Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kyo am Fr 02 Apr 2010, 10:35 pm

Hätte ihn nicht dieser Schicksalschlag nicht getroffen, dann hätte er Kaneos Zweifel von sich aus gleich am Anfang zerstreut. So jedoch beobachtete er automatisch, weil ihm das seit mehr als zwei Jahrzehnten zur Gewohnheit geworden war, wie Kaneo reagierte. Aber es berührte ihn nicht so sehr, dass er etwas sagen würde. Aber auch nicht so wenig, dass er sich das nicht merken würde. Schließlich war Makoto in Sicherheit und als Toshimasa sich al sSchutz vor ihm aufbaute und seine Muskeln noch besser zur Geltung kamen, da biss er sich fest auf die Unterlippe. So fest, dass die zarte Haut einen leichten Riss bekam und sich ein kleiner Blutstropfen löste. Er wollte ihn umarmen, sich an ihn schmiegen und vergessen, dass der andere nichts über ihn wusste und er Toshi Wochen lang angelogen hatte. Makoto konnte nicht verhindern, dass zumindest seine langen Finger sich gänzlich auf den Rücken des Größeren legten und er den warmen Körper unter seiner kalt gewordenen Hand fühlte. Sachte strich er ein winziges Stück hinunter und lehnte dann seine Strin gegen Toshimasa. Er konnte nicht mehr und wäre gern in Tränen ausgebrochen. Jetzt hatte er Kaneo nicht einmal mehr vor der Razzia warnen können, da sie nicht erst Morgen sondern jetzt stattfand.

Kyo rührte sich zwar gerade nicht, war aber so angespannt, dass er sofort los schlagen konnte, sollte es erforderlich sein. Flüchtig nahm er die Selbstbeherrschung vom heißen Kleinen wahr, der dem Bullen die passende Antwort lieferte, aber mehr auch nicht. ER diskutierte nicht, ER handelte und das wollte er auch jetzt, weshalb er auch seine Hand um die Waffe in seiner Manteltasche schloss. Missbilligend ließ er ein warnendes Knurren hören, als Kaneo seine Hand auf seine legte und somit auch die Magnun fühlen konnte. Der Yakuza ließ seine Nackenwirbel mit der entsprechenden Kopfbewegung knacken und sein Blick bohrte sich weiterhin drohend in die Augen des Bullen. "Wir werden noch ihre Einrichtung durchsuchen. Los Jungs, nehmt den Laden auseinander!" Sofort liefen die Männer los und schnitten die Polster auf, während Makoto aufsah und die Hand sofort von Toshimasas Rücken nahm. Er trat dicht zu ihm, flüsterte ihm eine Warnung ins Ohr: "Lasst sie nicht allein. Dokumentiert das was sie tun, denn sie wollen Kaneo-san etwas unterschieben! Nehmt eine Digicam und zeichnet das auf, sofort. Ich hab auch noch eine hinten in meiner Handtasche! Lasst sie nicht aus den Augen und versucht es unauffällig zu filmen. Beeil dich! Ich komm schon klar! Es geht um Kane´s Bar!" Sachte drückte er ihm die Hand ins Kreuz und schob damit den Anführer an.
Kyo hasste den Bullen, hasste seinen Bruder und schließlich sogar Kaneo. "Du hast mir nichts zu sagen!" knurrte er tief und drohend und schob den Kleinen einfach barsch zur Seite. Dai sah wie sein kleiner Bruder die Waffe heraus holen wollte und da regte sich was bei ihm. Er hatte den Jüngeren immer beschützt und das war so tief verwurzelt, weil er das schon in ihrer Kindheit getan hatte, dass er aufstand und zu ihm ging. "Wenn dir unsere Familie etwas bedeutet, dann lässt du das sein." murmelte er und musste sich dabei etwas über Kaneo beugen, damit ihn keiner der Polizisten hören konnte, nur eben Kyo und Kane. Sein Bruder hingegen war das scheiß egal, er ließ nicht so mit sich reden und irgendwie störte es ihn auch, dass die Typen die Bar so zurichteten, was er gar nicht verstand. Fest packte er seine Waffe und zog langsam seine Hand hervor, während sein Blick dem Befehlshaber schon sagte, dass er tot war und es nur noch nicht merkte.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Fr 02 Apr 2010, 11:02 pm

Toshimasa reagierte überaus empfindlich auf die zarten Berührungen und er empfand Makoto gegenüber nicht unähnlich. Er hoffte dass es Kaneo gelingen würde, die Bullen zu vertreiben und dann konnte er die hübsche Kellnerin in den Arm nehmen und sie beruhigen und trösten und ihr ins Ohr flüstern, dass der Alptraum jetzt vorbei wäre. Und dass er sie beschützen würde, wann immer ihr Gefahr drohte. Ja, das wollte er ihr sagen, doch jetzt war nicht die rechte Zeit dafür. Er sah sie über die Schulter hinweg an, als er spürte wie sie sich an ihn lehnte und musste einiges an Beherrschung aufbieten, um sie nicht doch noch zu umarmen und lehnte sich ein klein wenig zurück, um ihr dafür näher zu sein. Oh und wie er sie beschützen würde! Jeder Bulle, der sich ihnen näherte, wurde mit mörderischen Blicken bedacht. Man sah Tosh an, dass er keine Waffe brauchte um sich zu wehren.

Das Knurren von Kyo ignorierte der Kleine gekonnt. Er würde nicht zulassen, dass in seiner Gegenwart und auf seinem Grund und Boden ein Schuss fiel. Auch wenn es darauf hinaus lief, dass er Kyo dann als Feind ansehen und vielleicht sogar gegen ihn kämpfen musste. Aber noch hoffte er auf dessen Vernunft. Pech nur, dass der gutaussehende Mann tatsächlich vor hatte wieder im Knast zu landen. Kaneos Kiefer, seine Muskeln und sein ganzer Körper spannten sich bei der Aussage des Polizisten an. Er konnte nicht zulassen,d ass sie seinen Laden demolierten und ihn damit in den Ruin treiben würden. Aber er konnte es auch nicht verhindern.
Toshimasa sah das mit groß aufgerissenen Augen an. Er konnte nicht glauben, dass ein Mann wie Kaneo nichts sagte und sich nicht dagegen wehrte. Er selbst wäre längst ausgeflippt, wenn das hier sein Laden wäre. Verzweifelt wartete er auf einen Befehl, einen Handwink, irgendein Zeichen. Aber es kam nichts, einzig Makoto wandte sich an ihn. Verblüfft sah er die Kleinere an. Dafür reagierte er leidglich mit einem Nicken und hielt sie nicht zurück. Er zückte sein Handy, nahm Blickkontakt zu einem seiner HS-Jungs auf und gab ihm einen leichten Wink und ratzfatz hatten es auch die anderen Mitglieder mitbekommen und hielten ihre Handys unauffällig auf die Bullen gerichtet.

Kaneos Wut war noch in ihm verschlossen. Er hatte die Tür sorgfältig barrikadiert, aber Kyo riss die festgenagelten Holzbretter mit einem einfachen Satz wieder runter. "Meine Bar, meine Regeln!" Ein klarer Wortlaut, kein Knurren, aber nicht weniger gefährlich. Er würde nichts gegen die Bullen ausrichten können, die nicht nur die Polster aufschnitten, sondern auch alles umwarfen, aus Versehen Gläser und Flaschen zertrümmerten und sogar an vermeindlich verdächtigen Stellen das Laminat heraus rissen. Aber dafür würde er etwas gegen diesen ungestümen Mann tun können, der hier nur seine eigenen Ziele verfolgte, wie ihm sofort klar wurde. Daisukes Worte richteten auch nichts aus, etwas dass er binnen Sekundenbruchteilen feststellte. Mit einer geschmeidigen Bewegung hatte er sich vor Kyo aufgestellt, kaum dass er seine Waffe gezogen und auf den Bullen gerichtet hatte. Mit beiden Händen umfasste er den Waffenlauf und drückte ihn nach unten, richtete ihn auf sich. "Bist du taub? Steck die Waffe wieder ein!" Jetzt knurrte er selbst und sein Blick traf mit vehaltener Wut auf Kyo. Noch realisierte Kaneo gar nicht, was die Bullen mit seiner Bar anrichteten.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am Fr 02 Apr 2010, 11:56 pm

Es war tastächlich so, dass Kyo nur das kümmerte, was ihn anging. Nur das, was er wollte zählte, alles andere war zweitrangig oder uninteressant, galt es nicht zu beachten. Er hatte jetzt vor dem Wichser das Maul zu stopfen und zwar für immer. Vernunft hatte er, er nutzte sie auch, aber fast nur im Geschäftlichen. Jetzt war er privat hier, er ließ sich nie beleidigen und alle, die auch nur einmal mit ihm zu tun hatte, wusste das. Anscheinend hatte der Bulle das vergessen oder glaubte sich hier genauso sicher zu fühlen, wie im Knast, aber das war ein Fehler. Hier konnte er eine Leiche verschwinden lassen, sie sich im wahrsten Sinne des Wortes auflösen lassen. Dafür hatte er seine Leute, ihre cleaner waren berühmt dafür nichts zu hinterlassen. Wenn sie rechtzeitig da waren, aber diesen Fehler von damals machten sie nicht mehr, allein schon deshalb, weil ihre Vorgänger tot waren. Als der Befehl kam die Bar auseinander zu nehmen, nahm Kyo aus den Augenwinkeln wahr, wie es nun Kaneo war, der sich anspannte. Auch wenn Kyo zwar nicht aus der Haut gefahren wäre, wenn sie sein Geschäft oder seine Villa durchsucht hätten, er hätte etwas unternommen. Eine Drohung und nach Abzug seine Handlanger hinter her geschickt. Doch der Kleine tat nichts, gar nichts und das schien selbst der Idiot von den HS nicht zu verstehen. Makoto machte sich Sorgen, er gab Toshimasa einen Tipp, eine kleine Warnung und war erleichtert, dass dieser sie befolgte. Fehlte noch, dass Kaneo in Knast kam, das ihm untergeschoben worden war. Er wollte nicht, dass sein Lebenswerk zerstört wurde. Er selbst ging näher zum Polizeichief, wartete aber erst einmal noch ab.

Kyo sagte dem Kleineren, dass er ihm nichts befehlen konnte und bekam dafür einen Spruch zurück. Der Yakuza hob leicht eine Augenbraue, grinste flüchtig und hätte sich dran gehalten, wenn der beschissene Bulle nicht noch was vom Stapel gelassen hätte. "Guckt auch hinter den Leisten nach, da wird gern der Stoff versteckt." Makoto wusste sofort, dass genau dieser Befehl das abgesprochene Zeichen war, die mitgebrachten Drogen zu präparieren. Sofort sah er alamierend zu Toshimasa und deutete mit einem Blick auf die beiden Typen, die den Befehl auszuführen gedachten. Jetzt war es wcihtig die genau im Auge und in der Kamera zu behalten.
Trotz der Tatsache, dass Dai sich endlich dazu bequemt hatte einzugreifen, ließ sich Kyo nicht von seinem Vorhaben abbringen. Er zog seine Waffe, lässig, als wenn er es schon viele Male getan hatte - was auch der Wahrheit entsprach - hervor und richtete die auf den scheiß Bullen. Erstaunt und gleich darauf reichlich verärgert sah er wie Kaneo sich vor den Befehlshaber stellte und die Waffenmündung auf sich selbst richtete. Kyo kam nur näher, sah Kaneo an und knurrte: "Ich würde dich einfach zuerst erschießen, wenn du meinem Bruder nicht irgendwas bedeuten würdest." Also tat er das nicht, sondern hob seinen Arm mitsamt Kaneo an. Er war so voller Hass und Wut, dass es ihm relativ leicht fiel. "Sie sollten jetzt gehen, Sir!" kam es von Makoto, der halblaut mit seinem Vorgesetzten sprach. Er war dazu gekommen, hatte seine Hand auf die Schulter des Mannes gelegt und einen festen Druck darauf ausgeübt. Seine Stimme klang normal, männlich und in ihr klang geheuchelter Respekt mit. Seine formelle Anrede machte dem Befehlshaber klar, wen er da neben sich hatte. Die anderen hatten es jedoch nicht mit bekommen, dazu standen sie zu weit entfernt, selbst Kyo und Dai konnten nicht hören, was Makoto gesagt hatte. "Wir haben was gefunden!" kam es aus der Ecke und schon kamen die beiden Typen mit dem verpackten Kokain. "Sehr gut. Festnehmen und zwar alle!" Kyo knurrte und wollte abdrücken, da mischte sich Makoto wieder ein. "Das glaube ich nicht, dass es gut wäre, Sir. Toshimasa? Habt ihr alles?" Viele zustimmende Rufe ertönten daraufhin und Makoto lächelte sein süßestes Lächeln, ehe er meinte: "Sie haben alles aufgenommen. Ihr Benehmen bei der Durchsuchung, die nicht nach Vorschrift abgelaufen ist und vor allem, wie sie Kaneo-san die Drogen untergeschoben haben. Ich denke, da Sie nur nach Anweisung gehandelt haben, können Sie mit einer milderen Strafe rechnen als Ihr Vorgesetzter." Der Typ lief dunkelrot an, sah aber ein, dass er verloren hatte und diese Demütigung genügte Kyo erst einmal und er ließ seinen Arm sinken. "Was ist mit...?!" fing er Bulle an, was Makoto noch mehr lächeln und wie eine junge Frau erscheinen ließ. "Nun, da steht unsere Aussage gegen Ihre und sie sollten Ihre schlechte Lage nicht noch verschlimmern, meinen Sie nicht auch?" Selbst seine Stimme und Tonlage klang zuckersüß, wenn man vom verachtenden Blick absah, wirkte er einfach nur niedlich.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 12:18 am

Kaneo hatte hier nichts zu verbergen und würde er sich gegen die Durchsuchung wehren, würde man ihn noch deutlicher unter die Lupe nehmen. Er selbst wusste, dass es hier nichts zu finden gab, also konnten sie ihm auch nichts anhaben. Den entstehenden Schaden konnte er dann immer noch seiner Versicherung melden, die dann eventuell Klartext mit den Bullen sprechen würde. Oder er würde sich einige der HelterSkelter mitnehmen und sich den hiesigen Vorgesetzten vorknöpfen. Irgendwas fiel ihm da sicher ein. Gefallen tat ihm das alles natürlich nicht. Die Bar war nicht nur sein Herzblut, sie war sein Leben, seine ganze Existenz beruhte auf diesem kleinen Loch. Und doch.. er würde sich nicht wehren, er wusste nicht wie, ohne gleich Gewalt anzuwenden und er selbst wollte nicht im Knast landen.

Als man nun auch noch sämtliche Fußleisten herausriss, die Kaneo einst mit der eigenen Hand festgeschraubt hatte, ging ihm beinahe jegliche Selbstbeherrschung flöten. Mit äußerster Willenanstrengung hielt er sich zurück, aber seine Muskeln waren bis zum zerreißen angespannt. Toshimasa verstand Makotos Wink sofort und und nahm sich die Typen regelrecht vor, verlagerte dabei aber nur sein Gewicht und stellte einen Zoom auf seinem Handy ein und filmte alles mit.
Kyos Drohung prallte genauso an ihm ab, wie die Durchsuchung. Er zuckte nicht mal mit der Wimper, sondern umfasste den Waffenlauf nur noch fester. "Halt dich gefälligst zurück!" Aber natürlich hörte der Größere nicht auf ihn und Kaneo blieb nun nichts anderes übrig, als zu handeln. Er ließ sich von ihm mit hochziehen, klammerte sich an der Waffe fest und obwohl er innerlich die Stärke bewunderte, trat er wuchtig gegen Kyos inneren Oberschenkel und hing dabei sein ganzes Gewicht in die Vollen an die Knarre. Bei dieser Aktion bekam er nicht wirklich mit, dass Makoto nun mit dem Polizisten verhandelte, doch Toshimasa hatte sie genau im Blick, ebenso wie diejenigen, die er überwachen sollte und es fiel ihm schwer nichts zu sagen.
Der Befehl zum Festnehmen kam und schon hatte Kyo sich von dem harten Tritt erholt und Kaneo starrte ihn wütend an, legte die Hand nun auf die offene Mündung. Dann würde er ihm eben in die Hand schießen, aber damit vermochte er die Kugel abzulenken.

"Wir haben alles!" Sowohl Toshimasa als auch die anderen HS sahen nun zu Makoto und betrachteten die Szene um Kyo und Kaneo argwöhnisch. Da die Szene sich aber rasch entspannte, nun da der Bulle in der Falle saß, sahen sie keinen Grund zum Eingreifen. Erst als Kyo die Waffe senkte, entspannte sich Kaneo innerlich etwas, hatte er ja schließlich dann doch noch die letzten Worte mitgehört. Die Waffe ließ er dennoch nicht los und er drehte sich nicht einmal zu den Bullen rum. "Tosh, begleite die Herren nach draußen." Befohlen, getan. Kurzerhand sammelten sich um Toshimasa noch einige andere HS, welche die Bullen nun gelassen zum Ausgang trieben und sich ihre Schlagstöcke und Baseballschläger dabei wieder holten. Erst als die Tür für den Moment zu fiel und sich Stille in den Raum legte, ließ er von der Waffe ab und seufzte innerlich. Flüchtig verlor sich sein Blick, dann ging er weiter in den Raum hinein und betrachtete schweigend den Schaden, wobei er die Hände in die Taschen schob, als ob er sich eine Blumenwiese betrachten würde. Doch er tat es nur, damit man das Zittern seiner Hände nicht sah. Es würde ihn ein Vermögen kosten, das alles wieder herzustellen. Ein Vermögen dass er wohl aufzutreiben wusste - aber ganz gewiss nicht bis morgen, denn bis dahin musste hier wieder alles pikobello aussehen. Kurz schloss er die Augen, öffnete sie wieder und drehte sich entschlossen um, fixierte Makoto mit einem harten Blick. Im selben Augenblick kam auch Toshimasa zurück, eigentlich um sicher zu gehen, dass es Makoto gut ging und um sich zu verabschieden.
"Hast du mir was zu sagen?", fragte Kaneo. Dass Daisuke, Kyo und Tosh dabei auch alles mithören konnten, schien ihm gleich zu sein.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am Sa 03 Apr 2010, 12:51 am

Wütend zog er die Waffe um wenige Millimeter höher, als er den Befehl hörte, niemand gab ihm Befehle! Es sei denn, es war sein Großvater oder Vater, aber sonst war niemand dazu befugt. So hob er seinen Arm mit Kaneo dran, damit er wieder auf den cop zielen und ihn auch treffen konnte. Kyo ließ bei dem Tritt nur ein äußerst wütendes Knurren hören, seine körperliche Reaktion war nur, dass er den zweiten Arm dazu benutzte den Kleineren noch höher zu heben. Allerdings machte er einen halben Schritt zur Seite, der Schmerz duchzuckte ihn, doch war er wie sein Bruder darauf trainiert in einem Kampf trotzdem weiter zu machen. Kurz darauf kam der Befehl zu alle zu verhaften und Kyo verlor fast seine Beherrschung, weil Kaneo es doch tatsächlich schaffte ihn aufzuhalten. Warum zum Teufel wollte er ihn nicht verletzen? Er war nur ein weiterer Mensch, den er getroffen hatte. Doch Makoto schaffte es dem Bullen deutlich zu machen, dass er verloren hatte und lächelte extrem zuckerartig und sprach auch so. Der Yakuza empfand es als Genugtuung, dass der Befehlshaber so gedemütigt worden war und senkte die Waffe, weshalb Kaneo wieder auf dem Boden stand. Allerdings nervte es ihn, dass der Kleine immer noch nicht los ließ, auch wenn er dem HS-Idioten gerade einen Befehl gab. Erst als die Bullen draußen waren und alle der HS, ließ er los und Kyo steckte seine Waffe wieder ein. Daisuke beobachtete alles, auch wenn er wieder einen leeren Blick besaß, er lag auf Kaneo. Seltsamerweise berührte er ihn und so folgten seine dunklen Augen dem Barbesitzer, der mit den Händen in den Hosentaschen den Schaden betrachtete.
Daisuke stand auf, ging zu dem wesentlich Jüngeren und blieb recht dicht neben ihm stehen. Ruhig und etwas leise schlug er ihm vor: "Ich denke, wir werden hier unser erstes Date haben. Wir richten deine Bar wieder her. Hast du so viel Reserve um das Zerstörte zuersetzen, bis die Sache mit den Bullen geklärt ist?" Plötzlich hatte er das Verlangen ihm zu helfen, wirklich zu helfen und Kyo zog die Augenbrauen deswegen zusammen. Was hatte der Kleine an sich, bis auf den heißen Körper, dass seinen Bruder aus der Gleichgültigkeit riss? Maktot hingegen betrachtete traurig die Schäden und dann seinen noch Boss, bis er den harten Blick auf sich spürte und ihm in die Augen sah. Er hörte Toshimasa und wusste, dass jetzt die Stunde der Wahrheit gekommen war. Als er die Frage von Kaneo hörte, nickte er leicht und bat dann: "Hai, das habe ich. Aber ich hoffe du lässt mich ausreden..." Der verdeckte Ermittler holte tief Luft, während Kyo sich gelangweilt an den Tresen lehnte. Sollte er die Kleine einfach erschießen? Er hatte null Bock sich den Scheiß anzuhören. Daisuke blieb neben Kaneo und verhielt sich ansonsten ruhig.
Makoto war alles andere als ruhig, er hätte schon wieder in Tränen ausbrechen können, weil er Kaneo so hintergangen hatte, was aber nach einiger Zeit nur zu seinem Schutz gewesen war. Hoffentlich hörte er ihm bis zum Schluss zu, er musste sich kurz fassen. "Als ich hier angefangen habe, wart ihr mir egal. Es war mein Job. Doch ich merkte schnell wie ihr alle wart, vor allem du Kaneo-san. Du warst völlig anders, als ich dich beschrieben gekriegt habe und ich fing an dich zu mögen und zu respektieren. Ich habe gesehen, dass du keine krummen Geschäfte gemacht hast, absolut nichts war hier illegal und alle Vorwürfe waren inhaltslos. Das habe ich auch meinem Vorgesetzten gesagt, doch damit war er nicht einverstanden. Er wollte eine Razzia durchführen und das eigentlich Morgen, deshalb wollte ich dich heute sprechen, ich wollte dich warnen. Ich habe gekündigt, weil ich noch an die Ideale der Polizei glaube, deinem Freund und Helfer. Wir sind für den Schutz der Unschuldigen da und du warst unschuldig. Aber ich wusste, dass du Verräter, Menschen die dich hintergehen nicht ... nicht ab kannst. Ich hatte die Befürchtung, dass du mir nicht glaubst, wenn ich es dir früher sage. Ich habe Toshimasa gesagt, er soll alles filmen, weil ich von dem Plan wusste. Mein Vorgesetzter war der Meinung, dass eine KellnerIN besser wäre, weshalb er mich als Undercover einsetzte. Mein Name ist wirklich Makoto, doch ich bin weder eine Frau, noch deine Kellnerin gewesen." Makoto straffte seine Schultern und nahm die Perücke ab, wodurch seine halblangen "wuschligen" dunkelblonden Haare zum Vorschein kamen. "Es tut mir Leid. Aber wenn ich nicht geblieben wäre, wäre ein anderer gekommen, der dir das Kokain früher untergeschoben hätte als die heute. Du bist ihnen ein Dorn im Augen, weil du dich neutral verhältst. Ich konnte das nicht zulassen, denn mit der Zeit hast du mir einfach immer mehr bedeutet. Ebenso wie die HelterSkelter und Toshimasa. Ich... es tut mir Leid, dass ich dich hintergangen habe." Mit zwei raschen Blinzlern vertrieb er die Tränen und verneigte sich vor Kaneo, er fühlte sich mehr als beschissen, aber wie hätte er ihn denn sonst beschützen können?
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 1:31 am

Kaneos Beherrschung war zwar nicht außergewöhnlich, verlangte ihm aber alles ab und als die Bullen endlich draußen waren, fühlte er sich nur noch müde. Kyo hätte er am liebsten direkt rausgeschmissen, aber wer konnte ihm dann schon garantieren, dass der Bulle noch lebend und heil auf seinem Revier ankam? Also beherbergte er den Ex-Knasti weiterhin als Gast. Jetzt stand er vor den Trümmern seiner Existenz und sein Herz blutete. Stumm glitten seine Augen über die zerfetzten Polster, die umgeworfenen Tische, einige Scherben und das herausgerissene Laminat samt der Leisten. Auch entdeckte er eines der kleinen Drogenpäckchen, die die Bullen zurückgelassen hatten. Am liebsten hätte er den Rest jetzt selbst entzwei geschlagen, aber dann wäre er am Ende gewesen. Er spürte Daisukes Gegenwart, noch ehe er ihn sah. "Ein Date in einem Trümmerhaufen?!" Seine Stimme war bar jeder Emotionen, was nur noch deutlicher zeigte, wie sehr ihm alles schmerzte. Das hier war sein Baby gewesen, sein Ein und Alles. Sein ganz persönliches Heiligtum. "Nein, ich hab kaum Reserven. Aber das Meiste lässt sich reparieren." Ein paar Telefonate und ein Bekannter würde ihm vielleicht mit neuen Gläsern aushelfen und wenn er heute Nacht noch eine Latte an den zerstörten Getränken bestellte, konnte er den morgigen Abend durchaus überstehen. Er spürte alle blicke auf sich gerichtet, als ob man irgendwas von ihm erwarten würden. Einen Wutanfall vielleicht oder Befehle, dass alle mit anpacken sollten. Aber ihn interessierte jetzt nur noch, eine weitere Frage zu klären und damit aus der Welt zu schaffen. Deswegen wandte er sich auch Makoto zu. Es nützte nichts, dieses Problem aufzuschieben. Denn dass seine Kellnerin etwas mit den Bullen zu schaffen hatte, war nicht nur ihm klar.

Auch Toshimasa blickte erstaunt drein, als Makoto den Mund öffnete und so ganz anders klang. Weder er, noch Kaneo sagten auch nur ein Wort. Toshimasa trat lediglich näher an Makoto heran und legte ihr.. nein, ihm eine Hand auf die Schulter. Ein stummes Bitten dafür, dass Kaneo nicht gleich ausrasten würde. Der aber blieb entgegen der Erwartungen ruhig. Ja, er hasste Verräter. Neben dem dumpfen Schmerz in seinem Blick mischte sich jetzt auch noch Verachtung und dennoch..: "Du beziehst so lange dein Gehalt von mir weiter, bis du einen neuen Job gefunden hast. Blicken lassen brauchst du dich hier aber nicht mehr." Damit war die Sache vom Tisch. Die Entschuldigung nahm er nicht an, aber dadurch dass Makoto ihm schließlich geholfen hatte, waren sie quitt. "Die Bar ist jetzt geschlossen", fügte er noch hinzu und sein Blick traf nicht nur Makoto, sondern auch Toshimasa und Kyo auffordernd. Daisuke hatte sich ja bereit erklärt zu helfen, auch wenn er das sogenannte Date am liebsten abgesagt hätte. Tosh wollte noch etwas sagen, zog es dann aber vor sich nicht dazu zu äußern. "Komm.. ich bring dich nach Hause", meinte er leise zu Makoto. Für ihn war der Kleine irgendwo immer noch eine Frau und des Beschützens wert. Bis er das vollends begriffen hatte, würde noch etwas Zeit vergehen. Aber genau wie Kaneo machte er ihm keinen Vorwurf, sondern bot sogar ebenfalls seine Hilfe an.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am Sa 03 Apr 2010, 2:24 am

Daisuke nickte leicht und fragte: "Es hilft dir, oder nicht?" Ihn irritierte es nicht, dass Kane keine Emotionen hören ließ, dazu war ihm das viel zu vertraut. "Lässt es. Wenn du finanzielle Hilfe brauchst, ich kann es dir leihen und bekomme dafür die nächsten Shots for free." Der Nachfolger des Oyabun lächelte ganz flüchtig und berührte Kane leicht mit der Hand am Unterarm, ehe er ihm ein Danke zuflüsterte, was er wegen Kyo sagte. Sein jüngerer Bruder hingegen ließ Makoto nicht aus den Augen und verzog angewidert den Mund, als er hörte was er war. Nicht weil die "Kellnerin" ein Mann war, das gefiel ihm eher, sondern weil er nen Bulle war. Dazu noch ein Verräter: "Ich hätte ihn erschießen sollen..." Wie sehr er solche Menschen doch hasste. Daisuke war es völlig egal, es interessierte ihn kein bisschen. Sein leises Interesse galt Kaneo, er hatte ihn aus seiner Leere geholt, angefangen sie ein klein wenig zu füllen, zu verdrängen.

Makoto war etwas zusammengezuckt, als er die Hand von Toshimasa auf seiner Schulter fühlte und presste die Lippen so fest aufeinander, dass sie blutleer wirkten, nachdem er geendet hatte. Traurig sah er zu Kaneo, der ihn dann weder anschrie noch sonst etwas in diese Richtung tat. Damit hätte er leben können, aber ob er das mit dieser Verachtung und dem dumpfen Schmerz konnte? Da war er sich nicht sicher und so schluckte er leicht, während er zuhörte, was ihm sein ehemaliger Boss sagte. "Ich kann das nicht annehmen. Ich arbeite nicht und ich nehme kein Geld für´s nichts tun. Ich danke dir Kane, wirklich. Hier war die schönste Zeit meines Lebens, hier habe ich mich wohl gefühlt, als ob ich dazu gehörte. Vielen Dank, ich hoffe mehr als alles andere, dass du mir irgendwann verzeihen kannst." Makoto schluckte erneut und als Toshimasa ihm anbot ihn nach Hause zu bringen, schüttelte er seinen Kopf. "Das geht schon..." Gott was redete er da für nen Scheiß? Er wollte, dass er mit kam, wollte dass er nie wieder ging und doch... Wieder biss er sich fest auf seine Unterlippe und nickte dann einfach: "Ich geh mein Zeug holen." Damit ging er in den kleinen Aufenthaltsraum, nahm seinen Rucksack und ging dann noch mal ins Bad. Dort wusch er sich das Gesicht, entfernte die Schminke gekonnt und schnell und schloss seinen langen dünnen Mantel an. Er konnte sich selbst nicht mehr mit dem kurzen Rock ertragen. Anschließend ging er durch die Bar und sah an der Tür noch mal zu Kane zurück: "Ich bereu es nicht, dass ich hier her gekommen bin. Nur, dass ich dir nicht von dem Tag an, an dem ihr mir so viel bedeutet habt, die Wahrheit gesagt habe."

Kyo lehnte immer noch an der Bar und hatte keine Motivation zu bewegen. Er sah zu seinem Bruder, der noch immer neben dem Knirps stand und seufzte dann. "Was für eine Tragödie." murmelte er ohne Mitgefühl und stieß sich dann ab. "Wir sehen uns Onisan. Denk an die Zusammenkunft morgen früh." Dai reagierte darauf nicht, was Kyo verächtlich zu ihm sehen ließ. Als nur noch Kane und Daisuke übrig waren, legte dieser seine Lederjacke auf einen Barhocker und machte sich an die Arbeit die kaputten Gläser zusammen zu fegen. Er schwieg, fragte nicht dämlich nach wie es dem anderen ging, das konnte man erkennen. Er schwieg und half ihm einfach, sortierte dann auf und in den Schränken die noch verwendbaren Gläser aus, stellte sie auf den Tresen und schmiss den Rest in den Müll. Das machte er ebenso mit den Flaschen. "Hm... wäre einfacher und schneller, wenn... Kaneo? Wir wäre es, wenn wir Schluss machen, gehen und ich einen Freund anrufe, der eine Reinigungsfirma hat? Er übernimmt das sicher." Natürlich ließ er dabei aus, dass es sich dabei um die Cleaner der Yakuza handelte. "Er schuldet mir noch einen Gefallen. Wenn es dich beruhigt, kann er dir auch eine Rechnung schreiben und du zahlst sie ab." Daisuke lächelte flüchtig, er wollte jetzt irgendwie ihr erstes Date nicht so enden lassen.
Makoto hingegen stand vor seiner Wohnung und hatte den Weg über geschwiegen. Schließlich sah er Toshimasa an und wieder sammelten sich Tränen in seinen ansonsten wundervollen Augen. "Ich wollte es dir schon früher sagen... also WER ich bin. Nur... ich konnte einfach nicht. Du wirst mich sicher dafür hassen und das ertrag ich nicht. Ich will nicht, dass du mich hasst, sondern dass du mich..." Makoto schüttelte erneut den Kopf. "Schon gut, ich geh dann mal. Ist besser, denk ich." Ein missglücktes Lächeln erschien auf seinem Gesicht, ehe er nach seinem Haustürschlüssel suchte und dann ins Schloss steckte. Er öffnete die Tür, blieb dann aber noch mal stehen, trat einen Schritt auf Toshi zu und hauchte ein: "Ich wollte das schon lange machen. Aber nicht als Frau." gegen seine Lippen, ehe er ihn zart und nur kurz küsste. Dann drehte er sich auch schon um und wollte schnell ins Treppenhaus verschwinden.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 2:58 am

Kaneo zuckte lediglich mit dem Schultern. Das einzige was ihm half, war seine Arbeit und davon hatte er jetzt wahrlich genug. Und wieder eine Nacht ohne Schlaf, aber mittlerweile hatte er sich daran gewöhnt. "Ich will keine Almosen. Auch nicht gegen Abbezahlung. Ich krieg das auch so hin." Gott, er war niemals reich gewesen und würde es mit dem Laden auch nicht werden. Im Grunde warf er ja doch mehr Kosten auf, als er Geld einbrachte. Aber deswegen würde er jetzt nicht gleich jede Hilfe annehmen, nur weil ein Stuhl und eine Couch kaputt gegangen waren. Kaneos Haut war eiskalt und bei der leichten Berührung bildete sich eine leichte Gänsehaut auf ihr, doch er reagierte nicht mal mit einem sichtbaren Schaudern darauf. "Ich hab es nicht wegen dir oder ihm getan. Das hier ist mein Laden und ich dulde keinen Regelbruch. Und wenn er das noch einmal nicht einhält, bekommt er Hausverbot."

Dann erklärte Makoto sich und trotz allem bot er ihm seine Hilfe an. "Sieh es als bezahlten Urlaub an. Solange du bei mir unter Vertrag stehst, beziehst du dein Geld." Dass er keinen Widerspruch duldete, war ja wohl klar. Auf den Rest schwieg er sich aus. So rührte er sich auch nicht, als Makoto losging um seine Sachen zu holen. Toshimasa hingegen fühlte sich ein wenig vor den Kopf geschlagen. Sein Blick wanderte fast schon verständnislos zu Kaneo, doch der hatte schon wieder weiter gedacht. "Ich werde nicht mit den HelterSkeltern mitkommen können. Ich hab hier noch was zu erledigen." Tosh fühlte sich gezwungen zu nicken und am liebsten hätte er auch seinem Kumpel Hilfe angeboten, aber er glaubte dass Makoto trotz der Absage Hilfe brauchen konnte. Mehr als sie Kaneo brauchte. Schließlich begleitete er Makoto schweigsam nach Hause, den Baseballschläger geschultert und dachte über das nach, was der junge Mann gesagt hatte.

Kaneos Blick ruhte auf Kyo, als auch er sich zum Gehen bereit machte, reagierte aber nicht auf dessen Ironie. Dann fiel die Tür ins Schloss und sie waren alleine. Was ihn sich eingestehen ließ, dass er am liebsten ganz alleine gewesen wäre. Er sagte nichts weiter und forderte Daisuke auch nicht weiter zum helfen auf, sondern ging kurzerhand in das Lager und fand noch ein paar Nägel, einen Hammer und eine Ersatzfußleiste. Wenig später kniete er auf dem Boden, erneuerte grob das was ging und wandte sich dann den bepolsterten Stühlen zu. Die Polster entfernte er kurzerhand ganz und benutzte etliche Kabelbinder als Ersatz für einen Sitz. Gerade war er dabei, alle anderen Stühle aufzurichten, als er angesprochen wurde. Er sah zu Daisuke und nun lag nur noch Schmerz in seinem Blick. "Nein. Ich habe das hier mit meinen eigenen Händen aufgebaut und das werde ich wieder tun." Das hier war sein Herzblut. Die restlichen Dope-Päckchen sammelte er ein und schüttete den Inhalt achtlos in den Ausguss. Noch während er ackerte und schuftete, befreite er sich aus dem Blazer den er trug und arbeitete einfach oben ohne weiter. Es war bereits gegen Mittag, als er endlich das Putzzeug beiseite stellte und sich das ansah, was sie geschafft hatten. Es sah nicht mehr so übel aus. Dafür aber sehr notdürftig und das was die Bar vorher ausgemacht hatte, fehlte nun eindeutig. "Das war's. Mehr können wir hier nicht ausrichten." Um den Rest würde er sich alleine kümmern, denn jetzt galt es ja nur noch Gläser zu besorgen und neuen Alk zu kaufen. "Danke für deine Hilfe. Sonst wäre es eng geworden bis heute abend." Sichtlich geschafft strich er sich die widerspenstigen Haare aus der Stirn und als er seinen Blick zu Daisuke wandte, war der tiefe Schmerz verdeckt, wenn auch nicht unsichtbar.

"Ich hasse dich nicht.." Toshimasa seufzte schließlich leise. Er musterte Makotos Rückansicht, eine Hand in der Hosentasche, die andere hielt immer noch den Schläger auf der Schulter. Er wusste nicht, ob er ihn aufhalten oder gehen lassen sollte. Nur eines stand fest. Würde der feminine Mann jetzt durch diese Tür treten und sie hinter sich schließen, Toshimasa würde die ganze Nacht auf der Treppe sitzen und Wache halten. Schließlich hatte er ja geschworen, auf ihn aufzupassen. Ein ungeahnter Geschlechtertausch durfte da keine Rolle spielen. Aber es hatte seine Gefühle durcheinander gebracht. Für so was war er einfach nicht geschaffen und er konnte mit einem Thema nicht so schnell abschließen, wie Kaneo es augenscheinlich vermochte. Als Makoto sich ihm näherte, blickte er fragend drein. "Brauchst du noch irgendwie Hilfe....?" Nein, brauchte der andere nicht und verwundert lauschte er den Worten. Er musste feststellen, dass er bereits geglaubt hatte, ihr kleines Techtelmechtel sei nur gespielt gewesen.. Er ließ den Kuss zu, war aber zu perplex um ihn zu erwidern. Erst ganze 3 Sekunden später regte er sich und lief Makoto nach, so dass die Tür nicht einfach zuschlagen wollte. "HE! Du kannst vielleicht Kaneo so stehen lassen, aber nicht mich!" Rasch hatte er ihn eingeholt und hielt ihn auf, griff ihn wie zuvor in der Bar am Handgelenk und zog ihn zu sich. "Liebst du mich? Sag die Wahrheit!"

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am Sa 03 Apr 2010, 3:31 am

"Das wäre kein Allmosen, das wäre eine Hilfe." bemerkte Daisuke gleichgültig werdend und reagierte ansonsten nicht mehr drauf. Dafür jedoch fiel ihm die leichte Gänsehaut bei seiner Berührung auf, doch noch mehr die Kälte der Haut des Kleineren. "Trotzdem. Ich weiß nicht mal, warum er nicht trotzdem geschossen hat..." Und das war auch so, er wusste es nicht und dachte aber nur einen Moment darüber nach. Kyo hatte seinen Grund, er hatte für alles einen Grund und wenn es nur seine Unberechenbarkeit war. Makoto wusste wenig später genau, wenn Kane so anfing, waren Widerworte vergeblich und es würde so gemacht werden, wie der andere es wollte. So neigte er nur seinen Kopf und ging seine Handtasche holen. Kyo beobachtete das Drama und nun ja, er fühlte sich nicht gut unterhalten, da waren ihm die verhassten Soap-Operas ja noch lieber als diesen Schnulz hier. Aber wenigstens konnte sich der Knirps durchsetzen. Schließlich gab er einen knappen sakrastischen Kommentar ab und verschwand mit der Erinnerung an das Treffen Morgen.
Jetzt waren sie allein und schon fing Daisuke an zu arbeiten, wobei er nach einiger Zeit den anderen ansprach und ihm einen Vorschlag machte. Auf dessen Antwort hin nickte er und lächte minimal. Irgendwie konnte er das verstehen, er hatte selbst am Haus mitgearbeitet, dass er für sich und seine kleine Familie in Auftrag gegeben hatte. Er glaubte zu wissen wie es in dem Jüngeren aussah und der Schmerz in dessen Blick ließ ihn seinen eigenen Schmerz beim Brennen seines Hauses zurück kommen. Sein Blick erfasste die Drogenpäckchen und sofort schätze er deren Wert ein, das hatte er schon immer gekonnt. Wenn er noch die Reinheit hätte probieren können, dann hätte er es ihm auf den Dollar genau sagen können. Drogen wurden immer in amerikanischen Dollarn gehandelt. Dann arbeiteten sie schweigend weiter und er sah ab und zu zu Kaneo rüber, unbewusst öfter, nachdem dieser sein Sacko ausgezogen hatte. Die Zeit verging und doch war es angenehm, trotz der Arbeit, die sie hatten. Daisuke dachte endlich einmal nicht mehr die ganze Zeit nach. "Mhm." kam es zustimmend von ihm, ehe er seinen Kopf langsam neigte und dabei Kaneo bei dessem Dank direkt ansah. Plötzlich kam die Sehnsucht wieder, die Sehnsucht nach Nähe, nach einer kleinen Berührung. Daisuke überraschte sich selbt damit, doch der Schmerz in Kanes Augen hatte das ausgelöst. "Du solltest dich etwas ausruhen..." bemerkte er leise und war zu ihm getreten. Jetzt erschien ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen, während ihm ebenfalls so einige Strähnen in die Stirn hingen. Er stand dicht vor ihm und hob leicht seine Hand, nur um eine zurückfallende Strähne von Kaneo wieder weg zu nehmen.

Makoto hingegen hoffte von ganzen Herzen, dass genau die Antwort kam, die Toshimasa dann tatsächlich aussprach. Fast hätte er angefangen vor Erleichterung los zu heulen, weil ihn das so belastete. "Danke, Tosh..." flüsterte er und hatte schon die Tür aufgeschlossen, wollte rein gehen und blieb dann noch mal stehen. Er drehte sich um, überbrückte die kurze Distanz zwischen ihm und dem Anführer der HelterSkelter und lächelte leicht, als er die Frage hörte. Nein, er brauchte keine Hilfe. Er gestand ihm nur etwas und küsste ihn fast sofort danach. Oh, er hatte sich das oft vorgestellt, aber es war noch schöner als er geglaubt hatte. Er war viel zu erleichtert darüber, dass Tosh ihn nicht weg stieß um zu merken, dass sein Kuss nicht erwidert wurde. Doch nachdem er sich umgedreht und ins Treppenhaus wollte, fiel es ihm auf und machte deswegen schnellere Schritte. So war er schon halb durch dir Tür, als er den Griff an seinem Handgelenk fühlte und wie schon in der Bar einen leicht erschrockenen Laut von sich gab, da er wieder an dem anderen landete. Ja, das merkte er gerade, dass er ihn nicht so stehen lassen konnte. Da Toshimasa etwas größer war als er, sah er zu ihm hoch, unsicher was jetzt kommen würde. Doch lag seine Hand auf der Brust des anderen, da er so seinen Schwung hatte abfangen können, damit er nicht gegen ihn knallte. Die Frage hatte er nicht erwartet, weshalb er ihn in der ersten Sekunde einfach nur halbwegs geschockt ansah. Doch dann nickte er und antwortete richtig: "Hai. Vom ersten Augenblick an." Deswegen war das auch so schwer gewesen nicht mehr zuzulassen. Er hätte mehr auf ihr Flirten eingehen können, ihn sicher auch küssen oder noch einen kleinen Schritt weiter gehen können. Aber das hatte er alles nicht als Frau gewollt, er hatte das haben wollen als er selbst. Aber vor allem hatte er das Toshi nicht antun wollen. Er war doch hetero, soweit er wusste. Vermutlich hätte er ihn dann wirklich gehasst.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 3:52 am

"Tatkräftliche Hilfe: ja. Aber kein Geld." Dafür war er zu stolz und zu eigen. Und wenn er auf den Strich gehen müsste, um seinen Laden wieder aufzubauen, er wollte sich nicht von Daisuke Geld leihen. Diese Art von Bündnis wollte er nicht eingehen. Dann aber sah er zu Daisuke und schließlich zu Kyo. "Vielleicht ist ihm eingefallen, dass er die Patronen vergessen hat." Woher sollte er wissen, warum der andere nicht geschossen hatte? Konnte er nicht einschätzen und so wirklich interessieren tat es ihn ja auch nicht. Die Zeit verging während ihrer Aufräumarbeiten rasend schnell und Kaneo war schließlich sichtlich erschöpft. Aber es war viel weniger die Arbeit, die ihn ermüdet hatte, als viel mehr der Umstand wie es zu dieser Arbeit gekommen war. Er konnte es nach wie vor nicht fassen. Dass die Bullen ihn hochnehmen wollten, war ihm schon länger bewusst gewesen, aber dass sie es mit unfairen Mitteln tun würden? Wer hatte das ahnen können?
Diesmal war er wirklich über Daisukes Nähe überrascht und sah zu ihm hoch. Jeglicher Elan war aus seinem Gesicht verschwunden und er kämpfte einfach nur noch mit dem Schmerz. Da hatte ihm auch dieses eigenartige Date nicht drüber hinweg helfen können. Schweigend ließ er es zu, dass seine Haare verrückt wurden und er musste trocken schlucken. Ihm wurde bewusst, wie alleine er eigentlich wirklich war und wie sehr er den Mann Daisuke an seiner Seite haben wollte. Doch der war zu sehr in seinem eigenen Schmerz gefallen, um ihm helfen zu können. Kaneo stand kurz davor, seine Barriere hoch zu ziehen und ihren anfänglichen Bezug zueinander mit diesem "Date" zu beenden. Aber er wusste unlängst, dass Dai sich seinetwegen bereits verändert hatte und er wollte ihn nicht wieder in diese endgültige Lethargie zurück fallen lassen. Er schaffe es, sich zu überwinden und lehnte mit einem Mal seine Stirn an Daisukes Brust und seine Hände hingen zitternd herab. "Ich werde keine Ruhe finden", meinte er leise.

Toshimasa ging zuviel durch den Kopf. Er machte sich viel weniger Sorgen um Kaneo als darum, was jetzt aus Makoto werden würde. Immer wieder sah er ihn als Frau vor sich, so wie er ihn kennen und mögen gelernt hatte. Das jetzt mit einem Mann zu vereinbaren, war gar nicht mal so einfach. Im Gegensatz zu anderen wusste er jedoch, wann er sein Herz unwiderruflich verloren hatte. Und dass er jetzt wohl schwul war.. nun, damit hatte wohl keiner gerechnet. Er selbst am allerwenigsten, aber der Kuss bewies ihm, dass er Makoto liebte - ob dieser nun eine Frau war odeer nicht. Sein Hirn übernahm das Denken wieder und er schaffte es Makoto aufzuhalten. Zog ihn an sich und sein Griff war ein klein wenig zu fest. Sein Blick lag nicht weniger fest in den Augen des Kleineren. Er musste es einfach wissen, sonst würde er überhaupt keine Ruhe finden. "Dann lauf nicht wieder vor mir davon! So schrecklich bin ich doch gar nicht.." Und damit zog er Makoto endgültig an sich und drängte ihm einen sanften Kuss auf.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am Sa 03 Apr 2010, 4:43 am

"Ich bleibe dabei: du hast meine Hilfe, in welcher Form auch immer." Das war sein ernst und auch die Frage, die er ihm wegen seinem Bruder gestellt hatte. Er hatte ja nicht die geknurrten Worte gehört, die Kyo dem Kleineren gesagt hatte, dass er trotzdem schießen würde, wenn Kane Dai nicht irgendwas bedeuten würde. "Er geht nie unbewaffnet aus dem Haus, sie ist immer geladen..." sprach er mehr zu sich selbst und ordnete es wenig später als Erinnerung, die er bei Bedarf abrufen konnte aber nicht so wichtig war, dass sie immer präsent bleiben musste. Als es kurz nach Mittag war, konnte Daisuke mehr als nur die Erschöpfung beim Kleineren sehehn und trat auch deshalb zu ihm. Aber am meisten, weil er sich plötzlich gewahr wurde, dass er selbst Nähe brauchte. Er hatte keine Nähe mehr zugelassen, seit dem Mord an seiner Frau und Tochter, weder an seinen Körper und erst recht nicht seelisch. Kaneo hatte mit seinem eigenen Schmerz dafür gesorgt, dass Daisuke sich ein wenig mehr öffnete und so strich er ihm die eine Strähne zurück. Hätte der Jüngere sich nicht dafür entschieden die Barrien auch weiterhin bei Daisuke unten zu lassen, so wäre er in die extreme Leere zurückgefallen, aus der ihn ein Stück weit heraus geholt hatte. Dabei hatte er keine Ahnung, dass es Kaneo Überwindung kostete und als er die Stirn an seiner Brust fühlte und die leisen Worte hörte, schloss Dai seine Augen. Wie konnte er da anders reagieren, also so: Der Yakuza legte seine Hand auf den Hinterkopf des Kleineren und strich kurz zart darüber. "Soll ich dich trotzdem nach Hause begleiten?" fragte er leise und ließ seine Hand aus der Bewegung heraus dort ruhen, wo sie lag.
Nur ein paar Augenblicke später jedoch schlug die Tür gegen die Wand und Kyo erschien in ihr wie der Racheengel persönlich, da er wegen der Sonne in seinem Rücken nur als Schatten erkennbar war. Daisuke hob seinen Blick, rührte sich aber sonst nicht. Kyo knirschte mit den Zähnen, als er die Zwei so stehen sah und verengte die Augen zu gefährlichen Schlitzen. Langsam ging er auf sie zu, packte Kane und schob ihn grob beiseite. "Schön dich hier wohlauf zu finden. Ich dachte, wenn du wieder etwas du selbst wirst, dass dir dann die Familie wieder wichtig wäre. Stattdessen bist du hier und .... Hast du´s so nötig oder was? Erzähl mir nicht, dass du seit DEM niemanden mehr gehabt hattest." Kyo schüttelte seinen Kopf und sah dann Kaneo an, ein kaltes Lächeln umspielte seinen Mund, während er ihn musterte. "Scheinbar hast du ihn gut durchgenommen, so wie der Kleine aussieht." Dann ging sein Blick wieder zu seinem Bruder: "Hattest du das Treffen vergessen? Du vergisst doch sonst nichts." Daisuke sah seinen Bruder gleichgültig an und meinte genauso wie er ihn ansah: "Es war mir egal. Es ist mir auch egal was ihr dort beschließt, du wirst meinen Platz als ältesten Sohn einnehmen. Du solltest dich damit abfinden, Kyo." Dai hatte seine Stimme weder erhoben, noch war er laut oder wütend geworden. Sein Blick wurde wieder leer, seine Stimme klang nicht nur gleichgültig, sie klang neutral, so als ob es ihn nichts an ging. Das brachte den jüngeren Bruder zur Weißglut, weshalb er den Älteren mit dem Unterarm an der Kehle gegen die Wand drückte. Ohne eine Regung zu zeigen ließ Daisuke das zu, sah Kyo nur weiterhin mit dieser unendlichen Leere an, während er angeknurrt wurde. "Verdammt noch mal! Dein Leben hat nicht mir ihren aufgehört!" Der wenig größere Bruder blieb einfach an der Wand und sah den Jüngeren an und schwieg. Langsam ließ Kyo seinen Arm sinken. "Ist es also doch." kam es verbittert von ihm, während er Kaneo einen hasserfüllten Blick zuwarf, nur er hatte seinen Bruder aus der Gleichgültigkeit heraus holen können und was hatte Daisuke gemacht? Die Zeit bei ihm verbracht.

Der ehemalige Polizist hatte, nachdem Toshimasa seinen Kuss nicht erwidert hatte, die Befürchtung, dass er nun alles versaut hatte. Vor allem, da der andere bisher nie ein Anzeichen hatte erkennen lassen, dass ihn das eigene Geschlecht interessieren würde. Deswegen wollte er jetzt auch lieber ins Gebäude flüchten, wollte abhauen, damit er die Reaktion nicht mehr erleben musste. Aber er hatte nicht damit gerechnet, dass Tosh ihn aufhalten würde, aber genau das tat dieser, indem er ihn am Handgelenk zu sich zog. Fest war sein Griff, es schmerzte etwas, doch ließ sich Makoto nichts anmerken. Er sah nur ein klein wenig zu ihm hoch und senkte den Blick nicht, während er ihm die Frage beantwortete. Sein Herz fing an zu rasen und ja, er liebte ihn. Hatte sich bei der ersten Begegnung verliebt und ihn dann immer mehr geliebt, je öfter er ihn sah und so kennen lernen konnte. Ein wenig ungläubig, mit leicht geweiteten Augen sah er ihn an, konnte kaum glauben was er da hörte. Sollte das etwa heißen, dass er sich... Der Gedanke war wie weg gefegt als er die Lippen des Mannes auf seinen fühlte und den sanften Kuss aufgedrängt bekam. Makoto ließ sich fallen, erwiderte den Kuss genauso und ganz automatisch glitt seine Hand von der Brust nach oben in den Nacken, wo sie sich leicht in den längeren Haaren vergrub. Nach dem ersten Moment genoss er den Kuss noch mehr und merkte dann, wie ihm die Knie weich wurden. Nachdem sie den Kuss lösen mussten, konnte er nicht mehr richtig ohne Hilfe stehen, was er damit tarnte, dass er sich gegen Toshimasa lehnte und sich an ihn schmiegte. Er brachte allerdings kein Wort raus, dabei hatte er ihn fragen wollen, ob er noch mit rein kam. Er wollte ihn nicht gehen lassen, aber er wollte ihm alles richtig erklären und einfach bei ihm sein.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 4:11 pm

Für ihn unwichtige Dinge vergaß Kaneo gerne mal in solchen Situation und warum Kyo nun nicht geschossen hatte, war nicht länger in seinem Interesse gewesen. Nicht in diesem Moment. Und so reagierte auch nicht weiter darauf, ob Kyos Waffe immer geladen war oder nicht. Auch wenn er sich das besser richtig hinter die Ohren geschrieben hätte. Jetzt galt es erstmal hier alles aufzuräumen und zu reparieren so weit es ging. Er konnte sich keinen geschlossenen Tag leisten. Aber das was er sah und hier tun musste, brach ihm beinahe das Herz. Hin und wieder vergaß er sogar Daisukes stumme Anwesenheit und glaubte sich in diesen Trümmern allein. Als er sich dessen dann wieder bewusst wurde, wünschte er sich sehnlichst, Dai möge ihn umarmen und festhalten. Aber es blieb bei einer zaghaften Berührung seines Hinterkopfes. Noch mehr Enttäuschung schlich sich in sein Herz, aber er wusste, dass er nicht alles sofort haben konnte. "Nur wenn du dann auch die Nacht über bei mir bleibst." Er würde eine Verabschiedung vor seiner Wohungstür nicht ertragen können. Hier in diesem Trümmerhaufen, ja. Da machte eine Scherbe mehr nichts aus.
Kaneo zuckte etwas zusammen, als die Tür aufgerissen wurde und hob den Blick, rührte sich aber ebenfalls nicht von der Stelle als er den Bruder seines Datepartners erkannte. Er knurrte Kyo leise an, als dieser ihn einfach beiseite schob und aus dem leisen Schmerz und der Erschöpfung in seinen Augen mischte sich eine leichte Aufgebrachtheit. was bildete der Typ sich eigentlich ein? "Ich dachte ich hätte klar gemacht, dass die Bar geschlossen ist." Auch seine Augen verengten sich nun, denn es gefiel ihm gar nicht, wie Kyo Dai anging. Als er jedoch regelrecht beleidigt wurde, reckte er wieder kampflustig das Kinn empor. "Sag bloß du bist neidisch auf die Tatkräftigkeit deines Bruders?! Wenn du ihn lieb bittest, kannst du auch bestimmt von ihm lernen." Sollte Kyo doch denken was er wollte. Eigentlich hatte er auf etwas Unterstützung durch Daisuke gehofft, doch diese Hoffnugn wurde enttäuscht. Um was genau es bei den beiden ging, verstand er noch nicht, fragte aber auch nicht nach. Das war etwas, das ihn nichts anging. Deswegen verschränkte er auch die Arme vor der Brust und beobachtete, wie Dai gegen die Wand gedrückt wurde. Kyos Worte warfen nur Fragen bei ihm auf, die er bei sich abspeicherte. Vielleicht doch ein kleiner Anhaltspunkt warum Dai so war, wie er nun einmal war. Es war nicht verwunderlich, dass der andere sich nicht wehrte. Kaneo begann zu begreifen, dass man in dieser Hinsicht eigentlich nichts von Daisuke erwarten konnte. Dem Blick hielt er schweigend stand, auch wenn er nicht verstand, warum Kyo auf ihn sauer war.

Toshimasa war sich bis vor wenigen Stunden sicher gewesen, vollkommen hetero zu sein. Er hatte sich nie für das eigene Geschlecht interessiert und sich manches mal sogar über Kaneo lustig gemacht. Immer wieder hatte er ihn geneckt und gemeint, er sei ja nur deshalb schwul geworden, weil die Frauen alle größer als er seien. Und jetzt musste er sich damit abfinden, dass er sich selbst in einen Mann verliebt hatte. Und doch waren da so viele Fragen. War das alles nur geschauspieltert gewesen? Wie war Makoto wirklich? Aber das war nichts, was die Erkenntnis der Liebe ändern konnte. Manchmal war er etwas grob, auch wenn er das gar nicht wollte, was Makoto direkt an seinem Handgelenk zu spüren bekam. Dafür wurde die wichtigste Frage für Tosh beantwortet. Mako liebte ihn und er hatte sich nicht umsonst Hoffnungen gemacht. Dass er ein Kerl war, nun das würde sich schon noch irgendwie für ihn regeln lassen und vielleicht trug Mako ja auch öfters diese hübschen Röckchen. Ihm fehlten noch die richtigen Worte, weswegen er Makoto einfach küsste. Diese Geste vermochte seiner Meinung nach mehr zu sagen, als irgendwelche Worte. Außerdem musste er über seine eigene Erkenntnis noch mal eine Nacht schlafen. Während des Kusses ließ er Makotos Handgelenk los und schlang beide Arme um die schmale Gestalt, zog ihn an sich und hielt ihn sanft fest. Dass Mako sich selbst kaum mehr halten konnte, spürte er an dem zunehmendem Gewicht und stützte ihn schweigen weiter. Ihm selbst kribbelte es heftig überall im ganzen Körper und er zog den Kuss eine ganze Weile in die Länge. Erst nachdem sie sich lösten, lächelte er leicht und lehnte seinen Kopf an den von Makoto. "Ich bring dich nach oben.. wenn ich darf." Er wartete nur kurz auf ein positives Zeichen, dann nahm er Makoto kurzerhand wie ein Eheweib auf den Arm und trug ihn die Stufen bis zu seiner Wohnungstür hinauf.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am Sa 03 Apr 2010, 4:27 pm

Er hatte keine Ahnung wie man jemanden Trost spendete, oder eher wie viel. Er selbst hatte es nicht zugelassen, er hatte zwar gemerkt wie seine Schwiegermutter ihn in den Arm nahm, aber er war nicht anwesend gewesen. Er wusste auch nicht mehr, was sie alles gesagt hatte. Jetzt schaffte er es nur seine Hand an den Hinterkopf von Kaneo zu legen und dort zaghaft zu streicheln. "Das werde ich." Bei dieser Antwort konnte man allerdings das kurze, aber sanfte, Lächeln heraus hören. Doch dieser Moment währte nicht ewig, eigentlich nur ein paar Augenblicke, ehe die Tür krachend aufgeschlagen wurde und sein jüngerer Bruder rein kam. Er war voller Zorn und Daisuke wusste warum, aber es war ihm egal. Kyo schob den Besitzer der Bar einfach grob beiseite, wobei dieser froh sein konnte, dass er ihn nicht einfach aus dem Weg geschmissen hatte, aber dazu war er noch nicht genervt genug von ihm. "Für gelten andere Öffnungszeiten!" kam es genauso geknurrt zurück, wenn auch wesentlich dunkler und rauer, ehe er sich um Daisuke kümmerte. Selbstverständlich war er dabei weder einfühlsam noch sonst irgendwie freundlich und er bezog Kaneo mit ein. Dessen Antwort trieb die Wut in seinem Inneren nur noch mehr an und kurz sah es so aus, als wolle er Dai die Luft abschnüren, weil er seinen muskulösen Unterarm fester gegen die Kehle drückte. Doch der Ältere tat nichts, sah ihn nur weiterhin leer an und reagierte nicht weiter auf ihn, als damit, dass er ihm sagte, dass ihm die Sitzung egal war und Kyo sich damit abfinden musste seinen Platz einzunehmen. Nur kurz hatte er zu Kaneo gesehen, als dieser die Männlichkeit seines kleines Bruder in Frage stellte und auch dessen Stolz verletzte. Er wartete eigentlich auf die Rache, aber die kam nicht, erst war er selbst dran. Unberechenbar... wie immer.
Kyo merkte einmal mehr, dass sein Bruder mehrr tot als lebendig war und das flüchtige Aufflackern von Leben in ihm hatte er dem Blonden zu "verdanken", ebenso wie die Tatsache, dass Dai das mit ihm und nicht mit der Familie teilte. So warf er Kaneo einen hasserfüllten Blick zu, ging schon an ihm vorbei, ehe er sich umwandte und ihn arrogant grinsend ansah. "Daisuke hat nur mit Frauen geschlafen, also kann er mir da nichts beibringen. Aber wenn du wissen willst, was ich alles kann, komm vorbei."

Es störte Makoto nicht wirklich, wenn man beim Sex etwas grober zu ihm war, aber ansonsten konnte er es nicht leiden. Jedoch war es seine Angewohnheit anderen niemals zu zeigen, wenn ihm etwas wehtat. Zumindest, wenn man ihm körperlichen Schmerz zufügte. Natürlich fühlte er diesen, aber wenn ihm nicht gerade etwas gebrochen wurde, dann zeigte er seinen Schmerz nicht, zumindest nicht beim Abschaum der der Menschheit. Also Verbrechern, egal welchem Schlag zu angehörten, auch weil er ein Polizist war. Er ignorierte aber trotzdem den festen Griff an seinem Handgelenk, wobei er jetzt nicht sagen konnte, ob das Spuren auf seiner Haut hinterlassen würde oder nicht. Aber das war ohne Bedeutung, denn er gestand ihm, dass er ihn liebte und wurde dann geküsst. Makoto´s Knie wurden bei diesem langersehnten Kuss weich und hätte er nicht bei Toshimasa Halt gefunden, so wären sie einfach unter ihm eingeknickt. Ja, dieser Kuss sagte ihm mehr als alle Worte und sein ganzes Selbst öffnete sich diesem faszinierenden und charmanten Mann, während er für einen Moment glaubte, dass die Zeit still stand. Seine Hand vergrub er in den längeren Haaren im Nacken des Größeren, während er die Arme von ihm um sich fühlte und glücklich war. Erst nachdem sie sich gelöst hatten sah er ihn wieder an, da er zuvor die Augen geschlossen gelassen hatte. So schmiegte er sich an ihn und lächte glücklich. Als er die Stimme seines Liebsten hörte, sah er ihn wieder an und nickte lächelnd, es hatte ihm immer noch die Sprache verschlagen. Aber nur noch bis zum nächsten Moment, als er die starken Arme unter seinen Oberschenkeln und dem Rücken fühlte, denn dann entkam ihm ein staunendes: "Oh!" Makoto schloss seinen Mund und lächelte Tosh bezaubernd an. Er bewunderte seine Kraft und konnte die Muskeln spüren, da sein Mantel nur sehr dünn war. Kurz darauf waren sie im ersten Stock vor seiner Tür und so öffnete er sie mit einer Hand, während sein anderer Arm noch um den Hals des anderen geschlungen war. Im kleinen Flur angekommen, bewegte er seine Beine ein wenig und rutschte Tosh von den Armen. So zog er seinen Mantel aus, hängte ihn an der Garderobe an und kam sich blöd vor, wie er nun im Rock und den hohen Stiefeln vor ihm stand. "Ah, ich geh mich umziehen." bemerkte er, was er auch in die Tat umsetzte, aber erst einmal zog er die Stiefel aus. Dafür musste er seinen Fuß auf die Stufe stellen, die man nehmen musste um vom Eingang in den kurzen Flur zu kommen. Dann zog er den seitlichen Reißverschluss auf und entblößte dabei sein langes, mehr als wohlgeformtes seidig glattes Bein. Anschließend stellte er den Stiefel, der ihm bis zum Oberschenkel ging, beiseite und zog den nächsten genauso aus, anders ging das auch gar nicht, wozu er sich hinab beugte, da der Reißverschluss bis zur Fessel hinunter reichte.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 5:54 pm

Daisukes positive Antwort stellte ihn sogleich wieder vollkommen zufrieden und er genoss schweigend diesen kurzen aber für ihn innigen Moment. Er hatte noch nie zugelassen, dass ihn jemand auf diese Art in den Arm nahm, geschweige denn dass sich jemand an seinen Haaren zu schaffen machte. Es tat ihm unheimlich gut und seine Hunde hätten ihn nicht besser beruhigen oder trösten können. Froh darum, dass der Ältere ihn nach Hause geleiten würde und bei ihm blieb, war ihm zugleich aber auch klar, dass sein Bett für die Nacht trotzdem leer bleiben würde. Aber das würden sie dann ja sehen. Vielleicht war Daisuke zumindest gewillt, sich neben ihn zu legen. Bevor er ins Träumen geraten konnte, hatte Kyo sie auch schon getrennt und wieder tat sich ein dicker Minusstrich auf seine Sympathieliste dazu. "Für dich sind jegliche Öffnungszeiten bald passé! Dann hast du nämlich Hausverbot, klar?!" Er würde sich nichts von diesem Typen gefallen lassen, der sich nicht mit Regeln abfinden konnte. Aber die würde er ihm schon noch einbläuen. Er ließ sich weder von ihm unterbuttern, noch ließ er sich beleidigen. Und ob Kyo nun immer eine geladene Waffe mit sich trug oder nicht, war ihm egal. Wenn er hier sterben würde, würden die Bullen Kyo direkt wieder einbuchten. Dessen war er sich sicher, denn noch waren ihre Ermittlungen nicht eingestellt. "Oh, wenn du kochen kannst, komm ich gern vorbei. Aber wenn du mir nur den Arsch hinhalten kannst... ich habe keine Lust dich zu entjungfern. Träum weiter." Er zwinkerte ihm arrogant zu und verschränkte die Arme vor der Brust. Besser Kyo würde jetzt die Biege machen. Er wollte mit dessen Bruder alleine sein und sich nicht länger mit einem unzufriedenen Bengel wie ihm rumschlagen. Bemerkte der denn nicht, dass sein Bruder besseres zu tun hatte, als zu irgendeinem Treffen zu gehen?

Manchmal unterschätzte Toshimasa seine Kraft einfach, wollte ihn aber natürlich nicht verletzen oder ihm weh tun. Allerdings war er selbst einfach noch zu überrascht, um dies zu bemerken. Dafür genoss er den Kuss umso mehr und ließ sich selbst ebenso gehen. In diesem Augenblick vergaß er sogar, dass er einen Mann küsste und fühlte nur noch diese unglaublich weichen Lippen auf den seinen. Dann trug er ihn nach oben und stellte ihn erst im Eingangsbereich der Wohnung wieder ab. Für einen Moment ruhte seine Hand noch an Makotos Seite, falls er im Stehen nicht sicher sein sollte und schloss mit der anderen die Tür. Flüchtig sah der Anführer sich um und hatte unlängst seine eigenen Boots abgestreift. Sofort verfing sich sein Blick auf diesen anziehend langen Beinen. Mühsam schob er die Hände in die Hosentaschen, sein Baseballschläger lehnte neben der Tür an der Wand. "Hör mal..", begann er zögernd und betrachtete Makoto währenddessen. "Ich werde über diese... Erkenntnis noch eine Nacht schlafen müssen." Besser er gab ihm gleich zu verstehen, dass er für Sex oder Gefummel vorerst nicht zu haben war. Das ging ihm dann doch eine Spur zu schnell. Zumal er sowieso keine Kondome dabei hatte.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am Sa 03 Apr 2010, 6:29 pm

Der Nachfolger des Oyabun träumte nicht, wenn er wach war, es reichte ihm schon, dass er das jede Nacht tat. Vorstellen tat er sich auch nichts, er ließ alles auf sich zu kommen. Pläne hatte er auch nicht, er atmete einfach nur jeden Tag vor sich hin, bis er Kame begegnet war und er jeden Tag ein Ziel hatte: Ihn am Abend zu sehen. Deswegen dachte er auch nicht darüber nach, wie die kommende Nacht aussehen würde, als er versprach, dass er sie bei Kane verbringen würde. Doch dann tauchte Kyo auf und er war kurz davor Kaneo zu warnen, als dieser seinen Bruder zurechtwies wegen den Öffnungszeiten. Kyo winkte mit einer absolut überheblichen Handbewegung ab, Hausverbot, ihm erteilte man kein Hausverbot - er hielt sich an keine Gesetze, warum dann an Regeln? Er wäre tatsächlich, weil er es für unter seiner Würde hielt sich weiter mit dem Kleinen abzugeben, gegangen, wenn dieser die Fresse gehalten hätte. Aber das tat der Blonde nicht und so reagierte er über, was auch daran lag, dass ihm schon mal wer gesagt hatte, dass er einen Arsch hin halten sollte. Aber daraus war nichts geworden, der Typ war in der nächsten Stunde tot aufgefunden worden. Er hatte ihn erst kastriert, dann den Schwanz in die Fresse gesteckt um ihm erst danach die Kehle durchzuschneiden. Kyos Rache konnte fürchterliche Ausmaße annehmen, war aber sehr variationsreich und seiner Vorstellungskraft waren keine Grenzen gesetzt. Jetzt allerdings hatte Kaneo ihn beleidigt, sogar in einem unbewusst hohen Ausmaß und es reichte dem Waffenhändler. Sofort war er bei ihm, presste ihn gegen die Wand und sah kalt zu ihm runter. "In meinen Arsch wirst du nie etwas stecken können. Aber ich in deinen und wenn es nur ne Rohrstange ist." Der Yakuza hatte blitzschnell und sicher seine Waffe gezogen und drücke sie gegen Kaneos Schläfe, während seine freie Hand kräftig in den Schritt des Kleineren packte und dessen Glied festhielt. Er rieb daran, grob, hart und schnell, bis er merkte, wie der Körper darauf reagierte. Dann entsicherte er seine Waffe und das berühmte Klicken war zu hören. "Erregt in den Tod gehen, was kann man sich mehr wünschen?" fragte er gehässig nach und bewegte seinen Zeigefinger. Genau das sah Daisuke auch und sofort mischte er sich ein. "Ryuu!" kam es laut und befehlend, ganz wie in alten Zeiten, wenn er ihn bei einem Fehler aufhalten musste. Kyo knurrte unwillig, wobei seine Augen nichts außer Zorn und Kälte zeigten, mit denen er Kaneo ansah. "Was auch immer er an dir findet, es muss mehr als euer Fick sein." Der Waffenhändler griff noch fester unten zu und strich mit hohem Druch über die Eichel, ehe er ihn los ließ und die Waffe einsteckte. Er warf seinem Bruder noch einen Blick zu und verschwand dann, wobei er noch sah, wie Dai zu Kaneo ging.

Der ehemahlige Spitzel glaubte, noch nie so geküsst worden zu sein, wie von Tosh. Er genoss es mehr als jeden anderen Kuss zuvor und spürte wie ihn die Liebe zum anderen ausfüllte. In der Wohnung spürte er die Wärme von Toshimasas Hand auf seiner Seite noch eine ganze Weile nach. Seine Wohnung war zwar schlicht eingerichtet, dafür aber mit Geschmack, jedoch ohne Dekoration. Es war alles zweckmäßig und trotzdem konnte man sich wohlfühlen. Er hatte nur einige schwarz-weiß Bilder von New Yorker Stadtteilen an den Wänden aufgehängt, große Fotografien, die er selbst gemacht hatte. Nur eines war in Farbe und das war das Logo der Red Sox, seiner Lieblingsbaseballmannschaft, welches im Schlafzimmer über dem Bett hing und man sofort drauf sah, wenn man rein kam, da die Tür gegenüber dieser Wand stand. Jetzt erst einmal zog er sich die hohen Stiefel aus und drehte den Kopf zur Seite, als Toshimasa anfing zu sprechen. "Hm?" kam es fragend mit einem Lächeln von ihm, beendete aber nicht sein Tun. Doch hielt er mitten in der Bewegung inne, als er den Stiefel abstreifen wollte. Makoto schluckte kurz und machte dann weiter. Sein kleiner Traum zerplatzte gerade, der ihm gekommen war, als Tosh ihn geküsst hatte. Er würde also nicht an ihn gekuschelt einschlafen können. "Das ist doch okay." lächelte er und es war sein ernst. Er stellte den zweiten Stiefel neben den ersten und trat dann vor den Anführer, legte seine Hände flach auf dessen Brust und hauchte ihm einen Kuss gegegen die Lippen. "Ich mach dir dann das Sofa zurecht..." Klang das grad nicht eher wie eine Frage anstatt nach einer Aussage? Makoto war sich nicht sicher. Doch schmiegte er sich an ihn und legte erst einmal seine Wange auf der Schulter des Größeren ab, wobei seine Stirn den Hals berührte.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 7:01 pm

Kyo würde sich hier nicht durchsetzen können, was seine eigenen Regeln anging. Und wenn er sich nicht daran hielt, würde Kaneo zur Not sogar Securitys anschaffen, die Kyo den Eintritt nur noch unter Gewalt ermöglichen würden. Und dann kamen die Bullen und ... ja, so eine Szene konnte er sich gut vorstellen. Entsprechend gereizt kratzte er auch gleich mal an dem Stolz des irgendwie anziehenden Mannes und fand sich schneller an der Wand wieder, als er sich wehren konnte. Er schluckte ein Keuchen runter und sah ihm finster in die Augen. Er wusste nicht, was er von dieser Drohung halten sollte und tat es kurzerhand als Unsinn ab. "Wenn es dich befriedigt deinen Schwanz in ein Stück Metall zu schieben.." Kaneo zuckte mit den Schultern und wollte Kyo von sich drängen, spürte jedoch sofort die Waffe an seiner Schläfe und knurrte leise auf, als er den harten Griff um sein Glied fühlte. Das Glück war nicht gerade auf seiner Seite, denn sein letzter Sex lag schon einige Zeit zurück und damit dauerte es nicht lange, bis er erregt unter Kyos Hand aufseufzte. Nur leise, aber dennoch deutlich hörbar. Seine Hände hatte er flach gegen die Wand in seinem Rücken gelegt. Solange Kyo die Waffe in der Hand hielt, würde er sich nicht wehren und die Gefahr dass der Typ auf die Idee kam, ihm den Schwanz zu brechen, war ihm zu hoch und so rührte er sich besser gar nicht weiter. Dafür fand er es mehr als verrückt, wie sehr ihn diese Situation gerade anturnte und obwohl da immer noch die Wut in ihm schwelte, konnte er ein leichtes Vorschieben seines Beckens nicht verhindern. Kaneo hatte nur für eine Sekunde die Augen geschlossen, riss sie sofort wieder auf als er das Klicken hörte. Düster und zugleich erregt starrte er Kyos Blick entgegen. Bevor er etwas sagen konnte, mischte Daisuke sich in das Geschehen ein.. und schon wieder hatte er fast vergessen, dass der Ältere auch noch da war. Sein Herz gab einen schnellen Takt vor, als ihm bewusst wurde, dass er sich gar nicht wehren konnte, selbst wenn er wollte. Wenigstens hörte Kyo auf seinen Bruder und der Druck auf seine Schläfe schwand, gab ihm mehr Raum zum atmen. Ein Atmen, dass zu einem Stöhnen wurde, verfestigte sich der Griff erneut und wurde zu Schmerz und heißer Lust zugleich. Kyo ging und es war lediglich sein fester Griff gewesen, der Kaneo an der Wand aufrecht stehen ließ, sackte er doch langsam in sich zusammen und saß schließlich an der Wand auf dem Boden. Aus dem Augenwinkel sah er, wie Kyo ging, aber sein richtiger Blick lag schweigend und nun verbissen wirkend auf Daisuke. Warum hatte er nicht schon früher was gesagt? War dem Älteren so viel egal? Oder hatte es ihn gar selbst erregt das zu sehen? Kanes Augen wanderten nach unten, konnten aber auf Anhieb nichts feststellen und er rieb sich seufzend über die Stirn, wollte Dai nicht mehr ansehen. Ein wirkliches Wort drang ihm dabei nicht über die Lippen. Er glaubte kaum, dass Daisuke ihm auch nur annährend würde behilflich sein können.

Toshimasa hatte gesagt, was er sagen musste. An Sex oder ähnliches konnte und wollte er nicht denken. Am liebsten wäre er sogar wieder nach Hause gegangen, aber es war ihm wichtig, bei Makoto zu bleiben. Er wollte ihn nach wie vor beschützt wissen und war zugleich Neugierig auf dessen Wohnung. Er beobachtete ihn scharf, konnte aber nicht feststellen ob der andere enttäuscht wirkte und Sex vielleicht sogar erwartet hatte. Aber da musste er ihn nun mal enttäuschen. Er lächelte entschuldigend, erwiderte aber den Kuss. Der schmeckte wiederrum ungewohnt und ein Schauder fuhr ihm über den Rücken. "Hai.." Das Sofa war ihm tatsächlich lieber, auch wenn er sich reichlich blöd dabei fühlte. Aber zum Nachdenken musste er alleine sein. Zögernd legte er einen Arm um Makoto und wusste nicht, was er sagen oder tun sollte. "Sorry aber ich war noch nie schwul. Ich meinte.. ich war noch nie mit einem Mann zusammen." Er verhaspelte sich, hustete verlegen. "Nun, du hast mir aber noch einiges zu erklären." Damit schob er Makoto sanft aber bestimmt von sich. "Warum haben sie nicht einfach eine Frau zum ermitteln eingeschleust, anstatt dich? Oder hast du dich freiwillig gemeldet?" Er musterte Makoto, dann trat Tosh weiter in die Wohnung hinein und musterte das, was er sehen konnte.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am Sa 03 Apr 2010, 8:01 pm

Wenn Kyo etwas machen wollte, dann tat er das auch und wenn er etwas oder jemanden wollte, dann nahm er es oder ihn einfach. Da der Zwerg sein vorlautes Maul nicht halten konnte, presste er ihn gegen die Wand, verdeckte mit seinem Körper jedwegigen Fluchtweg und drohte ihm. Natürlich war die ernst gemeint, aber der Blonde schien das nicht zu kapieren, weshalb er ihn schon wieder beleidigte. So zog er seine Waffe, drückte sie gegen die Schläfe von Kaneo und packte gleichzeitig hart im Schritt zu. Gefiel ihm, was er da mit festem Griff in der Hand hatte. Aber er wollte ihn demütigen, ihn erregen und dann abknallen. Als er fühlte wie die Erektion unter seinen Bewegungen wuchs, wusste er auch gleich, dass dieser ihn wegen Dai angelogen hatte und sie keinen Sex gehabt hatten. Aber auch, dass der Kleine nichts dagegen hatte, wenn man ihn hart anpackte. Erst als er das leise Seufzen hörte, das ihm genauso wie die hilflose Position des anderen gefiel, spannte er den Sicherungshahn seiner Waffe, entsicherte sie. Zuerst jedoch grinste er ihn dreckig und triumphierend an, nachdem Kaneo sein Becken leicht vorgeschoben hatte: "Du hast es gewagt und mich angelogen?!" Kalt blieb sein Blick auf dem Kleinen liegen, während er es genoss, dass er ihn erregt anstarrte, das dürstere im Blick war unbedeutend. Kyo bewegte seinen Finger und hörte dann den Ruf seines Bruders, auf den er bisher immer gehört hatte, weil er immer gewusst hatte, dass Daisuke nur sein Bestes wollte. Er knurrte allerdings genauso gefährlich wie ein wilder Wolf, dem man seine Beute wegnehmen wollte. Doch ließ er Kaneo los, aber nicht ohne noch mal kräftig zuzupacken und hart über die Spitze des erregten Glieds zu fahren. Er nahm seine Magnum runter, steckte sie ein und ging einfach, als wenn nichts passiert wäre. Daisuke hingegen sah ihm nach, der Jüngere war schon immer hitzköpfig und stolz gewesen, dazu noch ohne Gewissen oder Mitleid. Sehr gefährlich, weil er unberechenbar war und man fast nie wusste, ob er wirklich so reagierte, wie man es sich dachte. Aber Dai hatte es probieren müssen, denn er wollte Kaneo nicht verlieren, begann er doch langsam aber sicher zum Sinn seines Lebens zu werden. Mit jedem Tag ein Stückchen mehr. Er ging zu ihm, blieb erst noch stehen, während der Blonde zusammensackte und auf dem Boden saß. Er erwiderte völlig ruhig den Blick des Kleineren und ging schließlich vor ihm in die Hocke, musterte ihn noch schweigend. Es hatte ihn nicht erregt zu sehen wie Kyo Kaneo dazu brachte steif zu werden. Dafür hatte es seine Fantasie angeregt und er konnte sich vorstellen mit dem Blonden Sex zu haben. Es war lange her, seit er dieses Vergnügen gehabt hatte, nach seiner Frau hatte er keinen an sich ran gelassen, nicht mal seine eigene Hand. Er hatte es nicht einmal vermisst, weil er seine sämtlichen Gefühle verloren hatte. Bis an dem Tag vor einem Monat, als er das erste Mal hier her gekommen war. "Kann ich dir irgendwie helfen?" fragte er nach und plötzlich tauchte etwas in den sonst so leeren schwarzen Tiefen seiner Augen auf. Eine zarte Wärme lag in ihnen, die nur Kaneo galt.

Makotos kleiner harmloser Traum zerplatzte, als er hörte was Toshimasa sagte. Doch riss er sich zusammen und zeigte es nicht, hatte er doch Verständnis dafür. Deswegen lächelte er ihn auch an, hauchte ihm einen Kuss gegen die Lippen und wollte ihm dann das Sofa herrichten. Er war wirklich froh und erleichtert, dass sein Liebster seinen Kuss erwiderte. Sobald der Anführer der HS seinen Arm um ihn gelegt hatte, schlang er seine eigenen um dessen Mitte und schmiegte sich so an ihn. Als er aber das leichte Gestammel hörte, fing er an zu lachen, löste sich etwas von ihm, damit er ihn ansehen konnte und grinste leicht. "Hai, das hab ich auch angenommen. Aber mach dir keine Gedanken, ich werde dich zu gar nichts drängen oder gar bedrängen. Ich bin glücklich, weißt du?" Sanft lächelnd sah er ihn an und strich zart mit seinen langen Fingern über die Seite seines Freundes. Zumindest sah er ihn als Freund an. Kurz darauf seufzte er leise, nickte aber. "Nein, das nicht. Aber mein Vorgesetzter fand, dass es für eine richtige Frau zu gefährlich sei und hat dann unter allen mich raus gesucht. Tja, ich seh nun mal nicht sehr männlich aus, hab ich öfter schon zu hören bekommen. Da ich wie die alle Kollegen auch im Nahkampf ausgebildet worden bin, war ich eben derjenige, der zu Kane geschickt wurde." Makoto hob die schmalen Schultern und ging an Toshimasa vorbei. "Kannst dich gern umsehen, ich geh erst mal den Rock los werden." Mako grinste leicht und verschwand auch schon in seinem Schlafzimmer, ließ wie es seine Gewohnheit war, die Tür offen und schon streifte er sich die Kleidung ab, wobei der gefüllte Silikon-BH als letztes zu Boden ging. So griff er nach seinen normalen engeren Boxershorts, zog sie an und schließlich eine eng anliegende weiße Jeans und dazu einfach ein schwarzes enges Shirt, ehe er nur mit Socken wieder zu Tosh wollte.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 9:23 pm

Kaneo glaubte sich immer noch überlegen - schließlich war das hier sein Laden und damit sein Revier. Aber dieser Eindringling brachte bei ihm so einiges durcheinander. Er hatte absolut nicht mit einer solchen Aktion von Kyo gerechnet. Vielleicht einer kleinen Prügelei oder das der andere eben einfach wegging. Offensichtlich hatte er an der richtigen Stelle gekratzt,war da etwa jemand überempfindlich was die eigene Männlichkeit anging? Ein Grinsen kam ihm dabei nicht über die Lippen. Kyos harter Griff erregte ihn sichtlich. Aber es war nicht nur seine Grobheit, sondern auch die gefährliche Situation, die Kane hilflos alles mit sich machen ließ. Obwohl er Kyo dafür hassen und sich wehren sollte, genoss er diese Behandlung schlichtweg und verbiss sich doch möglichst jeden Laut. Das einzige was jetzt noch zur Perfektion der Situation fehlte, waren Fesseln die seine Hände nach oben banden. Bei dem bloßen Gedanken schoss ihm alles Blut in die Lenden, ließ ihn hart werden und seine Lippen bekundeten es auch noch. Das Grinsen störte Kaneo nicht weiter, dafür war er zu erregt und fand zu viel Gefallen an dieser auswegslosen Situation. Er wollte ihn küssen, ihn hart und erbarmungslos in sich spüren. "Du hast mich beleidigt und verdientest keine Wahrheit." Außerdem ging es Kyo absolut nichts an, ob Dai und er Sex hatten oder nicht. Dafür wollte er ihn jetzt und die entsicherte Waffe änderte daran auch nichts mehr. Und er musste Kyo recht geben. Es gab wohl nichts geileres als glücklich und erregt zu sterben. Denn zu verlieren hatte Kaneo ja ohnehin nichts mehr, solange das mit Daisuke noch in den Sternen stand. Der jüngere der beiden Brüder hatte sein Verlangen unwiderruflich angefacht und er musste sich einfach setzen. Seine Lenden pochten, sein Glied rieb hart gegen den Stoff seiner Hose und er verfluchte Kyo dafür, dass er seine Taten nicht zu Ende brachte.

Kaneo sah es nicht für nötig, seine Erregung zu bedecken und sie vor Dai zu verstecken. Seine Laute hatte jeder hören können und ein Blick in seine Augen genügte um zu sehen, WIE erregt der Barbesitzer wirklich war. Erst als der andere etwas zu ihm sagte, hob Kaneo wieder den Kopf und sah ihn mit fast schwarzen Augen an. "Du kannst mir helfen in dem du das zu Ende bringst, was dein Bruder begonnen hat.." Er hoffte, dass Dai den Wink verstand. Sollte er also wirklich auf die Idee kommen, ihn zu erleichtern, dann würde er ihn hart nehmen müssen. Auf Blümchensex hatte Kane keinen Nerv mehr und wieder tauchte Kyos Bild mit der Magnum in der Hand vor ihm auf. Dafür registrierte er dann auch wieder die Wärme in Daisukes Augen. "Er hat die Wahrheit gesagt, nicht? Du hattest noch nie mit einem Mann Sex?"

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Toshimasa am Sa 03 Apr 2010, 9:49 pm

Noch war sich der Anführer der HelterSkelter nicht darüber im Klaren, was ihre Situation hier letztlich für sie beide bedeutete. Fakt war aber, dass er Makoto liebte. Nur ob er mit ihm zusammen sein und Sex haben wollte.. das musste er sich noch einmal genau überlegen. Jetzt war er einfach noch zu benommen und der Schock saß ihm tief in den Knochen. Erst Makotos Lachen löste seine innerlichen Barrieren auf und er erwiderte es mit einem ehrlichen Lächeln. "Das ist gut.. Ich meine.. Das ist.. Ach egal." Er verhaspelte sich nur noch mehr, strich sich die dunklen Haare nach hinten und überbrückte die kurze Stille mit einem breiten Grinsen. Es störte ihn nicht mehr, dass Makoto ihn auch weiterhin berührte. Ein Teil in ihm genoss das und doch war seine Neugierde größer. Er wollte mehr, alles von Makoto wissen.

"Ah ich verstehe.. Naja, wir sind ja alle voll drauf reingefallen. Wäre wohl auch nie ans Tageslicht gekommen, wenn du heute nichts gesagt hättest. Aber die Rolle stand dir... ausgesprochen gut." Er sah Makoto hinterher, bemerkte natürlich dass die Tür offen stand, aber er lunste nicht hinein. Dafür war er zu sehr Gentleman, drehte sich um und betrat schließlich das Wohnzimmer, wo er am Fenster stehen blieb und schweigend runter sah. Dann zückte er auch schon sein Handy und rief bei seinen Jungs an, um ihnen zu sagen, dass er auf Makoto aufpassen würde und dass sie vorerst ohne Kaneo klar kommen mussten. Er machte ihnen noch klar, dass sie die Augen offen halten sollten und dass es gut wäre, wenn ein paar der Jugns sowohl in der Nähe der Bar, als auch in der Nähe von Kanes Wohnung bleiben würden. Nicht dass der Knirps ihren Schutz benötigte, aber sicher war nun mal sicher. Er konnte ja sonst nichts für ihn tun. Als er auflegte und das Handy wieder einsteckte, konnte er Makotos Spiegelung im Fenster sehen. Ein paar Sekunden zögerte er, drehte sich dann um und musterte den nun weniger feminin wirkenden jungen Mann vor sich. "Trägst du in deiner Freizeit trotzdem gerne Röcke?" An seinem Grinsen erkannte man sofort, dass ihm gefiel was er sah. Er mochte ihn wirklich, liebte ihn, auch wenn er keine lockige Perücke mehr an hatte.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Daisuke am Sa 03 Apr 2010, 10:37 pm

So sehr wie es Kaneo erregte, so kalt ließ es Kyo. Das Einzige was ihm an seiner Aktion gefiel war, dass der andere ihm völlig hilflos ausgeliefert war. Doch da der Yakuza immer seine eigenen Prinzipien eingehalten hatte, würde er auch nicht zögern den Blonden einfach zu erschießen. Ein Menschenleben hatte ihm nie etwas bedeutet, was noch deutlicher wurde, wenn man seinen ersten Privatlehrer zurückdachte. Dass er ihm aber trotz dieser ausweglosen und tödlich endenden Situation immer noch antwortete oder ihn eher korrigierte, fand er irgendwie interessant. Aber bei weitem nicht interessant genug um ihn am Leben zu lassen. Er sein Bruder konnte das Leben des Nichts vor ihm bewahren. Nur mit einem Spruch "verabschiedete" er sich, sah Kaneo kalt an, ehe er Daisuke verachtend ansah. Aber das kümmerte ihn nicht, ihm war bewusst geworden, dass Kyo Kaneo wirklich hatte umbringen wollen und so hatte er instinktiv gehandelt, beschützt, wie es seine Veranlagung war - bei Familie oder Freunden. Jetzt sah er zu ihm runter, bemerkte - wie auch nicht - die Ausbuchtung durch die Erektion in der Hose und ging vor ihm in die Hocke.

Er fragte nach, ob er ihm helfen konnte. Er sah die Erregung in den Augen des Jüngeren, aber erst, nachdem dieser den Kopf hob und ihn ansah. Die Antwort, die er zu hören bekam, ließ ihn flüchtig die Augenbrauen zusammenziehen. Er solltes was? Daisuke schwieg jedoch und blieb ihm die Antwort zunächst noch schuldig. Natürlich hatte er verstanden was Kane damit sagen wollte. In seinem Blick war immer noch die zarte Wärme zu sehen, die nun begann seine Leere im Inneren zu verdrängen. Das hatte sie schon in den letzten Wochen getan, jeden Tag mehr an dem er hier her gekommen war, getan. Bei den beiden Fragen jedoch nickte leicht. "Hai, damit hat er Recht. Ich habe mich nur mit Mädchen und später mit Frauen getroffen und Sex mit ihnen gehabt. Was aber nicht bedeutet, dass ich keinen Analsex mit ihnen hatte. Ich könnte also das zu Ende bringen, was Kyo angefangen hat." Dai lächelte leicht, musterte Kaneo und meinte dann: "Es wäre trotzdem mein erstes Mal mit einem Mann. Aber wenn dir Selbstbefriedigung nicht mehr reicht..." Jetzt lächelte Daisuke ihn sanft an, er war bereit für diesen Schritt, denn der Moment in dem das Leben des anderen so knapp am Abgrund stand, hatte diese Sperre etwas gelöst. Er war bereit wieder ein wenig zu leben.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am Sa 03 Apr 2010, 11:16 pm

Angestrengt versuchte der Kleinere Kyos Gesicht aus seinem Kopf zu streichen und wieder einigermaßen zur Besinnung zu kommen. Sein Blut kochte und sein normales Denken war so gut wie abgeschaltet. Erwartungsvoll musterte er Daisuke, war gespannt auf dessen Reaktion. Er würde nicht an die Decke gehen oder übermäßig enttäuscht sein, sollte er eine Abfuhr bekommen, aber dann wollte er jetzt alleine sein. Ansonsten konnte der Größere gerne bleiben und es ihm so richtig heftig besorgen. "Ich wollte dich nicht beleidigen.. Aber wenn ich jetzt eins nicht haben kann, dann ist es vorsichtiger Blümchensex." Die Muskeln seines Körpers waren deutlich angespannt, man konnte sehen wie sehr er sich beherrschte um nicht seinerseits einfach über Daisuke oder sich selbst herzufallen. Dann musste er leise lachen. "Nein.. die reicht mir definitv nicht mehr. Dein Bruder weiß einen zu handhaben." Er betrachtete Daisukes Lächeln und neben der Lust wurde sein Inneres nun von eben dieser Wärme geflutet. Kane streckte das angewinkelte Bein aus, um Dai näher an sich zu lassen. Mit einer Hand griff er nach Daisukes Seite, zog ihn energisch an sich und legte die anderen in seinen Nacken, damit ihre Lippen zu einem ersten Kuss zusammen fanden.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Makoto am So 04 Apr 2010, 12:31 am

Der junge Mann musste dann doch noch lachen, wegen dem was der Ältere etwas gestammelt von sich gab. Das Lächeln erleicherte Makoto, es hätte sein können, dass Tosh es als auslachen verstehen würde. "Du brauchst auch nichts mehr zu sagen, ich versteh dich schon." Jetzt lächelte er und beobachtete wie Tosh sich die Haare nach hinten strich. Er stand da einfach drauf. Doch dann schmiegte er sich an ihn, streichelte ein wenig über die Seite, über die Rippen und wurde dann ein bisschen ausgefragt. Natürlich beantwortete er ihm dann die Fragen und sah ihn dann aufmerksam an. "Liegt an meinem Aussehen. Ich habe nur bei meinem Geschlecht gelogen, sonst niemals." Mako lächelte leicht, musste dann aber etwas grinsen und ging dann in sein Schlafzimmer um sich umzuziehen. Als er wieder kam, war er ein wenig unsicher, wie Toshimasa auf sein Aussehen reagieren würde. Er wartete, bis er aufgelegt hatte und bis sich kurz auf die volle Unterlippe, als er das sekundenlange Zögern sah. Wollte er vielleicht gar nicht mehr hier sein und überwand sich, damit er ihn nicht verletzte? Bei der Musterung senkte er seinen Blick, er war noch unsicherer geworden, eine Angewohnheit, genauso wie das auf die Unterlippe beißen, wenn er sich so fühlte. Hatte er schon immer getan, auch in der Bar, nur nicht so oft wie heute schon. Als er die Frage hörte, sah er ihn an und musste ebenfalls grinsen. "Nur, wenn ich die verstärkte Hotpants nicht mehr darunter tragen muss." Denn die hatte ihn da unten im Schritt ganz schön eingeengt gehabt.
"Soll ich uns schnell was zu essen machen? Willst du ein Bier?" fragte er dann und nachdem die Antwort kam, holte er ihm das gewünschte und dann das Bettzeug, dass er schon mal auf den Sessel neben dem Sofa legte. Dann sah er zu Tosh und setzte sich einfach dicht neben ihn, während sie sich einen Film ansahen, den er bestellte und sie beide noch nicht kannten. Allerdings machte er es sich seitlich mit angezogenen Beinen auf dem Sofa neben Tosh bequem und schmiegte sich an seine Seite, während er seinen Kopf auf dessen Schulter legte. Gegen Ende des Films jedoch war er eingeschlafen, was man nicht sofort merkte, da Makoto nicht schnarchte und beim Film eh nicht dazwischen laberte. Allerdings reagierte er nicht mehr auf eine lustige Szene, sondern schlief glücklich.

Am nächsten Morgen machte er Frühstück, während er Toshimasa anbot hier zu duschen. Das würde er danach machen, nach dem Essen. Tat er dann auch, huschte mit Handtuch um die Hüften ins Schlafzimmer und zog sich dort um. Er schloss eigentlich nie die Türen, es sei denn er war auf Klo und abschließen tat er erst recht nicht. Als er wieder zu Toshimasa kam, trug er diesmal eine schwarze hautenge Jeans mit leichtem Schlag, dazu ein weißes Oberteil mit schwarzem Tribal und schwarze chucks. Seine Haare waren noch etwas feucht und unfrisiert, so stand er vor ihm und lächelte ihn an. "Ich schätze es wird Zeit den anderen gegenüber zu treten..." Und ja, er hatte Angst. Angst vor der Verachtung, die sie ihm entgegen bringen könnten.
Kurz darauf gingen sie auch schon los und kamen beim HQ der HelterSkelter an. Sofort kam Seto auf ihn zu und staunte ihn an. Der doch recht breite Japaner blieb mit Mamoru (der sich ja ebenfalls etwas in Makoto verguckt hatte) vor ihm stehen und betrachteten sein ungewohntes Outfit. "Mako-chan? Warst du beim Friseur?"
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Daisuke am So 04 Apr 2010, 1:59 am

"Du hast mich nicht beleidigt." kam es ruhig von Dai, während er noch einmal den anderen musterte und die angespannten Muskeln registrierte. Er wusste was dies bedeutete und gab ihm dann die nächste Antwort. Das leise Lachen ließ ihn kurz lächeln, ehe nickte. "Ich weiß. Ich habe seine Wirkung oft genug gesehen und mit bekommen." Das hatte er wirklich und einmal, als sie beide noch Jugendliche gewesen waren, hatte er es sogar selbst zu spüren bekommen. Er hatte ihn mal wieder getadelt und Kyo war wütend geworden, weil er ihm gesagt hatte, dass er seinen ONS nicht so bedrängen solle. Daraufhin hatte der Jüngere ihn an sich gezogen und ihn fordernd geküsst, dabei sein Glied massiert und er hatte sofort darauf reagiert. Trotz der Tatsache, dass er sein Bruder war und dass er hetero war. Er hatte noch die Worte im Ohr, die ihm der damals 17-Jährige zugeraunt hatte: "Ich kriege jeden, den ich will. Selbst dich!" Und ja, wenn Kyo weiter gemacht hätte und nicht eine kurze Unterbrechung gemacht hätte um ihn nach seiner offensichtlichen Reaktion anzugrinsen. Doch diese kurze Pause hatte Daisuke gereicht um zuzutreten, wobei er seinen Bruder sein Knie in den Schritt gerammt hatte. "Ich bring dich um, wenn du das noch mal tust." Ja, das hatte er ihm gesagt und Kyo hatte erkannt, dass Dai es auch so meinte. Sie hatten nie darüber gesprochen, doch jetzt war es ihm durch Kanes Worte wieder in Erinnerung gerufen worden.

Dann jedoch bewegte sich Kaneo und zog ihn zu sich, was er geschehen ließ. Doch stützte er sich mit einer Hand neben dem Kopf des Kleineren an der Wand ab. Dai schloss die Augen und ließ die plötzlichen Gefühle auf sich wirken. Es waren zu viele um sie alle zu erkennen, aber er genoss ihren ersten Kuss. Nun kniete er vor ihm und als ihr Kuss sich vertiefte, verlangender wurde, ließ sich der Yakuza darauf ein. Seine freie Hand strich Kanes rechten Oberschenkel hinauf, über die Innenseite und gelangte schließlich zur Erektion über die er kurz fest strich. Er hatte zwar nie mit einem Mann geschlafen, das war richtig. Aber genug Sex gehabt und Erfahrung mit sich selbst, dass er sich sehr gut vorstellen konnte, was man(n) so wollte. Als sie Luft brauchten, sah er ihn an und meinte noch: "Ich bin 35 und habe in meiner Jugend nicht enthaltsam gelebt." Damit war für ihn alles klar, fast alles, denn eines hatte er nicht dabei und seit Jahren nicht benutzt. "Hast du ein Kondom da?" Das fand er schon wichtig. Noch während er das fragte, küsste er ihn wieder, mit wachsendem Hunger, denn auch sein Körper wollte Sex, seine Befriedigung haben und so wurde er auch steif, als er die Hose des Blonden geöffnet und mit der Hand hinein geglitten war um das harte Glied fest zu umfassen.
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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Toshimasa am Sa 17 Apr 2010, 7:37 pm

Toshimasa entging der Blick nicht, als er sich die Haare nach hinten strich. Die meisten Frauen standen darauf, ließen sich von seinem dadurch entstehenden Charme beeindrucken. Außerdem wirkte er betont lässig und allein das Wissen, dass er dadurch auch Männer um den kleinen Finger wickeln konnte, eröffnete ihm gleich ganz neue Welten. Innerlich war er mehr als froh, dass Makoto ihn nicht falsch verstand. Er genoss die leichten Berührungen, auch wenn es ihm ein wenig seltsam anmutete. Sein Herz schlug wesentlich schneller als sonst, musste er doch permanent daran denken, dass ein Mann sich gerade an seine Brust schmiegte. „Gut zu wissen..“ Dennoch, ob er ihm jetzt immer noch voll und ganz vertrauen konnte? Können wohl schon, doch jetzt war erst einmal ein kleiner Riegel vorgelegt, der ihm nicht erlaubte, sich völlig auf Makoto einzulassen.

Tosh benötigte dringend Zeit zum Nachdenken, doch Makoto war viel zu schnell umgezogen und er musterte schließlich das schüchterne Ding vor sich. Sofort wallte sein Beschützerinstinkt auf und er musste an sich halten, um Makoto nicht einfach in den Arm zu nehmen. Stattdessen fragte er lieber das, was ihn am meisten interessierte – schließlich wollte er den jungen Mann noch öfters in einem Rock sehen. „Uhm.. naja, wenn der Rock nicht gerade absteht, brauchst du die ja nicht“, lachte er leise und konnte sich durchaus vorstellen, was Makoto meinte. Erneut musste er sich zurückhalten um nicht bei sich selbst nachzuprüfen, ob alles noch so saß wie es sollte. „Nur ein Bier.. danke. Es sei denn du hast Speck und Eier da.. Aber mach dir keine Umstände meinetwegen.“ Er mochte es herzhaft, konnte auf Reis dabei so gut wie komplett verzichten. Sein Kühlschrank bestand zu 50% aus Bierflaschen, Steaks, Speck, Würstchen und Eiern. Manchmal auch fertige Nudeln. Kurz überlegte er, ob er ihm folgen sollte. Aber das Sofa erschien ihm einladender, als Makoto jetzt hinterher zu laufen. Breitbeinig nahm er darauf platz und verschränkte die Arme im Nacken. Die gemütlichste Position für ihn, um sich in Ruhe umzusehen. Als Makoto sich neben ihm setzte, legte er gekonnt einen Arm um dessen schmale Schultern und zog ihn einfach an sich.

Er sah den Film zu Ende, bemerkte aber erst zum Schluss hin, dass Makoto eingeschlafen war und runzelte leicht die Stirn. Was sollte er jetzt tun? Irgendwie schaffte er es, sich von dem Jüngeren zu lösen und ihn ins Bett zu tragen, ohne ihn dabei aufzuwecken. Allerdings verzichtete er darauf, ihn auszuziehen oder ähnliches, sondern deckte ihn nur zu. Er selbst ging dann wieder zurück ins Wohnzimmer, machte sich das Sofa zurecht und schlief mit Boxer und Shirt ein. Eine ruhige Nacht war es nicht wirklich, vor allem eine mit wenig Schlaf. Am nächsten Morgen stand er relativ früh auf, stellte aber fest dass Makoto bereits wach war. Die Dusche nutzte er direkt, zeigte sich jedoch nicht freizügig vor dem anderen. Er war hier nicht zu Hause und würde sich entsprechend benehmen. Da er keine anderen Klamotten dabei hatte, trug er natürlich wieder die von gestern.

„Jetzt schon? Bist du dir sicher?“ Aber Makoto war sich offensichtlich sicher und mit einem einzigen Telefonanruf, fanden sich alle im HQ zusammen – alle außer Kaneo, den er natürlich nicht angerufen hatte. Er betrat das Gebäude nach Makoto und blieb mit leicht verschränkten Armen nahe der Tür stehen und schwieg. Sein Blick war kritisch und er wachte mit Adleraugen über seine Jungs. „Schaltet mal euer Hirn an“, verlangte er schließlich, als sie Makoto nach wie vor nur umschwänzelten und nichts begriffen.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Kaneo am So 18 Apr 2010, 12:59 pm

Daisukes Musterung ließ er schweigend über sich ergehen und fragte sich, ob er ihn denn jetzt als gut genug empfand oder auch nicht. Was auch immer dem anderen durch den Kopf ging, Kaneo hatte keine Geduld mehr dafür übrig. Er zog ihn einfach an sich, küsste ihn und wurde schnell intensiver, verlangender. Er wollte ihn hier und jetzt in sich spüren, auch wenn das für ein erstes Date mit einem eigentlich Heterosexuellen nicht gerade passend war. Es war ihm egal. Er hatte Rücksicht genommen, aber jetzt konnte er nicht mehr und die kurzgefeilten Fingernägel gruben sich in die Nackenmuskulatur des Älteren. Ein heftiges Zittern durchlief den schmalen Körper, als Dai seine Erregung berührte, sie noch mehr anfachte und ihm ein kurzes Stöhnen entlockte. Er war schon längst bereit für ihn und die Erregung ließ ihn bereits jetzt fahrig werden. Deutlich zu spüren, als er die Hand von Daisukes Seite nahm und sie ohne jede Umschweife in seinen Schritt platzierte. Er massierte ihn - lange nicht so fest wie Kyo es bei ihm getan hatte - jedoch spürbar gekonnt. "Dann besorg es mir so, dass du alles davor vergisst.." Kaneo verlangte es regelrecht, doch dann musste auch er stocken. An Verhütung hatte er nicht gedacht, dafür war in seinem Kopf kein Platz mehr gewesen. Überlegend erwiderte er den Kuss, hatte nicht einmal damit aufgehört, Dai durch die Hose hinweg zu massieren. Er unterbrach den Kuss mit einem dunklen Stöhnen und schob sich willig in die Hand des Älteren. Seine Augen waren während des Gesprächs ein wenig aufgehellt, jetzt aber wieder nachtschwarz und umwölkt vor Erregung. "Ich bin sauber", antwortete er schließlich, fügte aber noch hinzu: "Auf dem Tresen liegen noch ein paar Kondome.." Er konnte ihm auch den ärztlichen Bescheid geben, ließ er sich dahingehend regelmäßig untersuchen. Aber er wollte sich die Stimmung nicht verderben lassen und schob Daisuke so schwer es ihm auch fiel, von sich weg. Er schob sich an der Wand nach oben, ging los und kam direkt mit einem eingebackten Kondom wieder. Er zog Daisuke vom Boden hoch, schob sich die Packung zwischen die vollen Lippen und befreite ihn mit wenigen Handgriffen von seiner Hose und hantierte zugleich an seiner eigenen rum, bis sie beide endlich unten ohne dastanden. Kane war damit komplett nackt, sein Blazer lag auf irgendeinem Stuhl herum.

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