zart mit den Fingerspitzen immer wieder darüber.

Li zeigte seine Zuneigung sehr deutlich, indem er ihre Wangen aneinander schmiegte, aber auch wieder los ließ. Er überforderte seinen Jungen nämlich, das spürte er, da brauchte er seine Worte nicht erst hören. "Jaaa..." Jong lachte jedoch, musste dann aber husten, es tat weh wenn er lachte. Dann nickte er Li zu und ging mit seinen Wölfen ins Zelt. Sie würden jetzt nicht gestört werden und so nahm Li seinen Lendenschurz ab und wandelte sich. Jong verzichtete darauf, sonst hätte er sich die Rippe wieder gebrochen. Li schob seinen Kopf und die Schnauze in Jongs Schoß und rieb seinen Wuschelkopf gegen ihn, schmuste und leckte ihn ab. Es ging so viel einfacher seine Liebe und seinen Respekt zu zeigen, wenn er ein Wolf war. Für ihn war das natürlicher als seine menschliche Gestalt.

"Wölfen? Hierr in derr Nähe?" Drogo runzelte die Stirn und sah zu Phoenix. "Wirr sollten einen Trrup los schicken. Wirr haben zu viele gute Fohlen dieses Jahrr bekommen." Nicht nur die Fohlen, auch ihre Nutztiere hatten viel und schönen Nachwuchs bekommen. Dann drang das mit dem Anspringen zu ihm durch und sofort löste Drogo sich von Lyn, hielt ihn von sich weg und musterte ihn, suchte nach Verletzungen und fand die Abschürfung am Bauch. Sofort nahm er ein Tuch, tränkte es mit seinem Met aus dem Schlauch und reinigte, sowie desinfizierte die Wunde damit. "Wenn sie uns gefährrlich werrden, gibt es eine Jagd. Wölfe sind nicht zum Kuscheln da, Lyn. Sie sind Rraubtierre!"

Li zuckte mit den Ohren hin und her, lauschte auf alles was um ihn herum passierte und lag nun mit dem Oberkörper auf Jongs Schoß und ließ sich streicheln. "Wie geht es den anderen? Was ist mit Minho?", fagte Jong nach und sah Maru an. Es war aber Li, der antwortete. Er ist miesepetrig drauf und irgendwie findet er keine richtige Ruhe, seit du weg bist. Minho ist anstrengend.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Fr 13 März 2015, 9:21 pm

Maru verzog flüchtig die Lippen. Was interessierte ihn ein Prinz?
Lyn wusste gar nicht so richtig, was er tun sollte, denn unhöflich sein wollte er ja auch nicht. Allerdings schaffte Jong es mit nur einem Wort, ihn zum erröten zu bringen. Schön? Noch während er darüber nachdachte, wie und warum er für Jong schön war, vergaß er doch glatt nachzuhaken, was Jong mit beeindruckt meinte. Denn getan hatte er ja nun wirklich nichts.
Maru blieb dicht bei Jong stehen und folgte ihm wenig später prompt ins Zelt. Auch er überlegte kurz sich zu wandeln, verzichtete aber darauf und setzte sich neben Jong, damit er sich anlehnen konnte. "Jetzt erzähl endlich. Was ist passiert? Und ich meine jetzt nicht nur den Bären." Klar, Maru wollte jetzt alles wissen! Vor allem: was hatte der Prinz in Jongs Zelt zu suchen?

Phoe blieb bei Lyn und und Drogo, wirkte auf die halbe Anweisung jedoch alles andere als Begeistert. Irgendwie hatte er da so eine gewisse Vermutung... "Ich werde.. nach Spuren Ausschau halten." Phoenix musste unbedingt mit Jong sprechen und ihn warnen. Zum Glück lag Drogos Aufmerksamkeit gerade mehr auf Lyn, sonst hätte er ihm das Unwohlsein am Ende noch angesehen.
"Aber sie waren lieb, Drogo! Er hat mich abgeschlabbert! Ich glaube er wollte sich entschuldigen.. Wir haben uns einfach nicht gesehen.." Der Jüngere seufzte scher und murrte leise, als Drogo ihn versorgte.

Maru konnte nur zu Lis Worten nicken. Im Grunde war damit auch schon alles gesagt, bis auf eines. "Das Rudel ist soweit. Wir können jederzeit aufbrechen." Als er vom Rudel sprach, musste er natürlich direkt wieder an Yang denken und schmiegte sich mehr an seinen Alpha. Es dauerte nicht lange und Phoenix näherte sich dem Zelt, was ihn aber nicht beunruhigte. Der Langhaarige kannte Jongs Geheimnis und er erkannte ihn am Geruch.
Ohne sich großartig bemerkbar zu machen, schlüpfte Phoenix ins Zelt und betrachtete flüchtig den Wolf, den er als Li erkannte - weil Maru noch ein Mensch war. "Jong.." Die Zeltplane war rasch geschlossen und er seufzte schwer. "Ihr spielt hier ein gefährliches Spiel! Ich weiß nicht, was ihr mit Lyn getrieben hat... Aber Drogo ist drauf und dran unsere Männer auf euch - oder viel mehr auf die Wölfe - zu hetzen." Er sah Jong eindringlich an und setzte sich kurzerhand zu ihnen, allerdings so, dass er jederzeit wieder aufstehen konnte. "Du solltest dir überlegen, ob du dich Drogo nicht doch offenbaren willst..."

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Jonghyun am Sa 14 März 2015, 4:07 pm

Jong seufzte leise und kraulte fest Lis Nacken, der deswegen hörbar an zu brummen anfing. Das war sozusagen sein Schnurren. Dann fing Jong an zu erzählen, nutzte auch ihre Rudeltelepathie um ihnen den Kampf aus seinen Augen zu zeigen. Li schnaubte und sprach beinahe schon respektlos gedanklich Du bist ein Idiot gewesen! Der hätte dich zermalmen können und das nur wegen dem Prinzen! Der Häuptling runzelte die Stirn und packte kräftig das Fell in Lis Nacken, so dass dieser die Ohren anlegte und kurz leise winselte. Es tat nicht wirklich weh, dazu war sein Fell zu dick, aber die Geste zeigte ihm, dass er zu weit gegangen war. "Ich weiß, dass es nicht klug war. Aber mein Herz hat es für mich entschieden. Phoenix hat mich die letzten beiden Tage gepflegt, weil ich nicht aufstehen durfte. Ich denke, es könnte was mit uns werden." Jetzt grinste Jong breit und streichelte wieder Lis kopf und Nacken, während seine andere Hand auf Marus Oberschenkel lag.

"Gut. Errstatte mirr Berricht, wenn du etwas entdeckst!" Ein klarer Befehl seitens Drogo. Er machte eine unwirsche Geste auf Lyns Worte hin und schüttelte seinen Kopf. "Es sind Rraubtiere, keine kleinen Kuscheltierre, Lyn. Ich verbiete dirr irrgendeinen Wolf zu.. zu kuscheln! Habe ich mich klarr ausgedrrückt?!" Ernst und unnachgiebig sah der Häuptling zu seinem Adoptivsohn runter, er machte sich Sorgen, dass die Wölfe Lyn für Beute halten könnten.

Der Alpha lächelte bei Marus Worten und nickte ihm zu. Fantastisch, wann immer Drogos Blutreiter in den Krieg zogen, sie waren bereit. Sobald er den genauen Tag wusste, konnte er es seinem Stamm mitteilen, damit sie zur gleichen Zeit sich mit den anderen zusammenschließen konnten. Jong knabbste sachte an Marus Hals, nachdem dieser sich mehr an ihn geschmiegt hatte. Das nächste Mal nimmst du Yang mit anstatt Li.
Als Phoenix auftauchte, runzelte Jong seine Stirn. Ihm würde nicht gefallen, was dieser zu sagen hatte und lag mit diesem Gedanken richtig. Er seufzte schwer und meinte: "Es war nur ein Versehen, dass Li Lyn umgeworfen hatte. Er hatte ihn in seiner Deckung nicht bemerkt." Bei dem Vorschlag sich Drogo zu offenbaren schüttelte er seinen Kopf. "Nein. Der richtige Zeitpunkt ist dafür noch nicht gekommen. Aber ich kann ihm versichern, dass kein Wolf eine Gefahr bedeutet. Immerhin heißt unser Stamm so, das wird er sicherlich einsehen." So wollte Jong aufstehen und zu Drogo gehen, doch Li blieb - sich extra schwer machend - halb auf ihm liegen. "Li...", brummte Jong, doch der wuschlige Wolf sah unschuldig zu ihm hoch.
Also sah der Alpha zum Prinzen und grinste ihn an. "Kannst du ihn kurz ablenken? Einfach den Kopf kraulen und dann unter der Schnauze. Er denkt ich wäre noch zu verletzt, aber es geht schon. Die Rippe ist nur noch angeknackst und der Verband stützt prima. Ich muss aber mit Drogo reden." Als er Li weg schieben wollte, drehte der sich kurzerhand um und hob seinen Kopf, damit er Jongs Kehle ablecken konnte, wobei er mit seiner Rute hin und her wedelte und ihn anfiepte. Jong musste lachten, gab ihm einen Kuss auf die Schnauze und sah Phoenix dann bittend an.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Sa 14 März 2015, 4:47 pm

Lyn wirkte eine Spur trotzig und runzelte nicht weniger finster dreinguckend die Stirn. "Sie haben mir nichts getan, Drogo! Du tust ja glatt so, als würde ich jetzt auf Teufel komm raus in der Gegend umherirren, nur um sie wieder zu finden!" Außerdem konnte er sich wehren. Meistens jedenfalls.

Maru war nicht unbedingt begeistert von den Erzählungen seines Alpha und stimmte Li in Gedanken zu. Es war ein unnötiges Risiko gewesen, sich dem Bären zu stellen und das auch noch ohne sie zu informieren! Li ist dein Leibwächter... Nicht Yang. Trotzdem gab auch er ein leises Brummen von sich, als Jong an seinem Hals knabbste. Er wurde davon zwar nicht unbedingt geil, aber diese kleinen Bisse sorgten dafür, dass er mehr zur Erregung neigte als sonst. Mit dem Eintreffen von Phoenix war das jedoch erledigt.
Phoenix schüttelte leicht den Kopf. "Jong! Das hier ist kein Spiel! Drogo ist mein Bruder und wenn ihn einer kennt, dann wohl ich! Und genauso ist es umgekehrt. Er wird merken, dass ich etwas vor ihm verberge. Und Drogo hasst es, angelogen zu werden." Maru knurrte bei Phoenix Vortrag leise warnend auf, aber der Prinz ignorierte ihn einfach - was ihn fast schon wieder sauer machte!
"Du hältst ihm wichtige Informationen vor, die uns im Krieg womöglich sogar helfen könnten. Ich verlange nicht, dass du alle deine Geheimnisse und die deines Stammes preis gibst. Aber ich verlange, dass du ihn über SO etwas informierst. Und dass Wölfe nicht gefährlich sind, kannst du dir sparen ihm zu erzählen. Uns wurden schon genügend Fohlen und Hühner von ihnen gerissen. Lyn plappert schon genug, um ihn erst recht aufzuhetzen." In den Augen des Prinzen blitzte es warnend auf, als Maru es tatsächlich wagte ihn anzuknurren. Dem Wolf passte der Umgangston so gar nicht und wäre er in seiner eigentlichen Gestalt, hätte sich ihm das Fell gesträubt.

Flüchtig sah er zu Li und wieder zurück zu Jong. "Ich bin nicht hier her gekommen, um irgendwen zu kraulen. Mach dir Gedanken darüber, wie du Drogo das erklären willst! Dass ich dich nicht verraten habe liegt einzig und allein daran, dass ich dir etwas schuldig bin." Damit erhob Phoenix sich und ignorierte die gefletschten Zähne von Maru und die eigentlich goldige Szene. Er wusste, dass Drogo bei Lügen nur selten ein Auge zudrückte. Und nachdem sie bereits einige Male verraten worden waren, würde wohl nicht viel fehlen, bis der nächste Stamm aus ihrem Kreis flog. "Wenn du mit deinem Stamm an der Seite meines Stammes kämpfen willst, kannst du dich nicht verstecken, Jong. Wir haben hier die größte Pferdeherde und glaub nicht, ich hätte nicht verstanden, dass sie deinetwegen so in Panik gerieten." Er verließ das Zelt, sorgte aber dafür, dass niemand zufällig einen Blick hinein warf. Dann führten ihn seine Schritte zu Suko, ohne dass er genau sagen konnte, warum eigentlich. Sein Geist war unruhig und er musste überhaupt erstmal verarbeiten, was da eigentlich geschehen war.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Suko am Sa 14 März 2015, 5:46 pm

Ich weiß, aber die Trennung muss dir schwer fallen. Ich bin aber zu egoistisch um dich beim Stamm zu lassen. Er hatte Maru viel lieber in seiner Nähe. Li hingegen reagierte nur auf Drohungen, auf körperliche Gefahr. Die Welt der Worte war ihm egal, weshalb es auch Maru war, der auf Phoenix Tonfall gegenüber ihrem Alpha reagierte, nicht Li. Der Leibwächter würde selbst ein Baby zerfetzen, sollte es für Jong - in welcher Parallelwelt auch immer - eine Gefahr darstellen. Li kannte da keine Skrupel, wenn er verteidigte und beschützte, dann bis aufs Blut - das des Gegners oder seines. Jetzt jedoch war er friedlicher als ein Welpe es sein konnte, da er seine Kraft und seinen Körper beherrschte und einschätzen konnte.

Jong selbst wurde, je mehr Phoenix sprach, wütender auf ihn. "Ich lüge Drogo nicht an! Ich hatte nicht vor euch und unsere Verbündeten genauso wie unsere Feinde zu überraschen. Es wäre schlecht, wenn sich unser Wesen erst kurz vor dem Zusammenprall offenbart. Hast du wirklich geglaubt, dass ich so unvorsichtig und naiv bin? Dass ich unsere Chancen zu siegen damit verspielen würde, nur weil der Zeitpunkt noch nicht dafür da war? Du bist zu misstrauisch mir gegenüber und dabei habe ich unsere erste Regel für dich allein gebrochen, in dem ich mich verwandelt habe. Es ist unser oberstes Gesetz, es niemandem zu zeigen!" Jetzt war er wütend und Li drehte sich wieder um, stand auf und fixierte Phoenix, während Jong aufstand. Er war kein Riese wie Drogo, doch es war beeindruckend wie er dort stand, die Hand auf Lis Kopf, neben sich Maru stehend. Jong war ein Alpha und diese Präsenz ging auch von ihm aus.

"Nicht alle Wölfe sind ungefährlich. WIR sind es, wenn man uns nicht angreift. Wir haben es nicht nötig bei anderen Stämmen zu reißen und zu stehlen." Stolz, ja auch das war Jong. Dann war er es, der böse knurrte, weil Phoenix sein Wort angezweifelt hatte. "Ich werde mit ihm reden. Das habe ich dir zugesagt. Ich halte mein Wort!" Der Wolfskrieger hatte sich so angespannt, dass seine Rippe wieder richtig schmerzte und als der Prinz das Zelt verlassen hatte, atmete er einmal so tief es ging durch, ohne zu sehr seinen Brustkorb zu bewegen. "Gut, wir haben beschlossen ihnen zu helfen und die grausamen Ponies zu vernichten. Wir werden ihnen zeigen müssen, in welcher Form wir kämpfen. Doch nicht allen auf einmal. Ich werde mit Drogo reden, jetzt und mit Suko. Er hat es gespürt, er wird wissen, wie und wem wir uns am besten offenbaren können."

Suko spürte die Wut und sah vom Zelt zum Prinzen und lächelte ihn sanft an. "Wollen wir uns ein wenig setzen?", fragte er ruhig nach und reichte Phoenix dann einen Becher mit einer teemischung darin. Er selbst nahm sich ebenfalls von diesem Tee, der entspannte und den Geist öffnete. Der Schamane war vor seinem eigenen Zelt gewesen, hatte den Prinzen aber hinein gebeten, weshalb die beiden Männer nun an der Feuerstelle saßen, die nur noch Glut führte.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Sa 14 März 2015, 6:23 pm

"Nein, du verschweigst es nur. ICH musste ihn anlügen um euch zu schützen!" Phoenix machte eine herrische Geste, die Maru laut und drohend Knurren ließ. Der Prinz spürte, wie es ihm kalt den Rücken runter lief, aber er würde sich nicht aus einem stammeigenen Zelt vertreiben lassen! "Ich habe einen guten Grund, misstrauisch zu sein. Wir wurden oft genug verraten." Was Jong wohl vergessen hatte. Er hatte ihn gepflegt und es war ja nicht so, dass der Wolfsmann rund um die Uhr geschlafen hätte. Natürlich hatte er mehr Erklärungen von ihm erwartet, aber es war nichts dergleichen von ihm gekommen. Stattdessen sah er sich den dreien nun gegenüber und keiner von ihnen wirkte besonders freundlich gestimmt. Er spürte die starke Präsenz, fühlte sich davon sogar angezogen. Dennoch rührte er sich nicht und sah ihnen, besonders Jong, offen ins Gesicht. Er zeigte weder Scheu noch Angst und empfand auch nichts davon. Er wusste, sie würden ihn hier nicht angreifen.
"Das weiß aber Drogo nicht! Und Lyn auch nicht! Was glaubst du, geht gerade im Kopf meines Bruders vor sich, nachdem Lyn von einem kuscheligen Flauschewolf erzählt hat? Und was denkst du, wird Lyn tun, wenn er das nächste mal einem Wolf begegnet - einem Wilden? Er wird weder die Waffen heben, noch davon laufen!" Kurzum: Er würde sich unter Garantie wieder in Gefahr begeben, nur um erneut ein solch wundervolles Erlebnis haben zu können. Phoenix Stimme hatte sich verändert. Er wollte seinen kleinen Bruder beschützen - und irgendwie auch Jong. "Ich werfe euch das nicht vor. Ich glaube, dass es nur ein Versehen war." Sein Blick glitt nur kurz über Maru und blieb etwas länger auf Li hängen. Vielleicht erklärte das ja die eigenartige Begrüßung? "Aber ihr bringt uns alle damit in Gefahr - vor allem auch euch selbst. Suko mag vielleicht keine Gefahr sehen, aber ich bin nicht sicher, dass unser Stamm nicht vielleicht schon längst beobachtet wird."

Maru gefiel das alles überhaupt nicht. "Ich halte von diesem Prinzen nichts! Er droht uns und tut so, als wolle er uns schützen!" Immer noch lag ein Knurren in seiner Stimme. "Der Krieg ist nicht morgen. Lass sie glauben, was sie wollen." Allein gehen lassen würde er Jong jedenfalls nirgendwo hin!

Bei Suko angelangt, schüttelte Phoenix den Kopf. Und doch ging er in sein Zelt und setzte sich. Seine Unruhe wurde damit nur noch stärker und mit dem Becher spielte er nur. Er war niemand, der sich bei so etwas erstmal setzte und entspannte. Er musste dann einfach irgendetwas tun. "Ich hasse es, Geheimnisse vor Drogo haben zu müssen." Er würde es ihm sicherlich vorwerfen. "Wenn du Lyn schon unterrichtest.. kannst du ihm vielleicht auch die ein oder anderen Flausen austreiben?" Phoe erzählte dem Schamanen von der Begegnung, wie Lyn sie ihm und Drogo erzählt hatte. Sein Bruder war zwar nicht dumm und eigentlich auch nicht allzu naiv. Aber seine Neugierde würde ihn irgendwann noch in ein offenes Messer rennen lassen. "Hast du eine Möglichkeit, unsere Pferde an die Wölfe zu gewöhnen? Wir brauchen ihre Instinkte zum Kämpfen. Romeo brauche ich danach wohl nicht zu fragen." Er dachte an Aschenglut, aber so etwas würden sie kaum in ein paar Wochen bewerkstelligen können. Außerdem wollte er nicht, dass ihre Hengste so... eigenartig wurden.

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Suko am Di 17 März 2015, 11:04 am

"Er wird mich vielleicht nicht mehr mögen, weil ich dich zum Lügen gebracht habe. Aber er wird verstehen, warum du das gemacht hast." Da war er sich sicher. Bei Marus Knurren hob der Alpha seinen Arm, legte ihm seine Hand in den Nacken und kraulte ihn zärtlich, damit er sich beruhigte. "Ja, das stimmt. Aber Suko hat auch gesagt, dass ihr in mir einen Freund und Verbündeten findet. Und seine Vorahnungen treffen zu, oder?"
Li brummelte, er wollte sich den ganzen Kram nicht mehr anhören und lieber nach dem Jungen suchen. Allerdings blieb er so lange, bis er sicher war, dass der Langhaarige sich nicht an Jong vergriff und er drohte ihn leise. "Ich kann mit Lyn reden, woran er uns erkennen kann bzw. wie wir uns euch zu erkennen geben. Wenn wir dies tun, ist es nicht zu übersehen, denn wir zeigen unsere menschlichen Augen bei Blickkontakt. Wenn dies ein Wolf nicht tut, muss er sich vorsehen. Bis auf Li, der einen Narren an Lyn gefressen hat, wird niemand einen Menschen stürmisch begrüßen oder gar an ihm hoch springen. Wir sind keine Hunde und bei Li ist es anders. Er ist etwas Besonderes."
Maru? Ist dir etwas aufgefallen? Hast du Späher - verborgene oder offene - bemerkt auf dem Weg hier her?

Dann ging Phoenix, dem er Marus Antwort noch weiter geben würde, bevor er das tat. "Er will uns schützen. Aber ich werde mit Drogo reden und mit Lyn. Vielleicht sind sie noch zusammen." Er sah zu Li, der sich freudig zurück verwandelte, aber den Knoten falsch machte, weshalb Jong leise lachend den wieder aufmachte und neu knüpfte. Dann rieb er sich über die verletzte Seite. Konnten Knochen beim Heilen jucken? Mit einem Brummen verließ er von seinen wölfischen Menschen flankiert sein Zelt und ging zu dem von Drogo, in dem tatsächlich noch Lyn war.

Suko lächelte nur leicht und sagte nichts wegen dem über die Geheimnisse gegenüber Drogo. "Welche Flausen meinst du?", fragte er dann ruhig nach und nahm einen Schluck vom Tee. Er liebte Tee und seine verschiedenen Wirkungen. "Ich verstehe.", kam es nach der Erklärung und er überlegte kurz. "Ich würde damit aber sein Wesen völlig verändern. Er muss sich allein entwickeln, wenn ich ihn in irgendeine Richtung stoße, wird es seiner Seele nicht gut tun."
Etwas später lachte er leise und nickte. "Ihr würdet auch nicht wollen, dass eure Hengste so werden wie Aschenglut." Suko lächelte, dann antwortete er: "Ich könnte mit Lyn versuchen euren Pferden und auch die der anderen Stämme zu suggerieren, dass Wölfe keine Gefahr sind. Es wird nicht für immer halten, nur ein paar Tage, wenn es nicht erneuert wird. Doch einen halben Tag werde ich dafür brauchen, auch wenn Lyn mir assistiert."

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

Beitrag  Phoenix am Di 17 März 2015, 8:14 pm

"Du kennst Drogo nicht." Mehr hatte Phoenix nicht dazu zu sagen. Die Widersprüche trieben Maru an den Rand des Wahnsinns und sein Knurren wäre als Wolf furchteinflößend gewesen. Es ebbte erst ab, als Jong ihn berührte und kraulte. Der Langhaarige sah nur flüchtig zu den beiden Drohenden und beschloss, sie einfach zu ignorieren. Bei der Sache mit dem Blickkontakt hätte er am liebsten laut gelacht und einen Witz gerissen. Aber er hielt sich zurück und hob flüchtig eine Augenbraue an. "Weißt du... dieses Zögern um zu versuchen zu erkennen, ob einem ein Wildtier gut gesinnt ist oder nicht... Genau dieses Zögern hätte meinem Bruder schon einmal beinahe das Leben gekostet."
Maru schwieg zuerst, ehe er Jong antwortete. Sie reiten die Grenzen ab. Die Pferde sind nicht dumm. Und es wäre uns nicht möglich gewesen, uns heimlich zu nähern oder einzuschleichen. Egal ob als Mensch oder Wolf. Deshalb sind wir offen auf den Stamm zugegangen. Gesehen hab ich außerhalb niemanden. Aber einige Gerüche... Frische Gerüche. Gleich darauf sprach er jedoch: "Du verrätst unseren Stamm. Die Alten werden das nicht schätzen.." Und ihm selbst gefiel es auch nicht! Er wäre gerne protestierend zurückgeblieben im Zelt, sah sich aber dann doch gezwungen, seinem Alpha zu folgen. Maru betrat hinter den beiden das riesige Zelt und betrachtete jenen Drogo. Er witterte, erkannte den Jungen sofort und prägte sich vor allem den Geruch des Häuptlings deutlich ein.

Lyns kleine Wunde war gut versorgt und jetzt saß er gemütlich in Drogos Zelt im Schneidersitz und naschte ihm einige seiner Lieblingsfrüchte weg. Denn die mochte er auch am liebsten. In der anderen Hand drehte er einen langen, schmalen Dolch mit einer Rille in der Mitte, beidseitig geschliffen und aus mattem, fast schon schwarzen Metall. Ein Dolch von Romeo, den er sozusagen geliehen bekommen hatte. Lyn war sich sicher, dass Drogo oder Dominic mit ihm geredet haben mussten, denn im Nahkampf war er nicht gut und im Krieg würde er kaum drum herum kommen. Auf dem kleinen Tischchen lagen noch etwa 20 kleinere Wurfgeschosse, allesamt sehr zierlich und damit quasi perfekt für seine Hände gemacht. "Ich weiß nicht, Drogo. Ich habe wirklich bedenken, mit vergifteten Waffen auf Donner zu reiten und zu kämpfen.. Was, wenn er etwas abbekommt.. Oder mir die Waffe aus der Hand rutscht?" Seine Zweifel waren berechtigt, aber er vertilgte sie rasch aus seinem Gesicht, als die 3 Wölfe eintraten.

Phoenix erzählte Suko die kleinen Flausen von Lyn, ohne große Bedenken dabei zu haben. "Du sollst ihn ja nicht verändern oder ihm alles vorgeben - aber das wirst du ohnehin tun, Suko. Der Weg des Schamanen - DEIN Weg - weicht um Längen von dem unseren Weg ab. Du wirst ihm alles vorleben und Lyn wird es dir nachahmen. Oder willst du mir erzählen, dass jeder Schamane seinen eigenen Weg geht und seine eigenen Begabungen entwickelt? Du hast bestimmte Riten, denen er sich wird anpassen müssen..... Ich möchte... dass er vorsichtiger ist. Er ist es so gewohnt, dass Drogo und ich massiv auf ihn achtgeben, dass er all die Gefahren gar nicht kennt. Selbst in den Krieg wird er völlig ahnungslos, naiv und mit Skrupeln gehen. Ich sehe es schon kommen, dass er den ein oder anderen Feind verschonen wollen wird und sich damit in nur noch größere Gefahr begibt. Niemand von uns wird ihm direkt zur Seite stehen können. Drogo und ich kämpfen direkt in der ersten Welle mit, an vorderster Front. Er wird Dominic und Romeo in seiner Nähe wissen wollen - und dich ebenso, so wie sämtliche andere Häuptlinge. Bei unseren Blutreitern hat es kaum sonderlich fähige Fernkämpfer. Ares kennt sich damit aus, aber er wird Drogos Seite nicht verlassen. Lyn ist nahezu der einzige, der sich darin hervor tun kann. Wer soll bei ihm sein, um ihn zu schützen? Ihm Mut zuzusprechen? Er hat keinen Kampfbruder, der auf ihn acht gibt und keinen Geliebten, der ihm niemals von der Seite weichen würde. Er... ist doch fast noch ein Kind.." Phoenix Stimme war zum Ende hin leiser geworden. Am liebsten hätte er Lyn im Stamm gewusst, wo er in Sicherheit war. Aber er wollte ihn andererseits auch nicht zurück lassen. Lieber Seite an Seite mit ihm sterben, als ihn zurück lassen.
Schließlich nickte der Prinz. "Es wäre sicher von Vorteil, wenn... einige unserer Hengste sich an die Wölfe gewöhnen würden. Seelenwind war blind vor Panik, als Jong in seiner Nähe war. Und rasend vor Zorn, als ich Jong half und ihn berührte. Ich konnte spüren, wie er am liebsten Jogns Schädel zertrümmert und seine Knochen zerschmettert hätte. Aber Donner war nicht so panisch und Freund auch nicht. Sie sehen den Menschen und wittern den Wolf... Kann man.. den Wölfen vielleicht ihren ureigenen Geruch nehmen? Oder den Hengsten beibringen, dass diese speziellen Wolfmenschen keine Gefahr für sie darstellen? Donner ist intelligent und wir haben auch einige mutige Hengste in unserer Herde. Vielleicht können sie es lernen?"

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Re: Stammesgeschwurbel [Drogo, Phoe, Lyn, Jong, Dom, Suko, Ares, Rom...]

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