Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Jonghyun am Fr 13 Jan 2017, 12:24 am

"Es tut mir Leid, dass ich wieder gehen muss. Aber das duldet keinen Aufschub mehr, denn mir wurde etwas verschwiegen oder eher einfach weitergeführt, obwohl ich dagegen war. Das wird sich jetzt ändern." Für einen Moment konnte man ganz den Obersten Yakuza in Dai erkennen, was einem sonst nicht immer gelingen wollte. Jedenfalls nicht, wenn man ihn privat etwas besser kannte. Mit echtem Bedauern sah er Kaneo an, musste sich dann aber doch verabschieden.
Mike ging es genauso, nur dass er einen pissig-enttäuschten besten Freund neben sich hatte. "Ich weiß nicht ob er einen hat. Aber da ich das herausgefunden habe, ist es ein logischer Schritt mich auch weiter mit einzubeziehen." Der Hacker seufzte und ließ die Schultern leicht hängen, nachdem Kuro ihm gesagt hatte, er solle halt gehen. Mike sah nur kurz zurück, aber ändern konnte er es nicht. Bei Dai angekommen setzten die Zwei sich zusammen und fanden gemeinsam mehr heraus, fingen an zu planen, wobei Mike schon mal alle Kameras hackte, die es in der Nähe gab. Viele waren es nicht, aber für ein paar Sekunden tauchte tatsächlich der Hüne im Umhang auf, wie er mit dem anderen Mann um eine Ecke bog.
Am nächsten Morgen war Mike völlig übernächtigt, aber sie konnten Tetsuji schon mit einigem versorgen, so dass die beiden Yakuza bessere Pläne schmieden konnten. Der Hacker hingegen schlief einfach zusammengerollt im Sessel ein, während Dai alles mit Tetsuji besprach und wie sie den Fightclub vernichten und die unfreiwilligen Kämpfer befreien konnten. Und ob der Killer dabei noch Hilfe brauchte, den ein oder anderen Assassinen vielleicht oder Todesninja.

"Okay. Trotzdem sorry." Jong senkte endlich den Blick und konnte so das Handgelenk sehen. Danach erst erhob er sich und rieb ganz leicht mit dem Unterleib über den des Jüngeren. Und der Fremde lief rot an, was ihn bezaubernd süß aussehen ließ. Allerdings konnte er sich dann für einen Moment auf das verletzte Handgelenk konzentrieren und nickte auf die Nachfrage. "Ja, bin ich." Jong machte aber den 'Fehler' und sah dem Jungen wieder in die Augen, brabbelte kurz, nur um sich danach wieder zu fangen und sich richtig vorzustellen.
"Takuya also, freut mich sehr." Der Student grinste und erfreute sich sehr an dem Anblick der roten Wangen. "Lass mal sehen.. hm.. ja doch, zumindest deine Wangen sind warm." Jong hatte es sich einfach rausgenommen und die Handfläche zuerst auf die Stirn und dann beide Handinnenflächen gleichzeitig auf die samtigen Wangen des Jüngeren zu legen. "Aber zum Arzt solltest du vor allem wegen deinem Handgelenk." Jong schmunzelte und stand endlich ganz auf, wobei er nach seinem Smartphone suchte und es auch fand. "Na schöne scheiße...", murrte er, denn das Display hatte den Freiflug oder eher die Landung nicht überlebt. So drückte er drauf rum und stieß ein erleichtertes: "Es funktioniert noch!" aus.
Bei der Beschreibung von Takuya wurde er jedoch hellhörig und fragte nach: "Weißt du in welche Richtung der Typ gegangen war?" Sollte Takuya das noch wissen, würde er es Mike schreiben und hoffen, dass sein Handy es auch wirklich abschickte. "Dann hast du eher Glück gehabt, dass er dich nicht stärker verletzt hat. Sonst geht´s dir wirklich gut? Mit den Rippen alles in Ordnung?" Auf die Frage vom Jüngeren hin nickte der 26-Jährige mit einem Grinsen. "Ja, ist meine Wohngegend. Na komm, ich bring dich." Und er würde auch beim Arzt warten, bis Takuya dran war und wieder raus kam.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Takuya am Fr 13 Jan 2017, 12:35 pm

Kaneo nickte nur erneut. Klar war er enttäuscht, aber er machte deswegen keinen Aufstand wie Kuro. Wenn es etwas so wichtiges war, ging es wohl eher um Leben und Tod. Dabei fand er es vor allem schade, dass er nicht eingeweiht wurde.
"Nein, ist es nicht!!! Mich wollte er nicht mal in der Nähe vom Gebäude haben und DU sollst ihm jetzt helfen?" Kuro schüttelte wütend den Kopf und wollte nichts mehr von Mike hören oder sehen. Als er am nächsten Morgen erwachte und Mike immer noch nicht zu Hause war, wurde er prompt noch schlechter gelaunt und hatte gleich gar keine Lust mehr. Genervt machte er die ersten Einkäufe für die Bar und verbrachte seine Zeit dort, wobei einige der HS schon da waren und ihm Gesellschaft leisteten.
Kaneo hatte am nächsten Morgen wieder Kaffee besorgt und kreuzte wie üblich in Daisukes Anwesen auf. Die großen To-Go-Becher stellte er auf den Schreibtisch, hatte aber nicht damit gerechnet, dass Tetsuji auch schon da war. "Sorry, hab nur Kaffee für Dai und mich geholt."
Der Killer zuckte leicht mit den Schultern. "Ich muss eh gleich los und besorg mir was unterwegs." Aber er grinste, denn wenn er sich das nächste Mal ankündigen würde, konnte er vielleicht auch mal einen Kaffee abstauben. "Ich brauch mehr Männer. Und was sollen wir mit diesen Kämpfern machen? Auf einen Nahkampf können wir uns nicht einlassen." Tets wirkte ein wenig besorgt, denn die Drahtzieher zu killen war eine Sache, aber eine ganz andere, sich mit diesen Kämpfern anzulegen.

Takuya konnte gar nicht anders, als leise nach Luft zu schnappen und hielt mit großen Augen still, als Jong sein Gesicht so umfasste. Dass er dem süßen Charme erlegen war, war schon jetzt offensichtlich. Da half auch das räuspern nicht drüber hinweg. "Ja, denk ich auch.." Er murmelte mehr und stand selbst auf, wusste zunächst aber auch nicht ganz, was er jetzt wieder wollte. Der Blonde lenkte ihn einfach zu sehr ab. "Oh Scheiße... Aber sieht so aus, als könntest du das Display austauschen lassen." Er warf einen Blick auf das Handy und nickte, denn ihm war das auch mal passiert. Er konnte Jong sogar den Straßennamen nennen und in welche Richtung der dann davon gegangen war. "Kanntest du den Typen? Hmm.. Ich weiß nicht.." Stirnrunzelnd sah Tak an sich hinab und tastete über die Rippen. Aber da schien noch alles heile zu sein und er nickte einfach. "Echt?" Er ging brav mit Jong mit und zum Glück war er versichert, so dass es beim Arzt keine Probleme gab.
Mit einem Verband und einem Kühlpad kam er wieder aus dem Behandlungsraum und sah sich direkt nach Jong um, auch wenn er nicht damit rechnete, dass der Ältere auf ihn gewartet hatte. "Oh, ich dachte du wärst schon weg." Tak lächelte bezaubernd süß und zeigte ihm sein verbundenes Handgelenk. "Ist verstaucht. Aber wie soll ich denn jetzt was für die Uni machen? Ich bin Rechtshänder!" Und genau die Hand war betroffen. Tak seufzte und zog sich etwas umständlich wieder die Jacke an. "Naja.. wenigstens weiß ich jetzt wo ich bin. Ich wohn hier auch in der Gegend, aber ich wusste nicht, dass hier ein Arzt ist." Immerhin etwas, wie er fand. "Gehst du.. nicht auch zur Uni? Ich glaub ich hab dich mal gesehen." Jedenfalls kam ihm diese Frisur und das Blond so bekannt vor. "Krieg ich deine Nummer? Also.. ich meine... falls du... mal jemandem zum lernen brauchst." Schwupp, da war die Röte auch schon wieder da und Tak hüstelte verlegen.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Jonghyun am Sa 14 Jan 2017, 12:50 am

Daisuke lächelte Kaneo an, als dieser mit dem üblichen Kaffee ins Arbeitszimmer kam. Er freute sich ihn zu sehen und das merkte man auch. Der Oyabun nickte dem Kleineren zu, damit dieser zu ihnen kam und mit dabei war und zuhörte. Vorher musste er kurz schmunzeln, er konnte Tetsujis Grinsen für sich selbst übersetzen. "Die bekommst du. Alle, die sich frei bewegen können, sind zu erledigen. Die Kämpfer, die gegen ihren Willen dort sind, werden befreit und kommen hier im Anwesen unter. Mit Bewachung, es muss überprüft werden, ob sie geistig noch so gesund sind, dass sie sich unter Menschen bewegen können. Schnell, lautlos und kurzen Prozess. Das erwarte ich von dir und deinen Männern." Er sah Tetsuji an, ganz der Yakuza, dessen Ehre und Autorität verletzt hatte. "Ich kümmere mich darum, dass die übrigen Kämpfer hier versorgt werden und lasse auch Yamato kommen." Yamato, sein Leibarzt.

Er war richtig süß, der Kleine! So wie er ihn ansah mit diesen großen Augen, Jong hätte ihn küssen können. Einfach so und sofort und sehr lange. Aber er hielt sich zurück, lächelte nur als dieser ihm nach einem Räuspern zustimmte und ließ seine Wangen wieder los. Die so schön weich und samtig glatt waren! Wenig später fand er sein Handy wieder und fluchte erst mal, drückte aber ein paar Tasten und war erleichtert, dass es noch funktionierte. "Yo, das denk ich auch. Ein Glück, ein neues wäre zu teuer und aufwendig alle Nummern und so zu übertragen... Ich sollte mir ein altmodisches Adressbuch anlegen, so als sicherer backup." Jong grinste und fragte nach diesem Typen, der Takuya weg geschleudert hatte.
Der Straßenname war Gold wert und schon hatte er es an Mike weitergeleitet. "Nicht direkt. Aber ich schätze Kuro und ich sind ihm auch begegnet. Hatte er einen Umhang an und die Kapuze ins Gesicht gezogen? Wenn ja, dann mussten wir uns wegen dem dicht gegen die Hauswand quetschen, als er mit seinem Kumpan vorbei wollte." Der Student verzog leicht das Gesicht und nickte dann auf die Nachfrage. "Ja, echt.", lächelte er den Kleineren an.
Beim Arzt machte er es sich so gemütlich wie es ging und wartete dann auf Takuya. Sobald dieser raus kam, erhob er sich und ging lächelnd auf ihn zu. "Ach was, ich doch nicht. Ich will ja wissen wie es dir geht." Bei dem süßen Lächeln wäre er fast geschmolzen und hätte ihm die Sterne vom Himmel geholt, wenn Takuya es gewollt hätte. Dann war das Bezaubernde vom Lächeln weg und Jong wieder mit dem Kopf aus den Wolken raus. Dass er sich so albern benahm kannte er gar nicht von sich.
"Kannst du nicht mit der linken Hand was tippen oder einen PC mit Spracherkennung nutzen? Oder vielleicht kann jemand mitschreiben und kopiert dir dann die Notizen?" Jong lächelte und sah ihn fragend an, für ihn wäre es ganz normal seine Hilfe anzubieten. "Mhm, geh ich. Was studierst du denn?" Jetzt war er natürlich sehr neugierig und ließ Takuya nicht aus den Augen, sowieso ja nicht. "Klar! Soll ich sie dir eintippen?" Machte er doch gern. Schon hatte der Blauäugige seine Nummer unter dem Namen 'Jong ^_^v' drin. "Diese Röte steht dir ganz ausgezeichnet." Jetzt hatte er es doch gesagt, dabei wollte er ihn nicht in Verlegenheit bringen. "Ehm, lass uns gehen. Ich bring dich Heim, wenn du nichts dagegen hast."

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Takuya am Sa 14 Jan 2017, 10:43 am

Kaneo setzt sich diesmal auf Daisukes Arbeitstisch, damit er die beiden gut im Blick hatte und ließ sich über die aktuelle Situation aufklären. Dabei nippte er an seinem Kaffee und runzelte irgendwann mehr die Stirn. "Bist du sicher? Was ist, wenn sie sich da nicht nur Kämpfer wie Tiere halten? Ich denke, die meisten werden dort 'gehalten'. Wäre ja viel zu auffällig, wenn zu bestimmten Daten immer Horden an monströsen Riesen durch die Straßen laufen. Was aber auch heißt, sie müssen verpflegt werden und irgendwer ist für das Wettgeld verantwortlich. Wenn du alle umbringen lässt, wirst du kaum mehr herausfinden. Oder denkst du, die verantwortlichen werden sich bei dir melden, wenn du eine deutliche Signatur hinterlässt?" Beides war eine Möglichkeit, wie er fand.
Tetsuji nickte leicht, musste aber lachen. "Das wird nicht lautlos. Ich bin kein Assassine. Und selbst da kann ich nur 1-2 Leute leise umbringen. Wenn du mich da mit bewaffneten Männern reinschickst, wird das ein Gemetzel." Oder auch nicht, je nachdem wie viele sie dort antrafen.
"Willst du ausgerechnet die Kämpfer wirklich hier unterbringen lassen? Wenn sie in deiner Nähe sind, bist du in noch größerer Gefahr!" Kaneo musterte Dai besorgt und hielt nichts davon. Aber er hatte ja auch keine Ahnung, dass es ein paar hübsche Zellen im Anwesen gab.

Takuya bestätigte Jongs Beschreibung und verzog leicht die Lippen. "Hoffentlich läuft der nicht öfter hier rum."
Beim Arzt fand er es unheimlich süß, dass Jong auch noch auf ihn gewartet hatte, traute sich aber nicht, ihn zu umarmen. "Ich hab leider keinen PC. Aber ich spare auf einen Laptop. War nicht ganz vorbereitet, als ich mich in die Uni eingeschrieben hab." Mit einem kleinen Lächeln zuckte er die Schultern und zeigte dem Blonden dann seine leichte Verunsicherung. "Hm... ich kann's ja mal versuchen. Vielleicht ist ja jemand so nett." Er hatte noch niemanden in der Uni kennengelernt und war sowieso zu schüchtern, um jemanden anzusprechen. Aber vielleicht traf er ja auf eine nette Person, die es von sich aus anbot? Das wäre natürlich ideal. "Ich studiere Kriminalwissenschaften mit Musik als Nebenfach. Auch wenns nicht zusammen passt, aber ich hab ja erst in der Uni angefangen. Später werd ich mich dann mehr spezialisieren. Je nachdem, was mir eher zusagt." Nun, wenn er einen 'richtigen'' Job wollte, würde er wohl eher Kriminalwissenschaften weiter verfolgen, aber er wollte neben so einem Fach auch etwas haben, das ihm ggf. leichter fiel. "Und du? Was studierst du?"
Tak reichte dem Blonden sofort sein Handy und da sie sich gegenüber standen, stellte er sich auf die Zehenspitzen um einen Blick auf das Display zu ergattern und biss sich leicht auf die Unterlippe. Er hatte noch nie jemanden nach der Nummer gefragt und jetzt bekam er eine! Wahnsinn! Der Jüngere war sichtlich aufgeregt. "Huh?" War er schon wieder rot angelaufen? Tak ließ sich zurück auf die Füße sinken und die Farbe auf seinen Wangen gewann an Intensität. Rasch beschäftigte er sich damit, das Handy wieder in die Hosentasche zu friemeln und nickte mit einem "Hmhm!".
Dagegen einzuwenden hatte er nichts und so ließ er sich von Jong zu dem Haus begleiten, in dem er wohnte. Was zufällig genau dasselbe war, in dem auch Jong wohnte. "Hier ist es. Ich hab die Wohnung unter'm Dach." Wie... naiv war er eigentlich? Es war ja schon nicht ungefährlich jemandem zu zeigen, wo man wohnte. Dass er es jetzt auch noch genau beschrieb war doch einfach nur dämlich. Aber... Jong sah eben überhaupt nicht so aus, als würde er das auf böse Weise ausnutzen wollen. Tak hatte sich schon auf die erste Stufe der kleinen Treppe gestellt und drehte sich nochmal zu Jong um. "Alles okay?"

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Jonghyun am Sa 14 Jan 2017, 3:57 pm

"Nun, aus Erfahrung heraus werden sich die Ranghöchsten nur dort einfinden, wenn ein Kampf stattfindet - mit dem aktuellen Champion. Ansonsten lassen sie sich dort nicht blicken, also sind alle anderen entbehrlich. Es wird unübersichtlich sein, dementsprechend werden auch Unschuldige ihr Leben lassen müssen. Ich kann es meinen Männern nicht zumuten, dass sie erst fragen und dann schießen, schließlich sind sie in Gefahr, wenn ich sie dort rein schicke und das Risiko wäre dadurch höher." Daisuke runzelte die Stirn, dann lächelte er wegen der letzten Frage. "Sowohl als auch. Beides wird der Fall sein. Es wird schwierig sein den richtigen Zeitpunkt abzupassen, aber ein Ranghoher wird schon reichen, wenn wir diesen lebend erwischen, die Assistenten sind mir auch recht."
Er nickte Tetsuji leicht zu, es würde ein Gemetzel werden. Doch ihm war es recht, sie konnten auch gern brutal töten, Daisuke hatte schon als Kind gelernt wenn es nötig war die Menschen nur als Objekt zu betrachten und nicht als Lebewesen und jetzt war es nötig! Der Oyabun würde es sich nicht gefallen lassen, dass die Veranstalter das vor seiner Nase im Untergrund machten. "Ich werde zwei Assassinen 'frei lassen' und vorschicken, damit sie die Leute sondieren, die wertvolle Informationen haben. Danach gehst du mit den Männern rein und macht was getan werden muss."
Mit einem Lächeln wandte er sich an Kaneo und sein Blick wurde ein wenig wärmer, weil dieser sich sorgte und ihn auch so musterte. "Mach dir keine Gedanken. Wir haben hier sehr gute Unterbringungsmöglichkeiten. Zimmer mit Gittern." Dai lächelte noch immer und gab dann dem Verlangen nach die Hand des Kleineren zu ergreifen und sanft zu drücken.

"Keinen PC? Hm okay, dann bring ich dir meinen alten Tower vorbei, ich bin nämlich auf einen Laptop umgestiegen. Ist viel praktischer und ich kann ihn mit in die Vorlesung mitnehmen." Jong grinste heiter und nahezu fröhlich. Man hatte er gute Laune!! "Ganz bestimmt sogar, vor allem wenn du ihn lieb anguckst wie ein Rehkitz." Der Weißblonde schmunzelte und staunte dann nicht schlecht als er die beiden Studienfächer des Jüngeren erfuhr. "Das klingt spannend, ist es das denn auch? Ich habe auch Musik studiert und bin auch mit Sport fertig. Jetzt habe ich mich der Kunstgeschichte und der Architektur verschrieben, wobei ich mich bald auf die Abschlussprüfung zum Architekten vorbereiten muss. Ich kann dir sagen, das ist immer noch anstrengend."
Und wieder handelte Takuya so putzig, dass es Jong ein Lächeln auf die Lippen zauberte, da dieser sich auf die Zehenspitzen stellte, während er ihm seine Nummer eintippte. Der Weißblonde verkniff sich jeglichen weiteren Kommentar wegen der roten Wangen, die noch mehr Farbe annahmen. Als sie sich Takuyas Zuhause näherten wurde Jong ein wenig skeptisch, denn sie näherten sich auch seiner Wohnung immer näher. "Hier? Echt jetzt?", fragte er nach und blieb vor der kleinen Treppe zum Eingang stehen. Unter´m Dach! Und er war direkt darunter und hatte Takuya nie gehört.
"Ich hab immer gedacht ganz oben wohnt niemand. Ich habe nie jemanden gehört, keine Musik, keine Schritte... jetzt ist mir auch klar warum. Wie sollte ich das auch hören, wenn ein zartes Elfchen über den Boden schwebt?" Jong sah von der Dachwohnung wieder runter zu Takuya und fing an zu lachen. "Ich wohn hier auch und zwar genau unter dir." Womit er seinen Schlüsselbund hervor zog und den Schwarzhaarigen breit angrinsend überholte und die Haustür aufschloss.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Takuya am Sa 14 Jan 2017, 4:35 pm

Tetsuji war mit dem Plan einverstanden. Er verließ sich da auf den brillanten Geist von Daisuke. "Sag mir Bescheid, wenn du mit den Assassinen Kontakt aufgenommen hast. Dann werde ich mich mit ihnen kurzschließen." Doch jetzt verabschiedete sich der Killer, würde seine gepflegte Waffensammlung durchsehen und sich akribisch auf den Einsatz vorbereiten. Erst danach kontaktierte er weitere Männer, die er mit in den Untergrund nehmen würde und wies sie entsprechend an. Es war wirklich gut, dass Daisuke schon viel früher damit angefangen hatte, Männer auf seine Seite zu ziehen. Genau wie Kyo einst. Denn so konnten sie besser zwischen Freund und Feind unterscheiden.
Kaneo nickte schließlich. Gegen den Plan hatte er nichts einzuwenden, schließlich hatte er da auch nichts zu melden. Er war natürlich trotzdem um Daisuke besorgt und hielt sofort seine Hand fest. Tetsuji sah das noch, hob eine Augenbraue und ging grinsend. Kanes Augen blieben jedoch auf dem Rothaarigen liegen. "Hmm.. das will ich doch hoffen. Und Leute, die den entsprechenden Zimmerservice leisten. Ansonsten zwing ich dich dazu, in meiner verpesteten Wohnung zu schlafen!" Kane meinte es nicht ganz so ernst, aber die Sorge blieb in seinem Blick. "Na los, trink deinen Kaffee. Nicht dass du mir hier noch einschläfst. Und bitte sorg dafür, dass dieser.. Plan erst durchgeführt wird, wenn du ausgeschlafen bist." Sonst würde er selbst nämlich auch kein Auge zumachen können.
Schließlich ging Kaneo seiner Arbeit nach, aber als Dai und er sich zu einem kleinen Mittagslunch trafen, sah man ihm an, dass er sich immer noch Gedanken um den Einsatz machte. "Lass mich an deiner Seite sein, Dai. Bitte. Gib mir nen Killer-Crashkurs oder sowas, aber lass mich nicht im Dunkeln." Er hatte keine Ahnung was er tun sollte, wenn dem Rothaarigen etwas geschah.

"Nur, wenn du drauf verzichten kannst... Ansonsten komm ich dich einfach mal besuchen und check meine Mails an deinem Rechner?" Die Rehkitzaugen hatte Tak definitiv drauf.
"Naja, bis jetzt eher trockene Theorie. Ich hab noch nicht viel mitbekommen, weil ich erst seit dieser Woche an der Uni und hierher gezogen bin." Neugierig betrachtete er den Blonden bei seiner Erzählung und strahlte. "Du hast auch Musik studiert? Cool! Aber auch schade. Meine Hoffnungen mit dir zusammen eine Vorlesung zu haben, sind ja nun geplatzt." Er lächelte leicht und konnte sich gut vorstellen, dass das Studium furchtbar anstrengend sein musste.
"Ja." Tak wurde nun ebenfalls ein wenig skeptisch, dann aber musste er lachen, was fast schon wie ein Kichern klang. "Elfchen ist ja wohl übertrieben. Aber ich hör Musik fast nur mit Kopfhörern und bisher hab ich nicht viel Zeit zuhause verbracht." Dafür freute es ihn umso mehr, dass Jong auch hier wohnte und da platzte es schon aus ihm raus: "Zeigst du mir deine Wohnung?" Er folgte Jong sofort, als der die Tür aufschloss und grinste vergnügt. In Jongs Wohnung sah er sich erstmal ausgiebig um und entdeckte dann auch das, wonach er gesucht hatte. "Wusstest du, dass wir eine WG sind?" Er deutete auf die Luke an der Decke, die direkt in seinen Mini-Flur führte. "Hey, hättest du Lust darauf, wenn wir uns unsere Wohnungen teilen und die Luke offen bleibt? Ich bin nicht so gern allein und wenn mal irgendwas ist, können wir uns gegenseitig helfen." Oder eher: Er konnte um Hilfe rufen und würde erhört werden.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Jonghyun am Sa 14 Jan 2017, 8:56 pm

Dai nickte seiner Rechten Hand zu und irgendwie musste er bei dieser Aktion daran denken, dass er sein Testament ändern musste. Kyo war nicht mehr da und Kaneo war zurück in seinem Leben. Er musste es noch heute ändern, er wollte auch nach seinem Tod - der hoffentlich nicht so schnell eintrat - für Kane da sein. Und wenn es nur mit seinen letzten Worten war.
Nachdem Tetsuji gegangen war, ließ er auch die Hand seines Ex wieder los, wenn auch nur langsam. Dai lachte auf wegen dem Zimmerservice und nickte. "Natürlich, es ist für alles gesorgt. Ansonsten werden wir in meiner alten Wohnung schlafen, denn so lange der Kammerjäger kein Okay gibt, werde ich keinen Fuß hineinsetzen. Mein Angebot gilt immer noch, wenn du möchtest kannst du hier schlafen." Jetzt lächelte er wieder und nahm seinen Kaffeebecher in die Hand, trank aber noch nicht. Ein wenig nachdenklich sah er zu Kaneo und meinte dann ernst: "Ich verspreche es. Die Nacht vor der Säuberung werde ich nicht durcharbeiten."
Vor dem Lunch hatte er viele Anrufe erledigt und dabei sein abhörsicheres Handy benutzt, die beiden Assassinen - Meister und Meisterschüler - aktiviert und mit Mike zusammen ging er ihren Plan noch mal durch, denn der Hacker würde alles im Auge behalten und so hatte er auch eine Aufgabe für Kaneo. Was er ihm auch bei ihrem Treffen zum Mittagessen erzählen wollte, doch der Kleinere kam ihm erst einmal zuvor. "In Ordnung. Selbst wenn ich nicht deine Hilfe brauchen würden, hätte ich zugestimmt. Nur mit dem Killer-Crashkurs nicht. Ich selbst kann nicht mitten im Geschehen sein, aber in der Nähe. Ebenso wie Mike und deshalb brauche ich dich, auch weil ich dir ganz vertrauen kann." So erzählte er ihm, dass Kaneo das was Mike beobachtete und mit seinen Fähigkeiten heraus fand an Tetsuji und die Assassinen weitergeben sollte. Mit einer Security-Verbindung, also dem berühmten Knopf im Ohr.

"Klar, kann ich und Mails kannst du gern nachsehen. Ist kein Problem." Jong lächelte und fragte dann neugierig nach ob das Krimi-Studienfach so spannend war wie es klang und er es sich immer vorgestellt hatte. "Und wenn du fertig bist, was für einen Job kannst du dann machen?" Und wieder Neugierde, denn er konnte sich Takuya nicht wirklich als Cop vorstellen. Dann eher als Musiker. Jong grinste, weil er die Hoffnung von Takuya zerstört hatte. "Aber wir sind an derselben Uni, also können wir uns in den Pausen sehen und zum Essen, wenn du willst. Mir schmeckt es in der Kantine."
Das lachende Kichern war wirklich süß und Jong sagte mal gar nichts, so lange der Kleinere eben lachte. "Gar nicht. Elfchen passt sehr gut, auch wenn du wohl keine spitzigen Ohren hast." Der Weißblonde nickte und schon gingen sie rein, wobei er nur eine kleine Wohnung hatte. Gemütlich, hell und eher praktisch eingerichtet mit hier und da Technik und vor allem etwas Chaos und nicht weggeräumten Klamotten im Schlafzimmer, herum liegende Sportzeitschriften und die New York Times, sowie die Tageszeitung aus Seoul. In der Küche gab es benutztes Geschirr in der Spüle, aber man sah, dass es erst vom Frühstück war.
"Wir sind eine WG?" Verblüfft sah er den Blauäugigen an und folgte ihm zu der Luke. "Das ist ja cool!" Jong sah ihn an und lächelte schließlich. "Gern. Aber nur, wenn du mich morgens mit Kaffee am Bett weckst." Der Weißblonde lachte und pokte sanft in die süße Wange des anderen. Irgendwie war alles an ihm süß oder eben anziehend. Jong streckte sich, griff nach dem Haken der Luke und zog daran. Es rührte sich nichts, also spannte er seine Armmuskeln an und zog mit einem sehr kräftigen Ruck daran. Schon rumste die Luke auf und Jong sah hoch. "Fehlt nur noch eine Leiter, damit wir auch hoch und runter kommen."

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Takuya am Sa 14 Jan 2017, 9:25 pm

"Dai, ich will nicht hier schlafen. Ich will bei dir schlafen." War das jetzt deutlich genug? Nachdem Dai so süß nach seiner Hand gegriffen hatte, konnte er es wohl wagen. Er hatte dieses halbe Flirt- und Versteckspiel jetzt wochenlang durchgezogen, seine Erinnerungen waren nur ganz schemenhaft an wenigen Stellen zurückgekehrt und wollte nun endlich irgendwas mit Hand und Fuß haben. Er liebte den Rothaarigen und er war sich sicher, dass Daisuke es spätestens nach Tetsujis dauernden Anspielungen ebenfalls begriffen hatte. Kane zeigte ein kleines Lächeln bei dem Versprechen und nickte zufrieden. Damit konnte er leben, denn dann wusste er, dass der Ältere einen kühlen Kopf behielt.
Beim Lunch hatte er sich schon passende Argumente zurechtgelegt und sprach sie halb aus, ehe er mit einem "Was?" endlich verstand, dass Dai schon längst zugestimmt hatte. "Gut. Das ist... gut." Er nickte, wobei er zunächst kerzengerade saß. Dann aber sprang er auf und fiel Daisuke um den Hals. Er war gerade unendlich erleichtert! Den Job konnte er gerne übernehmen. "Ich werde nicht von deiner Seite weichen. Es sei denn, einer rennt mit einem Hackebeil auf uns zu und versucht uns zu zerteilen." Der Schwarzhaarige grinste amüsiert, weil er das für ziemlich unwahrscheinlich hielt. Nach dem Lunch ließ er sich direkt mit dem passenden Zeug ausrüsten, damit er entsprechend vorbereitet war. Es stand zwar kein genauer Termin fest, doch Kaneo ahnte, dass Daisuke das so schnell wie möglich durchführen wollte.

"Hmmm ich weiß noch nicht. Deswegen hab ich die Fächer genommen, die mich am meisten interessieren. Ich würd's gern als Musiker probieren, aber ich bin nicht gut im Songs schreiben und das Komponieren find ich auch schwer. Aber das hoffe ich da zu lernen. Naja und ansonsten... Privat-Detektiv fände ich spannend oder bei irgendeiner Spezialeinheit, aber nicht an vorderster Front kämpfen und nur Papierkram erledigen will ich auch nicht." Zumindest war er also nicht auf einen stinknormalen Cop-Job aus.
Takuya sah sich wirklich neugierig um, hob aber nichts hoch und fasste auch nichts an. Bis auf in der Küche. Da holte er die Tasse aus der Spüle. "Hey, die hab ich auch! Aber in pink." Tak lächelte und freute sich über ihre zufälligen Gemeinsamkeiten. Die Luke fand er aber noch am besten, denn so konnten sie ohne Treppe und durch Flure zueinander gelangen. "Wenn du eine Kaffeemaschine hast, mach ich das ab und an." Der Kleinere grinste vergnügt und kicherte erneut bei dem Poken. Er beobachtete Jong beim Öffnen der Luke, duckte sich aber rasch, als einiges an Staub runterwirbelte und sein bunter Flickenteppich zu ihnen runter fiel. "Bei mir hab ich keine Leiter gesehen. Aber du kannst ja hochspringen und dich rauf ziehen und mich dann hinterher ziehen? Oder du hebst mich rauf und ich versuch dir hoch zu helfen, wenn du an die Luke springen kannst. Hast du nicht zufällig einen Hocker oder sowas?" Das wäre ja auch schon hilfreich. Er jedenfalls kam nicht an die Luke, nicht mal dann, wenn er hoch sprang.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Jonghyun am So 15 Jan 2017, 9:49 pm

Daisuke sah den anderen für ein paar Augenblicke irritiert an, dann musste er leise lachen. "Ich habe es schon wieder getan, oder? Mich nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich meinte auch bei mir und nicht nur hier im Anwesen." Jetzt lächelte er nur noch und ja, erst Tetsuji hatte ihn darauf aufmerksam machen müssen, dass Kaneo sich in ihn verliebt hatte. Das Problem war nur, dass er selbst nicht wusste, ob er sich wieder würde fallen lassen können. Dabei gab es weder seinen Bruder mehr, noch den alten Kaneo. Es war aber seltsam genug, dass er sich ebenfalls verliebt hatte, noch einmal ganz neu in Kane.
Beim Essen merkte er erst nach den Argumenten, dass der Schwarzhaarige sich diese vorher schon überlegt haben musste und lachte schon wieder an diesem Tag. Dai nickte ihm danach zu und bekam für eine Sekunde etwas größere Augen, weil Kaneo ihm um den Hals fiel. "Gut. Ich will nicht, dass zu zerhackt wirst." Der Rothaarige grinste kurz, drückte Kane dann aber an sich und schließlich gab er seiner Stimme im Kopf ("tu´s endlich!!!") nach. Er hielt den wenig Jüngeren im Nacken fest und küsste ihn forschend und zugleich zärtlich.

"Oh, da kann ich dir helfen! Wir könnten uns mal zusammensetzen, mit Tee und Fresssalien und dann mal gucken wie wir dich zum Songschreiben animieren können. Es macht wirklich Spaß und ich denke zusammen inspirieren wir uns gegenseitig. Privatdetektiv find ich cool! Da musst du aber gewievt sein und dich tarnen können. Nimm dann bloß braune Kontaktlinsen, sonst fällst du sofort auf. So wie mir, selbst wenn ich dich nicht unter mir gehabt hätte." Jong lachte und konnte sich so einen Mittelweg bei Takuya eher vorstellen. Er selbst wäre natürlich viel lieber direkt an der Front.
"Das ist gut, weil das zeigt wir haben einen ähnlichen Geschmack. Dann lass mal deine Wohnung sehen, vielleicht fällt mir ja auch was auf." Jong grinste breit und klar wollte er sehen wie Takuya so lebte und war sehr sehr neugierig. "Sicher habe ich die, guck mal da hin.", meinte er und drehte den Kopf vom Jüngeren sanft mit den Fingerspitzen am Kinn in Richtung Fenster. Denn dort stand sein Vollautomat mit allen möglichen Kaffeearten, von Mokka über Latte und Vanillemilch und Kakao. Der einzige richtige Luxusgegenstand in seiner Wohnung. Aber den hatte er gebraucht, Jong liebte Kaffee.
Etwas später bückte er sich um den aus der Luke herunter gefallenen Flickenteppich aufzuheben und dann hoch zu sehen. "Kriege ich hin. Dich hoch heben, mich hoch stemmen oder dich danach hoch ziehen. Können wir ja gleich mal ausprobieren!" Schon stellte er sich richtig hin, gab Takuya den Teppich und sprang dann aus dem Stand hinauf. Jong bekam die Kante gut zu fassen, dann zog er und stemmte sich schließlich am Rand hoch. Wenig später war er verschwunden, sah sich jetzt schon mal im kleinen Flur um und guckte dann runter. "Na? Wollen wir es versuchen, dass ich dich schnappe und hoch ziehe?", fragte er grinsend nach und legte sich auf den Boden, streckte die Arme durch die Luke nach unten zu Takuya aus.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Takuya am Di 17 Jan 2017, 6:51 am

"Dann ist ja gut." Kaneo nickte zufrieden und konnte ein erleichtertes Grinsen nicht unterdrücken. Seine Gefühle erlebten allein dadurch schon ein Höhenflug. Und der Schwarzhaarige kostete diese Gefühle voll und ganz aus. Immerhin waren das die Momente, in denen er nicht an seine verlorene Vergangenheit dachte oder gar an den Typen, der seinen Namen auf ihm verewigt hatte. Ob Dai ihn durchschauen würde, wenn der Kammerjäger die nächsten paar Tage noch kein Okay geben würde?
Er hatte erwartet auf viel mehr Widerstand zu stoßen, vielleicht sogar auf solche, auf die Kuroi getroffen war. Wieso sollte er auch ihn näher bei sich halten, wenn er schon Kuro immer vom Anwesen ferngehalten hatte? Aber tatsächlich schien er einen anderen Stellenwert bei Daisuke eingenommen zu haben - oder nicht mal halb so kindisch rüber zu kommen, wie der Blondschopf. So oder so, Kanes Freude wurde schier übermächtig und ihn hielt nichts mehr auf dem Stuhl. Die Zustimmung klang ja fast schon wie eine Liebeserklärung! Natürlich hätte er die Umarmung am liebsten ganz lange ausgekostet, zog sich aber nach den ersten Sekunden zurück. Jedenfalls so weit er konnte, denn die Hand im Nacken hielt ihn auf. Mit dem Kuss rechnete er noch sehr viel weniger und so starrte er Dai erstmal völlig überrascht an, ehe er den Kuss beinahe stürmisch erwiderte. Wie sehr Kaneo auf einen solchen Kuss gebrannt hatte, ließ er den Rothaarigen auch deutlich spüren. Wie der alte Kaneo knurrte er leise, wann immer ihn eine solche Reaktion plötzlich erregte.

Taks Augen leuchteten und fingen gleich darauf an, vor Tränen zu glitzern. Er heulte nicht, aber die Freude über einen solchen Vorschlag war ihm mehr als nur deutlich anzusehen, während er bedächtig nickte. "Naja, wenn ich das mit der Musik hinkriege, werde ich auch alles daran setzen, mir diesen Traum zu erfüllen. Aber wenn das immer so ein übelst unsicheres Ding ist, will ich irgendwas in der Hinterhand haben." Sein Lächeln ebbte nicht ab und Jongs Worte erzeugten Wärme und Komfort im Jüngeren. Takuya ließ seinen Kopf drehen und gab ein leises "Oh!" von sich, denn die Kaffeemaschine hatte er zuerst gar nicht als eine solche erkannt. Seine Eltern hatten damals nur so ein altes Filterteil gehabt.
Takuya trat mit dem Teppich in der Hand einen Schritt zurück und ließ Jong den Vortritt in seine Wohnung, nur um ihm danach den Teppich hochzuwerfen. Er fand es beeindrucken, dass der Blonde sich so einfach hochziehen konnte, aber wenn jemand Sport studiert hatte, war das wohl nicht unbedingt ein Kunstwerk. Der Flur war wirklich winzig und beinhaltete eigentlich nur einen Garderobenständer und ein paar wenige Schuhe. Schließlich durfte auch Takuya springen, aber dass er allein überhaupt keine Chance hatte die Luke zu erreichen, wurde schnell klar, denn selbst im Sprung streiften seine Finger kaum die Decke. Dafür erwischte er aber Jongs Arme und versuchte sich daran festzuhalten, doch das eigentliche Hochziehen bekam ihm gar nicht. Seine Arme schrammten nämlich schmerzhaft an der Lukenkante. "Lass mich wieder los... so geht das nicht.." Jong hatte wohl die Kraft ihn einfach hochzuziehen, aber Tak hatte nirgendwo die Möglichkeit, sich mit den Füßen abzustützen und seinen Körper dabei etwas zu lenken. Also musste der Blondschopf wieder nach unten kommen. "Hochheben oder Räuberleiter? Was ist einfacher? Ich bin eine Niete in Sport." Tak rieb sich über die schmerzenden Arme und würde sich auch nicht hochziehen können, wenn nur seine Hände den Rand der Luke greifen konnten. Er musste da schon mit den Armen und dem Kopf durch die Luke, um weiter hoch kraxeln zu können.


Zuletzt von Takuya am Mi 18 Jan 2017, 6:17 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Jonghyun am Di 17 Jan 2017, 7:02 pm

Daisuke wurde eines klar, sobald er ohne groß zu überlegen zugestimmt hatte, dass Kaneo bei ihm bleiben konnte/sollte: Er war Kuroi gegenüber nicht gerecht gewesen. Vermutlich hatte er seine Gefühle genutzt, damit er nicht allein war. Obwohl auch das nicht stimmte, er hatte sich in ihn verliebt. Doch hielt diese Verliebtheit nur so lange an, bis der Alltag und das eher kindliche Verhalten des Blonden sie auseinander getrieben hatte. Dai war nicht fähig gewesen den Jüngeren tief in sein Herz zu lassen. Kaneo hingegen hatte sich zum zweiten Mal erfolgreich hinein geschlichen und sich dort häuslich eingerichtet.
So war es - für den Rothaarigen - nicht mehr verwunderlich, dass er Kane in seiner Nähe haben wollte und zwar nicht zerhackt. Allerdings überraschte es ihn selbst für einen kleinen Augenblick, weil er seiner Stimme im Kopf nachgab. Mit der Hand im Nacken des Kleineren hielt er ihn bei sich und bemerkte die Überraschung von diesem wegen dem Kuss. Doch danach wurde es stürmischer und Dai zog bei dem leisen Knurren den Schwarzhaarigen dicht an sich. Er kannte dieses Geräusch und sofort reagierte sein Körper mit einem sehnsüchtigen Ziehen im Lendenbereich darauf.
Dai öffnete seine Lippen und ihm wurde heiß. Es war für Kane noch nie schwierig gewesen ihn zu erregen und schon kam ihm der Anblick des nackten Hinterns in der Umkleidekabine wieder in den Sinn. Der Yakuza legte seine andere auf die Hüfte des wenig Jüngeren und streichelte ihn dort. Erst als er Luft brauchte löste er seine Lippen von denen des anderen und sah ihn an, behielt ihn aber so nahe bei sich. Dai lächelte und streichelte dann vom Nacken über den Hals, wo er seine Hand liegen ließ und mit dem Daumen über den Kieferknochen fuhr. "Und was machen wir jetzt?"

Jong nickte und legte sich kurz die Hand auf sein Herz. "So geht es mir auch. Ich habe zwar viele Interessen und ich verwirkliche sie auch. Sonst hätte ich nicht so viel studiert. Aber sollte ich das auch je mit der Musik hinkriegen, würde ich alles stehen und liegen lassen. Die größte Leidenschaft, die ich habe." Jongs Augen schienen für einen Moment zu leuchten.
Wenige Momente später, der Weißblonde hatte das Gefühl, dass die Zeit raste, zog er sich durch die offene Luke nach oben in die Wohnung des Blauäugigen. Ihm gefiel es, wie die Hände von Takuya sich an seinen Unterarmen festhielten und zog ihn dann etwas hoch. Allerdings konnte er genau sehen, dass es dem anderen wehtat und so verzog er leicht sein Gesicht, mitfühlend. Also ließ er ihn vorsichtig wieder runter. Kurz darauf sprang er wieder runter und stand vor Takuya. "Hm... einfacher ist eine Räuberleiter. Allerdings gefällt mir das Hochheben besser."
Jong grinste breit und schlang seine Arme um die zarte Elfe, hob ihn hoch und sah ihn an. "Ja, viel besser so." Er grinste noch immer, klang aber irgendwie sanft und zugleich etwas rauchig. Dann machte er eine halbe Drehung, damit sie näher bei der Luke standen. Allerdings hatte er Takuya in die Arme geschlossen, so dass dieser mit dem Rücken zur Luke stand. Aber Jong dachte gar nicht daran ihn schon los zu lassen, sondern sah ihm wieder in die bezaubernden Augen. Und verzaubert war er auch. Er verlor sich einfach in diesem schönen Blau. Jong machte anstalten näher zu kommen, doch nur wenn Takuya nicht auswich, würde er ein paar Zentimeter vor seinen Lippen innehalten. Den Blick immer noch nicht von den Augen nehmend.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Phoenix am Do 19 Jan 2017, 3:33 pm

Kaneo ging in dem Kuss auf und die Hitze sprang schlagartig auf sie beide über. Für einen Moment vergaß er, wo sie sich befanden. Erst als Dai den Kuss löste, wurde er wieder klar im Kopf und lächelte sachte. Er sah dem Rothaarigen in die Augen, wobei das Glück von innen heraus durch die seinen strahlte. Urplötzlich musste er jedoch schmunzeln. "Aufessen. Jetzt hab ich wieder Appetit." Grinsend löste er sich von Daisuke, setzte sich und mampfte voller Genuss seine gebratenen Nudeln.

Tak kicherte leise, als Jong ihn so auf dem Arm hielt und der Stimmklang zog ihn direkt an. Seine Hände lagen auf Jongs Schultern und er betrachtete das hübsche Gesicht des gutaussehenden Kerls. Er ließ zu, dass der Blondschopf sich ihm annäherte, spürte das Kribbeln in seinen Lenden und tupfte ihm aus einem Impuls heraus einen zarten Kuss auf die Lippen. "Mehr ist nicht drin! Wir kennen uns noch gar nicht!" Sagte ausgerechnet derjenige, der dem Fremden sofort verriet wo er wohnte und vorschlug, ob sie ihre Wohnungen nicht teilen wollten... Immerhin schaffte er es diesmal nach oben in seine Wohnung und zeigte Jong das gut geschnittene Zimmerchen mit den Dachschrägen. Eine Matraze mit vielen Kissen in weiß, grau und mint inkl. passender Decke lag direkt auf dem Boden, davor ein zum Tisch umfunktionierter Karton. In einem kniehohen Regal hatte er seine Unisachen verstaut. An einer Wandseite stapelten sich wenige Kartons mit Klamotten und die andere Wand wurde von einer kleinen Küchenzeile eingenommen, mit 2 altmodischen Herdplatten und ein wenig Stauraum, sowie einer Spüle. Sein Geschirr stand sauber und übersichtlich auf einem Wandregal: 2 Teller, die Tasse die auch Jong hatte und in einer anderen Tasse stand ein wenig Besteck. "Naja.. ist eben nichts besonderes." Tak lächelte und ließ sich auf die bequeme Matraze fallen, neben der seine Gitarre stand.

---

Es waren einige Tage vergangen, in denen Kaneo fast ausschließlich bei Daisuke schlief. Diesmal überstürzten sie nichts und im Gegensatz zum früheren Kane, zeigte der neue sich durchaus kuschelbedürftig. Er lag sogar lange ruhig neben Dai und betrachtete ihn einfach nur, während sie immer wieder kleine Küsse austauschten und das Verliebtsein genossen.
Tak traf sich täglich mit Jong, vor allem wenn es sich anbot, dass sie zusammen zur Uni und wieder heimgehen konnten und sie hatten sich super schnell darauf geeinigt, abends gemeinsam in Jongs Küche zu kochen.

In den Zellen der Kampfarena sah es da schon ganz anders aus. Phoenix tat sich auch nach all der Zeit noch schwer, dem alten, grässlichen Yakuza zu dienen, der ihn täglich dorthin schickte. Aber weder er, noch die Wärter und sonstige Knallköpfe hatten sich je an dem Schönling vergriffen. Der alte Yakuza hatte schnell klar gemacht, dass er, wenn "sein Liebling" ein wenig mehr gereift war, seine Jungfräulichkeit an den Höchstbietenden verkaufen wollte. Doch noch war es nicht so weit. Mit einem Tablett beladen, ging Phoe seine Runde durch den unterirdischen Arenabereich. Die Käfige lagen so weit auseinander, dass die Kämpfer sich nur laut sprechend miteinander unterhalten und sich eben nichts zustecken oder zuwerfen konnten. Schließlich kam Phoenix an der Zelle des Khal an, stellte dort das Tablett auf den Boden und kniete sich daneben. Er befüllte eine Schale mit Eintopf, mit extra viel Fleisch. Auf einen Teller packte er ein Stück Brot mit Käse und schob beides am unteren Gitterbereich durch. "Welches Obst willst du diesmal?" Für die Kämpfer war sehr wohl gut gesorgt, dann die Zähne sollten sie nicht wegen schlechtem Essen, sondern lieber durch Schläge verlieren. Manchmal schaffte Phoenix es, ihnen eine kleine Beschäftigung wie einen Groschenroman reinzuschmuggeln. Einer der Männer fuhr sogar auf Schokolade ab. Doch das machte er nur bei denen, die nett zu ihm waren und ihn nicht verhöhnten oder bedrohten.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Drogo am Do 19 Jan 2017, 6:23 pm

Jong war für eine Sekunde verblüfft nach dem zarten Kuss, dann schenkte er Takuya ein strahlend charmantes Lächeln und drückte ihn an sich. "Okay. Aber es weckt Sehnsucht nach mehr, ich hoffe du weißt das." Der Weißblonde grinste wie ein Lausejunge und hob den Kleineren dann hoch, trat aber so an die Luke, dass Takuya auf die andere Seite oben hin kam. Anschließend sah er sich genau um und bemerkte grinsend: "Man merkt, dass du noch nicht lange hier wohnst." Schließlich pflanzte er sich ebenfalls auf die Matratze, saß aber im Schneidersitz da und nickte zur Gitarre hinüber. "Spielst du mir was vor? Vielleicht etwas von dir?" Sollte Takuya das tun, etwas von sich spielen, würde Jong sogar ein Refrain einfallen, der dazu passte.

~~~~~~~~~~~~

Daisuke genoss die ruhige Zeit mit Kaneo und lernte ihn noch besser kennen. Er versuchte ihn nicht mit seinem alten Ich zu vergleichen, aber es geschah dennoch. Meistens ganz plötzlich schoss ihm ein solcher Gedanke durch den Kopf. Wärend die Zeit vom sehr frühen Tag bis späten Arbeit ganz der Arbeit gehörte, so verzichtete er ein wenig auf seinen Schlaf, damit er Zeit mit Kaneo verbringen konnte. Ihm gefielen besonders die Augenblicke, in denen sie im Bett lagen und sich einfach nur ansahen.
Mike hingegen musste sich irgendwie zweiteilen, weil er auch mit Kuroi Zeit verbringen wollte. Da war es ganz (un)gut, dass Tetsuji sich auf den Angriff vorbereiten musste. Meistens arbeitete der Hacker von der Wohnung aus, so dass er da war, wenn Kuroi nach Hause kam. Aber er sehnte sich nach seinem Killer, erst recht, weil sie wieder in dieser Phase steckten in der Mike von einer Affäre ausging.
Jong war schon immer das blühende Leben gewesen und der Frohsinn in Person, doch jetzt wo er Takuya täglich traf, war er nahezu der Garant für Sonnenschein im Herzen. Er wurde auch besser im Kochen, gab er sich doch ernsthaft Mühe, damit es dem Blauäugigen auch schmeckte. Sie kochten aber gemeinsam, so irgendwie und wenn was anbrannte oder einfach scheiße schmeckte, lachte Jong nur und bestellte einfach was. Heute gelang ihm aber eine vegetarische Lasagne, nur der Käse war ein kleines bisschen doppelbraun geworden.

Es war zwar möglich sich mit den anderen Kämpfern zu unterhalten, doch die waren unter der Würde des Khals, weshalb Drogo auch völlig unbeliebt war. Er sprach mit niemandem, musterte sein Gegenüber - wenn er es wagte das Wort an ihn zu richten - nur wie eine Made, die im Staub vor ihm kroch und schwieg. Wäre er nicht die beste Geldquelle von dem Yakuza, hätte man längst versucht ihn umzubringen. Seine Arroganz und Überheblichkeit waren bekannt, genauso wie die Tatsache, dass sein Wille noch immer nicht gebrochen war und seinen Stolz hatte er sich ebenfalls bewahrt. Was jedoch wirklich für Verwunderung sorgte war die Tatsache, dass Drogo noch immer die Ehre seines Volkes besaß und sie in Kämpfen zeigte. Wie auch seine Brutalität.
Viele machten sich nicht die Mühe hinzusehen oder wollten nicht einsehen, dass er sehr intelligent war. Er war der Anführer seines Volkes gewesen, der Khal eines kriegerischen Reitervolkes, ein König, ein Kaiser in seiner Welt - wenn man die Bedeutung des Khals so beschreiben wollte, dass selbst Dummköpfe es verstanden. Das Glück war jedoch, dass es niemand wusste. Niemand kannte seinen Namen, sie nannten ihn nur Den Barbaren und fertig. Seine Kriegsbemalung war allerdings kein Spleen von ihm, sie war echt. Nur leider konnte er die blaue Farbe nicht selbst herstellen, wie es sich gehörte, man gab ihm einfach eine billige blaue Paste vor jedem Kampf.
Jetzt hatte er längst gehört, dass wieder Essen ausgegeben wurde und auch an den Schritten erkannt, dass es die langhaarige Schönheit war. Nicht nur Jong war von blauen Augen fasziniert worden. "Orangen." Der Khal nahm immer zwei Stücke Obst und keiner wagte es ihm zu widersprechen. Drogo sprach nur mit dem Schönen und nur knurrend, knappe Sätze. Aber ihm gegenüber zeigte er keinerlei Aggressionen, er war sogar nett, wenn auch ruppig. Der Riese trat aus dem Schatten seiner Zelle ins Halblicht und beobachtete ruhig das Tun der zarten Schönheit, dessen Haut weicher war als von jeder Frau seines Stammes. Manchmal nahm er ihm das Obst mit Absicht aus den Händen, nur damit er ihn berühren konnte mit seinen eigenen schwieligen Händen.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Phoenix am Fr 20 Jan 2017, 6:52 am

Kaneo war weitaus fürsorglicher als früher, ließ Daisuke aber auch seinen benötigten Freiraum. Es genügte ihm oft, irgendwo in Dais Dunstkreis zu sein und er war zufrieden. Doch wann immer er merkte, dass die Last auf den Schultern des Rothaarigen zu schwer wurde, lenkte er ihn so gut es ging ab und nachts war er derjenige, der Dai in den Armen hielt und sanft über seinen Kopf fuhr. Und da der 'Kampfeinsatz' immer näher rückte, hatte er Dai auch diese Nacht sanft gehalten und weckte ihn  morgens mit sanften Küssen auf die Stirn. Dazu musste er natürlich immer höher im Bett liegen als sein Geliebter, aber daran störte er sich nicht. "Willst du hier mit mir frühstücken oder später?" Je nachdem würde er ihn sanft richtig aufwecken, oder die Decke nochmal richtig über sie beide ziehen, damit Dai noch ein paar Minuten länger liegen bleiben konnte.

Tetsuji hatte sich noch einmal mit Mike getroffen, ihm dann aber klar gemacht, dass er sich auf die Arbeit vorbereiten musste und sich seither nicht mehr wirklich gemeldet. Er schrieb ihm wohl ab und an eine Nachricht, aber die viel meist sehr knapp aus. Er hatte einfach zu viel zu tun und konnte sich auch gedanklich überhaupt nicht mit dem jüngeren beschäftigen.
Tak genoss die Zeit mit Jong, insbesondere auch dann, wenn sie mal den Fernseher einschaltete. Denn so einen hatte er selbst gar nicht und auch schon ewig nicht mehr gesehen. Hin und wieder machten sie zusammen etwas Musik, aber schlafen tat Takuya immer noch bei sich in der Wohnung. Die Luke stand jetzt auch immer offen, es sei denn einer von ihnen wollte wirklich mal seine Ruhe haben.

Phoenix lächelte zu Drogo empor und nahm das gewünschte Obst. Er erhob sich dann wieder und reichte ihm das Obst durch die Gitterstäbe. Der Riese gehörte zu den ganz wenigen Kämpfern, bei denen Phoenix keine Berührungsängste hatte. Irgendwann hatte er begonnen dem Mann zu vertrauen und er war sich zu 100% sicher, dass Drogo ihm nie auch nur ein Haar krümmen würde. Außerdem war er von ihm reichlich fasziniert und ließ es geschehen, wenn eine Berührung länger andauerte als normal. Sie hatten etwas gemeinsam und das war unter anderem ihr Stolz. Wie auch Drogo hatte er sich bisher nicht brechen lassen und er hoffte, dass der Khal einen Plan hatte oder aushegte, mit dem sie fliehen konnten.
Heute fühlte Phoe sich besonders allein, lehnte den Kopf an die Gitterstäbe und griff sanft nach der freien Hand des Älteren. "Irgendetwas ... ist heute anders. Ich habe das Gefühl, als würde... irgendetwas geschehen." Er konnte es nicht richtig benennen, kam sich aber so vor wie das Kaninchen vor der Schlange. Bevor er genauer darüber nachdenken konnte, rief bereits einer der Aufpasser nach ihm: "Wo steckst du, Hündchen? Hast du etwa einen Knochen vergraben?"
Die Männer machten sich einen Spaß daraus, ihn Hündchen zu nennen. Doch er war so wenig Hündchen und Pet, wie Drogo ein dummer Barbar war. Leise seufzend zog er sich aus Drogos Reichweite zurück, hob sein Tablett auf und war im Begriff zu gehen, als ihm drei der Aufpasser entgegen kamen. Und offensichtlich Langeweile hatten. Er befand sich nicht mehr in Drogos Sichtfeld, als die Stimmen lauter und höhnischer wurde und es laut schepperte, als Phoenix das Tablett aus der Hand geschlagen wurde. Einige der Schüsselchen rollten sogar bis zu Drogos Zelle zurück. "Hast du wieder was reingeschmuggelt? Wir wissen, dass du das tust..!" Doch auf dem Tablett konnten sie nichts finden und da Phoe natürlich keinen Mucks von sich gab, sondern sich mühsam beherrschte, verloren die Männer ziemlich schnell ihre Geduld. Ihr Gemurre war fast schon unverständlich, doch die ersten beiden Schmerzschreie von Phoenix waren deutlich zu hören, als einer der Männer ihn mit dem Gürtel bestrafte. Phoe war schon einmal härter 'rangenommen' worden, doch noch nie hatte einer es sich erlaubt, ihn mit dem Gürtel zu schlagen.

Der Schwarzhaarige verbiss sich jeden weitern Schmerzlaut und schließlich war es vorbei, wobei die Männer ihn warnten, dass es noch schlimmer werden würde, sollte er erneut Sachen hierher schmuggeln und sie ihn dabei erwischen. Dann gingen die Männer wieder und erst nach einer geraumen Weile konnte man Phoenix zitternden Atem hören. Wortlos sammelte er die verstreuten Utensilien ein und keiner der Kämpfer richtete das Wort an ihn. Was nicht verwunderlich war, denn auch als er die Sachen vor Drogos Käfig einsammelte, waren die Tränenspuren deutlich zu sehen. Jede Bewegung tat ihm weh und doch ärgerte er sich über sich selbst, dass er überhaupt Schmerzlaute von sich gegeben hatte. "Du kämpfst heute abend, nicht wahr?" Er sah dem Krieger nicht wirklich in die Augen, doch allein seine Frage zeigte, dass er nicht zurück gehen wollte, denn für gewöhnlich zwang er Drogo kein Gespräch auf.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Drogo am Fr 20 Jan 2017, 2:20 pm

Daisuke war es nicht gewohnt, dass man ihn in den Arm nahm. Doch als Kaneo es abends im Bett tat, kam eine flüchtige Erinnerung zurück, die an seine Frau. Auch sie hatte die Angewohnheit gehabt ihn zu halten, wenn sie seine Unruhe gespürt hatte, seinen Stress. Am Anfang war er sich deshalb wie ein Kind vorgekommen und hatte sich einfach auf die andere Seite gedreht, bis er gemerkt hatte, dass er Yumiko damit tief verletzt hatte. Jetzt genoss er es und am Tag des Angriffes wurde er geweckt und hörte die Frage. "Fällt aus.", bemerkte er nur und zog Kaneo mehr in seine Arme. Dai atmete einmal tief durch, dann richtete er sich auf und küsste seinen Partner. "Tetsuji wird bald hier sein." Also stand er auf, ging ins Bad, duschte und kam nackt zurück. Der Oyabun suchte sich eine neue enge Shorts aus, dann nahm er seinen schwarzen Anzug, sein blutrotes Hemd und zog sich weiter an.
Anschließend trafen sie sich mit seinem Killer und den Männern. Die beiden Assassinen schälten sich geschmeidig aus dem Schatten und schließlich fuhren sie alle auf unterschiedlichen Wegen in die Nähe des Zieles. Daisuke jedoch blieb mit seinen drei besten Leibwächtern noch zurück, er würde erst kommen, wenn alles wieder ruhig war. Mike war ebenfalls bei ihnen und der sah Kaneo an, er hatte Angst. Nicht um sich, sondern um Tetsuji. Doch machte er seine Arbeit, beobachtete alles und jeden und hatte im Van mehr als nur einen Monitor. Kaneo würde alles weitergeben, worauf er aufmerksam machte und was der Kleinere auch selbst sah.

Auch heute nahm er die Orange selbst vom Schönen entgegen und auch heute berührte er sanft mit seinen Fingern die des anderen. Allerdings war es heute anders, weshalb er ihn kurz festhielt und irgendwas zwischen ihnen übersprang. Er gehört mir! Eine Erkenntnis, die ihm einleuchtete, denn er war der Schönste hier und sogar schöner als die meisten Frauen seines Volkes. Er hatte natürlich auch von dem Vorhaben gehört, die der Mann gemacht hatte, der die Kämpfe veranstaltete. Drogo sah noch einmal in die blauen Augen und versprach ihm, dass er ihm gehören würde. Erst dann ließ er los und behielt die Frucht in seiner Pranke, die dort kleiner wirkte als sie war.
Der Khal nickte auf die Worte hin, dass heute irgendetwas geschehen würde. Wieder gab es Körperkontakt, doch niemand sah es, als sich ihre Hände oder eher ihre Finger wieder vereinten. Drogo hielt den Langhaarigen auf, hielt ihn fest und runzelte die Stirn. Seine eigenen Haare waren fast genauso lang wie die des Zierlicheren. Derjenige, der versucht hatte sie ihm abzuschneiden, war von ihm regelrecht zerrissen worden. Er ließ erst langsam los als er die Männer hörte und den Aufpasser. Drogo trat in den Schatten zurück, damit er die Orange verbergen konnte. Denn es war nur ein Stück Obst erlaubt, er bekam aber immer zwei. Danach stand er am Gitter, eine Hand umfasste eine der Stangen und während er zuhörte wie sie den Schönen schlugen, verbog sich die Stange ein wenig.

Dann war Phoenix wieder da und sammelte die Sachen ein, die bis zu ihm gerollt waren. "Nein." Er hatte einen Kampf, ja. Doch hatte er nicht vor ihn zu bestreiten, wenn man ihm nicht seine Forderung erfüllte. Der Khal stand stolz und erhaben hinter dem Gitter als er zum ersten Mal das Wort an den Aufseher richtete: "GENTA!!" Es war so überraschend, dass der Krieger zu hören war, dass Genta tatsächlich auftauchte, mit einem dümmlich-verblüfften Gesichtsausdruck. "Hat der Barbar wirklich was gesagt?!", fragte er Phoenix und packte ihn am Arm, damit er ihn von der Zelle wegziehen konnte. "Ich habe eine Forderung, richte sie seinem Boss aus." Das Wort Boss hatte er aufgeschnappt und dessen Bedeutung war schnell klar gewesen. Genta starrte den Wilden an, dann nickte er langsam. "Ich werde nicht mehr kämpfen. Es sei denn, dein Boss macht mir ihn zum Geschenk." Drogo hatte natürlich auf Phoenix gezeigt, den er mit Geschenk meinte und das völlig ernst.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Phoenix am Fr 20 Jan 2017, 6:16 pm

Kaneo verengte sofort die Augen, weil Daisuke das Frühstück ausfallen lassen wollte. Aber das kam gar nicht in Frage! Dennoch umschlang er Dai nochmal eine Spur fester, bis der sich aufrichtete. Den Kuss erwiderte er liebevoll und brummelte gleich darauf. "Der alte Störenfried.." Kane blieb noch kurzim Bett liegen und ließ Dai den Vortritt beim Duschen. Er hätte es sicherlich geschafft, ihn zum Sex zu überreden, aber der Schwarzhaarige hielt sich zurück und ließ seinem Geliebten die ersten Minuten für sich sein. Die Zeit nutzte er aber auch und machte rasch 2 belegte Brötchen und setzte Kaffee auf. Wenigstens auf den verzichtete der Rothaarige nie. Erst als Dai sich angezogen hatte, stand er selbst auf, zog ihn zu sich heran und küsste ihn intensiv, ehe er sich dann auch fertig machte und sich angezogen zu ihm gesellte. "Iss! Du brauchst du Kraft und wenn du Hunger hast, kannst du nicht klar denken." Den Spruch würde er auf jeden Fall zu hören bekommen, wenn Dai die Brötchen nicht angerührt hatte. Eines aß er dann selbst, trank ein paar Schlucke Kaffee und schon meldete sich Tetsuji. Kaneo schenkte Daisuke den zunächst letzten Kuss.
Kaneo begrüßte Mike, in dem er sachte über seine Haare wuschelte und konzentrierte sich dann schweigend mit auf die Arbeit. Es war faszinierend zu sehen, dass nicht nur das Gebäude videoüberwacht wurde, sondern auch Tetsuji und die anderen Männer mit kleinen Kameras ausgestattet waren.

Phoenix hatte bei dem intensiven Blick leise Luft geholt und den Blickkontakt nicht abgebrochen. Es war nicht so, dass er genau wusste, was Drogo dachte, aber der Funke sprang auch zu ihm über und er hoffte inständig, dass er noch mehr Zeit mit diesem Mann verbringen konnte. So baute er auch wieder Kontakt zu ihm auf, wollte ihn berühren und zog Kraft und Ruhe daraus. Er hörte die Männer und wollte schon wieder auf Abstand gehen, konnte aber auch nicht von Drogo lassen. Erst als der ihn los ließ, wich er tatsächlich zurück und wurde ordentlich bestraft für etwas, das man ihm nicht nachweisen konnte.
Er versuchte die Prügel klaglos über sich ergehen zu lassen, aber natürlich weinte er wegen der Schmerzen. Bei Drogo versuchte er Zeit zu schinden, sich selbst einen Grund einzureden, aus dem er noch hier bleiben konnte und sprach ihn an. Verwundert sah er wegen dem 'Nein' zu ihm auf und zuckte selbst überrascht zusammen, als Drogo nach dem Aufseher verlangte. Phoe zeigte sich sofort nervös, als Genta aufkreuzte und ihn packte. Er wehrte sich nicht, weil er nicht wusste, was er tun sollte und reagierte gar nicht auf die dämliche Frage.
Genta überwand seine Überraschung und sorgte dafür, dass der Abstand zwischen Phoenix und dem Kämpfer gewahrt blieb und sie beide außerhalb der Reichweite standen. Zuerst starrte Genta den anderen nur an, als brauchten die Worte eine Weile, bis sie sein Gehirn erreichten. Dann lachte er lautstark, schüttelte den Kopf und zerrte Phoenix unliebsam mit sich. "Was glaubst du, wer du bist? Du bist es nicht wert und dieses Schmuckstück wird nur an einen.... besonderen Liebhaber rausgerückt. Wenn du nicht kämpfst, stirbst du." Genta ging den Gang wieder zurück, murmelte und lachte vor sich hin, ehe er Phoenix ein paar Etagen weiter oben an die Arbeit schickte, die dieser auch wortlos verrichtete. Doch erst nach einer Weile ging Genta zu seinem Boss und richtete ihm die Worte aus.

Tätig wurde der aber zunächst nicht und es vergingen etliche Stunden, war fast schon Abend, als Phoenix erneut die unterste Etage betrat und Essen verteilte. Drogo suchte er wie immer zum Schluss auf, was einfach daran lag, dass er sich dann am längsten bei ihm aufhalten konnte. Rasch lud er das leere Geschirr auf das Tablett und schob das reichhaltige "Kampfessen" wieder zu Drogo durch. Dann richtete er sich auch schon auf, lehnte sich an die Gitterstangen und hielt sich nebenbei an ihnen fest. "Sie werden dich umbringen, wenn du nicht kämpfst... Du bist zwar der beste von allen, aber sie werden dich einfach austauschen, wenn du dich verweigerst.." Phoenix machte sich Sorgen um ihn, denn Drogos Tod würde vor allem ihn treffen!
Die Arena begann sich zu füllen und Tetsuji und seine Männer waren schon lange auf Position. Doch bis die ersten Geräusche überhaupt zu ihnen drangen, war ein Teil der Drahtzieher schon geschnappt worden. Als die ersten Schüsse fielen, sah Phoenix alarmiert zur Tür, schob das Tablett weg und streckte schnell eine Hand durch das Gitter zu Drogo. Irgendwie schaffte er es, sich durch die leicht verbogenen Gitterstäbe zu zwängen, denn direkt vor der Tür zu den Käfigen wurden Kampfgeräusche laut. Er konnte sich gerade noch hinter Drogo verstecken, als in unmittelbarer Nähe Gentas Kopf von einem Schuss zerplatzte. Die Kämpfer wurden noch ignoriert und erst als das "Sauber" bei Tetsuji ankam, wandte der sich an die Männer. Mit gut hörbarer Stimme berichtete er von dem Umsturz, vom neuen Oyabun und was auch immer er noch sagen sollte. Schließlich fiel sein Blick auf Drogo, der hier noch den komfortabelsten Käfig sein Zuhause nennen durfte - und er entdeckte ein paar Beine, was da nicht hingehörte. Nach einer Drohung trat Phoenix etwas aus Drogos Schutz heraus, denn Tetsuji hielt die Waffe zwar noch in der Hand, hatte sie aber nicht angelegt.

Phoe war mutig genug zu fragen, wer der neue Oyabun war und als er den Namen hörte und sich versicherte, welcher der Brüder es war, leuchteten seine Augen. "Daisuke-sama? Daisuke-sama ist ein guter Mann! Ich habe ihm vor einigen Jahren gedient." So stellte er sich als Phoenix vor und als Tetsuji die Bestätigung von Dai über Kaneo gemeldet bekam, nickte er und winkte Phoenix zu sich. "Komm raus. Ich bringe dich zu ihm. Und deinen großen Freund auch, wenn du mir garantierst, dass er nichts unbedachtes tut." Tetsuji war überaus wachsam und misstrauisch. Sie hatten einiges über diesen "Barbaren" in Erfahrung gebracht und würde nicht zögern, ihn zu erschießen.
Tatsächlich zwängte Phoe sich erneut durch die Gitterstäbe. "Ich vertraue ihm." Er war kaum draußen, als er von einem der Männer am Oberarm gegriffen wurde und spürte, wie der Typ ihn schon halb fort zerrte. "Geh mit ihm. Er wird dich direkt zu Daisuke bringen." Zuerst wollte Phoenix diesem Bewaffneten glauben, trottete ein paar Schritte mit, nur um dann doch nochmal zurück zu sehen. Und was er sah, ließ ihn sofort stehen bleiben. Tetsuji hatte seine Waffe erhoben und zielte - aus Phoes Sichtwinkel gesehen - auf Drogo. Ganz knapp bevor der Schuss fiel, schrie Phoenix bereits aus Leibeskräften Drogos Namen und versuchte sich loszureißen. Dabei hatte Tetsuji nur das Schloss zerschossen, so dass Drogo seinen Käfig verlassen konnte.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Drogo am Fr 20 Jan 2017, 7:58 pm

Drogos Augenbrauen zogen sich zusammen, weil Genta den Schönen noch weiter weg zog. Doch die Forderung vom Khal stand fest und es war sein ernst. Er würde nicht mehr kämpfen, wenn Phoenix nicht ihm gehören würde! Er hatte es gespürt, sie verband etwas Besonderes und er hatte gemerkt wie der Blauäugige die Luft bei seinem Blick angehalten hatte. "Ich bin der Khal meines Volkes. Ich bin der Beste, den dein Boss jemals hatte und ich allein bring so viel Geld ein wie alle anderen seiner Kämpfer zusammen. Ich habe euch reden gehört." Jetzt lächelte Drogo und zwar sehr unangenehm, sein intelligenter Verstand war deutlich zu erkennen und genau das merkte Genta nun auch. Der Krieger verschränkte nur die Arme vor der Brust, so schnell würde er nicht sterben.

Stunden vergingen, in denen Drogo trainierte und in denen Daisukes Männer den Angriff vorbereiteten. Der Khal hörte wie der Schönste hier wieder kam und das Essen verteilte. Er selbst tauchte wieder aus dem Schatten seiner Zelle auf und sah ihn an. Das Essen ignorierte er, sein Blick lag auf dem deutlich jünger aussehenden Mann. "Das werden sie nicht. Mein falscher Name lockt die Menschen an, die ihr Geld mitbringen. Gibt es mich nicht mehr, muss er von vorne anfangen einen Krieger aufzubauen." Das würde viel Geld kosten, viel Verlust einbringen erst einmal. Er musterte den Schönen und streckte die Hand nach seiner Wange aus. "Sollte ich doch sterben, vergiss meinen Namen nicht. Ich bin Khal Drogo, der oberste Fürst der Dothraki."
Drogo runzelte die Stirn als er die Schüsse hörte und nahm sofort die Hand des Jüngeren in seine Pranke, half ihm in seine Zelle zu kommen und zog sich mit ihm ein bisschen zurück in den Schatten, der Phoenix zusätzlich verbarg. Nur seine Mundwinkel zuckten, da Gentas Kopf zerplatzte, ansonsten zeigte er keinerlei Reaktion, auch nicht als er die Bewaffneten sah. Dafür knurrte er drohend, weil der Mann Phoenix entdeckt hatte und ihn bedrohte, damit er sich zeigte. Drogo selbst war es einerlei, dass es einen Umsturz und neuen Oyabun gab. Er würde auch mit einem 'neuen Boss' nicht frei kommen, seiner Meinung nach.

Daisuke hatte das Brötchen erst gegessen, nachdem Kane darauf bestanden hatte. Er war viel zu beschäftigt um daran zu denken und überwachte alles vom verborgenen Kontrollpunkt. Als er Phoenix Namen durchgesagt bekam, zog er die Augenbrauen zusammen, doch wollte er sehen ob es stimmte, denn es hatte keine Anzeichen gegeben, dass sein Diener den Angriff auf seine Familie überlebt hatte. also ließ er ihn herbringen, ebenso wie 'Den Barbaren'.
Drogo gefiel es nicht, dass der Langhaarige sich wieder durch die Gitterstäbe zwängte und ging ihm nach, so weit es möglich war. Der Khal konnte sehen wohin der Bewaffnete Asiate zielte und blieb unbeweglich stehen. Er sah Phoenix nach und als dieser aufschrie, runzelte er die Stirn, wobei der andere ihn schließlich doch los ließ. Aber erst nachdem die Käfigtür aufschwang. Drogo ignorierte seinen Befreier und ging direkt auf sein Geschenk zu. Er schob dabei den anderen Mann in Kampfmontur beiseite, nicht gerade freundlich, dann schloss er Phoenix sehr fest in seine Arme und drückte ihn an sich. Er hatte Angst um ihn gehabt, weshalb man auf Drogos Lippen ein ganz leichtes Lächeln sah. Der Khal hatte noch immer den Tonfall im Ohr, wie der Jüngere nach ihm geschrien hatte.
Die mächtige Brust des Hünen hob und senkte sich ruhig, während er Phoenix festhielt. Er sah den Mann an, der ihn raus gelassen hatte und legte gleichzeitig eine Hand auf Phoenix Hinterkopf. Er gehörte ihm!! Erst nach einem weiteren Augenblick, er spürte die Mündung einer Waffe kurz im Rücken, setzte er sich in Bewegung, ließ aber einen Arm um den Blauäugigen liegen. So wurden sie nach oben gebracht und schließlich zum Kontrollpunkt, wo Daisuke auf sie wartete. Drogo hingegen ließ aufmerksam den Blick schweifen, aber eine Fluchtmöglichkeit gab es nicht.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Phoenix am Fr 20 Jan 2017, 9:31 pm

Phoenix wollte Drogo gern glauben, doch er hatte bisher nicht gehört, ob man ihm Drogo zum Geschenk machen würde. Er fürchtete sich, legte aber sofort seine Wange in die Pranke und hielt diese mit seinen Händen zugleich fest. Zart schmiegte er sein Gesicht in die raue Handfläche und schloss seine Augen, zumindest bis Drogo sich ihm zum ersten Mal richtig vorstellte. Da sah er ihn wieder an und presste leicht die Lippen aufeinander. Er wollte nichts vom Sterben hören und doch nickte er sachte. Er würde seinen Namen nicht vergessen und noch viel weniger sein Gesicht oder überhaupt irgendetwas.
Nur dank der verbogenen Gitterstäbe gelangte er in die Zelle und verbarg sich sofort hinter Drogos breitem Kreuz. Dabei legte er die Hände auf seinen Rücken und wenig später lehnte er die Stirn ebenfalls gegen seinen Rücken. Da war es nur klar, dass er nicht auf seine eigenen Beine achtete, die zwischen denen des Größeren hervor lugten.

Nachdem der ganze Lärm vorbei war und tatsächlich Daisuke der neue Oyabun war, zeigte Phoenix sich zutraulich und verließ die Zelle auf demselben Weg, auf dem er rein gekommen war. Er wusste nicht, wo sich die Schlüssel befanden und auch Tetsuji hatte sich gar nicht erst die Mühe gemacht, danach zu suchen. Er würde Drogo und Phoenix nur dann erschießen, wenn sie seine Mannschaft oder Daisuke in Gefahr brachten oder versuchten zu flüchten. Der Langhaarige verlor sein Vertrauen in den Killer aber genauso schnell, wie er es gewonnen hatte und schrie voller Furcht nach Drogo. Erst sollte man sie befreien und dann schoss man doch auf den Kämpfer? Das ergab zwar keinen Sinn, aber Phoenix Panikpegel senkte sich erst, als er Drogo aus der Zelle treten sah. Der Langhaarige stürmte sofort zu dem Riesen, wobei er noch stolperte und konnte seinen Augen erst nicht trauen. Bevor der andere Mann wieder eingreifen konnte, hatte Phoe sich schon an Drogo geschmissen und klammerte sich an ihn. Er konnte seine Tränen nicht zurückhalten, schluchzte sogar auf und krallte sich regelrecht an den Mann. "Ich dachte er bringt dich um..." Die Worte klangen gedämpft und auch ein Hauch der Verzweiflung schwang noch in ihnen mit.
Tetsuji hatte einen kleinen Moment gebraucht, bis er die Situation überblickte und ließ den beiden ein klein wenig Zeit, wobei er auch den anderen Bewaffneten weg winkte. Dennoch stand er in unmittelbarer Reichweite, gerade so, dass er bequem ein Loch in einen der beiden Köpfe stanzen konnte. Tets forderte die beiden schließlich dazu auf, weiterzugehen, aber erst nachdem der Bewaffnete mit ein wenig Druck des Waffenlaufs nachgeholfen hatte, kamen sie wirklich in Bewegung.

Phoenix blieb dicht an Drogos Seite, hatte auch einen Arm um ihn geschlungen und sich zum Glück recht schnell wieder beruhigt. Er hatte wirklich Angst gehabt ihn zu verlieren! Bei den Kämpfen war das beinahe gar nicht so gewesen, denn er hatte immer gewusst, dass Drogo der beste Kämpfer war und höchstens mal mittelschwer verletzt wurde. Aber das hier war eben etwas anderes gewesen. Nach ein paar Minuten gelangten sie zum Kontrollpunkt und endlich standen sie dem Oyabun gegenüber. "Daisuke-sama..." Erst jetzt löste Phoe sich vom Älteren, ging auf Daisuke zu und schloss ihn einmal rasch und fest in die Arme, nur um dann sofort wieder zurück zu treten und sich haspelnd zu entschuldigen, denn eine solche Berührung stand ihm nun wirklich gar nicht zu. Dabei ging er auch wieder ein paar Schritte zurück und stand wieder an Drogos Seite. "Bitte.. du wirst uns doch nicht auch töten lassen, oder?" Es war viel Zeit vergangen, seit er Daisuke das letzte Mal gesehen hatte und da hatte er noch lange nicht den Oyabun-Posten in Aussicht gehabt.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Daisuke am Fr 20 Jan 2017, 10:10 pm

Der Angriff war gut organisiert, Drogo fiel es auf und wusste was es für eine Arbeit bedeutete. Vermutlich noch mehr als in seinem Reich, denn diese Welt war viel technischer und komplizierter. Er sehnte sich in seine Heimat zurück und sollte er die Gelegenheit bekommen, würde er Phoenix mitnehmen. Daran, dass dieser gar nicht mit wollte, dachte er nicht. Hielt es nicht einmal für möglich.
Selbstverständlich verbarg er ihn hinter sich und doch konnte der Schöne nicht lange hinter ihm in Sicherheit bleiben. Der Mann, der diesen Angriff befohlen hatte, den kannte Phoenix anscheinend, weshalb er auch aus der Zelle zu einem der Bewaffneten ging und der ihn mitnehmen wollte. Dem Khal ging jedoch der Schrei vom Schönen durch und durch, berührte sein Herz und ließ sich dennoch nichts anmerken. Dafür war er sich jetzt aber sicher, dass der Blauäugige ihn liebte. Niemand sonst konnte seinen Namen so voller Angst schreien. Drogo ging von Liebe aus, nicht etwa die Angst Schutz zu verlieren.
Fest nahm er Phoenix schließlich in den Arm und drückte ihn an sich. Die Tränen, das Schluchzen und wie er sich an ihm festhielt untermauerten seine Meinung noch. Deshalb streichelte er ihm auch über den Hinterkopf und seine schwarzen Augen lächelten ihn an. Er nickte, es musste für den Jüngeren so ausgesehen haben, dass er erschossen werden sollte. Aber Drogo schwieg und ging erst los, als er wortlos mit kaltem Metall dazu aufgefordert wurde. Denn natürlich trug er nur eine Wildlederhose und Lederstiefel, die beide eingetrocknete Blutflecken aufwiesen.

Dann waren sie endlich draußen und Daisuke mit Kaneo und Mike, sowie Leibwächtern - die Assassinen trieben sich im Hintergrund herum - angekommen. So wurden sie zum Oyabun geführt und der sah ihnen entgegen. Es war tatsächlich sein ehemaliger Diener Phoenix und er musste den Erinnerungsstrom an glückliche Tage mit Gewalt niederkämpfen. Die Stimme war auch wie in seiner Erinnerung, doch er war verblüfft, weil der andere ihn kurz umarmte. Dennoch legte er ihm eine Hand auf den Rücken und strich kurz darüber. Es war schon in Ordnung, weshalb er auch einfach bei der Entschuldigung abwinkte und lächelte.
"Dich natürlich nicht. Bei ihm weiß ich es noch nicht. Es kommt darauf an ob er gefährlich für mich wird." Daisuke widmete seine Aufmerksamkeit dem Riesen und runzelte leicht die Stirn, denn der stand wie ein König mit vor der Brust verschränkten Armen da. Nicht wie ein Gefangener und erst recht nicht wie ein Sklave mit gebrochenem Geist. "Das wird interessant werden. Ich sehe dir an, dass du nicht von niederem Stand bist. Dennoch wirst du zwar in mein Anwesen kommen, aber wie die anderen Kämpfer in die Zellen kommen. Bis ich dich einschätzen kann. Doch die Kämpfe auf Leben und Tod sind vorbei. Wenn du mir oder den meinen nicht gefährlich wirst, bleibst du am Leben. Darauf hast du mein Wort." Er sah dem Mann an, dass dieser abwägte ob sein Wort Gewicht besaß oder nur Luft war.

Dai wandte sich wieder Phoenix zu und lächelte ihn an. "Ich habe dich für tot gehalten. Wie meine Familie getötet. Doch du lebst und dafür bin ich dankbar." Für ihn hatte der Langhaarige fast zu seiner Familie gehört, zu seiner privaten Familie, nicht zu den Yakuza. Er trat etwas näher, so dass die restlichen Männer nicht hören konnten, was er ihm zuraunte. Denn ein Oyabun entschuldigte sich nicht. "Es tut mir Leid, dass ich nicht nach dir gesucht habe. Ich hoffe, dir wurde nichts Grauenvolles angetan." Der Rothaarige nahm die linke Hand des Jüngeren und drückte sie, wobei er ihm in die Augen sah. "Wenn du möchtest, kannst du mir wieder zu Diensten sein." Ganz ohne wenn und aber oder Überprüfung. Es war Phoenix, er hätte oder würde ihn niemals verraten. Das Vertrauen war sofort wieder da.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Phoenix am Sa 21 Jan 2017, 10:01 am

Phoenix konnte nicht benennen, ob er wirklich Liebe für den Krieger empfand, aber er fühlte sich stark zu ihm hingezogen und bereits der Gedanke ihn verlieren zu können, war schon unerträglich gewesen. Doch die Situation war die schiere Hölle gewesen. Dabei ging es ihm gar nicht um Sicherheit, denn so wirklich beschützen hatte Drogo ihn bisher nicht können, was aber einfach daran lag, dass Phoe sich frei bewegen konnte und Drogo die meiste Zeit eingesperrt war. Was sich jetzt hoffentlich ändern würde. Die Furcht den Mann zu verlieren war einfach übermächtig geworden und die Gefühle fluteten jeglichen klaren Gedanken in Phoenix Kopf hinweg. Wahrscheinlich wäre er sofort zur Furie geworden, hätten ihre Bewacher ihnen nicht diesen kleinen Moment gegönnt.
Tets war vielleicht manchmal ein Arschloch und auch wenn er nicht wusste, was für Dramen sich hier abgespielt hatten, war ihm dieses Drama nur zu klar. Und dennoch würde er nicht zögern, bei Gefahr zu schießen. Um das deutlich zu machen behielt er seine Waffe auf Drogo gerichtet und einer der bewaffneten Männer zielte auf Phoenix, während sie die beiden zu Daisuke eskortierten.

Der kleine Moment reichte nicht gänzlich, damit der Langhaarige sich wieder beruhigen konnte. Er ließ nicht von Drogo ab und als er es schließlich doch tat um Daisuke zu begrüßen, weil er sich an seine Kindheit erinnerte, da begab er sich anschließend direkt wieder an Drogos Seite. Das was ihm dann wirklich auf dem Herzen lag, sprudelte sofort aus ihm heraus und immerhin wollte man Drogo nicht gleich töten. Erst nachdem Daisuke das Wort an Drogo gerichtet hatte, hob Phoe seine Hände und schlang sie um einen der verschränkten Arme. Er lehnte seine Stirn an den kräftigen Oberarm und rieb dann leicht mit der Wange darüber. Phoenix war jetzt wesentlich entspannter und zeigte keine Angst und beides zeigte er dem Kämpfer mit diesen Gesten. Bis auf Rachegedanken oder Freiheitsdurst gab es keinen Grund, Daisuke anzugreifen. Er vertraute dem Yakuza jedenfalls.
"Ich hab versucht dich zu erreichen.. Es ging alles so schnell... Ich dachte ich müsse auch sterben, aber sie haben mich mitgenommen. Ich hab gehört, wie sie mich als Druckmittel nutzen wollten, aber sie haben mich wohl mit jemandem verwechselt und dann bin ich bei Kodoma Yoshio gelandet. Ich musste für ihn Arbeiten verrichten und sollte mich auch um die Kämpfer kümmern..." Viel mehr wollte er eigentlich nicht sagen, aber da er als einziger den Anschlag überlebt und einen tieferen Einblick in alles bekommen hatte, waren die Informationen für Daisuke sicher wichtig. Er registrierte, dass noch andere Männer und ein Junge?! anwesend waren, betrachtete sie aber nicht genauer. "Er wollte meine Jungfräulichkeit an den Höchstbietenden verkaufen.. Und ich war sicher nicht der einzige."

Er sah wie Daisuke zu ihm trat und wich nicht zurück, doch dafür senkte er den Blick. Er schaffte es nicht, die Entschuldigung wirklich anzunehmen, noch nicht. Denn er erinnerte sich noch an den Moment, als er die Hoffnung auf Rettung aufgegeben hatte und den Glauben gewonnen, dass niemand ihn vermisste. Tränen schimmerten in dem schönen Blau, als er wieder zum Rothaarigen aufsah. "Nur, wenn du ein paar Dinge versprichst." Phoenix sah Daisuke durchdringend an, auch wenn er das Angebot zu schätzen wusste. "Wenn so etwas nochmal passierst, wirst du mich nicht wieder aufgeben, sondern dich versichern, ob ich tot bin oder lebe. Außerdem will ich Drogo jeden Tag sehen und ich will, dass ihr das schnell klärt! Drogo saß lange genug in diesem elenden Käfig! Ich vertraue ihm. Ich würde ohne darüber nachzudenken meinen Körper, mein Herz und meine Seele in seine Hände legen." Aber das war ja noch nicht alles. "Ich will, dass dieser Arsch von Kodoma sein eigenes Leben bereut!"

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Daisuke am Sa 21 Jan 2017, 11:55 am

Drogo war so kurz davor den Langhaarigen nicht los zu lassen, als dieser zum Oyabun wollte um diesen zu begrüßen. Doch er beherrschte sich und verschränkte die Arme vor der Brust, beobachtete das neue Oberhaupt aber sehr genau, konnte jedoch nichts Falsches festellten - bisher. Nachdem der Schöne wieder bei ihm war, hätte er ihn fast wieder in die Arme gezogen, er mochte es jedoch nicht sonderlich Gefühle vor allen anderen zu zeigen. Aufmerksam hörte er dem Oyabun zu, fühlte wie Phoenix sich an ihn schmiegte und trotzdem behielt er den Blickkontakt zum Rothaarigen bei, der jünger war als er vermutet hatte. Die fehlende Angst des Schönen ließ Drogo genauer hinsehen und den anderen Ranghohen einzuschätzen. Die Anhängsel ignorierte er komplett, sein Abkommen musste er mit dem Oyabun treffen. Der Khal nickte Daisuke zu und hielt ihm dann seinen Arm hin, nicht nur die Hand.

Daisuke hob leicht eine Augenbraue, dann trat er näher und ergriff instinktiv den Unterarm des Riesen, der zeigte daraufhin ein leichtes Lächeln. Wie es schien hielt er ihn für nicht so dumm, was den Oyabun irgendwie amüsierte. So besiegelten sie das eben Gesagte und der Kämpfer machte damit sein Einverständis offiziell. Mike suchte schon im Internet nach dem Mann oder seiner Herkunft, denn er hatte gleich erkannt, dass es eine echte Kriegsbemalung war und so wie er den Bart und die langen Haare zusammengefasst hatte, war auch dahinter Absicht. Nur einen kurzen Augenblick war er von dem anderen Mann mit langen Haaren abgelenkt gewesen.
"Druckmittel..." Daisuke nickte leicht, schüttelte dann aber leicht den Kopf. "Das sieht ihm ähnlich Jungfrauen zu verkaufen. Aber nun ist er in meiner Hand, wenn er nicht reden will, werden es andere tun. Das Tribunal wird sich darüber freuen und ich mich auf die Vollstreckung." Keine Ehrenvolle, aber er würde sie selbst ausführen.

Der Oyabun trat näher, denn was er zu sagen hatte war nur für seinen einstigen Diener bestimmt. "Ich werde dich suchen, das schwöre ich. Doch nachdem ich den Kopf meiner Frau entdeckt hatte und die Leiche meiner Kleinen... Ich war nicht in der Lage das Haus zu durchsuchen und als man mir sagte, keiner im Haus hätte es überlebt, ging ich davon aus, dass du ebenfalls tot warst. Ein Fehler und ich bereue ihn." Daisuke nickte langsam, der Blauäugige konnte natürlich diesen Drogo jeden Tag sehen. "Sobald wir im Anwesen sind, werde ich mich mit ihm unterhalten, versprochen. Nur Tetsuji wird dabei sein." So würde er mit dem Kämpfer gänzlich offen reden können, den er nun wieder ansah und natürlich auch hochsehen musste. Daisukes linker Mundwinkel hob sich, dann nickte er dem Mann zu und gab ein Handzeichen: Aufbruch. Im Gehen zu seinem Wagen, drehte er noch einmal den Kopf und sah Phoenix an: "Du wirst, wenn du willst, persönliche Rache nehmen können." Damit ging er zu seiner gepanzerten Limousine und stieg ein, bei ihm waren der Fahren, Tetsuji, Kaneo und Mike.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Phoenix am Sa 21 Jan 2017, 5:03 pm

Phoenix lächelte ein klein wenig, als Drogo beschloss vorerst friedlich zu bleiben, ließ aber nicht von ihm ab oder ihn gar los. Er schöpfte Kraft aus der Nähe des Kämpfers und außerdem schien er so etwas wie eine wandelnde, lebendige Heizung zu sein. Dennoch beschäftigte er sich schließlich mit Daisuke, dem er so viel es ging helfen wollte. "Du hast ihn schon gefunden? Das ist gut. Was ist mit ABC DEFG ...?" Phoenix war imstande noch eine Reihe an Namen zu nennen, die er regelmäßig in der Arena gesehen hatte, sowie all die Namen derer, die ihn begutachtet hatten, um sich seine Jungfräulichkeit zu erkaufen. Erst etwas später sagte er ihm, wen von den Kämpfern er noch einigermaßen vertraute und der Rest war dann wirklich Dai und seinen Männern überlassen.

Nach seinen Forderungen und der Eröffnung, dass Dai die Leichen gesehen hatte, taten ihm seine Worte schon wieder leid und er griff sanft nach seiner Hand, um ihm im Stillen Beileid zu wünschen. Schließlich brachen alle auf, wobei Kaneo und Mike Daisuke auf Anhieb folgten, während Tetsuji die beiden Befreiten nach draußen begleiten und dann erst in der Limousine Platz nehmen würde.
Erst in dem Wagen griff Kaneo nach Daisukes Hand und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. "Wer ist der Junge?" Kane klang neugierig und erhaschte aus dem verdunkelten Fenster noch einen Blick auf ihn. "Er ist hübsch.."
Phoenix blieb bei Drogo und setzte sich in einem anderen Wagen neben ihm. Diesmal griff er Drogos Hand und verschränkte ihre Finger miteinander. "Kannst du mir zeigen, wie ich Rache nehmen kann?" Sein Rücken schmerzte immer noch von den Schlägen, aber die waren nicht so extrem gewesen, dass sie ihm die Haut aufrissen, sondern hatten nur bunte Flecken hinterlassen.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Drogo am Sa 21 Jan 2017, 6:45 pm

"Ihn schon, aber seine zahlungskräftigen Kunden noch nicht. Fast alle seine Männer sind tot." Seine eigenen Männer hatten wirklich gut aufgeräumt und die beiden Assassinen ihm den Veranstalter gebracht. Die Namen kannte Daisuke, doch war bisher keiner von ihnen lebend gesehen worden. Ein paar lagen als Leichen in dem Gebäude, welches bald den Flammen zum Opfer fallen würde. Leicht hob er eine Augenbraue an, als noch weitere Namen folgten, gab er die meisten davon weiter. Auch an die Assassinen, während Tetsuji seinen Leuten Bescheid sagen würde, der Killer stand ja bei ihnen und konnte mithören. "Die Jungfrauenkäufer lasst ihr am Leben." Die konnte sich Phoenix ansehen und über sie entscheiden.
Leicht lächelte er den Langhaarigen an, nachdem dieser seine Hand ergriffen hatte und übte sachten Druck darauf aus. Er nickte ihm dankend zu für das schweigende Beileid und nahm dann mit Kaneo und Mike hinten in der Limousine Platz. Ein wenig abwesend wirkte er für ein paar Momente, bis er den Kuss auf seiner Wange fühlen konnte. "Er heißt Phoenix. Als Kind wurde er mir überlassen und er lernte bei meinem alten Kammerdiener, ehe er alt genug war um mir und meiner Frau zur Hand zu gehen. Damals war er zwar noch reichlich jung, aber sehr intelligent und seine Art war auch sehr angenehm. Wir haben sehr gemocht und meine Kleine hat ihn nahezu vergöttert, auch weil er immer Zeit für sie hatte. Trotzdem ließ sie ihn stehen, wenn ich nach Hause kam. Phoenix hat mir sehr geholfen, er war mehr als ein Diener. Er ist ein guter Freund. Einem, dem ich uneingeschränkt vertrauen kann."

Drogo zog den Kopf ein, bevor er in den Wagen stieg und sah sich kurz innen um, ehe er leicht überrascht auf seine Hand sah. Denn dort hatte sich die kleinere und zartete Hand des Schönen hineingelegt und nicht nur das, die Finger verschränkte er ebenfalls. Es war ein ungewohntes Gefühl, bisher hatte niemand mit ihm die Hand gehalten, nicht so. Auch nicht in seinem eigenen Land. Also runzelte er etwas die Stirn, hob aber ihre Hand zu seinem Mund und gab einen bärtig-kratzenden Kuss auf den Handrücken des Jüngeren, ehe er sie wieder auf dem Oberschenkel des Schönen ablegte.
"Natürlich." Das Lächeln des Khals war grausam als er zustimmte dem anderen zu zeigen wie man Rache nehmen konnte. Drogo drehte seinen Kopf etwas zur Seite, so dass er in die blauen Augen sehen konnte. "Bist du erfüllt von Rache? Es bringt nichts, wenn du den Männern nicht Schmerz und Leid zufügen willst. Die Krieger meines Volkes sind grausam und kennen kaum Gnade. Ich kann es dir zeigen, aber kannst du es auch ertragen?" Ernst und doch fragend lag der Blick auf seinem Schönen, seinem Geschenk.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Phoenix am Sa 21 Jan 2017, 8:05 pm

Kaneo saß natürlich direkt neben Daisuke, während Tetsuji seinem Boss gegenüber Platz genommen hatte. Er hatte die Namen, die Phoenix ihnen liefern konnte, weitergegeben. Die Assassinen würden sich um diese Kerle kümmern, während die anderen den Laden ausräucherten.
"Er sieht überhaupt nicht asiatisch aus... Aber hübsch ist er wirklich. Wundert mich nicht, dass sie seine Jungfräulichkeit verkaufen wollten. Auch wenn ich immer dachte, dass es den Brauch nur bei den Geishas gab und das schon längst abgeschafft wurde." Kaneo runzelte leicht die Stirn, denn diese Info bedeutete für sie zugleich eine Menge Arbeit. Er wusste, dass Daisuke diesen Kinderhandel nicht duldete. Der Schwarzhaarige lächelte leicht. "Jetzt seid ihr wieder vereint und wenn er dir wieder dient, hast du mehr Zeit für dich. Und mich." Er berührte Dais Unterarm und fragte sich, ob sein Partner sich immer noch Kinder wünschte, oder ob er sich zu sehr vor der Zukunft fürchtete. Dabei hatte er sich diese Frage nicht einmal selbst gestellt, denn von Kindern hatte er keine Ahnung und auch in seinem vorherigen Leben noch nie Erfahrung mit ihnen gesammelt. "Soll ich dabei sein, wenn du dich mit ihm besprichst? Ansonsten würde ich uns was zum Mittag besorgen - und Phoenix ein Zimmer zuweisen." Natürlich in ihrer Nähe, aber er war sich sicher, dass der Junge erstmal Zeit brauchte und vielleicht auch duschen wollte. Außerdem mussten sie ihn noch neu ausstatten.

Der Kuss brachte das Lächeln zurück auf Phoenix Lippen und er hätte sich nur zu gerne an Drogo geschmiegt. Aber das war im Auto nicht wirklich möglich. Bei den Fragen begann der Langhaarige jedoch zu zweifeln und hob ganz leicht die Schultern. "Ich bin... nicht sicher. Würdest du meine Rache ausführen, wenn ich es nicht kann?" Er würde es sich in jedem Fall ansehen und dann entscheiden, ob er zu so etwas fähig war oder nicht. Allerdings stellte sich ihm sofort die Frage, was Drogo wollte: Konnte er ihn stolz machen, wenn er sich traute Rache zu verüben? Oder war es besser sich in Zurückhaltung zu üben und lieber in Drogos Schutz bleiben, damit der ihn beschützen konnte? Phoenix wusste es wirklich nicht.
Beim Anwesen angekommen, hatte er sich wieder an Drogos Seite geschmiegt. Sie mussten alle dieselbe Richtung einschlagen und blieben erst stehen, als Kaneo eine Tür öffnete und Phoenix anwies, dass er vorerst hier bleiben konnte - oder besser: sollte - und er ihm frische Kleidung organisieren würde. "Komm zu mir, wenn ihr alles besprochen habt." Phoenix Augen lagen auf Drogo und nach einer letzten Berührung verabschiedete er sich von ihnen, sah ihnen aber auch hinterher. Erst als sie um die nächste Ecke bogen, schloss er die Tür hinter sich und sah sich in dem geräumigen Zimmer um. Schnell entdeckte er das angrenzende Badezimmer und hüpfte sofort unter die Dusche, nur um sich danach in einen Bademantel zu hüllen, den er dort gefunden hatte. So eingekuschelt setzte er sich auf das bequeme Sofa und ließ seine Haare noch im Handtuch trocknen. Den TV schaltete er nur ein, damit er eine gewisse Geräuschkulisse hatte und würde darauf warten, dass Drogo wieder zu ihm kam.

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Re: Come to the gay side ~ we have cookies! (Kaneo x Daisuke x Kyo x Shinya x Tosh)

Beitrag  Drogo am Sa 21 Jan 2017, 9:27 pm

"Phoenix kam mit seinen Eltern aus den USA hier her nach Japan. Sie fingen an für meinen Vater zu arbeiten, zunächst alles völlig normal. Irgendwann hat mein Vater mir deren Sohn gegeben, den Grund habe ich nicht erfahren. Ich vermute inzwischen, dass er mich auspionieren sollte. Stattdessen wurde er zu einem Familienmitglied, wahrscheinlich wollten sie mich deshalb auch mit ihm damals erpressen. Doch ich rutschte völlig ab, in ein sehr tiefes Loch, du hast mich darin gesehen... und du hast mich raus geholt, ins Licht." Daisuke lächelte leicht und überlegte einen Moment, wobei er wieder finsterer aussah. "Genauso wie ich glaubte, dass die Arenen alle geschlossen sind, glaubte ich auch daran, dass Jungfrauen nicht mehr verkauft werden." Der Rothaarige atmete einmal durch und sah von Tetsuji zu Kaneo zurück. "Ich habe einen langen Weg vor mir." Einen sehr langen und er wusste nicht, ob er je erfolgreich sein würde.
"Mhm.", stimmte er zu und lächelte nun richtig. Das ein bisschen mehr gewonnene an freier Zeit wollte er gern mit Kane verbringen. "Besser wäre es, wenn du dich um das Essen und das Zimmer kümmerst. Alles was er braucht besorgst du ihm, okay? Ich kümmere mich um diesen Drogo. Was hast du über ihn herausgefunden, Mike?" Der Hacker hatte die Frage nicht mitbekommen, da er sich etwas auf dem Bildschirm durchlas. Nach einer Berührung sah er auf, las die Frage und begann zu erzählen...

"Das würde ich. Doch auch wenn du schöner bist als alle Frauen, die ich je gesehen habe, bist du ein Mann. Als ein solcher solltest du selbst Rache nehmen." Der Khal nickte ernst und beobachtete den Blauäugigen genau. "Doch du gehörst nicht zu meinem Volk, du bist keiner unserer Krieger. Deshalb musst du auch keine solche Rache ausüben, wie ich es tun würde. Aber Schmerzen gehören zur Rache dazu. Ich zeige dir, wie ich es machen würde. Finde du deinen eigenen Weg." Drogo musste sich räuspern, seine Stimmbänder protestierten weil er so viel am Stück sprach nach all den Jahren.
Schließlich ging er mit Phoenix zum Anwesen, welches sehr beeindruckend war und für das Ansehen von dem Oyabun sprach. Ebenso wie man sein Zelt immer erkannte. Er nickte seinem Schönen zu und wurde von ihrem Befreier begleitet, so dass sie dem Rothaarigen in ein besonderes Zimmer folgten. Drogo wusste es nicht, aber hier konnten sie nicht abgehört werden und sollte er beide töten, wäre er gefangen, denn nur mit Code kam man wieder heraus.
Das Gespräch dauerte eine Weile, es erstaunte den Khal, dass Daisuke wusste wer er war. Aber noch mehr, dass er von den Gesetzen, den Traditionen und Gebräuchen ebenfalls wusste. So war es sehr geschickt von seinem Gegenüber ihn bei der Ehre als Krieger zu packen und ihn einen Schwur leisten zu lassen. Drogos Stolz würde nicht zulassen, dass er den Schwur jemals brechen würde. Am Ende reichten sich beide Männer die Hand und verließen auch gemeinsam den Raum, so dass Drogo von einem Bediensteten zum Zimmer von Phoenix geführt wurde.
Der Khal betrat das Zimmer, sah sich um und machte erst die Tür zu, nachdem er den Langhaarigen entdeckt hatte. Anschließend ging er direkt auf ihn zu und zog ihn vom Sessel aus in seine Arme. "Du riechst verführerisch.", knurrte er ihn an, machte aber keine Anstalten ihn irgendwie sexuell zu berühren. Eine Jungfrau war schließlich etwas Besonderes und er wollte ihn nicht überreden. Drogos Augen lächelten, während er den schönen Mann in seinen Armen betrachtete.

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